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skoliosen-op
Verfasst: Di, 21.06.2011 - 07:47
von betty96
frau flüge,
gestern haben wir auch über eine OP geredet, ich weiß jetzt nicht was ich denken soll, was meinst du dazu ?
der arzt meinte 99% der skoliosen-op´s sind gut verlaufen, aber was mann so alles hört das wenn was schief läuft man im rollstuhl landen kann und ehrrlich gesagt habe ich angst davor !
Re: skoliosen-op
Verfasst: Di, 21.06.2011 - 10:15
von Raven
Hallo Betty,
ich bin zwar nicht Frau Flüge (wen meinst du?!), aber kann dir trotzdem etwas dazu sagen:
Bei deinen Gradzahlen bist du nicht in der OP-Indikation. Es wurde wohl allgemein erwähnt ("... höhere Gradzahlen würde man so und so behandeln"), oder?
Mit einem hochkorrigierenden Korsett, verbunden mit Schroth-Physiotherapie, lässt sich in vielen Fällen eine OP vermeiden.
Bei mir wurde übrigens eine Skoliose-OP durchgeführt.
Viele Grüße,
Raven
Re: skoliosen-op
Verfasst: Di, 21.06.2011 - 14:38
von betty96
und wie ist das so ?
hast du jetzt noch narben ?
Re: skoliosen-op
Verfasst: Di, 21.06.2011 - 15:07
von Raven
Hallo Betty,
betty96 hat geschrieben:und wie ist das so ?
hast du jetzt noch narben ?
... es ist eben eine Versteifungs-OP. Meine Wirbelsäule ist damit von Th3 - L5 (3. Brustwirbel bis 5. Lendenwirbel) unbeweglich.
Und klar ergibt sich daraus eine Narbe in entsprechender Länge, sowie natürlich (und das halte ich für viel bedeutsamer als eine Narbe) durchaus einige Einschränkungen in der Beweglichkeit, sowie wahrscheinlich früher als bei Gesunden Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule.
Diese Einschränkungen bleiben lebenslang. Eine wieder bewegliche Wirbelsäule kann man daraus nicht mehr machen.
Aber bei dir sollte gar keine OP zur Diskussion stehen.
Eine OP würde ich niemals einfach so empfehlen; wenn ein vernünftiges Korsett und Schroth-Therapie noch erfolgversprechend sind (= dabei ein Ergebnis rauskommt, mit dem derjenige zufrieden ist, gerade auch, wenn man dieses Ergebnis mit dem einer OP vergleicht), halte ich das für allemal besser.
Viele Grüße,
Raven