Operation im Behandlungscentrum Vogtreuth und Bad Berka
Verfasst: Fr, 04.02.2005 - 20:26
hallo,
1997 begann meine " OP-Karriere" hier im neuen Zeitalter Deutschlands. Als Kind wurde ich zuvor schon 3x in der UNiklinik Leipzig operiert und dabei die BWS versteift.
Im Laufe der Berufstätigkeit und der gesamten Belastung kam es dann zu immer mehr Problemen. Als alternative blieb letzendlich nur noch eine OP übrig.
Also gingich dann 1997 nach Bad Berka und ließ mich dort von CHA Dr. Böhm operieren. Der Doc kam aus karlsruhe vom Prof, Harms und er hatte einen sehr guten Ruf. Auch mein Eindruck von ihm war positiv und so entschloss ich mich zu diesen Eingriff.
Leider ging dabei alles schief, ich kam immer wieder aus dem Lot, der Oberkörper kippte regelrecht nach rechts ab und war 6 cm aus dem Lot.
Die Folgen waren dann höllische Schmerzen, keine Lebensqualität mehr...
Nach 12 Monaten wurde ich wiederum operiert, es gab wiederholt probleme- 12 tage später die nächste NotOp und so wurden dann aus einer geplanten OP eben schnell mal gleich 3.
Weitere eingriffe wollte ich dort nun nicht mehr machen lassen und suchte so eine andere Klinik.
Schwerer als gedacht. Prof. Harms lehnte eine OP ab. es wäre zuviel vermurkst.
So kam ich dann zu der Klinik in Bayern.
ich war 2000 zu 2 geplanten OP`s im Behandlungszentrum Vogtareuth bei Rosenheim. Für diese OP´s musste ich fast ein Jahr warten und das Patientenklientel ist dort international. Das Haus hatte von vielen Patienten einen guten Ruf erhalten.
Leider kann ich dem nicht so folgen, da schon 4 Monate nach den eingriffen ein Materialversagen eintrat, was hätte NIE passieren dürfen. Durch diese Geschiche kam ich dann zu meiner 9. OP und das war echt die Hölle. Diese neue Op wurde dann nach 6 Tagen Wartezeit auf das Ersatzteil in Klinik Bergmannstrost in Halle gemacht. Die Wartezeit auf das neue Teil verbrachte ich nur an der Schmerzpumpe, gefüllt mit Dipidolor und einer Schusszeit von 8 min. Anders war es nicht zu ertragen.
Jetzt bin ich nun schon 10 Jahre EU-Rentnerin und habe einen Gdb von 80 mit Merkzeichen "G" und "RF". 10 Jahre und 7 Monate Prozessdauer!
Eine OP ist ein Wahnsinnseingriff in den Körper und zu diesem eingriff muss man mit Allem einverstanden sein. Im sog. Aufklärungsbogen zur OP werden so viel Risiken genannt, dass kaum etwas übrig bleibt. Die Ärzte sichern sich nach allen Seiten ab und der patient ist der Dumme auf der ganzen Linie, wenn irgendwas schiefgeht. Das sind meine erfahrungen dazu.
Man sollte sich sehr genau überlegen, was man seinem Körper zumuten will und welches Risiko man bereit ist zu tragen.
Euch allen eine guten Verlauf bei den einfriffen.
Ciao
K.
1997 begann meine " OP-Karriere" hier im neuen Zeitalter Deutschlands. Als Kind wurde ich zuvor schon 3x in der UNiklinik Leipzig operiert und dabei die BWS versteift.
Im Laufe der Berufstätigkeit und der gesamten Belastung kam es dann zu immer mehr Problemen. Als alternative blieb letzendlich nur noch eine OP übrig.
Also gingich dann 1997 nach Bad Berka und ließ mich dort von CHA Dr. Böhm operieren. Der Doc kam aus karlsruhe vom Prof, Harms und er hatte einen sehr guten Ruf. Auch mein Eindruck von ihm war positiv und so entschloss ich mich zu diesen Eingriff.
Leider ging dabei alles schief, ich kam immer wieder aus dem Lot, der Oberkörper kippte regelrecht nach rechts ab und war 6 cm aus dem Lot.
Die Folgen waren dann höllische Schmerzen, keine Lebensqualität mehr...
Nach 12 Monaten wurde ich wiederum operiert, es gab wiederholt probleme- 12 tage später die nächste NotOp und so wurden dann aus einer geplanten OP eben schnell mal gleich 3.
Weitere eingriffe wollte ich dort nun nicht mehr machen lassen und suchte so eine andere Klinik.
Schwerer als gedacht. Prof. Harms lehnte eine OP ab. es wäre zuviel vermurkst.
So kam ich dann zu der Klinik in Bayern.
ich war 2000 zu 2 geplanten OP`s im Behandlungszentrum Vogtareuth bei Rosenheim. Für diese OP´s musste ich fast ein Jahr warten und das Patientenklientel ist dort international. Das Haus hatte von vielen Patienten einen guten Ruf erhalten.
Leider kann ich dem nicht so folgen, da schon 4 Monate nach den eingriffen ein Materialversagen eintrat, was hätte NIE passieren dürfen. Durch diese Geschiche kam ich dann zu meiner 9. OP und das war echt die Hölle. Diese neue Op wurde dann nach 6 Tagen Wartezeit auf das Ersatzteil in Klinik Bergmannstrost in Halle gemacht. Die Wartezeit auf das neue Teil verbrachte ich nur an der Schmerzpumpe, gefüllt mit Dipidolor und einer Schusszeit von 8 min. Anders war es nicht zu ertragen.
Jetzt bin ich nun schon 10 Jahre EU-Rentnerin und habe einen Gdb von 80 mit Merkzeichen "G" und "RF". 10 Jahre und 7 Monate Prozessdauer!
Eine OP ist ein Wahnsinnseingriff in den Körper und zu diesem eingriff muss man mit Allem einverstanden sein. Im sog. Aufklärungsbogen zur OP werden so viel Risiken genannt, dass kaum etwas übrig bleibt. Die Ärzte sichern sich nach allen Seiten ab und der patient ist der Dumme auf der ganzen Linie, wenn irgendwas schiefgeht. Das sind meine erfahrungen dazu.
Man sollte sich sehr genau überlegen, was man seinem Körper zumuten will und welches Risiko man bereit ist zu tragen.
Euch allen eine guten Verlauf bei den einfriffen.
Ciao
K.