Besserung im Alter

Fragen und Antworten zu den SCHROTH-Rehabilitationszentren für Wirbelsäulendeformitäten
Effi-Maria
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Besserung im Alter

Beitrag von Effi-Maria »

Hallo, bei den ganzen meist interessanten Beiträgen finde ich mich mit meinem Alter so gar nicht vertreten. Ich bin 64 und habe die Besserung meiner Skoliose immer noch nicht aufgegeben.(
Funktionsstörung d. LWS bei linkskonvexer Thorsionsskoliose
multisegmentaler Degeneration betont L4/5 ,it
Spondylose,
Spondylarthrose,
Osteochondrose
!! Spondylolisthesis (Wirbelgleiten)
+ geringe Spinalkanalstenose L3/4 L4/51. Hat jemand Erfahrung mit Schroth im Alter? 2. Ist Akupunktur eine wertvolle pos. Therapie bei Skoliose? Freue mich über Infos. Danke Effi-Maria
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Thomas
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Beitrag von Thomas »

Hallo Effi-Maria,

Du bist hier im Forum bei weitem nicht die einzige im etwas vorgerückteren Alter! Klaus und ich sind z.B. gar nicht weit von Dir entfernt. ;D

Und eine Reha in Bad Salzungen oder Bad Sobernheim ist auch in Deinem Alter noch gut möglich, je nachdem, wie fitt Du Dich noch fühlst. Klaus war meines Wissens nach auch schon knapp 60, als er seine erste Reha in Bad Salzungen gemacht hat, und ich habe meine erste Reha (hoffentlich!) auch noch vor mir!

Akupunktur wird gegen die von Dir beschriebenen Diagnosen sicherlich nicht ursächlich helfen können, eine Skoliose wird durch Akupunktur sicher nicht merh gerade. Aber z.B. gegen Schmerzen kann u.U. Akupunktur möglicherweise schon was bewirken.

Wenn Du Schmerzen hast könnte Dir möglicherweise auch ein Korsett helfen!

Viele Grüße

Thomas
Effi-Maria
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Beitrag von Effi-Maria »

Hallo, ach das finde ich ja klasse, dass meine Altersgruppe hier vertreten ist. Akup. kann ja - was sehr erfreulich wäre - in meinem Fall lediglich als Schmerzlinderung herangezogen werden. Ich denke, dass ich relativ fit bin, langsam aber sicher durch meine perm.Schmerzen im li Oberschenkel bei Bewegung mürbe gemacht werde. Jetzt hänge ich schon seit Tagen Stunden vor dem Compi mit dem Ziel, meine nächsten Schritte zu planen. 1.Besuch bei Dr.Geiger in Unikl. Fr. 2.Besuch bei Dr.Hoffmann. 2 Meinungen sind mir lieber als eine. Parallel bis zu den Terminen werde ich KG machen, obwohl ich jetzt nach allem was ich gelesen habe, etwas misstrauisch an die Übungen herangehe. Meine Physio empfahl mir, lediglich 14 Tage in die konkave Seite hineinzuatmen und weiterhin die Bauchatmung zu üben. Das kann doch nicht alles sein, oder? Ich bin sehr motiviert und sage mir, jeder Tag zählt in meinem Alter. Alles Gute Effi
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sloopy
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Beitrag von sloopy »

Hallo Effi-Maria,

herzlich willkommen in unserem Forum!

Bist du sicher, dass deine Schmerzen von der Skoliose kommen? Wurden andere Ursachen ausgeschlossen? Ausstrahlende Schmerzen in den Beinen könnten z.b. auch von den Bandscheiben kommen.

Wie ausgeprägt ist denn deine Skoliose? Hast du schon mal über eine Schroth-Reha in Bad Salzungen oder Bad Sobernheim nachgedacht? Da sind auch immer Patienten aus deiner Altersklasse vertreten, wenn auch meistens die Zahl der Jüngeren überwiegt. Je nachdem wann man dort ist, gehört man aber auch schon mit Mitte 20 zu "den Alten" ;)

Hat dein Physiotherapeut dir die Übungen, die du machst als Schroth verkauft? Zu Schroth gehört einiges mehr dazu als nur in eine Seite reinzuatmen.

