Bad Sobernheim Schroth - negative Erfahrungen???

Fragen und Antworten zu den SCHROTH-Rehabilitationszentren für Wirbelsäulendeformitäten
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Davidos83

Bad Sobernheim Schroth - negative Erfahrungen???

Beitrag von Davidos83 »

Hallo,
im Sep. ist es soweit, ich fahre nach Bad Sobernheim zur Kur.
War ein zäher Kampf mit der AOK, hab sie dann doch bekommen. Letztes Jahr war ich bei Dr. Hoffman, er empfahl mir einen Kuraufenthalt in Bad Sobernheim.

Bin 23, und hab ein LWS von 19° und eine BWS von 15°; Grade, mit denen man ganz gut Leben kann. Ich hatte jedoch damit Schwierigkeiten.
Weil ich sehr dünn bin, sieht man meine leichte konkave Tendenz im LWS-Bereich. Ich hatte große Angst, dass sich mein Zustand verschlimmern könnte. Darum nahm ich auch diesen beschwerlichen Weg nach Stuttgart auf mich, endlich Gewissheit zu erlangen.

Ich hab eigentlich kein Problem mehr damit. Ich hab keinen Rippenbuckel, und mein Rücken sieht von hinten ganz gut aus. Und das allerwichtigste: Ich hab so gut wie keine Schmerzen, eigentlich keine.

Meine Kur nähert sich allmählich, und in letzter Zeit denke ich oft darüber nach. So wie mein Rücken ist, bin ich zufrieden. Dr. Hoffmann, versicherte mir, dass sich nichts wirklich verschlechtern werde, aber er riet mir zu Sobernheim.

Schroth ist eine ausgesprochen intensive Gymnastik, mit der die Wirbelsäule regelrecht verformt wird, die Haltung verändert wird.
Ich hab jetzt Angst bekommen, dass sich dadurch mein Zustand verschlechtern könnte oder stark verändern könnte, beispielsweise verbessert sich meine LWS zu Ungunsten meiner BWS. Hab dann oben mehr.
Oder dass ich nach dieser sehr intensiven Therapie Rückenschmerzen bekomme. Hab ja jetzt keine.
Wenn sich aber meine Haltung durch Schroth stark verbessert, und ich dann zu Hause nicht in der Lage bin, meine Krankengymnastik zu machen; wird sich meine Skoliose stark verschlechtern, also noch schlimmer werden, als vor der Kur?

Wenn ich eigentlich keine großen Probleme hab mit meiner Skoliose, macht das überhaupt Sinn eine Kur zu machen?

Gibt es Patienten, die jemals negative Erfahrungen mit Schroth hatten?

Das sind Gedanken, die mich in letzter Zeit sehr beschäftigen. Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

mfg,
Davidos
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

Die Skoliose wird sicher nicht schlechter als vorher werden. Sei keine Memme und mach die Kur, nachdem du dir soviel Mühe gemacht hast, sie zu bekommen. :schlaumeier:
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Räkelkönigin
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Beitrag von Räkelkönigin »

Schroth ist eine ausgesprochen intensive Gymnastik, mit der die Wirbelsäule regelrecht verformt wird, die Haltung verändert wird.
Ja und die Haltung wird NACHHALTIG zum besseren verändert! :)
Ich hab jetzt Angst bekommen, dass sich dadurch mein Zustand verschlechtern könnte oder stark verändern könnte, beispielsweise verbessert sich meine LWS zu Ungunsten meiner BWS. Hab dann oben mehr
.

