Hula Hoop nach OP?

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
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LoupGarou
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Hula Hoop nach OP?

Beitrag von LoupGarou »

Hallo zusammen!

Ich bin neu hier und wurde 2012 operiert. Dabei wurden meine Lendenwirbel versteift. Ich habe soweit im Alltag kaum Einschränkungen. Ich hebe nicht schwer und rolle mich beim Aufstehen zur Seite, ansonsten mache ich soweit alles ganz normal. Ich weiß, dass ich Sport machen muss, aber mir fällt das unglaublich schwer (Motivation). Alle Sachen, die ich früher gern gemacht habe, sind jetzt nicht mehr wirklich möglich.
Ich würde gerne Hula Hoop ausprobieren, aber bin mir absolut nicht sicher, ob mir das schaden würde z.B. die Schrauben lockern sich deswegen etc. Klar ist, dass ich keinen schweren Reifen nehme und auch nicht diese „gewellten“. Ich möchte mir keinesfalls schaden und verzichte im Zweifelsfall lieber darauf.
Meinen Arzt zu fragen würde wahrscheinlich nicht so viel bringen. Dieser ist im Prinzip der Meinung, dass ich soweit alles machen kann. Auch joggen. Wenn ich allerdings mal kurz zum Bus renne, dann merke ich schon, dass das jetzt nicht so gut war.

Hat da jemand Erfahrung?

Danke :)
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Raven
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Re: Hula Hoop nach OP?

Beitrag von Raven »

Hallo LoupGarou,

in welchem Umfang möchtest du Hula Hoop ausprobieren - Ziel "eher mal zum Spaß" oder Ziel "Leistungssport, Auftritte"?
Heutzutage ist der Rat der meisten Ärzte bzg. Sport bei Versteifung: Ausprobieren darf man (ab 1 Jahr nach OP) so gut wie alles (außer Extremsportarten wie zB. Bungeejumping, Fallschirmspringen), Vorsicht aber bei haufigem Training/ Leistungssport insbesondere bzgl. Erschütterungen, Stauchungen und auch Zwangshaltungen.
Genauso halte ich das auch für mich: Solange es im kleinen Rahmen bleibt, probiere ich aus, was mir Spaß macht (Betonung auf "was mir Spaß macht"; Gruppendruck/ Bitten bei Veranstaltungen, Gruppenausflügen... gebe ich nicht nach!). Mir ist dabei bewusst, dass ich aufgrund von reduzierter Beweglichkeit mitunter ungeschickter bin, ebenso dass manches anstrengender wird.

Dass mir Rennen/ Joggen nicht gut tut, bemerke ich auch: Es ist unverhältnismäßig anstrengend (obwohl ich eine gute Koordination habe, schlank bin/ nicht viel wiege, und es mir gesundheitlich wirklich gut geht), es prellt. Warum, verwundert auch nicht: Schaut man sich einen Jogger von hinten an, sieht man, wie der gane Oberkörper rhythmische Drehbewegungen durchführt und beim Laufen mitschwingt. Sehr viel Schwung kommt da aus der LWS. Renne ich - habe das mal zum Spaß mitgefilmt -, bewegen sich die Arme und Beine und im Oberkörper tut sich aufgrund der langstreckigen Versteifung nichts Erkennbares. Die normale schwingende Laufweise ist viel energiesparender.
Ich mache das daher nur ausnahmsweise (wenn ich mal rennen muss, vermeide aber auch das lieber), gehe aber definitiv nicht joggen. Für mich ist schnelles Spazierengehen sowie Wandern viel besser.

Zum Hula Hoop: Ausprobiert habe ich das (natürlich) auch mal. Dabei habe ich natürich bemerkt, dass die Versteifung nicht gerade vorteilhaft ist... sprich: Nicht beweglich genug.

