Abschlussbericht?

Fragen und Antworten zu den SCHROTH-Rehabilitationszentren für Wirbelsäulendeformitäten
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Anchetcheprure
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Abschlussbericht?

Beitrag von Anchetcheprure »

Ich hatte letztens eine Sitzung mit meinem OT, während der wir unter anderem den Abschlussbericht durchgelesen haben. Ehrlich gesagt, bin ich etwas erschrocken, da dort viele Dinge drinstanden, die weder mit mir besprochen noch untersucht worden sind. Dafür fehlten andere Diagnosen völlig. Wie kann das angehen? Sind diese Berichte nach Schema A einfach aufgeschrieben oder wird da auch wirklich auf den einzelnen Patienten eingegangen? Außerdem schien man völlig ignoriert zu haben, dass ich KEINE Schülerin mehr bin, sondern Azubi (was ich auch mehrmals betont habe) und dass ich daher nicht jedes Jahr dort wieder hin kann. Da wird weder meine Krankenkasse noch mein Betrieb mitspielen.

Insgesamt war der Aufenthalt gut für meine Skoliose, aber schlecht in anderen Dingen. Ich weiß nicht, inwieweit man sich hier äußern kann. Doch für mich steht fest: Ich möchte erst einmal nicht mehr auf Kur.


PS: Erst nach langem Überlegen habe ich diesen Beitrag verfasst. Und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es richtig war. Aber letztendlich geistern mir noch so viele Dinge im Kopf herum, dass ich das unbedingt loswerden musste.
dragonmaster
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Beitrag von dragonmaster »

Hi!

Wo warst du denn, Sobi oder Salzungen?
Also, ich finde es voll in Ordnung, nicht zu allem, was in der Kur läuft, Ja und Amen zu sagen. Bin auch der Meinung, daß dort (hab nur Erfahrungen mit Sobernheim) nicht alles optimal läuft, z.B. auch das mit den Abschlussberichten. Bei mir geht es aber nicht so weit, dass ich nicht mehr hinmöchte, aber jedes Jahr ist im Studium ja auch nicht drin.
Mich würde interessieren, was dir noch nicht gefallen hat und warum. Dieses Forum ist doch dafür da, sowas zu diskutieren, oder?

Viele Grüße,
:cool:
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micros
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Beitrag von micros »

Hallo Anche,

warst du in Sobernheim oder Salzungen?

Wenn es dort Dinge gab, die dir nicht gefallen haben, dann kannst du sie auch nennen ohne dass du deswegen Kritik einstecken musst ( das hoffe ich zumindest). Es gibt immer gute und schlechte Seiten und wenn du auch die schlechten Sachen sagen magst, dann kann man vielleicht etwas dagegen tun.
Zum Abschlussbericht ...... ähm, ich hab denn nie gelesen, weil nie bekommen ( war 3 mal in Sobi). Denn bekommt ja der Arzt zugeschickt und meine Ärztin hat zu dem nix gesagt und hab, ehrlich gesagt, auch gar nicht dran gedacht.
Hab dann aber einmal bei meiner Ärztin dieses "krankenmappe" in der hand gehabt und hab da gesehen, dass dort der Abschlussbericht drin war........ hab den etwas gelesen und vieles war dort, glaub ich, einfach vorgegebene Formulierung. Es kam mir eher so vor als ob es ein vorformulierte Bericht ist, in dem Lücken waren und in die dann der Arzt was reingeschrieben hat.
Jetzt mal eine Frage, ich glaub, ich hab das nicht so verstanden:
Was ist denn so schlimm daran, dass man annahm, du seist Schülerin?
wg. Wiederholungsreha?

Also, wenn dich was bedrückt wg. Reha, dann kannst du es hier loswerden!

lg
micros
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Anchetcheprure
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Beitrag von Anchetcheprure »

Hallo Ihr Beiden,

ok, dann werde ich einmal loslegen. Als erstes zum Thema Wiederholungsreha: Gerade in der heutigen Arbeitssituation ist man froh, dass man einen Ausbildungsplatz bekommen hat. Das Theater mit dem Betriebsarzt habe ich ja bereits hier einmal erwähnt (dank ihm hätte ich beinahe nicht meinen Platz bekommen). Deswegen war es mir sehr wichtig meiner behandelnen Ärztin klar zu machen, dass ich unter keinen Umständen nächstes Jahr wieder nach Bad Salzungen kann. Was steht aber im Abschlussbericht? Dass eine Kur für das nächste Jahr indisziert (?) sei. Außerdem hatte ich mit den Ärzten besprochen, dass ich ein Nachtkorsett trage. Was steht im Abschlussbericht? Ich soll mein Korsett 23 Stunden am Tag tragen. Das stand nie zur Debatte. Und ich als erwachsene Person mit 20 Jahren möchte bitte informiert werden, wenn so die Diagnose lautet.