Herzliche Grüße,
sloopy
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich

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Beitrag von minimine »

Hallo Effi-Maria,

auch von mir herzlich Willkommen hier im :forum:

Als ich das letzte Mal zur Reha in Sobernheim war, waren etliche dort, die schon Älter waren und in Salzungen würdest du auch viele in deinem Alter antreffen. Um das Richtige für die Wirbelsäule zu tun ist es nie zu spät :ja:

LG
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Beitrag von Effi-Maria »

Also: die Gradzahl ist bei mir noch nicht festgestellt worden.Nervenleitbahnen sind OK. Bandscheiben bei der obigen
Diagnose natürlich in Mitleidenschaft gezogen -Ebenso sichtbar lt. MRT. Eine Spritzengabe unter CT hat 1/4 Jahr Erleichterung gebracht in dem Oberschenkel. Dann ging's wieder los. Tja, die KG-Übungen sind eine Alternative zu Schroth.....?Klar, dass es original besser wäre. Habe aber in Frankfurt bisher noch nix gefunden. Danke Euch für die Hilfe und GUTE NACHT Effi-Maria
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Thomas hat geschrieben:Klaus war meines Wissens nach auch schon knapp 60, als er seine erste Reha in Bad Salzungen gemacht hat
Also ich habe während der REHA meinen 61. Geburtstag :) gefeiert und damit doch sehr viel jünger, als Effi-Maria jetzt, gewesen. :D
Nein im Ernst, ich habe mir erzählen lassen, dass ich nicht zu den Ältesten dort gehöre. :nein: ;D
1.Besuch bei Dr.Geiger in Unikl. Fr. 2.Besuch bei Dr.Hoffmann. 2 Meinungen sind mir lieber als eine.
Finde ich gut, Du weißt aber, dass man Dr. Geiger ganz gezielt ansprechen muss, weil er eigentlich nur für Kinder und Jugendliche zuständig ist!?

Gruss
Klaus
Effi-Maria
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Beitrag von Effi-Maria »

@Klaus

Hallo, danke Klaus für den Hinweis auf Dr.Geiger. (wichtig!) Außer meiner Frage nach: Prognose / Schmerzabbau / Physio-"Spezialisten" fällt mir momentan nichts ein. Hast Du weitere Vorschläge? Du / ihr habt euch ja schon viel länger mit der Problematik beschäftigt und könnt vielleicht den einen oder anderen Tipp geben. Ist sicher auch für andere Teilnehmer interessant. Denn wir wissen ja, dass ein gut vorbereiteter Arztbesuch - wenn denn die Chemie stimmt - schon einmal die "halbe Miete" bedeuten kann. Und dazu ist ein gezielter Fragenkatalog der beste Einstieg!!!!
Ein schönes Wochenende wünscht Effi-Maria
Lady S
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Beitrag von Lady S »

Ich bin auch eine von den Oldies... :D

Bei meiner 2. Reha in Bad Salzungen (nur zu empfehlen!) war auch eine Dame mit Wirbelgleiten dabei, deren Beschwerden sich im Laufe der 4 Wochen ganz erheblich gebessert haben.
Auch wenn bereits degenerative Veränderungen bestehen, bringt eine Schroth-Reha mit den passenden Begleitmassnahmen eine Menge!

Grüsse, Lady S
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Beitrag von Sabona »

Hallo,

auch ich gehöre zu den Oldies.
Bei meiner ersten Reha wurde auch ein Drehgleiten festgestellt. Bei meiner nachfolgenden Reha war es nicht mehr feststellbar. Ich mache fast jeden Tag meine Schrothübungen und kann es dir nur empfehlen. Versuche eine Reha in Bad Salzungen oder Sobernheim zu bekommen.
Ich war 45 Jahre als ich mit Schroth anfing, und versuche damit eine OP zu verhindern. Bis jetzt bin ich erfolgreich damit und habe kaum Schmerzen.
LG
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Effi-Maria hat geschrieben:Hast Du weitere Vorschläge? Du / ihr habt euch ja schon viel länger mit der Problematik beschäftigt und könnt vielleicht den einen oder anderen Tipp geben.....Denn wir wissen ja, dass ein gut vorbereiteter Arztbesuch - wenn denn die Chemie stimmt - schon einmal die "halbe Miete" bedeuten kann.
Wenn es um "normale" Orthopädenbesuche geht, muss man sicherlich wesentlich mehr bedenken, als bei Spezialisten. Das Forum ist voll von solchen Tipps und das Ergebnis ist ja leider, dass man immer wieder nur die Inkompetenz feststellen muss.

