Ablauf der OP und Nachbehandlung?(Hamburg Altona, AKK)
Ablauf der OP und Nachbehandlung?(Hamburg Altona, AKK)
Hallo, ich suche schnelle Antworten da mein Flug nach Hamburg Altona morgen ansteht und meine OP schon diesen Dienstag.
Ich möchte gerne wissen was während der OP geschieht, besonders betreffend allerdings ist die Nachbehandlung der OP. Ich lebe jetzt schon mit Bewusstheit zwei Jahre lang mit meiner Skoliose aber meine Angst vor der OP ist immer noch sehr groß und lässt sich von mir selbst nur schwer bewältigen. Ich nehme deshalb, falls es zu schwer für mich wird, die Diazepam die ich gegen meine Schlafstörungen hab um mich zu beruhigen.
Kurz zu meiner Diagnose:
Zur Feststellungszeit (gegen Oktober 2005) wurde mir von meinem Chirugen eine schwergradige Skoliose von 42° im Thorakalbereich festgestellt. Zur Behandlung, meinte er wäre eine OP das zuverlässigste, ob die Ärzte in der Rehaklinik Ulm ein Korsett noch riskieren, weiß er nicht. Ich bekam anschließend ein Chéanau Korsett das ich länger als ein Jahr lang 24 Stunden am Tag, ausser bei Körperpflege, trug, das allerdings ohne jeglichen Erfolg. Da ich meine Wirbel nicht versteifen lassen wollte suchte ich nach einer ebenso Erfolgreichen, aber ohne Versteifung, Operation.
Schließlich fand ich eine Möglichkeit: Titanklammern. Wir sorgten direkt für einen Untersuchungstermin bei dem leitenden Chefarzt in Hamurg Altona. Doktor Stücker. Als wir dann dort ankamen sagte er mir direkt dass dies keine Verbesserung erzielen würde und gab mir aber noch eine Chance für die Titanrippen. Ich wurde dann Mitte 2006 für eine Woche komplett untersucht in diesem Krankenhaus. (Zwischenstand= 60° Brustkorb) Leider viel zu spät kam die Antwort mit einem Termin für die OP. Und auch da kam erst zwei Monate später die direkte Antwort wie überhaupt operiert wird. Wir blieben insgesamt fast ein halbes Jahr auf Glatteis bis man mir sagt dass ich versteift werde. Jetzt stehe ich auf geschätzt von Augsburg (dort war ich um vielleicht wenigstens den Operationsort zu wechseln da ich in hamburg 800 km weit weg bin und keinen Besuch bekommen werde... wurde abgesagt.) auf 80-90° Brustkorb. Morgen (12.3.2007) ist der Flug, übermorgen (13.3.2007) die OP.(Ich trug das Korsett nur noch wenn ich rausging da ich mir dachte die op steht sowieso kurz bevor und mir das korsett nur noch weh tat...) Seit kurzem stiegen die Schmerzen Tag für Tag und heute ist es fast unerträglich.
Name: Daniel
Geburtstag, Alter: 24.11.1992, 14
Wohnhaft: Syrgenstein
Jetzt möchte ich euch fragen: Wie bereitet man die OP vor? Wann werde ich nach der OP wieder richtig laufen können? Werde ich nach der OP mehrere Tage im künstlichen Koma liegen und wann wache ich auf? Ist nach zwei Jahren die OP um die Rippen anzuheben zwecks Kosmetischer Verbesserung zu raten und lindert es teilweise auch die Schmerzen die durch die Fehlstellung des Brustkorbes ausgelöst wird?
Interessant wäre auch für mich ob Dr. Stücker zuverlässig ist von Leuten die Erfahrung mit dem AKK haben oder dort selbst operiert wurden.
Ich brauche bis heute Abend dringend die Antwort! Es hilft mir vielleicht gegen meine Angst und das Gefühl von den Ärzten im Stich gelassen zu werden! Nach meiner OP lass ich anschließend nochmal etwas von mir hören, wie die OP ablief und wie weit korrigiert werden konnte.
Vielen dank im Vorraus!
Ich möchte gerne wissen was während der OP geschieht, besonders betreffend allerdings ist die Nachbehandlung der OP. Ich lebe jetzt schon mit Bewusstheit zwei Jahre lang mit meiner Skoliose aber meine Angst vor der OP ist immer noch sehr groß und lässt sich von mir selbst nur schwer bewältigen. Ich nehme deshalb, falls es zu schwer für mich wird, die Diazepam die ich gegen meine Schlafstörungen hab um mich zu beruhigen.
