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skoliose und keilwirbel op

Verfasst: Mo, 30.05.2005 - 19:19
von f@te`1
hallo,meine tochter 16 soll in münster zur op
hat jemand erfahrung mit der klinik?
die skoliose hat 45° und der keilwirbel th 10
würde mich über eine info sehr freuen danke schonmal :)

Verfasst: Mo, 30.05.2005 - 20:38
von seemannskiste
hallo
münster, gutes mittelfeld würde ich sagen !

abererrrrrrrr sind denn schon alle anderen therapien ausgeschöpft worden ? wie siehts mit korsett aus?
sei mir bitte nicht böse, auch wenn du diese frage zum 100000 mal hörst, mir hat vorher niemand fragen beantwortet, es gab damals noch kein forum...und ich kannte gerade mal ein alten mann der mich so ein klein wenig aufklären konnte was bei so einer op abgeht.

45° ist zwar op-indikation, aber das muß ja noch nicht zwingend op heißen !
was ist mit schmerzen ?

wieviel wirbel sollen versteift werden ? mit der zunahme der anzahl von versteiften wirbel steigt auch die sicherheit, dass nach der op weiterhin schmerzen auftreten... aber sebst bei z.b. 5 versteiften wirbel treten bei einigen patienten nach ein paar jahren chronische schmerzen auf.
soll die op von der seite ( ventral ) oder von hinten ( dorsal ) vorgenommen werden ? oder gar beides ?

wie sieht es mit der knochenspaneigenspende aus ?
aus dem beckenkamm, oder aus ner rippe, oder nichts der gleichen ?

welcher implantat-typ soll verwendet werden ?

postoperativ ( nach op ) korsett, ja oder nein ?

diese op ist kein kinderspiel, zur zeit kreist hier im forum zwei video´umher, da zeigen sie diese op ohne bei den krassen stellen die kamera weg zu halten.

diesen schritt zur op muß deine tochter gehen !!! sie muß entscheiden !
rede mit ihr über diesen schritt, auch wenn das in diesem alter schwierig sein kann, es muß nicht über die krassen stellen in diesem video gesprochen werden, sondern über das leben danach...


vom dave...

ps : in diesem forum ist es üblich sich zu dutzen ! ;)

Verfasst: Di, 31.05.2005 - 09:47
von f@te
hallo dave, erstmal danke für deine antwort :) .
die vorgeschichte meiner tochter........3 jahre lang 3mal die woche krankengymnastik und dann 3 jahre korsett. :/
wieviele wirbel verststeift werden sollen wurde mir noch nicht gesagt,genauso wenig wie das material was verwendet werden soll,leider .wir warten jetzt auf einen anruf der uniklinik wo weiteres besprochen werden soll. die op soll auf jedenfall dorsal gemacht werden, und kein korsett mehr nach der op.
farina( meine tochter) hat schon schmerzen aber wie sie sagt :" es ist noch zum aushalten"...

sobald ich mehr weiß werde ich es schreiben ,ok?!

Verfasst: Mi, 01.06.2005 - 08:38
von xxlChristian26
Hi ich werde auch in Münster operiert, melde Dich doch mal. LG Chris

Verfasst: So, 05.06.2005 - 17:50
von f@te1
xxlChristian26 hat geschrieben:Hi ich werde auch in Münster operiert, melde Dich doch mal. LG Chris
hallo christian , hast du schon einen festen termin?
was hälst du denn von münster ? meine tochter hat kein vertrauen in die klinik. lg sylvia (f@te)

Hi

Verfasst: Mo, 06.06.2005 - 07:01
von xxlChristian 26
Ja ich habe schon einen Termin, werde am 23.6 stationär aufgenommen und am 24.6 operiert. Muss sagen das ich persönlich vn DR Lijlenquist operiert werde. Er kommt zwar einwenig arrogant rüber ist aber in der Sache ein sehr erfahrender und guter Arzt. Das es natürlich einwenig drunter und drüber läuft dort ist damit verbunden das es eine Uniklinik ist. Deine Tochter ist bestimmt auch durch den Wind wegen der OP, das war ich auch und ich habe dann versucht mich abzulenken. Die erste Zeit war es schwer, dannach ging es und jetzt seit eine paar Tagen ist es wieder sehr heftig, aber ich weiss das ich es machen lassen muss. Denn ob ich es jetzt oder erst in 2-3 Jahren lasse, es muss gemacht werden. Bei mir hat es bis zum OP Termin drei MOnate gedauert, da es dringend wäre bei mir!!! Wenn Du noch fragen hast oder so, melde Dich doch einfach wieder.......

