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 Betreff des Beitrags: noch andere Beschwerden
BeitragVerfasst: Do, 07.11.2002 - 04:48 
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Darf man eigentlich noch andere Beschwerden haben,ausser (in meinem Fall Scheuermann) z.b. chronische Sehnenscheidenentzündung? Oder geht man dann besser woanders zur Kur ,wo es eher allgemein gehalten wird?


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BeitragVerfasst: Do, 07.11.2002 - 09:38 
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09/2010 im Korsett 21°
08/2011 72h ohne Korsett ~37°
Therapie: Schroth-KG, 7 Rehas in Bad Sobernheim (91,92,93,95,97,'03,'10)
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Hallo Sabine,

in wieweit beeinflusst dich denn deine chronische Sehnenscheidenentzündung? Bei den Übungen nach Schroth muss man schon seine Arme benutzen, d.h. wenn du dich aufgrund der Sehnenscheidenentzündung z.B. nicht an einer Sprossenwand festhalten kannst, ist eine Reha dort wahrscheinlich eher ungeeignet. Erzähl uns doch bitte ein bisschen mehr.

Lieben Gruss, sloopy


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BeitragVerfasst: Do, 07.11.2002 - 15:08 
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Hallo Sabine,

eine Kur in Sobernheim oder Bad Salzungen (bzw. die Übungen nach Schroth; die sehr viel mit Festhalten und Ziehen zu tun haben) beanspruchen die Sehnenscheiden schon sehr.
Es ist sogar so, daß dort viele eine Sehnenscheidenentzündung bekommen, die sonst keine Probleme damit haben.

Die Leute die das betrifft, müssen dann versuchen so gut es geht und trotz Sehnenscheidenentzündung die Übungen mitzumachen, und das schaffen auch die meisten.
Habe schon Leute getroffen, die während ihrer ganzen Kur mit den Sehnenscheiden zu tun hatten, die sich aber deswegen von ihren Übungen nicht abbringen haben lassen.

Eine allgemeine Kur kannst du vergessen. So was ist dann mehr eine Erholungskur und bringt Deinem Rücken nicht viel.
Die Behandlung in Sobernheim oder Bad Salzungen läuft zwar unter dem Begriff Kur (abrechnungstechnisch), Du mußt es Dir aber eher als eine Art "Trainingslager" vorstellen, wo 6 Stunden am Tag intensive Krankengymnastik betrieben wird. Den Effekt den man dort erreicht kann man mit keiner normalen Kur erreichen.

In Deinem Fall muß man halt abwegen was wichtiger bzw. schlimmer ist, der Rücken oder die Sehnenscheiden und ob Du mit ein paar Hilfsmitteln nicht vielleicht doch die Übungen machen kannst, ohne daß Deine Sehnenscheidenentzündung dadurch viel schlimmer wird (Bergsteigerequipment).

Liebe Grüße,
BZebra


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BeitragVerfasst: Do, 07.11.2002 - 16:54 
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Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
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Therapie: 1 Boston B.O.B.
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Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen!
Hallo Sabine 68
Was hast Du denn bisher gegen Deine chronische Sehenscheidenentzündung schon alles versucht?
Die müsste doch heilbar sein.
Bist Du schon mal auf RHEUMA- Faktoren untersucht worden?

Ich rate Dir es auch mal mit hochdosiertem Vitamin E kombiniert mit "Teufeskralle" zu versuchen. Eventuell WOBENZYM und H15 Indischer Weihrauch (Nicht verbrennen- zum Einnehmen!!!)
Alles natürliche Entzündungshemmer mit nachgewiesener Wirksamkeit und kaum bis null Nebenwirkungen (verglichen mit DICLO und IBUPRO.)

Zusammen mit einer "Beruhigungszeit" in einer Unterarm-Handgelenkbandage sollte das doch ausheilen!
Gruß Toni


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BeitragVerfasst: Fr, 08.11.2002 - 00:56 
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Erst mal danke für Eure Infos,weiss gar nicht wo ich anfangen soll,im Moment quält mich meine Sehnenentzündung grad wieder arg,ich nehme 15 tabletten Wobenzym am Tag scheint aber nicht soviel zu bringen(obwohl man weiss ja nicht wie es ohne wäre, auf jeden Fall kann ich noch arbeiten gehen,es war schon mal schlimmer).Ansonsten habe ich schon Gips und Medikamente (Diclofenac und Ibuprofen)hinter mir.
Im Dezember gehe ich zum neuen Orthopäden ,wegen der Sehnenscheidenentzündung war ich bei einem und sagte ihm dann ich hätte auch Rückenprobleme und er meinte nur,ich solle Wirbelsäulengymnastik machen ohne sich meinen Rücken anzuschauen(allerdings habe ich ihm auch nicht gesagt ,dass bei mir als Kind Scheuermann diagnostiziert wurde).Trotzdem ist das keine Art. Ich dachte mir jetzt ich könnte eigentlich mal ne Kur machen,mein Hausarzt hat irgendwie nicht reagiert und da ich jetzt diese Seite gefunden habe ,dachte ich ,ich könnte es ja über den Scheuermann laufen lassen.Na mal schauen was der Orthopäde sagt.