Was Dr. Geiger angeht, so ist er schwerpunktmässig ein Chirurg, der sich mit neuesten Techniken auskennt. Da er in 2007 und 2008 in Bad Salzungen auf Veranstaltungen Vorträge gehalten hat, weiß ich, dass er grossen Wert auf die konservative Behandlung legt, Schroth KG kennt und eine OP nur dann vorschlägt, wenn es wirklich sinnvoll ist.
Was Deine Skoliose angeht, so scheint es möglicherweise nicht in der OP Indikation zu liegen, Du beschreibst das leider viel zu ungenau.
Insofern kannst Du dort auf jeden Fall eine kompetente Diagnose bekommen, die Schroth REHA solltest Du ansprechen, wenn er es nicht selbst tut.
Die Option mit einem Korsett solltest Du Dir sehr genau überlegen, dazu gibt es jede Menge durchaus kontroverse Meinungen hier im Forum.
Ein Korsett kann aber auch je nach Indikation eine notwendige Stützmaßnahme sein, was aber ein anderes Thema ist.

Bei Dr. Hoffmann ist klar, dass er schwerpunktmäsig die konservative Behandlung betreibt. Wenn man sich generelles Wissen (z.Bsp. Basiswissen) aus dem Forum verschafft, ist das immer von Vorteil, weil man mit anderem Hintergrund die Dinge viel schneller auffasst und sich auf die eigene spezielle Situation konzentrieren kann. Auch die verlängerte Beratungszeit ist schnell vorüber.
Was mich irritiert, ist diese zu positive Einschätzung einer Erwachsenen- Korsettbehandlung, die in etlichen Erfahrungsberichten dokumentiert wird.
Da ist die Rede von 2 Jahren und anderm begrenzten Zeitraum. Abgesehen davon, dass dies alles subjektive Berichte sind, die auch bezüglich Diagnose nicht immer vollständig wiedergeben werden, sollte man trotzdem ganz kritisch damit umgehen. Ich verstehe die mögliche Motivationshilfe darin, aber angesichts der grossen Erwartungshaltung der Patienten, wird nach meiner Meinung vieles dann mit Euphorie vermischt und Details verdrängt.

Auch eine Schroth REHA ist offenbar nicht immer ein Automatismus bei Dr. Hoffmann, da sollte man schon intensiv nachhaken. Es gibt ja durchaus Fälle, wo starke Verkürzungen und entsprechende Verspannungen erst mal angegangen werden müssen, damit eine REHA überhaupt Sinn macht.
Und es gibt auch Rückensituationen, in denen eine muskuläre Fehlhaltung den Schwerpunkt darstellt, wo man auch erst mal gezielte Dehnübungen anbietet und evtl. sogar über ein Korsett zeitlich begrenzt an das Ziel kommt.

Ich will damit sagen, dass nicht immer das im Forum beschriebene Schema F greifen muss und dann beim Arzt-Besuch zu möglichen Irritationen führt.
Andrerseits sind wir es aber auch gewohnt, dass gerade nach dem Besuch weitere Fragen auftauchen. :)

Gruss
Klaus
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Beitrag von Effi-Maria »

Danke für all die Beiträge. Ich habe heute einen Termin bei Dr.Geiger ausgemacht (was natürlich einige Wartezeit bedeutet!) Dann meine Röntgenbilder auf Gradzahl hin begutachtet und - pi mal Daumen - eine Verkrümmung von mind. 60 G festgestellt.(Schema aus Forum ermittelt!) Es kann gar nicht ganz genau sein - ich weiß - weil ich keine Ganzkörperaufnahme habe.
Jezt eine Frage mit der ich mich zeitweilig rumschlage und für mich keine Antwort bekomme. Wenn ich Atemübungen und leichte mentale Korrekturen mache bekomme ich Schmerzen! Ist das nun normal normal?? Von der Logik denke ich:ja! weil jede Korrektur eine andere Statik - wenn auch minimal - bedeutet. Auch Ärzte oder Physiot. sagen immer nur: Schmerzen dürfen nicht sein!Muskelkaterempfindungen schon. Ich komme da nicht weiter, leider! Könnt ihr dazu etwas sagen? Zu Klaus: mehr als diese für mich viel zu vielen Diagnose-Termine, die ich o.genannt habe, kann ich nicht liefern! Mir reicht das, ehrlich gesagt. Grüße von Effi-Maria
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Beitrag von minimine »

