Bei den Schmerzmitteln kann man grob zwei Gruppen von Schmerzmitteln unterscheiden: Die nichtsteroidalen Analgetika (nicht Opioide) wie Paracetamol, Acetylsalizylsäure, Ibuprofen, Protaxon, Celebrex, Arcoxia, Naproxen, Novaminsulfon (wobei Novaminsulfon schon ein grenzwertiges Medikament zu den Opiaten ist) etc. Und die zweite Gruppe der Opiate wie z.B. Oxycodon, Morphin, Pallodon, Dipidolor, Targin, Fentanyl, Remifentanil, etc. aber auch Tramal/Tramadol und Tilidin/Valoron.
Damit gehören auch bereits Tramal und Valoron zu den Opiaten, wenn auch niedriger dosiert und schwächer in der Wirkung, weshalb sie (vor allem Valoron) noch nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen und daher über ein "normales" Rezept verschrieben werden können. Dennoch sollte man diese beiden nicht unterschätzen. Sie bergen dieselben Nebenwirkungen und Risiken, wie die stärkeren Opiate.die_olle_Ente hat geschrieben: Aber bevor Du zu Opiaten greifst würde ich auf jeden Fall auch erst die Gruppe Tramal, Valeron etc. ausprobieren.
Welche Schmerzmittel wann sinnvoll sind, sollte immer der Arzt entscheiden. Und wenn der Orthopäde oder Hausarzt nicht mehr weiterkommen, empfielt sich der Besuch eines Schmerztherapeuten, da diese in der Regel mehr Ahnung davon haben, welche Schmerzmittel wann sinnvoll eingesetzt werden können
Grüßle und alles Gute, dass du was findest, dass die hilft,
Saphira





