Metallbruch nach OP --> Lähmung
Verfasst: Sa, 24.05.2003 - 16:00
Hallo,
wurde vor einem Jahr in der WWK operiert. Musste 8 Monate Korsett tragen, durfte nicht sitzen. Die Schmerzen waren wirklich erträglich. Bei der Nachkontrolle war auch alles ok, konnte dann wieder sitzen und muss seitdem ein Mieder tragen. Am 5.5. war ich zur Routinekontrolle bei nem Arzt und der hat Röntgen verordnet. Dabei stellt sich heraus, dass ne Schraube gebrochen ist. Ich dachte ich muss sterben. Ich konnte das gar nicht nachvollziehen, in den letzten 2 Monaten hab ich außer nem Kuraufenthalt keine Anstrengungen gehabt. Auch nicht gefallen oder so.
War gleich in Bad Wildungen, die meinten, die Wirbelsäule ist sehr gut zusammengewachsen, das kann so bleiben.
Nun war ich im Urlaub, da haben wir uns ein Auto gemietet und sind damit leider auf einer Jeep-Piste gelandet ohne Möglichkeit umzukehren. Ich dachte meine Stäbe zerfallen in tausend Einzelteile. Seit dem hab ich so ein komisches Spannungsgefühl zwischen den Schulterblättern. Meine Ärztin meint aber Röntgen müssen wir jetzt deswegen nicht nochmal. Ich krieg hier bald die Krise. Seit ich das mit der Schraube weiß kann ich an nichts anderes denken.
Hat jemand Erfahrungen damit, wie groß das Risiko ist, dass alles zusammenfällt und sich vielleicht Wirbel lösen, die schon zusammengewachsen sind (geht das überhaupt) wenn man ne Stunde über so ne Piste fährt und kräftig durchgeschüttelt wird. Wir sind logischerweise langsam gefahren, aber es war trotzdem heftig. Kann das komische Gefühl auch nur ne Verspannung sein? Hab in dem Auto versucht mit Anspannung so viel wie möglich abzufedern. Die OP ist 11 Monate her und die Ärzte waren Anfang Mai sehr zufrieden, bzgl. dem Verwachsen. Kann ich jetzt davon ausgehen, dass die WS fest ist oder wie. Bin von Th3 bis L5 versteift, hatte 120°/90° und jetzt noch 60/70°
Gibt es auch das Risiko, dass wenn das Metall dahinten rumschwimmt, sich irgendwas am Rückenmark festsetzt und ne Querschnittlähmung verursacht? Gabs sowas schon mal?
Nur, man kann doch nicht jedes Mal röntgen, wenn man seiner WS mal unabsichtlich höherer Erschütterung aussetzt oder? Reicht es wenn ich bis zum nächsten Kontrolltermin in Bad Wildungen warte, ist im Nov. Denn im Juli werd ich schon wieder operiert (Beinverlängerung, 9 cm). Das passt mir jetzt alles gar nicht in den Kram.
Kann mir jemand weiterhelfen?
Gruß Sternchen
wurde vor einem Jahr in der WWK operiert. Musste 8 Monate Korsett tragen, durfte nicht sitzen. Die Schmerzen waren wirklich erträglich. Bei der Nachkontrolle war auch alles ok, konnte dann wieder sitzen und muss seitdem ein Mieder tragen. Am 5.5. war ich zur Routinekontrolle bei nem Arzt und der hat Röntgen verordnet. Dabei stellt sich heraus, dass ne Schraube gebrochen ist. Ich dachte ich muss sterben. Ich konnte das gar nicht nachvollziehen, in den letzten 2 Monaten hab ich außer nem Kuraufenthalt keine Anstrengungen gehabt. Auch nicht gefallen oder so.
War gleich in Bad Wildungen, die meinten, die Wirbelsäule ist sehr gut zusammengewachsen, das kann so bleiben.
Nun war ich im Urlaub, da haben wir uns ein Auto gemietet und sind damit leider auf einer Jeep-Piste gelandet ohne Möglichkeit umzukehren. Ich dachte meine Stäbe zerfallen in tausend Einzelteile. Seit dem hab ich so ein komisches Spannungsgefühl zwischen den Schulterblättern. Meine Ärztin meint aber Röntgen müssen wir jetzt deswegen nicht nochmal. Ich krieg hier bald die Krise. Seit ich das mit der Schraube weiß kann ich an nichts anderes denken.
Hat jemand Erfahrungen damit, wie groß das Risiko ist, dass alles zusammenfällt und sich vielleicht Wirbel lösen, die schon zusammengewachsen sind (geht das überhaupt) wenn man ne Stunde über so ne Piste fährt und kräftig durchgeschüttelt wird. Wir sind logischerweise langsam gefahren, aber es war trotzdem heftig. Kann das komische Gefühl auch nur ne Verspannung sein? Hab in dem Auto versucht mit Anspannung so viel wie möglich abzufedern. Die OP ist 11 Monate her und die Ärzte waren Anfang Mai sehr zufrieden, bzgl. dem Verwachsen. Kann ich jetzt davon ausgehen, dass die WS fest ist oder wie. Bin von Th3 bis L5 versteift, hatte 120°/90° und jetzt noch 60/70°
Gibt es auch das Risiko, dass wenn das Metall dahinten rumschwimmt, sich irgendwas am Rückenmark festsetzt und ne Querschnittlähmung verursacht? Gabs sowas schon mal?
Nur, man kann doch nicht jedes Mal röntgen, wenn man seiner WS mal unabsichtlich höherer Erschütterung aussetzt oder? Reicht es wenn ich bis zum nächsten Kontrolltermin in Bad Wildungen warte, ist im Nov. Denn im Juli werd ich schon wieder operiert (Beinverlängerung, 9 cm). Das passt mir jetzt alles gar nicht in den Kram.
Kann mir jemand weiterhelfen?
Gruß Sternchen