Begleitperson, Eigenbeteiligung, gesetz./priv. KK
Begleitperson, Eigenbeteiligung, gesetz./priv. KK
Hallo, ich mache einen 2. Versuch zu schreiben. Bin mit dem Forum noch nicht so vertraut, dass ich ein neues Thema hinkriege. Darzum schalte ich mich jetz hier ein.
Ich begleite im Mai meine 10jährige Tochter Lara nach Soberneheim (für 4 Wochen). Gibt es hier im Forum Eltern, die das auch schon hinter sich haben und mir von ihren Erfahrungen berichten können? Und wie hat das mit der Kostenübernahme für die Kasse geklappt? Wir sind privat versichert und die Kasse will die 51.-€/Tag nicht übernehmen! Gibt es da irgendwelche Argumentationstipps? Wenn die Kasse zahlt, wird es höchstens auf Kulanzbasis sein. Da hat ein Kind eine schwere chronische Erkrankung und man wird als Familie auch noch mit zusätzlichen finanziellen Belastungen "bestraft" (Heilmittel, Fahrtkosten, Klinikaufenthalt etc).Das ist doch irgendwie nicht fair, nicht wahr!!
Viele Grüsse von loewin16
Ich begleite im Mai meine 10jährige Tochter Lara nach Soberneheim (für 4 Wochen). Gibt es hier im Forum Eltern, die das auch schon hinter sich haben und mir von ihren Erfahrungen berichten können? Und wie hat das mit der Kostenübernahme für die Kasse geklappt? Wir sind privat versichert und die Kasse will die 51.-€/Tag nicht übernehmen! Gibt es da irgendwelche Argumentationstipps? Wenn die Kasse zahlt, wird es höchstens auf Kulanzbasis sein. Da hat ein Kind eine schwere chronische Erkrankung und man wird als Familie auch noch mit zusätzlichen finanziellen Belastungen "bestraft" (Heilmittel, Fahrtkosten, Klinikaufenthalt etc).Das ist doch irgendwie nicht fair, nicht wahr!!
Viele Grüsse von loewin16
Also mal ganz ehrlich (nimms mir nicht übelGepostet von loewin16
Wir sind privat versichert und die Kasse will die 51.-€/Tag nicht übernehmen! [...] Da hat ein Kind eine schwere chronische Erkrankung und man wird als Familie auch noch mit zusätzlichen finanziellen Belastungen "bestraft" (Heilmittel, Fahrtkosten, Klinikaufenthalt etc). Das ist doch irgendwie nicht fair, nicht wahr!!
- SteffiH
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Hi BZebra,Gepostet von BZebra
Also mal ganz ehrlich (nimms mir nicht übel), privatversichert kann nicht jeder werden und man wird es auch nicht ohne eigenes Zutun. Das tut man um Geld zu sparen, um die Kosten der Solidargemeinschaft nicht mittragen zu müssen. Ist das denn fair?
[/b]
ich bin auch privatversichert, allerdings nicht wegen kostenersparnis, sondern weil ich nach meiner Verbeamtung aus unserer BKK rausgeflogen bin (Beamte müssen sich privatversichern).
Daß man privatversichert ist heißt noch lange nicht, daß man sich vor den hohen Beiträgen der gesetzl. KK drücken will oder zuviel Geld verdient.
So, das wollte ich dazu nur mal loswerden.
Liebe Grüße
Steffi H.
- SteffiH
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Hi BZebra,
soviel ich weiß, geht das nicht. Ich hab mal 'ne Broschüre meiner ehemaligen BKK durchgelesen worin stand, daß Beamte nicht genommen werden können.
Ich vermute, daß das an dem veränderten Arbeitsverhältnis liegt (Dienstherr -> Beamter/in) liegt. Für 'nen Arbeitnehmer zahlt ja sein Arbeitgeber die Hälfte seiner Sozialversicherungen.
Bei den Beamten sieht es da etwas anders aus. In dieser Beziehung steht der Dienstherr (Bund, Länder, Kreise, Städte etc.)für die Fürsorge für seine Beamten. Dafür spart sich dieser sein Arbeitgeberanteil auf sämtl. sozialversicherungen. Das heißt, wenn ich z.B. mal zum Arzt gehe, dann muß ich einen Erstattungsantrag für die KK und zugleich noch für die Beihilfe (->Arbeitgeberanteil) stellen und abwarten, was bezahlt wird und was nicht.