Hallo Effi-Maria,
Wenn ich Atemübungen und leichte mentale Korrekturen mache bekomme ich Schmerzen! Ist das nun normal normal?? Von der Logik denke ich:ja! weil jede Korrektur eine andere Statik - wenn auch minimal - bedeutet. Auch Ärzte oder Physiot. sagen immer nur: Schmerzen dürfen nicht sein!Muskelkaterempfindungen schon. Ich komme da nicht weiter, leider! Könnt ihr dazu etwas sagen?
Also bei meiner ersten Reha nahmen bei mir die Schmerzen auch erstmal zu, wurden dann aber schnell besser. Bei dir müsste aber evtl. erstmal geklärt werden, was nun konkret die Schmerzen auslöst (muskuläre Schmerzen, Schmerzen verursacht durch den Gleitwirbel etc.). Ich weiß jetzt auch nicht, was du unter mentale Korrektur und Atemübungen verstehst?!? Reine Atemübungen, also Atmen in die schwache Stelle, schwache Seite und enge Vorderseite sollte eigentlich wirklich keine Beschwerden machen, ist ja nur eine intensivere Atmung.

Wie lange Vorlaufzeit hat denn der Termin bei Dr. Geiger? Vielleicht solltest du einfach zuerst zu Dr. Hoffmann, da gehts schneller mit einem Termin.
Klaus hat geschrieben:Die Option mit einem Korsett solltest Du Dir sehr genau überlegen, dazu gibt es jede Menge durchaus kontroverse Meinungen hier im Forum.
Verordnet Dr. Hoffmann denn auch in diesem Alter noch korrigierende Korsetts? Wenn Korsett, dann denke ich läuft es eher auf ein stützendes Korsett hinaus.

LG
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Beitrag von Effi-Maria »

Also, mein Termin ist Ende März. Und ein Korsett ist bisher überhaupt nicht in eine engere Wahl gezogen worden. Ich wurde nur gefragt, was ich von einem Korsett halte! LG Effi-Maria
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Effi-Maria hat geschrieben:Wenn ich Atemübungen und leichte mentale Korrekturen mache bekomme ich Schmerzen! Ist das nun normal normal?? Von der Logik denke ich:ja! weil jede Korrektur eine andere Statik - wenn auch minimal - bedeutet. Auch Ärzte oder Physiot. sagen immer nur: Schmerzen dürfen nicht sein!Muskelkaterempfindungen schon. Ich komme da nicht weiter, leider! Könnt ihr dazu etwas sagen?
Bei den Übungen in Rückenlage hatte ich bei der Schroth REHA auch temporäre Rückenschmerzen. Das ist bis heute so, wenn ich sozusagen die Korrekturstellung in Form des gerade auf dem Rücken-Liegens einnehme und dann versuche aufzustehen. Ich erkläre das auch mit der temporär veränderten Statik, wobei die Art des kurzfristigen Schmerzes eher an Muskelschmerzen, als an Nervenschmerzen denken lässt. Insofern ist das bei mir eine Muskelstruktursache und keinesfalls eine Muskelkater Angelegenheit.
Ich denke, Schmerzen müssen bei Hyperkyphose/Skoliose sehr differenziert gesehen werden, zumal eine konservative Behandlung immer eine Veränderung der gesamten Rückenstruktur bewirken soll. Das ist bei den "normalen" Problemen eines Rückens ja so nicht der Fall.
Effi-Maria hat geschrieben:Zu Klaus: mehr als diese für mich viel zu vielen Diagnose-Termine, die ich o.genannt habe, kann ich nicht liefern! Mir reicht das, ehrlich gesagt.
Das verstehe ich jetzt im Zusammenhang nicht so ganz. Was meinst Du damit?

Gruss
Klaus
Zuletzt geändert von Klaus am Di, 09.02.2010 - 12:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Klaus »

minimine hat geschrieben:Verordnet Dr. Hoffmann denn auch in diesem Alter noch korrigierende Korsetts?
Wie, gibt es da eine Altersbegrenzung ??

Wenn ich mich ab und zu in die Korsettversorgung einmische, dann mache ich das auch aus eigenem Interesse.
Immerhin hat mich @Toni am Anfang meiner Forumszeit ziemlich heftig unter Druck gesetzt :D , doch unbedingt an ein Korsett zu denken. Und da war ich 60 !
Ich habe es bis heute noch nicht gemacht, weil meine Lebensqualität damit deutlich schlechter werden würde, auch wenn man wohl bei so tiefer Hyperkyphose (ist fast schon eine LWS Kyphose) sehr viel erreichen könnte.