Dann wäre aber irgenwas falsch gelaufen!.... Es wird ja immer die komplette HAltung / Skoliose in die Korrekturen bei den Übungen mit einbezogen! Wie soll sich da das eine zugunsten des anderen verschlechtern. Bei den vielen Gedanken die Du dir jetzt schon machst, wirst Du sicher auch die Übungen PERFEKT machen und die Korrekturen genau ausführen :P , da sehe ich kein Problem im Sinne von Verschlechterung auf dich zukommen!!!
Oder dass ich nach dieser sehr intensiven Therapie Rückenschmerzen bekomme.
Also ich hab seid ich schrothe weniger Rückenschmerzen. War mit 18 das erste mal dort und hatte danach deutlich weniger Probleme als vorher mi Schmerzen. WEnn Du keine hast, wirst Du mit der Reha dafür sorgen, dass Du auch in Zukunft keine hast. Indem Du nämlich dort ein suuuuper Körpergefühl und Gefühl für eine noch bessere Haltung entwickeln wirst und das verlässt Dich auch so schnell nicht wieder :D , da bin ich sicher !!
Wenn sich aber meine Haltung durch Schroth stark verbessert, und ich dann zu Hause nicht in der Lage bin, meine Krankengymnastik zu machen; wird sich meine Skoliose stark verschlechtern, also noch schlimmer werden, als vor der Kur?
1. Ist es in jedem Fall sinnvoll nach so einer REha weiter die FÜR DICH WICHTIGEN ÜBUNGEN ;die dort erlernt hast weiter zu Hause zu machen.
2. Verschlechtern wird sich Dein Zustand durch die Reha nicht. Wenn Du faul bist zu Hause besteht grundsätzlich eine Tendenz zur Verschlechterung wie sie eh bei jeder SKoliose besteht, aber keiner kann dir dazu genaue Angaben machen.
3.Wie gesagt, eine REha wird Deine Wirbelsäule nachhaltig stabilisieren.
Wenn ich eigentlich keine großen Probleme hab mit meiner Skoliose, macht das überhaupt Sinn eine Kur zu machen?
JAAAAAAAA!

Schliesslich möchtest Du ja auch noch lange Deinen beschwerdefreien Zustand erhalten, oder?! ;)

Eine erfolgreiche REha wünscht die
Räkelkönigin :juggle:
Elkichen
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Re: Bad Sobernheim Schroth - negative Erfahrungen???

Beitrag von Elkichen »

Gibt es Patienten, die jemals negative Erfahrungen mit Schroth hatten?
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

Gibt es, aber die schreiben hier eher nicht darüber. Und zwar negativ im Sinne von Beschwerden, aber nicht im Sinne von Verschlechterung. Ist aber die Minderheit (die man natürlich auch nicht unterschätzen sollte). Warum willst du das wissen?
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Elkichen hat geschrieben:Gibt es Patienten, die jemals negative Erfahrungen mit Schroth hatten?
In Verbindung mit dem Titel dieses Posts, gibt es schon jemand, der in Bad Sobernheim in die falsche Gruppe gesteckt worden ist.
Jemand mit ausgeprägter Kyphose gehört nicht in die Skoliose Gruppe.

Logisch, das dabei nun nichts positives herausgekommen ist.

Gruss
Klaus
pünktchen
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Beitrag von pünktchen »

WIE IN DIE FALSCHE GRUPPE GESTECKT ? SIND DIE WIRKLICH SO DÄMLICH? ICH MUSS DA AUCH BALD KUR MACHEN ( KEIN BOCK) ICH GLAUB ICH ÜBERLEG MIR DAS NOCHMAL......

*schrei*


Mit entsetzten Grüßen

Pünktchen
wer rechtschreibfehler findet darf sie behalten...
Sandy
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Beitrag von Sandy »

WIE IN DIE FALSCHE GRUPPE GESTECKT ? SIND DIE WIRKLICH SO DÄMLICH?
Na ja, wenn du nicht so dämlich bist, dich in die falsche Gruppe stecken zu lassen, kann ja nichts passieren :D . Man kennt ja seinen Körper selbst am besten und den Verlauf der Skoliose/Kyphose und kann ja meckern, wenn man sich falsch aufgehoben wird. Das haben bei uns damals in Sobi auch einige getan. Wobei es nur in den wenigsten Fällen auch gerechtfertigt war, muss man dazu sagen.