CU xxlChristian26 bzw xxlChristian

Re: Hi

Verfasst: Mo, 06.06.2005 - 13:49
von Toni
xxlChristian 26 hat geschrieben:.....und jetzt seit eine paar Tagen ist es wieder sehr heftig, aber ich weiss das ich es machen lassen muss.
CU xxlChristian26 bzw xxlChristian
Hallo Christian!
Ich bestreite sehr HEFTIG, Daß Du sicher weist, daß Du es machen lassen musst! Das weist Du wirklich ERST DANN, wenn ein konservativer Versuch mit Korsett und SCHROTH Reha definitiv gescheitert ist! Und nicht weil es Dr. Colemont und Dr. Liljenqvist ( beide reinrassige OP-Befürworter !) so sagen ohne vorher ein hochwirksamen Korsett versucht zu haben!

Ich halte DEINE und Dr. Colemonts Ansicht für FALSCH, aber es ist DEIN Rücken und DEINE Zukunft!
Aber wenn ich nun miterlebe, wie es Petra und Nelli und einigen anderen nach der OP geht, dann habe ich größte Zweifel ob das auch in Deinem fall der einzige richtige Weg ist!
Gruß Toni

Hi

Verfasst: Mo, 06.06.2005 - 14:46
von xxlChristian 26
Hallo toni....
..... als erstes muss ich sagen das Du sehr viel Ahnung hast. Doch warum versuchst Du alle Ärzte ausser DR Hoffmann runter zumachen? Ich bin jetzt seit guten 20 Jahren in Behandlung mit meinem rücken und war auch bei vielen Orthopäden usw, also weiss ich mittlerweile auch wie es so in den Köpfen von Ärzten aussieht. Nicht alle Ärzte versuchen jemand sofort unters Messer zubringen. Nur wenn Dr. Hoffmann sagt, es muss gemacht werden, dann ist es auch so. es mag ja sein das Du viele Stücke auf DR HOFFMANN legst, aber versuche auch mal andere Ärzte als sehr kompeten zusehen. Habe mich mit einigen Leuten zusmammen gesetzt die in MÜnster operiert worden sind und die fühlen sich heute viel viel besser.
Um auf das Thema DR Hoffmann zurückzukommen, nicht alle Leute haben die Möglichkeit zu DR Hoffmann hinzukommen(Finanziell oder auch gesundheitlich). Es ist nur komisch das einige hier im Forum auch andere kompeten Ärzte haben bzw von denen operiert worden sind OHNE vorher bei DR Hoffmann gewesen zu sein. das man natürlich einiges vor so einer OP ausprobieren muss ist dabei klar. Ich habe eine KOrsett getragen, in einem Gipsbett gelegen, war in Reha usw, doch die Probleme haben nicht abgenommen. Sie sind nur im laufe der Zeit schlimmer geworden......

Lass Dir das mal durch den Kopf gehen und verurteile nicht immer alle Ärzte so als wenn sie alle keine Ahnung hätten. NUR unser heissgeliebter DR HOFFMANN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

LG Chris

Verfasst: Mo, 06.06.2005 - 15:46
von Toni
Inzwischen weis ich einiges über Dr. Colemont, was NICHT hier und auch sonst in KEINEM Forum steht!

Er ist definitiv ein OP-Befürworter und verordnet so gut wie überhaupt KEINE Korsette. Nicht mal jugendlichen 14-jährigen Skoliosen die bitter nötig eines bräuchten!
Ich kenne auch genügend SKOLIOSEN, vor allen jugendliche Skoliosen, denen es nach der OP echt gut geht!
Daß Münster zu den guten Häusern gehört, ist unbestritten, immerhin ist das der "Heimatstall" von Prof. Halm.

Das Team Dr. Hoffmann /Rahmouni hat (nicht nur bei mir!) überzeugende Erfolge besonders bei erwachsenen KYPHOSEN!

Das ist bisher noch von KEINEM Behandlungsteam, nicht mal von oder über Dr. Steffan berichtet worden!