Hoffentlich hab ich dir ein wenig weiterhelfen können.
Liebe Grüße
Steffi
soviel ich weiß, geht das nicht. Ich hab mal 'ne Broschüre meiner ehemaligen BKK durchgelesen worin stand, daß Beamte nicht genommen werden können.
Ich vermute, daß das an dem veränderten Arbeitsverhältnis liegt (Dienstherr -> Beamter/in) liegt. Für 'nen Arbeitnehmer zahlt ja sein Arbeitgeber die Hälfte seiner Sozialversicherungen.
Bei den Beamten sieht es da etwas anders aus. In dieser Beziehung steht der Dienstherr (Bund, Länder, Kreise, Städte etc.)für die Fürsorge für seine Beamten. Dafür spart sich dieser sein Arbeitgeberanteil auf sämtl. sozialversicherungen. Das heißt, wenn ich z.B. mal zum Arzt gehe, dann muß ich einen Erstattungsantrag für die KK und zugleich noch für die Beihilfe (->Arbeitgeberanteil) stellen und abwarten, was bezahlt wird und was nicht.
Hoffentlich hab ich dir ein wenig weiterhelfen können.
Liebe Grüße
Steffi
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Faultier B.
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Als Beamter k a n n man sich auch freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichern. Man muss dann nur seinen kompletten Beitrag selbst zahlen und bekommt alle Leistungen von der Krankenkasse (also keine Beihilfe vom Staat). Der Krankenkassenbeitrag wird dann nicht zu 50 % vom Arbeitgeber übernommen wie bei uns Angestellten. Glaubt's mir, ich kenne mich da aus.
Viele Grüße
Beate
Viele Grüße
Beate
- SteffiH
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Hi Beate,Gepostet von Beate
Als Beamter k a n n man sich auch freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichern. Man muss dann nur seinen kompletten Beitrag selbst zahlen und bekommt alle Leistungen von der Krankenkasse (also keine Beihilfe vom Staat). Der Krankenkassenbeitrag wird dann nicht zu 50 % vom Arbeitgeber übernommen wie bei uns Angestellten. Glaubt's mir, ich kenne mich da aus.
Viele Grüße
Beate
aber als freiwillig versicherte bei einer gesetzl. KK müßte ich garantiert einen wesentl. höheren Beitrag zahlen (ca. 125€). Das rentiert sich bei kleinen Beamten nicht.
Liebe Grüße
Steffi
P.S. Was machst du beruflich?
Hallo Steffi,
hattest du aufgrund deiner Skoliose Schwierigkeiten, bei deiner privaten Krankenkasse aufgenommen zu werden? Zahlst du dort aufgrund der Skoliose einen Zuschlag?
Ich mache mir z. Zt. ziemlich viele Gedanken über die Versicherungsfrage, da ich bald mit meinem Studium fertig bin und gerne meinen jetzigen Job zum Beruf machen möchte. Man arbeitet dort zwar auf selbständiger Basis, aber zu den Vielverdienern gehört man damit auch nicht. Und die freiwillige Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse ist wirklich sehr teuer ...
Viele Grüße,
Shelly
hattest du aufgrund deiner Skoliose Schwierigkeiten, bei deiner privaten Krankenkasse aufgenommen zu werden? Zahlst du dort aufgrund der Skoliose einen Zuschlag?
Ich mache mir z. Zt. ziemlich viele Gedanken über die Versicherungsfrage, da ich bald mit meinem Studium fertig bin und gerne meinen jetzigen Job zum Beruf machen möchte. Man arbeitet dort zwar auf selbständiger Basis, aber zu den Vielverdienern gehört man damit auch nicht. Und die freiwillige Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse ist wirklich sehr teuer ...
Viele Grüße,
Shelly
- Sabi
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Hypermobilität
Spondyloarthritis - Therapie: aktuell Nachtkorsett von Rahmouni
manuelle Therapie
Schroth-KG
Hallo!