Mir hat es damals auf der Kur nicht sonderlich gut gefallen, aber das kann man ja nicht verallgemeinern. Jetzt lasse ich aber mal die ganzen Sachen drumherum weg und beziehe mich nur auf meinen Rücken: Ich bin schmerzfrei nach Sobi gekommen und hatte dort dann Schmerzen bekommen. Manche Übungen haben meine Muskeln total verspannt, und ich habe mich erst getraut nach 2 Wochen wirklich darauf zu bestehen, dass sie geändert oder aus dem Programm genommen werden. Ich hatte auch eine Sehnenscheidenentzündung in der Hand gleich zu Anfang bekommen, konnte daher manche Übungen nicht so toll machen und wurde als Simulant dargestellt. Dabei wollte ich doch so gerne aus voller Kraft mitmachen :( . Und dann hatte ich eine miese ausgeleierte Matratze auf der ich schlecht geschlafen habe. Alle paar Tage mußte ich eingerenkt werden, wegen Blockaden, was ich vorher noch nie hatte.
Mein Rücken sah nach der Kur besser aus, aber nach 6 Wochen daheim dann schlechter als vor der Kur. Das bestätigte auch meine Krankengymnastin vor Ort. Radiologisch hat sich der Befund aber nur minimal bis gar nicht verschlechtert in diesem Jahr, deswegen kann es nicht so schlimm gewesen sein. Ich konnte leider in der Zeit nach der Kur nicht jeden Tag meine Übungen machen, weil ich Prüfungen hatte und viel Stoff in den 4 Wochen verpasst hatte. Ansonsten hätte ich das gute Ergebnis vielleicht annähernd halten können.
Zur Zeit mache ich noch sehr viel Schroth daheim, aber nur so wie es mir gut tut, ohne Schmerzen. Und wenn ich mal nciht so fit bin oder Schmerzen bei einer Übung bekomme, kann ich - im Gegensatz zur Kur - aufhören wann ich will. Auch meine ambulante Therapeutin macht nur das mit mir was mir gut tut. Wenn ich Schmerzen habe machen wir auch manchmal nur Entspannungsübungen und sie massiert und dehnt mich etwas. Wobei man dazu sagen muss, dass es Patienten gibt, denen tut Schroth bei Schmerzen gut. Ich kenne solche und solche. Einfach selber ausprobieren. Und wenn du keine Schmerzen hast, kannst du ja nichts falsch machen.

So, das waren meine negativen Sachen. Ihr habt es ja nicht anders gewollt ;D .

Ich finde es trotzdem wichtig mal dort gewesen zu sein, nur so kann man die Übungen erlernen, das wird rein ambulant schwierig. Ich wünschte ich, ich wäre schon als Kind mal hingekommen, oder als Teenie. In der Zeit als ich in Sobi war, waren 90% Teenies da. Unter so vielen Gleichaltrigen hätte ich mich sicher auch wohler gefühlt.

Grüße,
Sandy
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Klaus hat geschrieben:Jemand mit ausgeprägter Kyphose gehört nicht in die Skoliose Gruppe.

Logisch, das dabei nun nichts positives herausgekommen ist.
Ei Klaus, wenn er eine Skoliose hat, dann gehört er auch als Kyphotiker in eine Skoliose-Gruppe. Das sagitale Profil wird bei Skoliosen doch prinzipiell bei jeder Übung auch mitbehandelt, wir machen nur noch etwas zusätzlich dazu!

Es kommt höchstens vor, dass man bei Grenzfällen nicht eindeutig entscheiden kann, ob es nun vierbogig ist oder dreibogig ist, aber das sind ja dann nebensächliche Details, die keinen großen Unterschied mehr machen, so dass man in beiden Gruppen gut aufgehoben ist.

Dass jemand wirklich falsch eingeteilt wurde oder das sowas dann nicht ganz schnell bemerkt wurde und er in eine andere Gruppe kam habe ich in den ganzen Jahren noch nie erlebt!

In was für einer Gruppe warst Du denn in Salzungen, Klaus? Du gehörst ja auch in eine Skoliose-Gruppe, oder!
Zuletzt geändert von BZebra am Do, 01.06.2006 - 23:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Klaus »

BZebra hat geschrieben:In was für einer Gruppe warst Du denn in Salzungen, Klaus? Du gehörst ja auch in eine Skoliose-Gruppe, oder!
Darüber haben wir schon mal diskutiert.
Bei mir steht eindeutig die Kyphose (55 Grad untere! BWS) im Vordergrund und das sind in der symetrischen Gruppe auch überwiegend andere Übungen gewesen.
Die 15 Grad Skoliose konnte dabei nicht extra gezielt angegangen werden, obwohl sie sich auch positiv verändert hat, was eigentlich logisch ist, wenn man die WS symetrisch angeht.
Ich hatte wirklich genug mit meinen symetrischen Übungen zu tun, sodass schon aus ganz pragmatischen Gründen weitere gezielte Übungen sinnlos waren. Da unterstütze ich voll die Therapeuten, die wirklich nur das Machbare im Blick haben sollten.