Kurz zu meiner Diagnose:
Zur Feststellungszeit (gegen Oktober 2005) wurde mir von meinem Chirugen eine schwergradige Skoliose von 42° im Thorakalbereich festgestellt. Zur Behandlung, meinte er wäre eine OP das zuverlässigste, ob die Ärzte in der Rehaklinik Ulm ein Korsett noch riskieren, weiß er nicht. Ich bekam anschließend ein Chéanau Korsett das ich länger als ein Jahr lang 24 Stunden am Tag, ausser bei Körperpflege, trug, das allerdings ohne jeglichen Erfolg. Da ich meine Wirbel nicht versteifen lassen wollte suchte ich nach einer ebenso Erfolgreichen, aber ohne Versteifung, Operation.
Schließlich fand ich eine Möglichkeit: Titanklammern. Wir sorgten direkt für einen Untersuchungstermin bei dem leitenden Chefarzt in Hamurg Altona. Doktor Stücker. Als wir dann dort ankamen sagte er mir direkt dass dies keine Verbesserung erzielen würde und gab mir aber noch eine Chance für die Titanrippen. Ich wurde dann Mitte 2006 für eine Woche komplett untersucht in diesem Krankenhaus. (Zwischenstand= 60° Brustkorb) Leider viel zu spät kam die Antwort mit einem Termin für die OP. Und auch da kam erst zwei Monate später die direkte Antwort wie überhaupt operiert wird. Wir blieben insgesamt fast ein halbes Jahr auf Glatteis bis man mir sagt dass ich versteift werde. Jetzt stehe ich auf geschätzt von Augsburg (dort war ich um vielleicht wenigstens den Operationsort zu wechseln da ich in hamburg 800 km weit weg bin und keinen Besuch bekommen werde... wurde abgesagt.) auf 80-90° Brustkorb. Morgen (12.3.2007) ist der Flug, übermorgen (13.3.2007) die OP.(Ich trug das Korsett nur noch wenn ich rausging da ich mir dachte die op steht sowieso kurz bevor und mir das korsett nur noch weh tat...) Seit kurzem stiegen die Schmerzen Tag für Tag und heute ist es fast unerträglich.
Name: Daniel
Geburtstag, Alter: 24.11.1992, 14
Wohnhaft: Syrgenstein
Jetzt möchte ich euch fragen: Wie bereitet man die OP vor? Wann werde ich nach der OP wieder richtig laufen können? Werde ich nach der OP mehrere Tage im künstlichen Koma liegen und wann wache ich auf? Ist nach zwei Jahren die OP um die Rippen anzuheben zwecks Kosmetischer Verbesserung zu raten und lindert es teilweise auch die Schmerzen die durch die Fehlstellung des Brustkorbes ausgelöst wird?
Interessant wäre auch für mich ob Dr. Stücker zuverlässig ist von Leuten die Erfahrung mit dem AKK haben oder dort selbst operiert wurden.
Ich brauche bis heute Abend dringend die Antwort! Es hilft mir vielleicht gegen meine Angst und das Gefühl von den Ärzten im Stich gelassen zu werden! Nach meiner OP lass ich anschließend nochmal etwas von mir hören, wie die OP ablief und wie weit korrigiert werden konnte.
Vielen dank im Vorraus!
- chilli-pepper
- treues Mitglied

- Beiträge: 409
- Registriert: Sa, 16.12.2006 - 22:31
- Wohnort: Nähe Berlin
Hallo Daniel, ich kann dir leider keine eigenen Erfahrungen bezüglich einer OP weitergeben, aber meine Nichte wurde auch operiert,nachdem das Korsett nicht den erhofften Erfolg brachte. Sie wurde in Berlin operiert und hat alles gut überstanden, konnte auch nach kurzer Zeit schon aufstehen. Ich drück dir die Daumen ,hoffe dass ich dir deine Angst etwas mildern konnte und freu mich von dir zu hören , wenn du alles überstanden hast!