Gerade hab ich erfahren,dass ich nicht mehr zuzahlungsbefreit bin,obwohl ich mit meiner Mama Famileienversichert bin,da ich noch zur Schule gehe(13.Klasse).Letztes Jahr habe ich aber sämtliche Kg und Korsettrezepte ohne Zuzahlung erhalten.
Anscheinend gilt die Regelung ab dem 18.Lebensjahr.
Muss ich dann in Zukunft bei Kg und einem Korsettänderungsrezept auch zuzahlen?
Gestern sollte ich zu einem Schmerzmittel(wegen einer Innenbandzerrung,hat also nichts mit der Skoliose zu tun) zuzahlen,bin dann allerdings aus allen Wolken gefallen,da es bisher nie so war.
Bin grad ziemlich verwirrt und auf 180,weil das ganze für mich nicht wirklich logisch ist(was hat denn das Alter mit dem Einkommen zu tun?)
Muss ich dann evtl. auch für die Kur dazuzahlen?
Liebe Grüße,Sabi

Gerade hab ich erfahren,dass ich nicht mehr zuzahlungsbefreit bin,obwohl ich mit meiner Mama Famileienversichert bin,da ich noch zur Schule gehe(13.Klasse).Letztes Jahr habe ich aber sämtliche Kg und Korsettrezepte ohne Zuzahlung erhalten.
Anscheinend gilt die Regelung ab dem 18.Lebensjahr.
Muss ich dann in Zukunft bei Kg und einem Korsettänderungsrezept auch zuzahlen?
Gestern sollte ich zu einem Schmerzmittel(wegen einer Innenbandzerrung,hat also nichts mit der Skoliose zu tun) zuzahlen,bin dann allerdings aus allen Wolken gefallen,da es bisher nie so war.
Bin grad ziemlich verwirrt und auf 180,weil das ganze für mich nicht wirklich logisch ist(was hat denn das Alter mit dem Einkommen zu tun?)
Muss ich dann evtl. auch für die Kur dazuzahlen?
Liebe Grüße,Sabi
-
netkitty
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Hi Sabi,
da muß wohl was schief gelaufen sein bei dir.
Ruf einfach mal bei deiner Krankenkasse an und erklähre deine Situation. Meines Wissens nach hast du als "bei deiner Mutter mitversichert" den Status eines "freiwillig Versicherten", da du ja kein "Sozialversicherungspflichtiges Einkommen" hast. Ich selbst bin zwar immenoch freiwillig versichert (als Studentin) mußte aber auch bis vor einem Jahr keinen Eigenanteil entrichten. Erst jetzt, da ich meinem Alter nach eigentlich nicht mehr Studentin sein kann (zumindest denken die, das das mit über 30 nicht mehr geht), muß ich zuzahlen. Bis dahin hast du aber noch eine Menge Zeit.
Also, ruf an und klähr das ab. Im Zweifel bist Du der jenige der beweisen muß das du nicht zahlen kannst, sonst rutscht du wie selbstverständlich in die Situation des Zuzahlungspflichtigen.
Grüsse
Nicole
da muß wohl was schief gelaufen sein bei dir.
Ruf einfach mal bei deiner Krankenkasse an und erklähre deine Situation. Meines Wissens nach hast du als "bei deiner Mutter mitversichert" den Status eines "freiwillig Versicherten", da du ja kein "Sozialversicherungspflichtiges Einkommen" hast. Ich selbst bin zwar immenoch freiwillig versichert (als Studentin) mußte aber auch bis vor einem Jahr keinen Eigenanteil entrichten. Erst jetzt, da ich meinem Alter nach eigentlich nicht mehr Studentin sein kann (zumindest denken die, das das mit über 30 nicht mehr geht), muß ich zuzahlen. Bis dahin hast du aber noch eine Menge Zeit.
Also, ruf an und klähr das ab. Im Zweifel bist Du der jenige der beweisen muß das du nicht zahlen kannst, sonst rutscht du wie selbstverständlich in die Situation des Zuzahlungspflichtigen.