Dann kamen in der ersten Woche heftige Knieschmerzen hinzu, aufgrund derer ich kaum laufen konnte. Völlig verunsichert ging ich zu meinem Arzt. Diagnose nach einer halben Minute rumkneten: Athrose im Anfangsstadium. Und nicht genug. Als "Beruhigung" wurde mir gesagt, das zweite Knie würde daran auch irgendwann erkranken. Ich war fertig. Diese Diagnose an den Kopf geknallt, ging ich auf mein Zimmer und war nur noch am Heulen. Nicht nur Skoliose, sondern auch Athrose. Nach einer Woche ging ich zu einer anderen Ärztin, die Vertretung bei uns auf der Station hatte. Neue Diagnose: Athrose sei Blödsinn, das seien die Bänder und Sehnen, die etwas abbekommen hätten. Der ganze Therapieplan wurde erneut umgestellt. Teilweise konnte ich vor Schmerzen nicht mitmachen, von meiner Psyche einmal abgesehen. DAS wurde aber seltsamerweise nicht im Abschlussbericht erwähnt. (Vergessen?) Lediglich: Kniebeschwerden seien besser geworden. Jetzt bin ich wieder in Behandlung und bekomme endlich, endlich gezielte Kg für meine Knie.

Außerdem war ich etwas enttäuscht, was die medikamentöse BEhandlung angeht. Ich habe meine Ärzte informiert, dass ich an einem Darmpilz leide und dafür Medikamente bräuchte. Das klappte dann auch. Aber dann: Es kam zu einer weiteren Infektion. Doch es gab in KEINER der beiden Kliniken ein geeignetes Antipilzmittel. Und das in einer Klinik, in der lauter junge Mädchen sind, die teilweise die Pille nehmen und einige von ihnen garantiert auch mit Pilzinfektionen zu kämpfen hatten. Zudem habe ich betont, dass gerade bei mir die Behandlung sehr dringend sei aufgrund der bereits vorhanden Erkrankung des Darmes. Ich bekam also ein Antipilzmittel, das man unter anderem für Fußpilz (!) verwenden kann, um es im Intimbereich zu benutzen. Nach ein paar Tagen, da es nicht besser wurde, wetzte ich selbst zur Apotheke um mich mit den nötigen Medikamenten zu versorgen. Die Quittung hatte ich nach meiner Rückkehr: Der Pilz hat sich noch weiter ausgebreitet und ich bekomme jetzt die "Hammer" aus dem Medikamentenschrank.

Am meisten wurmt mich jedoch die Geschichte mit dem Knie, vor allem, weil ich damit so alleingelassen worden bin. Aus diesem Grunde möchte ich erst einmal nicht wieder eine Kur machen. Irgendwie liegt es mir alles noch im Magen (im wahrsten Sinne des Wortes).

Liebe Grüße

Anche
thunerfee
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Beitrag von thunerfee »