Gute Erfahrungen bzgl. Bewegung habe ich mit folgendem gemacht:
- Wandern, spazieren gehen.
- Auch im Alltag mehr gehen, d.h. etwa Treppe statt Aufzug, mit dem Bus statt mit dem Auto unterwegs sein (man läuft automatisch mehr: zur Haltestelle, von der Haltestelle), mehr zu Fuß unterwegs sein um etwas zu erledigen (öfter komm es ja vor, dass man die Strecke durchaus laufen könnte, aber etwas Schweres transportieren muss und deshalb fährt - ich habe mir darum einen Einkaufstrolley gekauft und kann so auch Einkäufe, Stapel Bibliotheksbücher... in der Nähe zu Fuß holen ohne schwer tragen zu müssen), in der Mittagspause einen kurzen Spaziergang machen.
- Mehr Bewegung in den Alltag einbauen, ich lasse mir z.B. nicht unnötig "aus Bequemlichkeit" oder weil das jemand aus MItleid anbietet helfen. (Wenn etwas wirklich nicht geht, lasse ich mir natürlich helfen, ich schäme mich nicht.)
- Leichte Sportübungen, z.B. mit Minihanteln, Theraband, Swingstick. (Der Swingstick wird mit beiden Händen gehalten, die Arme werden nach vorne gestreckt, man macht eine rüttelnde Bewegung. Er wird auch im Rehasport eingesetzt. Anders als Rüttelplatten auf denen man steht - definitiv nicht zu empfehlen! - oder Joggen kommen hier keine Stöße, die "in die Wirbelsäule reinknallen".) Sport mit schwerem Heben, niedrigem Sitzen, Stauchungen und Drehungen und abrupten Bewegungen (z.B. Ballsportarten), Sturzgefahr (z.B.: Wintersport, Kontaktsportarten) oder solchen mit Zwangshaltungen die schlecht unterbrochen werden können (z.B. Kajak fahren), lasse ich sein.

Viele Grüße
Raven
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Re: Hula Hoop nach OP?

Beitrag von LoupGarou »

Hallo Raven,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Mir geht es darum, ein bisschen am Bauch abzunehmen. Vor der OP hatte ich recht gute Bauchmuskeln, jetzt wird der Bauch aber runder und runder. Die typischen Bauchübungen wie Sit-Ups kann ich ja nicht mehr im normalen Umfang durchführen. Und natürlich soll es Spaß machen, auf „Leistung“ mache ich nichts.
Ich sitze auf Arbeit den ganzen Tag vorm PC. Laufe aber auf Arbeit, nehme generell die Treppen etc. Spazieren gehe ich grundsätzlich gern, aber wohne in der Großstadt und wenn ich hier mal spazieren gehe, bekomme ich eher schlechte Laune. Ständig muss man jemandem ausweichen. :rolleyes:
Generell mache ich immer mal wieder Trainings bei Gymondo und ersetze die Übungen, die ich nicht durchführen kann, durch andere. Problem ist: Es macht mir nicht wirklich Spaß, sondern ist eher „Du musst halt mal was machen.“ oder „Du musst ja mal ein bisschen abnehmen.“ Ab und an mache ich auch Ringfit-Adventure. Das macht schon etwas mehr spaß, aber ist mitunter etwas eintönig. Auch hier kann ich nicht alles machen.
Bei Hula Hoop stellen sich bei vielen recht schnell Erfolge ein, so wie ich gehört habe und man kann es auch mal nebenbei machen.
Ich bin aber in der Hinsicht ein Angsthase. Die Zeit nach der OP war für mich sehr schlimm und ich möchte keinesfalls nochmal operiert werden müssen, vor allem nicht durch Unachtsamkeit oder weil ich mich falsch bewegt habe und die Schrauben gelockert sind etc.

Viele Grüße
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Raven
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Re: Hula Hoop nach OP?

Beitrag von Raven »

Halo LoupGarou,
LoupGarou hat geschrieben: Mo, 10.05.2021 - 18:02 Hallo Raven,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Mir geht es darum, ein bisschen am Bauch abzunehmen. Vor der OP hatte ich recht gute Bauchmuskeln, jetzt wird der Bauch aber runder und runder. Die typischen Bauchübungen wie Sit-Ups kann ich ja nicht mehr im normalen Umfang durchführen. Und natürlich soll es Spaß machen, auf „Leistung“ mache ich nichts.
auch mir ist das aufgefallen: Obwohl ich gewichtsmäßig im unteren Bereich des Normalgewichts bin, wirkt mein Bauch runder, als es bei dem Gewicht zu erwarten wäre. Meine Vermutung ist, dass das daher kommt, dass durch die Versteifung die Bauchmuskeln viel weniger beansprucht werden, um einen aufrecht zu halten (ich bin z.B. von Th3-L5 versteift und ohne jede Anstrengung immer "schön" aufrecht, kann auch ewig ohne Lehne sitzen...) und die normalen Bewegungen aus dem Oberkörper heraus - wie oft drehen sich normalerweise Menschen, biegen den Oberkörper ab selbst außerhalb explizit sportlicher Übungen - nicht mehr möglich sind.