Grüsse
Nicole
- sloopy
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01/2010 thorakal 48°
09/2010 im Korsett 21°
08/2011 72h ohne Korsett ~37° - Therapie: Schroth-KG, 7 Rehas in Bad Sobernheim (91,92,93,95,97,'03,'10)
Rahmouni-Korsett 2002-2004
CCtec-Korsett 2010-2013 - Wohnort: Eifel
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Hallo sabi,
ich musste auch zuzahlen, sobald ich 18 Jahre alt war. Du kannst zwar einen Befreiungsantrag stellen, der richtet sich aber dann nach dem Einkommen deiner Mutter, weil du ja über sie versichert bist. So war es zumindest bei mir. Freigestellt wurde ich erst während meiner Ausbildung, als ich dann selber versichert war (nicht mehr über meinen Vater) und ein geringes Einkommen hatte.
Wenn du Zuzahlungen leisten musst, dann zu ALLEM, dazu zählen dann natürlich auch KG und Reha. Wie es allerdings bei Korsettsachen ist, weiß ich nicht, ich hab bisher noch nichts zuzahöen müssen.
Lieben Gruß, sloopy
ich musste auch zuzahlen, sobald ich 18 Jahre alt war. Du kannst zwar einen Befreiungsantrag stellen, der richtet sich aber dann nach dem Einkommen deiner Mutter, weil du ja über sie versichert bist. So war es zumindest bei mir. Freigestellt wurde ich erst während meiner Ausbildung, als ich dann selber versichert war (nicht mehr über meinen Vater) und ein geringes Einkommen hatte.
Wenn du Zuzahlungen leisten musst, dann zu ALLEM, dazu zählen dann natürlich auch KG und Reha. Wie es allerdings bei Korsettsachen ist, weiß ich nicht, ich hab bisher noch nichts zuzahöen müssen.
Lieben Gruß, sloopy
Hi Nicole,
ich bin auch seit kurzem freiwillig versichert (in diesem Semester noch "als Examenskandidat" und im nächsten dann "normal") und dennoch von den Zuzahlungen befreit. So wie ich das verstanden habe, ist die Befreiung von den Zuzahlungen ausschließlich einkommensabhängig. Vielleicht solltest du deine KK nochmal darauf ansprechen ...
ich bin auch seit kurzem freiwillig versichert (in diesem Semester noch "als Examenskandidat" und im nächsten dann "normal") und dennoch von den Zuzahlungen befreit. So wie ich das verstanden habe, ist die Befreiung von den Zuzahlungen ausschließlich einkommensabhängig. Vielleicht solltest du deine KK nochmal darauf ansprechen ...
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Schon klar, das das Einkommensabhängig ist.
Die Einkommensgrenze ist aber für Studenten relativ niedrig. Da ich mehr als 1000€ im Monat verdiene bin ich da allerdings aus dem Rennen. Einerseits kann ich zwar froh sein, das ich einen gut bezahlten Studijob habe, aber andererseits muß ich dann auch mit den Nachteilen leben.
Die Einkommensgrenze ist aber für Studenten relativ niedrig. Da ich mehr als 1000€ im Monat verdiene bin ich da allerdings aus dem Rennen. Einerseits kann ich zwar froh sein, das ich einen gut bezahlten Studijob habe, aber andererseits muß ich dann auch mit den Nachteilen leben.
- Sabi
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Schroth-KG
Hallo Sloopy!
Mir wurde bei meiner Krankenkasse gesagt,dass sich das mit dem Zuzahlen nach dem Einkommen aller Haushaltsmitglieder richtet,also nicht nur nach dem meiner Mutter,mit der ich Pflichtversichert bin.
Ich frag mich nur,warum das letztes Jahr(bei der Skoliosebehamdlung) ohne Zuzahlung ging und jetzt auf einmal ,zumindest bei eienr anderen Behandlung,nicht mehr.Wie es mit Kg aussieht,weiss ich nicht,aber letztes Jahr war ich ja auch schon 18 und hab nichts dazubezahlt.
Das lief allerdings aber auch nicht über meine Hausärztin,wie es gestern bei mir der Fall war.Vielleicht hat Dr.Hoffmann immer einfach Zuzahlungsfrei angekreuzt?
Danke für eure Infos und Erfahrungen
Sabi:)
Mir wurde bei meiner Krankenkasse gesagt,dass sich das mit dem Zuzahlen nach dem Einkommen aller Haushaltsmitglieder richtet,also nicht nur nach dem meiner Mutter,mit der ich Pflichtversichert bin.