Wer es schafft nach Münster zu kommen, schafft es mit etwas Willen auch nach Stuttgart , besonders wenn mein Hilfsangebot nach wie vor steht!!
Daß Gipsbette nicht helfen ist inzwischen hinlänlich bekannt.
Was Du in der Jugend für ein Korsi hattest und wieviel es korrigiert hat???
Da wir wissen daß 80% der Korsette Mist sind weil sie viel zu wenig korrigieren um etwas zu erreichen, ist die Chance, daß Du damals ein gutes Korsett in NRW- bekommen hast verschwindend gering.
Es ist klar Deine Entscheidung!
Aber ich bin sofort bereit einen NEUEN "Lieblingsarzt" zu propagieren, wenn Du mir einen Besseren als Dr. Hoffmann nennst!
Für Deine OP wüsche ich Dir mindestens den Erfolg, den Du Dir selbst auch wünscht. Nur glauben tu ich nicht mehr dran, was ich in letzter Zeit von vielen Operierten so alles mitbekomme!
Meinen Kampf für OP-Vermeidungs-Strategieen hat schon sehr, sehr gute Gründe.
Glaub mir bitte!
Gruß Toni

Verfasst: Mo, 06.06.2005 - 20:57
von irma
Christian, ich finde, Toni hat in diesem Punkt recht, dass eine Op erst dann gemacht werden sollte, wenn erwiesenermaßen WIRKSAME konservative Maßnahmen versagt haben. Das heißt in Deinem Fall, eine Reha in einer Klinik, die SCHROTH anwendet, und ein hochwirksames Kyphose- Korsett.
Kyphosen werden normalerweise nicht "leichtherzig" operiert, die Gradzahl allein gibt nicht den Ausschlag. Auf keinen Fall kann man damit rechnen, nach der Op seine Wirbelsäule für immer vergessen zu können. Die Entscheidung will daher sehr gut überlegt sein.

Wenn du aber für dich sicher bist und dich in guten Händen fühlst, will dich hier wohl niemand vergewaltigen...
Alles Gute!

Verfasst: Mo, 06.06.2005 - 21:37
von Karlson vom Dach
Hallo Christian,

ich (37) finde nicht, daß Toni hier alle Ärzte außer Dr. Hoffmann runter macht. Es ist leider nur so, daß es so gut wie keine Orthopäden gibt, die Korsette bei Erwachsenen verschreiben. Scheinbar steht in den Lehrbüchern, daß ein Korsett bei Erwachsenen nicht mehr hilft. Vor der Therapie habe ich mich mit einer Medizinstudentin unterhalten und ihr von meinem Korsett erzählt. Ihre erste Reaktion war sofort negativ: "Ein Korsett hilft in Deinem Alter nicht mehr! Was ist das für ein Arzt? Das ist Geldschneiderei..."
Ärzte, die mich vor meiner Korsett- und Schroththerapie gesehen haben, rieten zu einer OP...
Und das es anscheinend nur Dr. Hoffmann gibt, der einem Erwachsenen ein Korsett verschreibt, macht mich unglaublich TRAURIG!!! Weil ich am eigenen Körper eben diese Erfahrung gemacht habe, daß ein Korsett DOCH hilft.
Und sogar Dr. Hoffmann wollte mich anfangs operieren, da meine WS fixiert war! Kyphose von 65°. Dazu leide ich an Morbus Bechterew, eine Krankheit, die die Bandscheiben, Wirbelgelenke und Wirbelgelenke verknöchern lassen kann.

Auch ich empfehle Dir unbedingt, diesen Weg zu gehen. Eine OP läuft Dir nicht weg.

Viel Glück,

Karlson vom Dach

Verfasst: Mo, 06.06.2005 - 23:13
von Toni
Karlson vom Dach hat geschrieben: Es ist leider nur so, daß es so gut wie keine Orthopäden gibt, die Korsette bei Erwachsenen verschreiben.
Selbst wenn sie bereit wären, Erwachsene zu versorgen, so haben sie meistens lokale Orthopädietechniker die kaum oder keine ausreichende Erfahrung für diese anspruchsvollen Versorgungen haben.
Die wenigsten OT`s schaffen für jugendliche Skoliosen oder Kyphosen eine einigermaßen ausreichende Korrektur um einen positiven Effekt zu erzielen. Geschweige denn bei fast schon versteiften Erwachsenen!

