Erfahrungen mit OP
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Elen
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Amali
- aktives Mitglied

- Beiträge: 83
- Registriert: Do, 02.01.2003 - 00:00
- Wohnort: Recklinghausen
- Kontaktdaten:
meintest du mich?
Hallo Elen,
da du nur "du" geschrieben hast, weiß ich nicht, wenn du damit speziell meintest.
Darum antworte ich jetzt "einfach mal so"
Ich war bei der Op gerade noch 15, (bin einen Tag nach meinem 16. Geburtstag aus der Klinik). Vorher hatte ich 72 und 55 Grad, verhältnismäßig wenig schmerzen, jedoch starke Atemprobleme, die heute verschwunden sind. Die WS ist bei mir etwas weniger belastbar, ich kann weniger lange stehen oder sitzen und merkte oft den Nacken.
Im Alltag komme ich "ganz normal" zu recht. ich steuer so langsam mein abi an (12.Klasse, also nur ca 18 Monate) und muss da natürlich fast nur sitzen, teilweise von 8.00 bis 17.15 Uhr. Das ging nach der OP (jetzt genau, lass mich nachdenken: 2 Jahre 5 Monate und 12 Tage her) natürlich nicht sofort und nach der Korsettentwöhnung brauchte ich auch einige zeit, bis ich die 7 Stunden (damals war ich in der 10 und länger gings da zum Glück nich) durchhalten konnte.
Ich habe vor 2 Wochen meinen Führerschein gemacht und selbst beim Umdrehen zum Rückwärtsfahren keine Probleme. Schulsport mache ich nicht, weil ich mir die wohl geringere Punktzahl nicht erlauben kann. in der Freizeit kann ich jedoch das meiste (ausser bugee jumping, aber wer will das schon
) machen: bowlen, schlittschuh fahren, ...
und auch so habe ich fast alles entweder wiedererlangt (siehe sitzen) oder mich umgestellt (ich stehe z.b. anders aus dem bett auf). aber ich komme gut zu recht und laien haben bis jetzt noch keinen unterschied gesehen.
ich hoffe, meine antwort hat dir was gebracht
da du nur "du" geschrieben hast, weiß ich nicht, wenn du damit speziell meintest.
Darum antworte ich jetzt "einfach mal so"
Ich war bei der Op gerade noch 15, (bin einen Tag nach meinem 16. Geburtstag aus der Klinik). Vorher hatte ich 72 und 55 Grad, verhältnismäßig wenig schmerzen, jedoch starke Atemprobleme, die heute verschwunden sind. Die WS ist bei mir etwas weniger belastbar, ich kann weniger lange stehen oder sitzen und merkte oft den Nacken.
Im Alltag komme ich "ganz normal" zu recht. ich steuer so langsam mein abi an (12.Klasse, also nur ca 18 Monate) und muss da natürlich fast nur sitzen, teilweise von 8.00 bis 17.15 Uhr. Das ging nach der OP (jetzt genau, lass mich nachdenken: 2 Jahre 5 Monate und 12 Tage her) natürlich nicht sofort und nach der Korsettentwöhnung brauchte ich auch einige zeit, bis ich die 7 Stunden (damals war ich in der 10 und länger gings da zum Glück nich) durchhalten konnte.
Ich habe vor 2 Wochen meinen Führerschein gemacht und selbst beim Umdrehen zum Rückwärtsfahren keine Probleme. Schulsport mache ich nicht, weil ich mir die wohl geringere Punktzahl nicht erlauben kann. in der Freizeit kann ich jedoch das meiste (ausser bugee jumping, aber wer will das schon
und auch so habe ich fast alles entweder wiedererlangt (siehe sitzen) oder mich umgestellt (ich stehe z.b. anders aus dem bett auf). aber ich komme gut zu recht und laien haben bis jetzt noch keinen unterschied gesehen.
ich hoffe, meine antwort hat dir was gebracht
Liebe Grüße
Tanja
Tanja
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Gast
Hallo!
ALso ich bin 15 und habe Skoliose von oben 48 Grad und unten 26 Grad! ich hab mich nach langen hin und her überlegen zu einer Operation entscheiden und werde es wahrscheinlich im Sommer machen lassen! einen Termin habe ich zwar noch nicht! ICh war auch schon in bad Sobernheim beim Hr. Dr. Weiß. er hat mir die freie entscheidung überlassen was ich machen soll! also zu ihm würde ich auf alle fälle inmal gehen der sich unsicher is mit einer operation oder einer Kur! er hilft in vielen entscheidungen und hat viel fachkompetenz!
Allerdings dauert ja so eine Kur 6 Wochen das 3 jahre lang und man muss dass korsett 23 Stunden am tag tragen dass hat mir schon sehr zu denken gegeben! Da ich auch große schmerzen habe ist für mich eine operation die bessere sntscheidung!
Kann mir vielleicht jemand erzählenw ie bei im die operation im detail war?? weil ich mir trotzdem noch sehr unsicher bin! ich gehe demnächst auf alle fälle zu vorstellungsgesprächen nach Rummelsberg, bad Wildungen und Neustadt!
Ich wär für jede Erfahrung mit diesen Klinken und Operationen dankbar!
Dankeschön schon mal im Vorraus
Verena
ALso ich bin 15 und habe Skoliose von oben 48 Grad und unten 26 Grad! ich hab mich nach langen hin und her überlegen zu einer Operation entscheiden und werde es wahrscheinlich im Sommer machen lassen! einen Termin habe ich zwar noch nicht! ICh war auch schon in bad Sobernheim beim Hr. Dr. Weiß. er hat mir die freie entscheidung überlassen was ich machen soll! also zu ihm würde ich auf alle fälle inmal gehen der sich unsicher is mit einer operation oder einer Kur! er hilft in vielen entscheidungen und hat viel fachkompetenz!
