ich selbst bin begeisterter Kletterer. Ich kämpfe auch mit dem "Fragezeichen-Rücken" und mache jetzt seit einem Jahr neben dem Klettern auch viel Fitness.
Auf das Forum bin gestoßen, da ich von meinen Besuchen bei diversen Othopäden entäuscht war (5-Minuten-Besuche mit differenzierten Aussagen a la "Vielleicht sollten Sie mal Krankengymnastik machen").
Jetzt aber zu meinem Anliegen: Ich habe hier mehrmals was übers Klettern gelesen. Ich bin selbst seit einigen Jahren begeisterter Kletterer.
Deshalb möchte ich mal meine Meinung abgeben und vor falschen Aussagen warnen:
Ja, Klettern ist super für Koordination und Beweglichkeit. Wer gut klettert und nicht zu extreme Schwierigkeitsgrade angeht (8 und mehr) muss sich um Verletzungen wenig sorgen machen. Nur Anfänger mit schlechtem Kletterstil reissen aus den Armen. Gute Kletterer machen viel aus den Beinen und Körperspannung. Per se also eine tolle Sportart.
Jetzt aber das große aber und das heißt Kletterbuckel. Klettern sorgt eben nicht für einen geraden Rücken.
"Das Schulterblatt wird nach vorne – innen – unten und die Schulter nach vorne gezogen."
"Der Rundrücken ist also eine Reaktion der Wirbelsäule auf den erhöhten Tonus der ventralen Muskelgruppen."
" Etwa 70 % der Kletterer geben bei einer Fragebogenaktion an, wenigstens einmal an stärkeren Rückenschmerzen gelitten zu haben, seit sie aktiv das
Sportklettern betreiben."
Quelle siehe unten!
Der Irrglaube "Klettern = guter Rücken" ist auch bei Physios verbreitet (mit Kletterwand im Studio
Gruß Flo
Quelle / Zweiter Artikel: http://www.alpinmedizin.org/rundbriefe/rundbrief40.pdf