Ich frag mich nur,warum das letztes Jahr(bei der Skoliosebehamdlung) ohne Zuzahlung ging und jetzt auf einmal ,zumindest bei eienr anderen Behandlung,nicht mehr.Wie es mit Kg aussieht,weiss ich nicht,aber letztes Jahr war ich ja auch schon 18 und hab nichts dazubezahlt.
Das lief allerdings aber auch nicht über meine Hausärztin,wie es gestern bei mir der Fall war.Vielleicht hat Dr.Hoffmann immer einfach Zuzahlungsfrei angekreuzt?
Danke für eure Infos und Erfahrungen
Sabi:)
Hallo BZebra,
deine Antwort auf unser "Privat-versichert-sein" finde ich nicht fair! Denn "privat-versichert-sein" heisst noch lange nicht "reich-Sein"!!!Unseren Beitrag zur Solidargemeinschaft leisten wir reichlich über die Steuern! Und wir ziehen vier Kinder gross, die auch ihren Beitrag leisten werden!! Und falls du weisst, was Kinder im Monat kosten, dann wirst du vielleicht meinen Einwand verstehen.
Leider hat mir dein Kommentar nicht weitergeholfen.
Das dazu!
loewin16
deine Antwort auf unser "Privat-versichert-sein" finde ich nicht fair! Denn "privat-versichert-sein" heisst noch lange nicht "reich-Sein"!!!Unseren Beitrag zur Solidargemeinschaft leisten wir reichlich über die Steuern! Und wir ziehen vier Kinder gross, die auch ihren Beitrag leisten werden!! Und falls du weisst, was Kinder im Monat kosten, dann wirst du vielleicht meinen Einwand verstehen.
Leider hat mir dein Kommentar nicht weitergeholfen.
Das dazu!
loewin16
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Faultier B.
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Hallo Steffi,
ja, Dein Beitrag wäre dann sicher höher, sowas lohnt sich glaube ich nur, wenn man z. B. Familie hat und die Kinder dann kostenlos mit familienversichert sind. Man erhält aber auch nur die Leistungen, die ein Pflichtversicherter bekommt. Ich bin auch im öffentlichen Dienst angestellt (Verwaltung - Land RLP) und habe auch mal ne Zeit lang Beihilfen berechnet.
Zu den Privatversicherten:
Die privatversicherten Beamten haben jetzt z. B. bei der Beihilfegewährung durch den Arbeitgeber auch viele Verschlechterungen hinzunehmen. Z. B. haben sie nicht mehr kostenlose Arztwahl - Wahlleistungen im Krankenhaus - (es werden ab 01.01.2003 monatlich 13,00 Euro des Gehaltes dafür einbehalten, wenn man dies weiterhin haben will). Zudem müssen jährlich je nach Besoldungsgruppe und Familienstand (Kinderanzahl) mehrere hundert Euro Kostendämpfungspauschale gezahlt werden. Das ist ein Beitrag, der so ähnlich wie unsere Zuzahlungen auf Medikamente und Rezepte/Hilfsmittel zu leisten ist.
Es sieht also auch für die Privatversicherten nicht mehr so rosig aus. Das muss man gerechterweise zugeben (siehe Beitrag Loewin16)!
Liebe Grüße
Beate
ja, Dein Beitrag wäre dann sicher höher, sowas lohnt sich glaube ich nur, wenn man z. B. Familie hat und die Kinder dann kostenlos mit familienversichert sind. Man erhält aber auch nur die Leistungen, die ein Pflichtversicherter bekommt. Ich bin auch im öffentlichen Dienst angestellt (Verwaltung - Land RLP) und habe auch mal ne Zeit lang Beihilfen berechnet.