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BeitragVerfasst: Fr, 08.11.2002 - 02:15 
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Na ich erzähl noch ein wenig von mir,ich bin 33 Jahre alt und habe mich fast 20 Jahre nicht um meinen Rücken gekümmert ,hat ja auch nicht weh getan,meine Verkrümmung ist schon zu sehen.Ab und zu hatte ich mal Schmerzen im Brustwirbelbereich aber die gingen wieder weg,da ich als Jugendlicher die Krankengymnastik und die Arztbesuche als Horror empfand bin ich nicht mehr hin.
Ja und letztes Jahr hatte ich das erste mal Probleme in der Lendenwirbelsäule,ging aber nach einigen Wochen mit spritzen und Medis auch weg. Seit Frühjahr diesen Jahres nun habe ich fast durchgängig Schmerzen,die mal mehr mal weniger schlimm sind und seit etwa 3Wochen meldet sich auch die Brustwirbelsäule ständig.Jetzt kommt die Quittung für jahrelanges untätig sein. Ja nun muss ich mich also mal beim Orthopäden vorstellen ,bei anderen würde ich sagen wie kann nur ,aber ich glaube ich kann das nicht erklären,mir war eigentlich auch immer bewusst,das mein Rücken eine tickende Zeitbombe ist.
Die ganze Zeit waren andere gesundheitliche Probleme immer grösser.


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BeitragVerfasst: Fr, 08.11.2002 - 12:51 
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Hallo Sabine 68
JA das ist typisch! Orthopäden die den Rücken nicht mal ansehen und pauschal WS-Gymnastik empfehlen. In den Medikamenten immer wieder das selbe: IBU und DICLO. Klar, das sind gute, hochwirksame und bewährte Entzündungshemmer, aber KEINESFALLS eine Dauerlösung!

Auch Dein Scheuermann-verlauf ist absolut typisch und ist identisch mit meinen eigenen Erfahrungen. Inkonsequenz in der jugendlichen Scheuermann-Phase rächt sich ab 30- spätestens ab 40 ganz fatal. Und sie sog. Schulmedizin nimmt die Probleme erwachsenen "Scheuermänner" und "Scheuerfrauen" nicht richtig ernst.
Ich werde richtig wütend, wenn ich dann solche Aussagen lese, daß Scheuermann meist übertherapiert wird wie z.B. hier.
http://www.ahc-consilium.at/daten/skoliose.htm#T2
Diesen Ignoranten wünsche ich unsere Schmerzen in die BWS für den rest ihres Lebens. Dann würden sie "Morbus" nicht mehr in zynische Anführungszeichen setzen.
post-Scheuermann-Syndrom:
Stechende, statische Schmerzen in der BWS besoders beim Sitzen (im Auto oder am Computer). Sich stark verschlimmernde BWS-Schmerzen bei körperl.Anstrengung oder beim Gehen und Stehen. Verspannungen die in den Nacken und in die Lordose (Hohlkreuz, Becken) ausstrahlen. Schmerzen beim Liegen auf dem Rücken. Zunehmende Fehlstatik der haltung durch verkürzung der vorderen Muskulatur, usw....
Irgendwann chronischer Dauerschmerz in der BWS, der einen richtig lähmt.
Die Untätigkeit der letzen Jahrzehnte ist tatsächlich die Hauptursache der Probleme.
Du darft keine Ruhe geben bis Du eine guteBehandlung erhältst. Notfalls mit Doktor-Hopping. So lange es im gesundheitswesen keine Qualitätssicherung gibt, muss der Patient selbst so lange nach einem guten Orthopäden suchen, bis er ihn gefunden hat- und die Guten sind dann meistens gottlos überlastet und haben deshalb kaum Zeit sich den Patienten näher anzusehen. Es ist schon ein Dilemma!
Da hilft nur so zäh und lästig zu sein wie eine "Scheißhausfliege"!
Eine Kur in Bad Salzungen wäre sicher das beste. Die haben dort auch eine Rheumatologie dabei und können sicher mit der Sehnenscheidenentzündung und allgemein mit Entzündungsschmerzen besser umgehen. Ich würde versuchen eine Überweisung zu Dr. Steffan zu erhalten und Dich von ihm mal beraten zu lassen. Dafür ist kein Weg zu weit!
Kollegiale Grüße
Toni


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