Also, ich versteh hier einiges nicht.
1.Anche, du hast anscheinend völlig falsche Vorstellungen von einer spezialisierten Kurklinik. Du kannst wirklich nicht erwarten, dass in einer Wirbelsäulen- oder Lungenklinik (da du von zwei Kliniken sprichst, gehe ich davon aus, dass es diese beiden waren) zu deiner Behandlung auch Frauenärzte bereitstehen. Eine erwachsene Frau von 20 ist doch eigentlich in der Lage, entweder ihr gewohntes Medikament in einer Apotheke zu besorgen oder bei größeren Problemen einen Gynäkologen im Ort aufzusuchen?! (By the way, haargenau der gleiche Wirkstoff, den du als "Fußpilzcreme" ansiehst, ist auch in hochwirksamen gynäkologischen Anti-Pilz-Cremes enthalten...sogenannte "Kopfschmerztabletten" wirken auch nicht nur im Kopf, sondern überall...!)
2.Die Empfehlung, im nächsten Jahr eine erneute Kur zu machen, soll es dir sicherlich erleichtern, deine nächste Kur zu beantragen, da so die Dringlichkeit betont wird. Warum regst du dich so darüber auf? Du sagtest ja auch schon öfters, dass bei dir in einer anderen Klinik schon viel versäumt wurde, und die Zeit bleibt nicht stehen. Es ist also offensichtlich "gut gemeint", weil in deinem Interesse. Natürlich zwingt dich niemand dazu, eine Kur zu beantragen, es ist allein deine Entscheidung!
Zu dem Knieproblem kann ich nichts sagen, da ich nichts genaues darüber weiß, aber vielleicht hast du auch hier etwas missverstanden?
Gruß, Marie
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Anchetcheprure
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Beitrag von Anchetcheprure »

Hallo Gast,

ich denke, ich bin mittlerweile sehr gut informiert, was Antipiltmittel und Co angeht. Dieses Pilzmittel half nicht und wird normalerweise auch nicht als Antipilzmittel bei Frauen verschrieben. Denn dafür werden eigentlich bei Fällen wie mir diese Vaginalzäpfchen in verbindung mit einer Creme verschrieben, die speziell für eine Anwendung bei Frauen gedacht sind. Ich erhielt lediglich eine Creme, die brannte wie nichts, aber nicht half. Und auch das zweite Mittelchen, das ich aus der Apotheke geholt habe, war nicht stark genug dosiert. Das Mittel, das ich gebraucht hätte, kann ganz einfach von jedem Arzt verschrieben werden. Es muss kein FA sein, sondern ein ganz "normaler" Arzt. Es gibt übrigens eine FÄ an den Kliniken, nur ist die wohl nur sporadisch da. Aber darum ging es mir gar nicht. Und da ich "schon" 20 bin, kann ich meinen Körper recht gut einschätzen und weiß, wann eine Pilzinfektion vorliegt. Dazu bedarf es kein FA.
Es hätte mich auch nicht gestört, einfach einmal an candida zu erkranken. Nur bei mir liegen eben noch andere Erkrankungen vor, die eine schnelle Behandlung erforderlich gemacht hätten.


Diese Empfehlung war völlig überflüssig, weil ich von Anfang an betont habe, dass es für mich nicht in Frage kommt. Ich frage mich mittlerweile, ob einem überhaupt richtig zugehört wird. Das betrifft jetzt nicht nur diese Klinik, sondern allgemein. Das Gleiche mit der Korsetttragezeit.

Was ist denn an "Athrose im Anfangsstadium" falsch zu verstehen? Oder habe ich mir die Schmerzen vielleicht nur eingebildet?

Schöne Grüße
Anche
thunerfee
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Beitrag von thunerfee »

Ist okay, ich wollte nur anregen, dass man die strittigen Punkte von beiden Seiten aus betrachtet. Festzuhalten ist sicher, dass es ein Kommunikationsproblem gibt. Die Ärzte hören im Einzelfall nicht gut genug zu und erklären zu wenig. Ein bisschen konstruktive Kritik kann da nicht schaden und regt hoffentlich zum Nachdenken an.
Marie
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bluecat
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Beitrag von bluecat »

Das mit den Ärzten in der Reha ist so eine Sache.
Ich hatte in Sobernheim eine saftige Erkältung letzes Mal.
Die Ärztin hörte mich kurz ab, schaute kurz in den Hals und stellte fest dass ich erkältet war *ach sie an*.
Ich sollte meine Übungsstunden nach Bedarf halten, und zur Schwester gehen.
Auf die Idee kam ich breits vorher, sie machte extrem den Eindruck das es ihr egal war, machte auch nicht gerade einen motivierten Eindruck.
Auch andere die große Probleme vorallem mit Schmerzen hatten, wurden irgendwie abgespeist fand ich. Eine hat ihre Kur abgebrochen, weil sie nicht mehr schlafen konnte vor Schmerzen und der Arzt sich keine wirkliche Mühe gab.

