Arbeitsausfallzeit nach Skoliose - OP

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
verena1983

Beitrag von verena1983 »

hallo zusammen,

ich wurde ende 2000 operiert. ich haette erst einige monate nach meinen beiden op's erst wieder anfangen arbeiten. ich kann es leider nicht genau sagen, da ich meine ausbildung als erzieherin fuer ein jahr lang. unterbrochen hatte und daher auf das naechste schuljahr warten musste.
ich wurde ende november das erste mal operiert, durfte dann aber fuer drei monate nicht sitzen (wie kann man dann in den ersten drei monaten arbeiten?), fuer insgesamt 8 monate trug ich ein korsett, welches ich nicht ausziehen konnte und durfte. (ich kann mir nicht vorstellen, mit diesem korsett arbeiten haetten zu koennen).

gruss verena
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Beitrag von seemannskiste »

hallo verena,

wenn du drei monate nicht sitzen durftest,
wie weit ragt deine versteifung dann nach unten ?
ich glaube das mit dem sitzverbot gibt es heute
nämlich nur noch sehr selten, da die implantate
stabiler geworden sind.

bei mir haben die ärzte noch kurz überlegt,
ob ich nun sitzen darf oder nicht.
ich durfte, was eine große erleichterung war.

lg dave
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verena1983

Beitrag von verena1983 »

hallo dave,

irgendwie war ich mit meiner op ein paar jahre zu frueh dran. was heisst heute nicht mehr? seit wievielen jahren? ich bin an der gesamten bws versteift, also meine versteifung betrifft nicht die lws. nach meiner ersten operation, bin ich noch im krankenhaus hingefallen. dabei ist ein haken aus der ws gerutscht und ich musste nochmal operiert werden. irgendwie glaub ich nicht, dass mein material so stabil ist.

gruss verena
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Beitrag von seemannskiste »

aber wenn jetzt alle wirbel gut miteinander verschmolzen sind ist das material ja auch sch**ss egal.
diese tatsache beruhigt mich sehr.
im nachhinein habe ich nämlich erfahren, dass mein implantat-typ auch gerne mal bricht.

wo bist du operiert worden ?

lg dave
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verena1983

Beitrag von verena1983 »

hallo dave,

ich wurde in tuebingen (BW) operiert.

gruss verena
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Beitrag von seemannskiste »

guten abend verena,


warst du mit der behandlung,
und dem ganzen klinikaufenthalt zufrieden ?

ich wurde 1999 in bad wildungen operiert...

gruß dave
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Aua-Haken

Am Anfang gehts...

Beitrag von Aua-Haken »

Hallo alle zusammen,

bei mir ist die OP 4 Jahre her. Ach waren die letzten drei Jahre schön. Keine Schmerzen. Im ersten Jahr verspannungsschmerzen, danach zwei Jahre nahezu bescherdefrei, und dann, jetzt sowas... ich halts nicht mehr aus... ich hab das Gefühl ein Haken würde an meinem Fleisch reissen im BWS- Bereich. War heute beim Arzt im Krankenhaus... die Frau hat mich nicht ernst genommen... klar...! Meine rechte Hand samt Arm ist leicht taub und immer kalt... MIch würde interessieren, ob ihr sowas auch kennt und wie ihr mit Schmerzen umgeht...
verena1983

Beitrag von verena1983 »

hallo dave,

eigentlich war ich mit meinem klinikaufenthalt schon zufrieden. ich bin damals nach meiner operation in der klinik hingefallen. sie hatten mich dann alleine zum roentgen geschickt. niemand wusste was war. das fand ich nicht so der hit. ausserdem wollten sie mich ueber weihnachten dort behalten und sofort nach weihnachten heim schicken. das hatte mich auch gaegert. waehrend der weihnachtszeit macht sowieso keiner was und liegen kann ich auch zu hause. bin dann an heiligabend auf eigene verantwortung nach hause gegangen. aber allem in allem hat tuebingen schon eine gute arbeit geleistet.

gruss verena
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Beitrag von seemannskiste »

hallo verena,

ist bei dem sturz was passiert ?

lg dave
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Beitrag von seemannskiste »

aua-haken :

also das mit dem rechten arm solltes du ernst nehmen...

wenn dich ärzte abweisen, lass dich nicht entmutigen !
es gibt andere....

lg dave

mir schläft der linke fuß immer ein... er ist oft ganz taub, kein nerv abgeklemmt, kein bandcheibenvorfall oder so, es ist einfach so...
ich weiß auch nicht wo es her kommt...
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Beitrag von seemannskiste »

hahhh und die ärzte wissen es schon garnicht....
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Nelli
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Arbeitsbeginn nach OP

Beitrag von Nelli »

Hallo,
wie ich hier schon geschrieben habe wurde ich im Dez. 04 sowohl von vorne als auch von hinten wegen einer 92 gradigen Skoliose operiert.
Jetzt meinte mein Orthopäde es sei alles verheilt, nach 6 Monaten ist die Verknöcherung bzw. Stabilisierung eingetreten, und siehe da, das sieht er ohne Röntgenbild nur vom gegenübersitzen., die Narbe ist verheilt, also muss ich bis zum 01.07.05 wieder arbeiten gehen bzw. mit der Wiedereingliederung anfangen. Dass ich jedoch seit der OP noch nicht eine Minute ohne Schmerzen trotz starker Medis war interessiert ihn nicht. Es gibt keinen Grund warum ich nicht wieder arbeitsfähig bin. Ich fühle mich aber lange noch nicht arbeitsfähig, immerhin bin ich ja auch schon 38 Jahre und gehöre ja wohl deutlich zu den älteren und da ist ja nun mal der Heilungsverlauf auch anders einzustufen. Wie sieht das denn bei euch so aus mit der Arbeitsfähigkeit nach OP?
Lg
Annette
verena1983