Gruss
Klaus
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Beitrag von Effi-Maria »

Na sowas! Schreibfehler! Es muss heißen: Diagnose-Termini! Ich bin frohen Mutes, weil ich das Gefühl habe, meine leichte Beckenübung (im Liegen ausgestreckte Beine etwas anbeugen und Becken Richtung Fersen ziehen - nach anfänglichen Schmerzen schon schmerzfrei von mir vollzogen werden kann. Grüße von Effi-Maria
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Thomas
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Beitrag von Thomas »

Klaus hat geschrieben:
minimine hat geschrieben:Verordnet Dr. Hoffmann denn auch in diesem Alter noch korrigierende Korsetts?
Wie, gibt es da eine Altersbegrenzung ??
Also von einer Altersbegrenzung bei korrigierenden Korsetten ist mir auch nichts bekannt. Aber es stimmt schon, im Allgemeinen werden bei älteren Patienten schon eher stützende Korsette verschrieben. Wobei ich ja schon öfter geschrieben habe, dass der Übergang von stützenden zu korrigierenden Korsetten meiner Ansicht nach fließend ist, denn auch die aufrichtenden Wirkung eines reinen Stützkorsetts ist ja irgendwo auch korrigierend.
Klaus hat geschrieben:Wenn ich mich ab und zu in die Korsettversorgung einmische, dann mache ich das auch aus eigenem Interesse.
....
Ich habe es bis heute noch nicht gemacht, weil meine Lebensqualität damit deutlich schlechter werden würde, auch wenn man wohl bei so tiefer Hyperkyphose (ist fast schon eine LWS Kyphose) sehr viel erreichen könnte.
Klaus, Du schreibst öfters von der eingeschränkten Lebensqualität von Korsett-Trägern.

Ich seh das nach vier Jahren Korsett-Zeit nicht so negativ. Es kommt sicherlich drauf an, was Du alles im Korsett machen willst. Und die Eingewöhnungszeit ist hart. Insgesamt finde ich bei mir aber meine Lebensqualität durch das Korsett deutlich erhöht gegenüber früher, einfach deswegen, weil ich mit Korsett schmerzfrei bin.

Gruß Thomas
Zuletzt geändert von Thomas am Di, 09.02.2010 - 14:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von minimine »

Wie, gibt es da eine Altersbegrenzung ??
Keine Ahnung, aber auch Rahmouni baut ja in bestimmten Fällen eher stützende oder stabilisierende Korsetts, als jetzt die üblichen hochkorrigierenden.
Klaus, Du schreibst öfters von der eingeschränkten Lebensqualität von Korsett-Trägern, obwohl Du es ja selbst noch ne ausprobiert hast.

Lebensqualität ist halt immer subjektiv und auch relativ zu sehen. Klaus kommt sehr gut ohne Korsett klar, wieso soll er dann ein Korsett tragen. Nur sollte man hier eben beachten, dass manche eben trotz Physiotherapie Schmerzen haben und dann stellt sich die Frage, was nun mehr die Lebensqualität einschränkt, dauernd Schmerzen zu haben oder ein Korsett zu tragen...
In meinem Fall würde das Nichttragen des Korsetts zu einer weiteren Verschlechterung und somit zur OP führen, da ist das Korsett für mich persönlich gesehen einfach das kleinere Übel.

LG
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Beitrag von sloopy »

Thomas hat geschrieben:Es kommt sicherlich drauf an, was Du alles im Korsett machen willst. Und die Eingewöhnungszeit ist hart. Insgesamt finde ich bei mir aber meine Lebensqualität durch das Korsett deutlich erhöht gegenüber früher, einfach deswegen, weil ich mit Korsett schmerzfrei bin.
Uneingeschränkte Zustimmung!!! Ging mir auch so. Ich hab mir damals das Korsett freiwillig machen lassen in der Hoffnung, meine Schmerzen damit in den Griff zu bekommen und ich war erfolgreich. Jetzt, wo sich meine Lebenssituation geändert hat, brauche ich es nicht mehr, aber wenn ich nochmal so Schmerzen hätte, würde ich den gleichen Weg wieder gehen.

Lieben Gruß,
sloopy
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich

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