Zu den Privatversicherten:
Die privatversicherten Beamten haben jetzt z. B. bei der Beihilfegewährung durch den Arbeitgeber auch viele Verschlechterungen hinzunehmen. Z. B. haben sie nicht mehr kostenlose Arztwahl - Wahlleistungen im Krankenhaus - (es werden ab 01.01.2003 monatlich 13,00 Euro des Gehaltes dafür einbehalten, wenn man dies weiterhin haben will). Zudem müssen jährlich je nach Besoldungsgruppe und Familienstand (Kinderanzahl) mehrere hundert Euro Kostendämpfungspauschale gezahlt werden. Das ist ein Beitrag, der so ähnlich wie unsere Zuzahlungen auf Medikamente und Rezepte/Hilfsmittel zu leisten ist.
Es sieht also auch für die Privatversicherten nicht mehr so rosig aus. Das muss man gerechterweise zugeben (siehe Beitrag Loewin16)!
Liebe Grüße
Beate
- SteffiH
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@Shelly:
Bei meinem Wechsel Angestellte -> Beamtin ging der Wechsel von meiner BKK automatisch in die PBeaKK. Schwierigkeiten wegen meiner operierten Skoliose gab es deswegen nicht. Wie es bei anderen Versicherungen ist kann ich dir leider nicht sagen.
@ Beate:
der loewin16 muß ich leider auch zustimmen den als Beamtin im mittleren Dienst gehört man auch nicht gerade zu den Großverdienern.
Als meine KK div. Zusatzversicherungen angeboten hatte habe ich damals (vor ca. 11 oder 12 Jahren) gleich zugeschlagen da ich vom Alter her noch sehr jung war. Diese Zusatzversicherungen bieten u.a. Krankenhaustagegeld, höhere Zuzahlungen für Brillen und Zahnersatz. (diese zusatzversicherungen sind in meinem Monatsbeitrag enthalten).
Liebe Grüße
Steffi
Bei meinem Wechsel Angestellte -> Beamtin ging der Wechsel von meiner BKK automatisch in die PBeaKK. Schwierigkeiten wegen meiner operierten Skoliose gab es deswegen nicht. Wie es bei anderen Versicherungen ist kann ich dir leider nicht sagen.
@ Beate:
der loewin16 muß ich leider auch zustimmen den als Beamtin im mittleren Dienst gehört man auch nicht gerade zu den Großverdienern.
Als meine KK div. Zusatzversicherungen angeboten hatte habe ich damals (vor ca. 11 oder 12 Jahren) gleich zugeschlagen da ich vom Alter her noch sehr jung war. Diese Zusatzversicherungen bieten u.a. Krankenhaustagegeld, höhere Zuzahlungen für Brillen und Zahnersatz. (diese zusatzversicherungen sind in meinem Monatsbeitrag enthalten).
Liebe Grüße
Steffi
Hallo Loewin,
Du kennst den Unterschied zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und den Privaten?
Die gesetzlichen Krankenkassen haben das Ziel die Gesundheit ihrer Patienten zu erhalten bzw. wieder herzustellen und erwirtschaften KEINE Gewinne.
Den Privaten kann die Gesundheit ihrer Versicherten im prinzip Schnuppe sein; deren einziges Ziel ist die Erwirtschaftung von Gewinnen und einer netten Gewinnausschüzzung für ihre Aktionäre.
Erwartest Du ernsthaft von einem Wirtschaftsunternehmen, daß man Dir da das Geld freiwillig "hinterschmeist"?
Mal abgesehen von den unterschiedlichen Zielen dieser beiden Versicherungsformen, stünde Dir im Falle einer Ablehnung der Kostenübernahme durch eine gesetzlichen Krankenkassen auch der Gang zu den Sozialgerichten frei, welcher für die gesetzlich Versicherten kostenfrei ist.
Mit dem Austritt aus den gesetzlichen Krankenkassen hat man sich natürlich auch dieses Recht verwehrt. Wer als privat Versicherter Leistungen einklagen möchte, der muß sich natürlich einen Anwalt dafür selbst finanzieren.
Wer also meint, auf das soziale Netz verzichten zu können und sich anstatt dessen in Sozialen fragen auf ein Wirtschaftsunternehmen verläßt ("den Bock zum Gärtner macht"), der sollte sich halt des Risikos bewußt sein und sich diesen Spaß auch leisten können.
Gesundheit und soziale Absicherung hat nunmal ihren Preis, und der ist nunmal nicht unerheblich, denn die Kassen sind leer.