Liebe Grüsse chilli-pepper
Liebe Grüsse chilli-pepper
- Dalia
- Co-Admin

- Beiträge: 10332
- Registriert: So, 10.08.2003 - 12:48
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: 107° und 98° (im Jahr 2003 zu Beginn der Korsetttherapie: 98° und 93°), sehr starre Skoliose, kaum Beschwerden
- Therapie: 1983-1994 Korsetts verschiedener OTs, zuletzt bei Rahmouni, dann Korsettabschulung im Jahr 1994, seit 05/2005 bis etwa 2018 Nachtkorsett von Rahmouni, Therapieziel: Halten der Skoliose, seit 2018 keine Therapie mehr
- Wohnort: NRW
Hallo Kouji, bis wann liest du das hier? Ich kann dein Posting leider erst später genauer lesen, habe es zu spät entdeckt. Ich wünsche dir alles Gute für die OP am Dienstag! Da du jung bist, Kinder und Jugendliche verkraften so eine OP besser als Erwachsene. Über Dr. Stücker wurde hier leider noch nichts geschrieben.
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
Ok, meine Antwort kommt etwas zu spät aber es geht mir prächtig.
Ich habe mich die letzten 6 Wochen völlig auf meine Rehabilitation konzentriert und bin froh, dass ich mich auf die OP eingelassen habe.
Von den ehemaligen 67° sind nur noch 20° geblieben an BWS und LWS.
Die Ärzte in Hamburg sind Spezialisten und wissen was sie tun, das Personal ist freundlich und Dr. Stücker ist ein besserer Arzt als das ich ihn mir hätte wünschen können.
Nach kleineren Komplikationen während und nach der OP (Blutung wegen Willebrand-Jürgens Syndrom, Magen-Darm und Blasen Lähmung wegen Opiaten, Erguss zwischen Lunge und Rippen) ging alles sehr schnell, ich wurde nach 12 Tagen wieder entlassen.
Der Verlauf vor der OP ging schnell, die Schwestern nahmen mir schnell die Angst. Kurz vor der OP merkt man nichts mehr dank der Tablette und wenn du aufwachst wirst du denken du wärest 5 Minuten nur weg gewesen.
Die Rippen wurden während der OP angehoben.
Sitzen und aufstehen durfte ich sobald ich von den Opiaten weg kam, das war so ca. nach 5-6 Tagen, nach 3 Tagen konnte ich den ganzen Flur entlang gehen, danach ging alles ganz schnell und ich wurde schon entlassen, mein richtiges Gefühl hatte ich nach 3 wochen ab der entlassung wieder bekommen und es geht mir sogar besser als zuvor. Die letzten 3 Wochen vor der Operation waren echt hart und schmerzhaft.
Meine Narbe sieht jetzt nur aus wie ein lange Kratzer sonst seh ich auch wieder aus wie jeder andere. Ich habe ein Röntgenbild angehängt, Wirbel wurden nur an der BWS versteift.
Vielen dank, MFG Daniel.
Ich habe mich die letzten 6 Wochen völlig auf meine Rehabilitation konzentriert und bin froh, dass ich mich auf die OP eingelassen habe.
Von den ehemaligen 67° sind nur noch 20° geblieben an BWS und LWS.
Die Ärzte in Hamburg sind Spezialisten und wissen was sie tun, das Personal ist freundlich und Dr. Stücker ist ein besserer Arzt als das ich ihn mir hätte wünschen können.
Nach kleineren Komplikationen während und nach der OP (Blutung wegen Willebrand-Jürgens Syndrom, Magen-Darm und Blasen Lähmung wegen Opiaten, Erguss zwischen Lunge und Rippen) ging alles sehr schnell, ich wurde nach 12 Tagen wieder entlassen.
Der Verlauf vor der OP ging schnell, die Schwestern nahmen mir schnell die Angst. Kurz vor der OP merkt man nichts mehr dank der Tablette und wenn du aufwachst wirst du denken du wärest 5 Minuten nur weg gewesen.
Die Rippen wurden während der OP angehoben.
Sitzen und aufstehen durfte ich sobald ich von den Opiaten weg kam, das war so ca. nach 5-6 Tagen, nach 3 Tagen konnte ich den ganzen Flur entlang gehen, danach ging alles ganz schnell und ich wurde schon entlassen, mein richtiges Gefühl hatte ich nach 3 wochen ab der entlassung wieder bekommen und es geht mir sogar besser als zuvor. Die letzten 3 Wochen vor der Operation waren echt hart und schmerzhaft.