Ich suche noch mal nach dem Post zur falschen Einteilung. Eigentlich hatte ich gedacht, dass da eine Reaktion kommt.

Gruss
Klaus
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Beitrag von BZebra »

Kleine Skoliosen sind ja ohnehin in der symmetrischen Gruppe, da erübrigt sich die Sache ja dann schon ganz von alleine!
Dann zählst Du im Übrigen nicht zu den Kyphoskoliosen, Klaus!
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Beitrag von Klaus »

Dann zählst Du im Übrigen nicht zu den Kyphoskoliosen, Klaus!
Ab welchem Grad Skoliose spricht man denn offiziell davon?

Immerhin spricht die Wirbelsäulensprechstunde der Medizinischen Hochschule aktuell immer noch von Kyphoskoliose, während wenigstens Dr. Steffan von:
augeprägte Hyperkyphose thorakolumbaler Übergang
sekundäre Skoliose

spricht.

Der Begriff war vor einigen Jahren nach Ansicht meines alten inkompetenten Orthopäden noch ganz hilfreich, als der Begriff Kyphose angeblich für die Krankenkassen kein Argument war, eine KG Verordnung zu verschreiben.
Heute weiss ich, dass die meisten Orthopäden immer noch die Kyphose stiefmütterlich behandeln und nicht die Krankenkassen!


Gruss
Klaus
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Beitrag von BZebra »

Klaus hat geschrieben:Ab welchem Grad Skoliose spricht man denn offiziell davon?
Kyphoskoliose ist immer viel Kyphose und viel Skoliose. Ab wieviel Grad kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich im Prinzip einfach wenn die Skoliose und Kyphose beides "Hauptbehandlungsbedürftig" ist.

Die Einteilung in eine Skoliose-Gruppe oder eine symmetrische Gruppe erfolgt auch nicht nach Gradzahl sondern mehr individuell, noch Bedeutsamkeit eben, wo man am besten von den angedachten Übungen reinpasst.
Klaus hat geschrieben:Der Begriff war vor einigen Jahren nach Ansicht meines alten inkompetenten Orthopäden noch ganz hilfreich, als der Begriff Kyphose angeblich für die Krankenkassen kein Argument war, eine KG Verordnung zu verschreiben.
Das ist er vielleicht heute auch noch, wenn Du Dir durchliest, wieviele Kyphosepatienten nur die Bezahlung eines halben Korsetts genehmigt bekommen haben: http://skoliose-info-forum.de/viewtopic ... 9684#49684
Als Skoliotiker kann man immer mit Progredienz argumentieren, und dass ein Stützkorsett diese ggf. noch beschleunigen würde.
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Beitrag von Klaus »

BZebra hat geschrieben:Das ist er vielleicht heute auch noch, wenn Du Dir durchliest, wieviele Kyphosepatienten nur die Bezahlung eines halben Korsetts genehmigt bekommen haben:
Ja deswegen ist es ja so wichtig, eine wirklich kompetente Ausgangsdiagnose zu haben, mit der man dann auch einen entsprechenden "Vor-Ort-Orthopäden" auf die richtige Spur bringen kann. :)
Und was das Korsett angeht, so kann man eigentlich nur direkt über einen "absolut korsettüberzeugten Orthopäden" gehen, der die Chance bei der KK sicherlich erhöhen kann.


Gruss
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Beitrag von Dalia »

Hallo Sandy,

ich finde deinen Bericht unheimlich interessant und sehr wichtig. Dein Beispiel zeigt, dass es sinnvoll sein kann, aufzumucken, auch wenn es vielleicht ungerechtfertigt ist.

Dalia
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Beitrag von carolin »

hey! ja ich hab ein paar schlechte Erfahrungen gemacht, weil sich meine Werte ein bisschen verschlechtert haben. Ich war aber eine der aktivsten die Ihre übungen gemacht hat und weiß selber nicht wie das gekommen ist.
Ich fahre aber nächstest Jahr nochmal hin. Aber bei allen die ich kennen gelernt habe hat es sich verbessert!
Fahr auf jeden Fall hin. Ist echt sau geil da und man lernt ein Haufen leute kennen!
Lg Caro
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