Die Bauchmuskeln dürften somit schwer trainierbar sein, wenn eine langstreckige Versteifung vorliegt.
Diese ganzen Übungen wie Sit-Ups etc. sind auch nichts für mich: Alles erstens am Boden, und zweitens müsste man den Oberkörper bewegen können. :/
Da du von "abnehmen" sprichst: Möglicherweise ist es bei dir nicht das Gewicht (mal den BMI ausgerechnet?), sondern durch die Versteifung zurückgildete Muskulatur am Oberkörper.
Ich sitze auf Arbeit den ganzen Tag vorm PC. Laufe aber auf Arbeit, nehme generell die Treppen etc. Spazieren gehe ich grundsätzlich gern, aber wohne in der Großstadt und wenn ich hier mal spazieren gehe, bekomme ich eher schlechte Laune. Ständig muss man jemandem ausweichen. :rolleyes:
Ich wohne hier glücklicherweise in einem Vorort einer Uni-Stadt, also noch eher ländlich.
Wie sieht es bei dir aus, wenn du vielleicht eher wenig besuchte Parks zum Spazierengehen nutzt, oder ggf. mehr Erledigungen zu Fuß oder per Fahrrad?
Bei Hula Hoop stellen sich bei vielen recht schnell Erfolge ein, so wie ich gehört habe und man kann es auch mal nebenbei machen.
Ich bin aber in der Hinsicht ein Angsthase. Die Zeit nach der OP war für mich sehr schlimm und ich möchte keinesfalls nochmal operiert werden müssen, vor allem nicht durch Unachtsamkeit oder weil ich mich falsch bewegt habe und die Schrauben gelockert sind etc.
Hula Hoop, durchgeführt bei beweglicher Wirbelsäule, bewegt nunmal den Oberkörper stark - klar trainiert das Bauchmuskeln. Mit Versteifung sind diese Bewegungen aber gar nicht derart möglich. Ich würde mir daher nicht viel davon erwarten, und auch davon ausgehen - je nach Versteifungsstrecke -, dass es dir sehr schwer fallen dürfte, den Reifen überhaupt zu schwingen. Ich hab's schon manchmal ausprobiert, z.B. bei einer Veranstaltung (Klasse oder Kollegenkreis macht kleinen Auftritt, oder den Kindern beim Sommerfest zeigen wie Hula-Hoop geht), und ich merkte deutlich, dass das Bewegungen erfordert, die ich einfach nicht durchführen kann.
Bedenken, mir damit zu schaden, hätte ich aber nicht. Obwohl ich generell sehr vorsichtig bin, auf angemessene Bewegungen achte - siehe vorheriges Posting, was ich alles meide -, sehr auf Ergonomie achte, und u.a. darauf zurückführe, dass es mir noch immer sehr gut geht. Ich wurde schon 1997, mit 13 Jahren, operiert.) Alltägliche, leichte Bewegungen mache ich mit, z.B. normale Haustätigkeiten, und auch immer wieder mal Dinge aus dem Bereich "Sport und Spiel" soweit machbar. (Ich würde z.B. nicht auf eine Slackline gehen, weil ich das unmöglich ausbalancieren kann. Ich spiele aber durchaus im Sommer mal 'ne Runde Frisbee, verzichte dabei auf die Sprünge, und wenn ich aufgrund der eingeschränkten Beweglichkeit weniger gut fange, dann ist das nunmal so.)

Viele Grüße
Raven
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Re: Hula Hoop nach OP?

Beitrag von Henro »

Hallo LoupGarou!

Ich habe Hula Hoop auch mal ausprobiert. Es hat zwar nicht sonderlich gut geklappt, ist aber immerhin nach ein paar Wochen besser geworden (zumindest habe ich mir das eingebildet). Bei einer Freundin mit Skoliose hat es gut geklappt.

Ich würde es also einfach mal ausprobieren! Vielleicht nach Rücksprache mit dem Arzt.

Liebe Grüße
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Re: Hula Hoop nach OP?

Beitrag von LoupGarou »

Hallo Raven,

da ich mit dem Handy schreibe, kann ich irgendwie nur eine Sache zitieren und lasse es deswegen ganz weg und hoffe, dass ich soweit auf alles eingehe und nichts vergesse.

Auf dem Boden habe ich keine Probleme. Ich stehe zwar auf, wie ein Käfer auf dem Rücken, aber das macht ja nichts, es muss ja nicht schön aussehen :D
Sit-ups gehen in ganz kleinen Rahmen. Den Oberkörper kann ich etwas bewegen, da ja nur eine Kurzstrecke versteift ist.
Mein BMI ist normal, aber mein Bauchumfang nicht. Ich sehe aus wie im 6. Monat schwanger und habe dazu relativ dünne Arme und Beine. Seit ich im Büro arbeite, habe ich aber auch ca 20 kg zugenommen. (War vorher untergewichtig.)