Auch was die Kontrolle von Korsetts und Erfolge der Physio angeht bin ich der Meinung das die Therapeuten einem besser mit Rat und Tat zur Seite stehen als mancher Arzt. Es scheint auch oft Meinungsverschiedenheiten
zwischen beiden zu geben.
dragonmaster
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Beitrag von dragonmaster »

Also, ich hatte in Sobi auch schon öfters nach einem Arztgespräch das Gefühl, dass nicht so richtig auf den einzelnen Patienten eingegangen wird. Ist ja auch nicht verwunderlich, bei der Überbelegung...
Aber fairerweise muss ich auch sagen, dass meine bei einem Aufenthalt konstruktiv geübte Kritik sehr ernst genommen und etwas unternommen wurde.

:cool:
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Toni
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Beitrag von Toni »

Wenn ich mir überlege, wieviel "Schmarrn" in meinem Abschlussbericht gestanden ist, dann könnte ich sogar meinen, daß ein bestimmter Arzt in BaSa nicht mal in der Lage ist, Kyphose von Skoliose zu unterscheiden!
Ichhatte versucht, einiges berichtigen zu lassen. Ich habs aufgegeben. Es handelt sich angeblich um vorgegebene Textbausteine im Computer, die nicht verändert werden dürfen! Na toll.
Da steht z.B. "der Patient ist ödemfrei...." Dabei habe ich unmittelbar vor Augen des Arztes meinen KKL 3 MKS ausgezogen und habe ihm die OP-Narben gezeigt und erklärt, daß ich am Abend einen doppelt so dick geschwollen Unterschenkel habe, wenn ich auf die MKS verzichte.
Klar ist man im Moment "ödemfrei", wenn man gerade einen med. Kompressionsstrumpf Klasse 3 auszieht.
Das war nur ein Beispiel von mehreren.
Ich hab den Abschlussbericht dann einfach ignoriert. Hauptsache ich habe gut Schroth gelernt und die Reha hat mir sehr gut getan.
Zum Teil ist es echt nicht die "Elite des medizinischen Fortschritts", die die Klinikbetreiber für diese Ärztejobs einstellen (können).
Bedauerlich!
Gruß Toni
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Beitrag von Daniela »

Ich bin froh, dass ich meinen Abschlussbericht jetzt bald bekomme, weil ja doch einige wichtige Informationen drinnen stehen.
Kann mir gar nicht vorstellen, dass sich manche für den nicht interessieren, weils ja doch interessant ist, wenn man zum Beispiel mit dem vom letzten Jahr vergleichen kann.

Schöne Grüße

Daniela
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Beitrag von Dr. Steffan »

Anchetcheprure hat geschrieben: Dann kamen in der ersten Woche heftige Knieschmerzen hinzu, aufgrund derer ich kaum laufen konnte. Völlig verunsichert ging ich zu meinem Arzt. Diagnose nach einer halben Minute rumkneten: Athrose im Anfangsstadium. Und nicht genug. Als "Beruhigung" wurde mir gesagt, das zweite Knie würde daran auch irgendwann erkranken. Ich war fertig. Diese Diagnose an den Kopf geknallt, ging ich auf mein Zimmer und war nur noch am Heulen. Nicht nur Skoliose, sondern auch Athrose. Nach einer Woche ging ich zu einer anderen Ärztin, die Vertretung bei uns auf der Station hatte. Neue Diagnose: Athrose sei Blödsinn, das seien die Bänder und Sehnen, die etwas abbekommen hätten. Der ganze Therapieplan wurde erneut umgestellt.
Anche
Zur Beruhigung, von einer der beiden Ärztinnen habe ich mich inzwischen getrennt. Ansonsten kann ich nur darum bitten falls im Bericht irgend etwas nicht stimmt mir dieses zu schreiben. Änderungen werden dann vorgenommen. Ich kann mich zwar nicht mehr genau daran erinnern aber habe ich nicht die Diagnose des Knorpelschadens an der Kniescheibe gestellt? Wenn ja habe ich auch die notwendigen Übungen etc. besprochen.
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Anchetcheprure
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Beitrag von Anchetcheprure »

Hallo Herr Dr. Steffan,

nein, leider fiel der Begriff Athrose. Zudem waren bei mir auch beide Knie betroffen (erst rechts, wenige später fingen dieselben Schmerzen auch links an exakt den gleichen Stellen an). Mir wurden zunächst Mikrowellen verschrieben, die jedoch die Schmerzen nur verstärkten. Erst nach einem weiteren Gespräch mit der Vetretungsärztin erhielt ich gezielte Übungen für das Knie.
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Beitrag von Dr. Steffan »