Allerdings dauert ja so eine Kur 6 Wochen das 3 jahre lang und man muss dass korsett 23 Stunden am tag tragen dass hat mir schon sehr zu denken gegeben! Da ich auch große schmerzen habe ist für mich eine operation die bessere sntscheidung!
Kann mir vielleicht jemand erzählenw ie bei im die operation im detail war?? weil ich mir trotzdem noch sehr unsicher bin! ich gehe demnächst auf alle fälle zu vorstellungsgesprächen nach Rummelsberg, bad Wildungen und Neustadt!
Ich wär für jede Erfahrung mit diesen Klinken und Operationen dankbar!
Dankeschön schon mal im Vorraus
Verena
Neustadt-Hostein ist die derzeit beste.Anonymous hat geschrieben:weil ich mir trotzdem noch sehr unsicher bin! ich gehe demnächst auf alle fälle zu vorstellungsgesprächen nach Rummelsberg, bad Wildungen und Neustadt!
Aber Du solltest noch vor diesen Besuchen auf ALLE FÄLLE zu Dr.Hoffmann in Leonberg bei Stutggart (Adresse siehe auf unserer Linkseite). Dr.Weiß gut und schön, aber um einiges kompetenter isrt Dr.Hoffmann. 48° sind nicht viel und die alleine sind kein Grund für eine OP und Korsette helfen sehr gut gegen Schmerzen.
Les Dir mal den Thread Korsett im Erwachsenenalter? im Themenbereich Korsett-Therapie durch. Wenn Du die Schmerzen auch ohne OP wegbekommst, dann solltest Du das mit so wenig Graden nicht machen lassen. Daß Du danach dann schmerzfrei bist ist nämlich auch nicht garantiert.
LG,
BZebra
- Toni
- Profi

- Beiträge: 4388
- Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup - Therapie: 1 Boston B.O.B.
1 Milwaukee
2 Rahmouni´s
1 TüKO
Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Hallo Verena
Dr. Hoffman hat letzten Samstag beim Skoliose-aktiv Tag in Stuttgart von Skoliosen berichtet, die mit über 70° problemlos und schmerzfrei leben, Kinder gebären und großziehen und glücklich verheiratet sind.
Andererseits hat er auch einige Röntgenbilder von Skoliosen gezeigt, die von 60° auf nur 35° "herunteroperiert" wurden und viele Probleme und Schmerzen nach der OP haben.
Er zeigte Bilder von Stabbrüchen, Nachoperationen von verschlissenen Wirbeln unterhalb der Versteifung usw...
Er nannte allen voran Dr. Henry Halm und das Halm-Zielke Instrumentarium als die derzeit beste OP-Methode. Trotzdem sollte die OP die LETZTE wirklich ALLERLETZE Option sein, wenn alle konservativen Maßnahmen versagt haben. Das war ganz klare Priorität.
Dabei betonte er mehrfach, daß er ganz und gar nicht prinzipiell gegen OP sein, aber nur wenn wirklich unumgänglich notwendig. Aber er habe schon zu viele unbefriedigende Op Ergebnisse gesehen und verpfuschte Operierte zu Nach-OP´s schicken müssen.
Die OP ist etwas was nicht mehr rückgängig gemacht werden könne und daher den letzten Schritt darstellt.
Mit einem guten Korsett kann man es risikolos versuchen und es jederzeit ausziehen, wenn erforderlich. Mit einem steifen Rücken aber müsse man ein Leben lang klarkommen, womit viele Probleme haben und bekommen würden. Es gibt auch viele Operierte die sehr zufrieden mit ihrem Ergebniss sind und gut damit klarkommen!
Das war so sein Tenor und es klang sehr erfahren und sehr überzeugend und motivierend!
Überlegs Dir 10 mal!
Gruß Toni
FRIEDE den Völkern aber KAMPF dem Cobb°!
Dr. Hoffman hat letzten Samstag beim Skoliose-aktiv Tag in Stuttgart von Skoliosen berichtet, die mit über 70° problemlos und schmerzfrei leben, Kinder gebären und großziehen und glücklich verheiratet sind.
Andererseits hat er auch einige Röntgenbilder von Skoliosen gezeigt, die von 60° auf nur 35° "herunteroperiert" wurden und viele Probleme und Schmerzen nach der OP haben.
Er zeigte Bilder von Stabbrüchen, Nachoperationen von verschlissenen Wirbeln unterhalb der Versteifung usw...
Er nannte allen voran Dr. Henry Halm und das Halm-Zielke Instrumentarium als die derzeit beste OP-Methode. Trotzdem sollte die OP die LETZTE wirklich ALLERLETZE Option sein, wenn alle konservativen Maßnahmen versagt haben. Das war ganz klare Priorität.
Dabei betonte er mehrfach, daß er ganz und gar nicht prinzipiell gegen OP sein, aber nur wenn wirklich unumgänglich notwendig. Aber er habe schon zu viele unbefriedigende Op Ergebnisse gesehen und verpfuschte Operierte zu Nach-OP´s schicken müssen.
Die OP ist etwas was nicht mehr rückgängig gemacht werden könne und daher den letzten Schritt darstellt.
Mit einem guten Korsett kann man es risikolos versuchen und es jederzeit ausziehen, wenn erforderlich. Mit einem steifen Rücken aber müsse man ein Leben lang klarkommen, womit viele Probleme haben und bekommen würden. Es gibt auch viele Operierte die sehr zufrieden mit ihrem Ergebniss sind und gut damit klarkommen!
Das war so sein Tenor und es klang sehr erfahren und sehr überzeugend und motivierend!
Überlegs Dir 10 mal!
Gruß Toni
FRIEDE den Völkern aber KAMPF dem Cobb°!