Meine Narbe sieht jetzt nur aus wie ein lange Kratzer sonst seh ich auch wieder aus wie jeder andere. Ich habe ein Röntgenbild angehängt, Wirbel wurden nur an der BWS versteift.
Vielen dank, MFG Daniel.
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- mama41
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- Beiträge: 214
- Registriert: Do, 07.09.2006 - 12:53
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Tochter (1995) mit unbehandelter Skoliose ca. 40°
- Wohnort: Lkr. Böblingen
Hallo Daniel,
schön zu hören, dass die OP gut verlaufen ist und es dir jetzt richtig prächtig geht. Das Ergebnis kann sich ja echt sehen lassen.
Wie geht das denn jetzt bei dir weiter?
Sicherlich musst du deinen Rücken in nächster Zeit noch sehr schonen. Um eine Verschlechterung der nicht versteiften Wirbel zu vermeiden ist doch wahrscheinlich irgendwand Physiotherapie angesagt.
Wäre schön, wenn du uns hier weiter berichten könntest. Besonders diejenigen, die sich mit dem Gedanken an eine OP beschäftigen (was ich für meine Tochter nicht hoffe), wird das sehr interessieren.
Ich wünsche dir auch weiterhin alles Gute.
LG
Andrea
schön zu hören, dass die OP gut verlaufen ist und es dir jetzt richtig prächtig geht. Das Ergebnis kann sich ja echt sehen lassen.
Wie geht das denn jetzt bei dir weiter?
Sicherlich musst du deinen Rücken in nächster Zeit noch sehr schonen. Um eine Verschlechterung der nicht versteiften Wirbel zu vermeiden ist doch wahrscheinlich irgendwand Physiotherapie angesagt.
Wäre schön, wenn du uns hier weiter berichten könntest. Besonders diejenigen, die sich mit dem Gedanken an eine OP beschäftigen (was ich für meine Tochter nicht hoffe), wird das sehr interessieren.
Ich wünsche dir auch weiterhin alles Gute.
LG
Andrea
Schonen muss ich soweit nichts mehr ausser im weit entfernten Sinne. Das ist der Punkt der mich ja auch verwundert hatte, das alles so schnell ging. Ich komm richtig in Bewegung und kann auch mit meiner Freundin blödeln ohne irgendwelche Schmerzen
, sowas hängt aber auch vom Willen und der dazugehörigen Rehabilitation ab. Man muss es sich einfach selber zutrauen und dann spielt auch das Imunsystem mit.
Ja, Physiotherapie und Rückenschule sind großer Bestandteil, werden es aber auch für Jahre bleiben. Ich treibe jetzt schon viel Sport, soviel, wie es mir erlaubt ist. Das einzigste was ich nicht darf ist Fahrrad fahren, Extremsport und Sport an der Schule für die nächsten 2 Jahre. Alles andere darf ich. Nächstere Einschränkung die ich selber auch gesetzt habe; ich trage bis inne 2 Jahren nicht mehr als 5 kg (ausser Physiotherapie und von Therapeuten sowie Arzt erlaubtem Training.)
Im Moment setzen ich und Therapeuten alles auf Muskelaufbau, was auch sehr schnell vorran geht und ich mir bald wieder neue Hanteln kaufen muss. *lacht* bei den Therapeuten darf ich sämtliche geräte benutzen und muss nur ein wort geben um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen oder zu verringern. Und wenn ich dann wieder richtig Sport treiben darf, steht mir nichts mehr im weg um richtig loszulegen.
In den nächsten Wochen schaue ich dass ich mir Nordic Walking Stäbe leiste, um an Ausdauer zu gewinnen.
Den gewöhnten Lebensrhytmus von vor der Op habe ich schon seit wochen wieder erreicht, ich war 2 1/2 Wochen nach meiner Entlassung sogar auf einem Konzert, ohne Probleme. Das wird jetzt nicht bei jedem so sein, und klar hab ich mich ab und zu hinsetzen müssen, aber für diese Zeitverhältnisse doch sehr stolz darauf. Heute hab ich das Problem mit den Pausen die ich damals brauchte nicht mehr.