Kein Wunder also, daß die allermeisten Orthopäden keine Hoffnung in der konservativen Wirbelsäulen-Therapie haben. Sie fragen sich nicht mal warum das so ist. Sie erleben bei dem "Plastikmüll" den die meisten OT´s anschmelzen auch keine OP-vermeidenden Erfolgserlebnisse bei Jugendlichen, wie sollten sie denn dann an Erfolge bei Erwachsenen glauben?
Diese Logik dreht sich um sich selbst. Einen Ausweg bietet nur jemand der echte Superqualität machen kann und nun schon oft genug bewiesen hat, daß es auch ohne OP gehen kann!

Es tut mir selbst sehr leid, daß ich nicht mehr solche guten Teams in Deutschland oder sonst wo empfehlen kann. Nur konkret Diejenigen, die mir und vielen die ich persönlich kenne, sehr geholfen haben.

Es tut mir wirklich leid, wenn Du für Dich keinen anderen Ausweg als der OP siehst und jegliche eventuell mögliche Alternative nicht mal versuchen willst.

Ich sehe nun Operierte, die viele Monate nach der OP immer noch hochdosierte Schmerzmittel und Opiate brauchen, die physisch und psychisch völlig am Ende sind, denen es viel dreckiger geht als jemals vor der OP, die die OP bisher bitter bereuen, deren Leber vom Schmerzmittelkonsum schon angegriffen ist.
die nun kerzengerade vor einem "Vertrauensarzt sitzen müssen, der einfach behauptet, sie seinen nun arbeitsfähig, obwohls weniger arbeitsfähiger sind den je. Und das obwohl sie lieber heute als morgen zurück an ihre Arbeitsstelle gehen würden um aus der Isolierung des monatelangen Krankseins zu entfliehen.
"Aber das Schlimmste ist, daß ich mich nicht mal mehr vor Schmerzen krümmen kann!" hat mir erst kürzlich eine verzweifelte Operierte am Telefon gesagt.
Solange es noch winzige andere Chancen gibt, würde ich diesen Weg nicht gehen!
Glaub mir ich weis genau warum ich für die Alternativen kämpfe!
Das gilt NICHT für junge Skoliosen, die oft nach wenigen Wochen wieder sehr gut drauf sind und froh und glücklich sind, die OP hinter sich zu haben.
Aber ich kenne zuviel andere Fälle!
Ab September werden sogenannte "Qualitätsberichte" von den Krankenhäusern erwartet und von den Krankenkassen veröffentlicht.
Was da am meisten zählt, sind die Anzahl der durchgeführten Operationen.
Nur dann dürfen sie auch zukünftig weiter operieren!
Daher zerren zur Zeit alle Kliniken die sowas operieren können oder könnten ALLES und JEDEN die sie operieren können auf den OP-Tisch.
Das ist eine unselige Tendenz, bei der am Ende die konservative Orthopädie völlig auf der Strecken bleiben könnte!
Gruß Toni

Gruß Toni

Verfasst: Mo, 18.07.2005 - 20:57
von f@te
endlich haben wir einen termin
23.8.05 ist einlieferung auf station 14b am 24.08 ist dann die op.drückt bitte die daumen das alles gut geht .
bis dann f@te

Verfasst: Di, 19.07.2005 - 09:19
von Rose59
Hallo f@te
f@te hat geschrieben: 23.8.05 ist einlieferung auf station 14b am 24.08 ist dann die op.drückt bitte die daumen das alles gut geht .
Ihr habt Euch für Münster entschieden? Davon habt Ihr am Anfang mal gesprochen, dann nehme ich an, es bleibt dabei?

XXL Christian ist dort gerade operiert worden, vielleicht setzt Ihr Euch für letzte Fragen noch mit ihm in Verbindung.

Wißt Ihr schon, welches Implantat eingesetzt wird?

Ich drücke Euch ganz ganz fest die Daumen und wünsche Euch, das alles gut geht. Die jungen Operierten stecken die Op meist viel besser und schneller weg als die Älteren.

Alles Gute und berichtet bitte, wie es Eurer Tochter geht.

Herzliche Grüße
Petra

Verfasst: So, 24.07.2005 - 22:02
von f@te
hallo lurchi
danke fürs daumen drücken ....können wir gebrauchen

klar das ich nachher sage wie es gelaufen ist
also bis dann
sylvia