Anchetcheprure hat geschrieben:Hallo Herr Dr. Steffan,

nein, leider fiel der Begriff Athrose. Zudem waren bei mir auch beide Knie betroffen (erst rechts, wenige später fingen dieselben Schmerzen auch links an exakt den gleichen Stellen an). Mir wurden zunächst Mikrowellen verschrieben, die jedoch die Schmerzen nur verstärkten. Erst nach einem weiteren Gespräch mit der Vetretungsärztin erhielt ich gezielte Übungen für das Knie.
Im akuten Stadium ist die Behandlung mit Microwelle OK. Das sich die Beschwerden dadurch verschlechtert haben ist bedauerlich kann aber vorkommen. Wenn dann Übungen verordnet wurden ist das doch in Ordnung. Der Begriff Arthrose stimmt im weitesten Sinn. Eine Knorpelschaden ist die Vorstufe zur Arthrose und muß behandelt werden. Im Gegensatz zur Arthrose kann der Knorpelschaden aber ausheilen wenn er therapiert wird.
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Beitrag von Anchetcheprure »

Das Problem ist nur: Mir wurde mittlerweile von zwei OT's gesagt, dass mit meinem Knorpel alles in Ordnung sei. Es seien die Sehnen und Bänder, die Probleme bereiten würden. Daher bekomme ich jetzt auch andere Anwendungen.

Bezüglich der Übungen: Die Übungen wurden mir aber erst verordnet, nachdem ich kaum noch laufen konnte und nach einer Woche zu einer weiteren Ärztin gegangen bin.


PS. Der Begriff "Knorpel" ist übrigens nie gefallen. Vielleicht hätte derjenige es etwas besser erklären sollen, was er überhaupt meint.
Wie auch immer, es ist geschehen und ich muss jetzt das Beste draus machen.
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bluecat
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Beitrag von bluecat »

Mal was anders,

ab wann wird man aus medizinischer Sicht als adipös bezeichnet?
Habe mal nachgelesen; Adipositas= Fettleibigkeit.
Das hört sich grad so schlimm an, als würde man mit 1,70m 120 Kg wiegen :eek:
Sagt man das in der Medizin auch schon wenn man 2,3,4,.. Kilo zu viel hat?
Wüede mich mal sehr interesieren.
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Beitrag von Toni »

Bei den heutigen Medizinern wird man sehr schnell als "hochgradig adipös" eingestuft. Als ich mal eine Darm-OP machen lassen musste, hat der Chefarzt 400% Erschwerniszuschlag wegen Adipositas extrema (!!!) meiner Privat-KK verrechnet! (Ich habe 105 kg gewogen bei 183 cm)
Hier kannst Du Deinen BMI ausrechnen lassen. Dann weist Du ob Du zurecht als adipös bezeichent wirst:
http://www.cardiologe.de/patient/risiko ... t.html#BMI

Jedenfalls ist erfolgreich abnehmen etwas wunderbares- kulinarisch geniesen allerdings auch!
Gruß Toni
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Beitrag von bluecat »

hm, BMI von 26 :cry:

na super....

obwohl ich schon so viel abgespeckt habe.

Naja, egal, ganz aufs Schlemmen werde ich nicht verzichten, ein bisschen leben will ich ja auch noch?!

Lebbe geht weider ;D
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Beitrag von Tialine »

Hallo Bluecat,
hast Du ein gutes Rezept zum Abnehmen? Ich muss dringend viele Kilos loswerden und finde keinen anfang, da ich schon so oft Diät gemacht habe und immer wieder alles drauf habe.

LG Tialine
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Beitrag von micros »

Wo wir gerade von dem BMI sprechen :
Dort wird ja nicht nur das Alter und da Gewicht bedacht, sondern auch die Größe.
wir leutchen mit skoliose sind ja aber je nachdem mehr oder weniger kleiner, da uns durch je nach Verkrümmung ein paar cm fehlen.
Haben wir jetzt aber so viel "hunger" als ob wir gerade wären oder nur so viel "hunger" wie wir auch groß sind?
( kann man diesen ausführungen helfen?).
müsstet man nicht auch die Verkrümmung der Wirbelsäule bedenken?
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