Seite 1 von 1

Bad Sobernheimer Zusammenarbeit mit OP-Klinik ?$?$?$?

Verfasst: Fr, 10.09.2004 - 18:01
von Gast
Lichtblick 3.2004, Seite 11
Skoliose: Co-operation und -rehabilitation

Die Kinderspezialisten der Asklepio$ Kinderklinik St. Augustin und die Skoliosespezialisten der Asklepio$ Katharina-Schroth-Klinik Bad Sobernheim gehen in eine Zusammenarbeit von beträchtlicher Bedeutung für die Betreuung jugendlicher Skoliosepatienten.

Die Partner haben einiges an Kompetenz zu bieten:

St. Augustin wird im Bereich der Kinderchirurgie und Kinderorthopädie durch den Chefarzt PD Dr. Urs v. Deimling Skolioseoperationen durchführen, für all die Patienten, bei denen eine OP-Indikation vorliegt und die sich nach dem Primat der „informierten Entscheidung" für eine Operation entschieden haben. V. Deimling wird andererseits aber für die Patienten, bei denen noch Chancen auf eine OP-Vermeidung durch Einsatz der konservativen Skoliose-Intensiv-Rehabilitation (SIR) und / oder Korsett bestehen, durch entsprechende Informationen deren Handlungsspielraum erweitern.
Umgekehrt kann den Patienten von Bad Sobernheim mit sehr hohen Krümmungswerten, also mindestens relativer OP-Indikationsstellung, ausgeschöpfter konservativer Behandlung und dem Wunsch nach Operation, eine zuverlässige Handlungsalternative eröffnet werden:

1. Eine Operation nicht „irgendwo", sondern in einer verlässlich qualitativ hochrangigen Einrichtung durch einen erfahrenen Chirurgen.

2. Die Perspektive auf eine postoperative rehabilitative Weiterversorgung in Bad Sobernheim.

Der dortige Ärztliche Direktor Dr. Hans Rudolf Weiß begrüßt die sich abzeichnenden Möglichkeiten der Zusammenarbeit, insbesondere auch wegen der allgemeinen Erfahrungserweiterungen und den reichhaltigen Optionen für wissenschaftliche Erkenntniszuwächse.

Die Klinikleiter Landwehr und Schaar sehen hier die Möglichkeit einer modellhaften integrativen Zusammenarbeit mit marketingfähigen Potenzialen.

Hinzu kommt die besondere psychologische Komponente, Kinder und Jugendliche mit Skoliose generell nur in Kliniken zu versorgen, die sich auf die besondere seelische Situation dieser Altersgruppe konzentriert haben. Dort sind die Kinder der Mittelpunkt im gesamten Behandlungsverlauf und mit all ihren Bedürfnissen und Befindlichkeiten altergerecht betreut und angenommen. Das sorgt für optimale Bedingungen, die Behandlungsziele zu erreichen.

H. J. Schaar, Bad Sobernheim
Who the f*** is Deimling?!?!
Jemals was von dem gehört? Jemals irgendwo empfohlen worden?

Zusammenarbeit wegen Kompetenz oder eher aus wirtschaftlichem Interesse? :rolleyes:

Verfasst: Fr, 10.09.2004 - 19:56
von thunerfee
Am 2. Oktober 2004 findet in der Asklepiusklinik St. Augustin eine Tagung der Skoliose- Selbsthilfegruppen statt. Vortragende werden u.a. Dr. Weiss und Dr. Deimling sein. Näheres nachzulesen unter http://www.bundesverband-skoliose.de/In ... s_land.htm

Urs v. Deimling

Verfasst: Do, 12.01.2006 - 16:22
von Uwe Mikusch
Hat unsere Tochter im Sept.04 wegen einer Spondyloptose (Gleitwirbel)operiert. Dabei wurden in einer 11 stündigen Operation L4 und L5 entfernt und eine Resektion L3/S1 durchgeführt. Vor der OP hatte unsere Tochter die Mobilität eines Kleinkindes (Bett-Küche-Sofa u.zurück unter ständigerm Konsum von Schmerzmitteln). Durch die Vorschädigung der für die Fußheber zuständigen Nerven sind die Fußheber zwar (bis jetzt noch) gelähmt, aber nach 9 Monaten Schmerztherapie ist únstre Tochter schmerzfrei und nimmt wieder aktiv am Leben teil. Die Alternative zur OP wäre der Rollstuhl gewesen. Auch ein von uns vor kurzem konsultierter Neurologe hat ihm eine hervorragende Leistung hinsichtlich der Schwere der OP attestiert. :D