Wenn, wie Du selbst sagst, privat versichert sein nicht gleich reich sein heißt; dann heißt es einfach nur unvorsichtig zu sein und an der falschen Stelle zu sparen. Wer Fehler im Leben macht, der wird bekanntlich dafür bestraft; und auch Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
That's life
.
@Sabi
Zu den Zuzahlungen. Ich bin als Studentin ohne eigenes Einkommen nicht zuzahlungsbefreit, weil mein Vater dafür zu viel verdient. Zuzahlungen sind aber nur bei Krankengymnastik, Schuheinlagen und bei Kuren zu leisten, und wenn, dann sind die natürlich von Deinen Eltern zu begleichen. Für Korsette gibt es Gott sei Dank keine Zuzahlung. Zuzahlungsbefreit kannst Du erst wieder werden, wenn Du Dich z.B. in Ausbildung befindest, also ein eigenes nicht elternabhängiges Einkommen hast, welches die Zuzahlungsgrenze unterschreitet. Der teuerste Spaß an der Sache ist die Pille. Die Kosten dafür darft Du dann nämlich komplett übernehmen, je nach Präparat ein teurer Spaß. Da hilft dann nur noch Verordnung wegen z.B. Regelschmerzen oder Hautproblemen (also medizinischer Indikation).
Liebe Grüße,
BZebra
Du kennst den Unterschied zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und den Privaten?
Die gesetzlichen Krankenkassen haben das Ziel die Gesundheit ihrer Patienten zu erhalten bzw. wieder herzustellen und erwirtschaften KEINE Gewinne.
Den Privaten kann die Gesundheit ihrer Versicherten im prinzip Schnuppe sein; deren einziges Ziel ist die Erwirtschaftung von Gewinnen und einer netten Gewinnausschüzzung für ihre Aktionäre.
Erwartest Du ernsthaft von einem Wirtschaftsunternehmen, daß man Dir da das Geld freiwillig "hinterschmeist"?
Mal abgesehen von den unterschiedlichen Zielen dieser beiden Versicherungsformen, stünde Dir im Falle einer Ablehnung der Kostenübernahme durch eine gesetzlichen Krankenkassen auch der Gang zu den Sozialgerichten frei, welcher für die gesetzlich Versicherten kostenfrei ist.
Mit dem Austritt aus den gesetzlichen Krankenkassen hat man sich natürlich auch dieses Recht verwehrt. Wer als privat Versicherter Leistungen einklagen möchte, der muß sich natürlich einen Anwalt dafür selbst finanzieren.
Wer also meint, auf das soziale Netz verzichten zu können und sich anstatt dessen in Sozialen fragen auf ein Wirtschaftsunternehmen verläßt ("den Bock zum Gärtner macht"), der sollte sich halt des Risikos bewußt sein und sich diesen Spaß auch leisten können.
Gesundheit und soziale Absicherung hat nunmal ihren Preis, und der ist nunmal nicht unerheblich, denn die Kassen sind leer.
Wenn, wie Du selbst sagst, privat versichert sein nicht gleich reich sein heißt; dann heißt es einfach nur unvorsichtig zu sein und an der falschen Stelle zu sparen. Wer Fehler im Leben macht, der wird bekanntlich dafür bestraft; und auch Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
That's life
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Zu den Zuzahlungen. Ich bin als Studentin ohne eigenes Einkommen nicht zuzahlungsbefreit, weil mein Vater dafür zu viel verdient. Zuzahlungen sind aber nur bei Krankengymnastik, Schuheinlagen und bei Kuren zu leisten, und wenn, dann sind die natürlich von Deinen Eltern zu begleichen. Für Korsette gibt es Gott sei Dank keine Zuzahlung. Zuzahlungsbefreit kannst Du erst wieder werden, wenn Du Dich z.B. in Ausbildung befindest, also ein eigenes nicht elternabhängiges Einkommen hast, welches die Zuzahlungsgrenze unterschreitet. Der teuerste Spaß an der Sache ist die Pille. Die Kosten dafür darft Du dann nämlich komplett übernehmen, je nach Präparat ein teurer Spaß. Da hilft dann nur noch Verordnung wegen z.B. Regelschmerzen oder Hautproblemen (also medizinischer Indikation).
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