Beitrag von verena1983 »

hallo dave,

ja es ist ein haken aus der wirbelsaeule gerutscht und ich musste dann nochmal operiert werden. dabei wurde nochmal ein wirbel versteift.

gruss verena
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Beitrag von seemannskiste »

hallo nelli,

frag doch mal lurchi, die ist glaub ich in deinem alter, und sie hat die selben probleme !

lg dave

hey verena,

das mit dem haken war bestimmt super ärgerlich... aber wenn jetzt alles okay ist... so sachen sind aber echt mal krass, passiert ja ziemlich häufig, das implantate mal brechen...
8 monate mußtes du das blöde korsett tragen, dass ist ja mal echt ganz schön lange..

lg dave
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Rocky

Beitrag von Rocky »

Hallo Nelli

Magst du schreiben, wer dein Orthopäde ist?
Um dir zu helfen, müsste ich wissen, was du in etwa arbeitest und wieviele Stunden am Tag.
Auf jeden Fall irrt dein Orthopäde: erst nach einem Jahr ist alles fest.
Hoffentlich klappt es heute mit dem Abschicken, hab gestern schon versucht, dir zu schreiben
Gruss von Gast
Nelli
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Arbeitsfähigkeit nach OP

Beitrag von Nelli »

Hallo Rocky,

ich arbeite als Arzthelferin 33,5 Stunden/Woche. Mein Orthopäde ist der Dr. Haas in Roth bei Nürnberg. Er hat eine Anfrage von der Krankenkasse erhalten und müsse mich Wiedereingliedern. Ich könnte 2 Stunden pro Tag arbeiten aber vor lauter Schmerzen kann ich mich ja überhaupt nicht konzentrieren. Außerdem ist er der behandelnde Arzt und kann wohl der KK argumentieren die Patientin leidet noch unter starken Schmerzen. Ich nehme nicht aus Spaß noch Tramal, Novalgin und Neurontin. Außerdem habe ich es in den 6 Monaten noch nicht einmal zum Friseur geschafft und das als mal eine "eitle" Frau.
Lg
Annette
verena1983

Beitrag von verena1983 »

hallo dave,

ja, es war ne verdammt lange zeit, in der ich das korsett tragen musste. ich bin froh, dass die zeit vorbei ist, trotzdem ist es sehr aergerlich, von anderen zu hoeren, sie mussten ueberhaupt keines oder nur wenige wochen eines tragen.

gruss verena
Rocky

Beitrag von Rocky »

Hallo Nelli,

natürlich kann dein Orthopäde dich krankschreiben, wenn er nur will. da kann die kk nichts bestimmen. Wenn du noch solche Med. brauchst, kann dir auch der MDK nichts anhaben.
Geh noch mal hin und nimm dir einen sehr freundlichen aber auch energischen Begleiter mit.
Dein Arbeitsplatz ist wichtig, kannst du mit deinem Chef reden? Ist er menschlich? Als Arzt muss er ja wissen, das du mit Tramal nicht arbeiten
kannst.
Bei deiner schweren OP und deinem Alter ist es normal, wenn die AU noch einige Monate andauert. Du musst erst ohne Tramal auskommen.
Wann meinst du denn selbst, dass du 2 Stunden schaffst?
Von wo bis wo bist du versteift? Kannst du schon etwas sitzen?
Reicht bestimmt für heute. bis bald Rocky
Nelli
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Arbeitsausfallzeit nach OP

Beitrag von Nelli »

Hallo Rocky,

sitzen kann ich eigentlich ganz gut, aber auch nie ohne Schmerzen, wobei meine Schmerzen sich mehr auf die BWS beziehen. Versteift bin ich von Th4 bis L2, also gar nicht so lang, da gibt es längere Strecken. Operiert wurde ich nach MPDS sowohl von hinten als auch von vorne. Mein Chef ist Arzt und hat ehrlich gesagt keine Ahnung von Skoliose-OP`s, er hat da naja nur das Minimum an Verständnis, das man halt haben sollte. Du weißt Chefs denken in erster Linie immer nur an das "Geschäft". Mein Orthopäde hat sich auf keine Diskussion eingelassen, als ich ihm sagte ich könne noch nicht Arbeiten, hat er das Gespräch beendet und ist aus dem Zimmer gegangen. Er ist definitiv der Meinung das halbe Jahr ist vorbei, da ist man wieder arbeitsfähig. Gerade als Arzt müsste man doch wissen, dass kein Patient so ist wie der andere, der eine ist nach 4 Monaten fitt der andere braucht eben länger, aber davon hat er anscheinend keine Ahnung.
Annette
Rocky

Beitrag von Rocky »

Hallo Nelli,

Wie warst du denn sonst zufrieden mit dem Orth
opäden? Hat er auch gute Seiten? Ich würde sagen, Angriff ist die beste Verteidigung. Was hat er denn unternommen, damit deine Situation sich verbessert? Z. B. Rücksprache mit der OP-Klinik
Gegen Schmerzen hilft übrigens Schwimmen supertoll, auch empfehle ich dir Nordic Walking, aber lass dir das zeigen.
Wie gesagt, hol dir eine Vertrauensperson mit bei deinen Gesprächen.
Ich glaube übrigens,du würdest schon schneller arbeitsfähig, wenn du nicht den Druck hättest arbeitsfähig weden zu müssen.
Übrigens kann dich ach dein Hausarzt AU schreiben.
Gute Besserung von Rocky
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