Die ersten 2 Wochen nach der Op sind trotzdem nicht ganz so "bequemlich", wie gesagt es fehlt einem das bequeme, nach gewisser Zeit Laufen zieht der Rücken, die Schultern werden schwer und Schmerzmittel sind nicht immer ganz wegzudenken, das kommt dann aber alles nach der vergangenen dritten Woche. Das liegt auch unter anderem daran dass die Muskeln im Oberkörper neue Schwerpunkte haben. Was mich 2 Wochen lang plagte war ein Schmerzhafter Muskelkrampf in der linken unteren Rippe. In erster Zeit krampfen also auch die Muskeln leicht, deswegen nicht übertreiben, man kann durch Selbstmassage aber vorbeugen. Heute hab ich die Probleme nicht mehr, Schmerzmittel sind für mich schon seit Wochen nicht mehr notwendig und ich bin schon bald bei den 2,0 kg Hanteln.
Ich führe also ein Leben wie vorher, sogar noch besser und fitter als zuvor. Nie wieder die Probleme die sich vorher ergaben, keine Schmerzen mehr, keine Angst mehr davor sich im Spiegel anzuschauen oder angeschaut zu werden.
Alles was heute noch sichtbar ist, ist eine etwas längere, Kratzerähnliche Narbe für die ich mich nicht schäme. Ich füge davon gerne noch ein Bild ein, falls gewünscht. ^^
Mfg Daniel.
Ja, Physiotherapie und Rückenschule sind großer Bestandteil, werden es aber auch für Jahre bleiben. Ich treibe jetzt schon viel Sport, soviel, wie es mir erlaubt ist. Das einzigste was ich nicht darf ist Fahrrad fahren, Extremsport und Sport an der Schule für die nächsten 2 Jahre. Alles andere darf ich. Nächstere Einschränkung die ich selber auch gesetzt habe; ich trage bis inne 2 Jahren nicht mehr als 5 kg (ausser Physiotherapie und von Therapeuten sowie Arzt erlaubtem Training.)
Im Moment setzen ich und Therapeuten alles auf Muskelaufbau, was auch sehr schnell vorran geht und ich mir bald wieder neue Hanteln kaufen muss. *lacht* bei den Therapeuten darf ich sämtliche geräte benutzen und muss nur ein wort geben um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen oder zu verringern. Und wenn ich dann wieder richtig Sport treiben darf, steht mir nichts mehr im weg um richtig loszulegen.
In den nächsten Wochen schaue ich dass ich mir Nordic Walking Stäbe leiste, um an Ausdauer zu gewinnen.
Den gewöhnten Lebensrhytmus von vor der Op habe ich schon seit wochen wieder erreicht, ich war 2 1/2 Wochen nach meiner Entlassung sogar auf einem Konzert, ohne Probleme. Das wird jetzt nicht bei jedem so sein, und klar hab ich mich ab und zu hinsetzen müssen, aber für diese Zeitverhältnisse doch sehr stolz darauf. Heute hab ich das Problem mit den Pausen die ich damals brauchte nicht mehr.
Die ersten 2 Wochen nach der Op sind trotzdem nicht ganz so "bequemlich", wie gesagt es fehlt einem das bequeme, nach gewisser Zeit Laufen zieht der Rücken, die Schultern werden schwer und Schmerzmittel sind nicht immer ganz wegzudenken, das kommt dann aber alles nach der vergangenen dritten Woche. Das liegt auch unter anderem daran dass die Muskeln im Oberkörper neue Schwerpunkte haben. Was mich 2 Wochen lang plagte war ein Schmerzhafter Muskelkrampf in der linken unteren Rippe. In erster Zeit krampfen also auch die Muskeln leicht, deswegen nicht übertreiben, man kann durch Selbstmassage aber vorbeugen. Heute hab ich die Probleme nicht mehr, Schmerzmittel sind für mich schon seit Wochen nicht mehr notwendig und ich bin schon bald bei den 2,0 kg Hanteln.
Ich führe also ein Leben wie vorher, sogar noch besser und fitter als zuvor. Nie wieder die Probleme die sich vorher ergaben, keine Schmerzen mehr, keine Angst mehr davor sich im Spiegel anzuschauen oder angeschaut zu werden.
Alles was heute noch sichtbar ist, ist eine etwas längere, Kratzerähnliche Narbe für die ich mich nicht schäme. Ich füge davon gerne noch ein Bild ein, falls gewünscht. ^^
Mfg Daniel.