Ich erledige soweit alles zu Fuß, was ich kann. Busfahren ist mir jetzt nicht geheuer. Wenn ich zum Arzt weiter weg musste, dann bin ich auch schon mal früher ausgestiegen, weil mir der Bus zu voll wurde und einige ohne Maske da saßen.
Letztens bin ich an einem Tag sogar 10 km gelaufen, weil ich kurz vor der Arbeit nochmal umkehren musste, da ich was verloren hatte und nach der Arbeit ein Paket sonstwo holen musste.

Was mir aber aufgefallen ist, wenn ich mal auf dem Laufband im Fitnessstudio war (da bin ich nur schnell gegangen, nie gerannt): Mir tut nach einer Zeit der Rücken weh, das heißt ja im Endeffekt, dass ich „falsch“ laufe bzw. mich falsch belaste beim Laufen.

Ich denke, ich werde generell erstmal wieder Muskeln aufbauen und es später mal versuchen. Die Teile kosten ja auch nicht nur 5€.

Nach meiner OP saß ich habe übrigens auch erst immer sehr gerade. Mittlerweile sitze ich oft vor dem PC wie ein Fragezeichen und lümmel auch Zuhause ziemlich rum :/

Viele Grüße
LoupGarou
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Re: Hula Hoop nach OP?

Beitrag von LoupGarou »

Hallo Henro,

bist du auch operiert oder noch nicht?
Vor meiner OP in der Schule hat Hula Hoop auch recht gut geklappt und Spaß gemacht. Weswegen ich es gern wieder aufnehmen würde.

Viele Grüße
Lady S
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lumbal 64°, thorakal 56°
Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
Wohnort: Nähe Stuttgart

Re: Hula Hoop nach OP?

Beitrag von Lady S »

Die Bewegungen beim Hulahoop gleichen ja in etwa dem Beckenkreisen - geht das denn mit der Versteifungsstrecke, die Du hast?
Es könnte evtl. auch sein, dass damit die Wirbel unter/über der Versteifung dabei zu stark belastet werden.
Bist Du denn im Moment bei einem Physiotherapeuten in Behandlung? Der wäre eine gute Adresse, um solche Fragen zu stellen und auch für Empfehlungen hinsichtlich Bauchmuskelübungen, die für Dich geeignet sind. Machst Du überhaupt Krankengymnastik?
Grüsse, Lady S
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Re: Hula Hoop nach OP?

Beitrag von LoupGarou »

Hallo Lady S,

ja, Beckenkreisen geht soweit.
Nein, ich hatte Physiotherapie schon lange nicht mehr und hatte gegen Ende auch eher Termine, weil mein Nacken immer stark verspannt ist, nicht für Gymnastik.

Viele Grüße
Teresia
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Diagnose: Idiopathische Skoliose,
Therapie: Die letzten sieben Jahre 2x Reha, zuletzt in der Katharina-Schroth-Klinik Bad Salzungen, 1x Schmerztagesklinik, regelmäßig KG,

Re: Hula Hoop nach OP?

Beitrag von Teresia »

Hallo, ich bin neu hier im Forum. Ich hab mich angemeldet, weil bei mir ebenfalls eine Op ansteht und mich Eure Erfahrungen dazu interessieren. Ich habe allerdings noch einen Termin für eine Zweitmeinung und werde mich dann danach entscheiden. Ich habe seit sieben Jahren Schmerzen, war schon zweimal in Reha, einmal eine normale Rückenreha (da wurde leider keine Rücksicht auf meine Skoliose genomnmen und das Ergebnis war, dass ich hinterher mehr Beschwerden hatte, wie vorher). Die zweite Reha war in diesem Frühjahr in Bad Salzungen in der Katharina-Schroth-Klinik. Dort habe ich mich gut aufgehoben gefühlt. Zwischen den beiden Rehas war ich noch in der Schmerztagesklinik, um zu lernen, mit den chronischen Schmerzen umzugehen. Außerdem mache ich regelmäßig KG, auch zu Hause. Die Katharina-Schroth-Klinik hat mich arbeitsunfähig entlassen und seitdem (Ende März 21) bin ich krank geschrieben. Momentan habe ich jede Menge Untersuchungen, die für die Op nötig sind. Tja und jetzt steht eine Op an.
Mich würde interessieren, wie es Euch nach der Op ergangen ist. War die Umstellung schwierig. Das Körpergefühl ist doch auch verändert, wenn man plötzlich gerader ist. Wie lange dauert es, bis man danach wieder fit ist.
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