Operation in Langensteinbach gut überstanden

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
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callista
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Operation in Langensteinbach gut überstanden

Beitrag von callista »

hallo zusammen,

wollt nur mal kurz erzählen wie die Op in Langensteinbach bei Prof Harms gelaufen ist.
Ich bin jetzt seit 3 Wochen wieder zu Hause und habe gerade mit einer ambulanten REHA angefangen, das klappt auch ganz gut. Aber ich kann mich noch sehr gut an meinen 11 wöchigen Klinikaufenthalt erinnern.
Erst wurde ich für 4 Wochen in die Halo-Extension gehängt, und glaubt mir das war kein Spaß. Danach wurde die erst Op durchgeführt, Lockerung der Bänder an der Wirbelsäule und es wurde die Bandscheiben entfernt, das ganze wurde mit 2 Release d.h. 2 seitliche Schnitte gemacht. Dann 12 TAge danach wurde die 2. Op durchgeführt, die Versteifung mit 2 Stäben und 23 Schrauben.
So das war das Grobe ich könnte natürlich noch mehr erzählen aber daführt reicht wohl der Platz nicht. Aber wer genauers wissen will kann gerne nachfagen.

Grüß Callista
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Thomas
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Diagnose: Kyphose anfangs 59 Grad, inzwischen nur noch 49 Grad, Neuroforamen-Stenose (Einengung der Nervenwurzeln) in der HWS.
Therapie: Rahmouni-Korsett seit Februar 2006, zeitweise mit Halsteil, Schroth-Reha Juni / Juli 2010
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Beitrag von Thomas »

Hallo Callista,

Herzlichen Glückwunsch, daß alles so gut gelaufen ist!

Vier Wochen Halo stell ich mir ganz schön krass vor!

Hast Du noch Schmerzen?

Warst Du mit der Klinik insgesamt zufrieden?

Viele Grüße

Thomas
callista
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Beitrag von callista »

HAllo Schildkrötchen,

danke, ich bin acuh froh das alles glatt gelaufen ist.
Ja, der Halo war schon echt nervig und zum kotzen. aber im großen und granzen, das kleiner übel von dem ganzen Krankenhausaufenthalt.
Ja, leider sind die Schmerzen immer noch den ganzen Tag und auch nachts zu spüren. Aber es ist auszuhalten. An manchen Tagen ist es besser an machen schlechter.
Mit der Klinik war ist sehr zufrieden und ich würde sie jedem weiterempfehlen. Dort arbeiten sehr kompetente Ärzte und das Pflegepersonal ist super klasse.

Grüßle
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

Hallo callista,

ich wünsche dir weiterhin gute Besserung. Die OP ist ja noch ganz frisch.

Wie ist denn die Korrektur ausgefallen? Wie viele Wirbeln wurden versteift?

Dalia
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
callista
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Beitrag von callista »

Hallo,

danke.
es wurde fast alles versteift. von Th5 bis L4, wenn euch das was sagt.
Aber mit dem OP Ergebinss bin ich echt zufrieden.
S-U-S-I
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Beitrag von S-U-S-I »

Hallo Calista!
Herzlichen Glückwunsch zum "neuen" Rücken! :)
Weißt du auch deine Restgrade? Und wieviel warens vorher?
LG, Susi
callista
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Beitrag von callista »

Hallo Susi,

der BWS Bogen hatte 60 GRad und der LWS Bogen hatte 80 nach Cobb.
Es ist alles so gerade geworden das die Gradzahlen nciht mehrgemessen werden können. Es ist also minimal.

Grüßle
Johan
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callista

Beitrag von Johan »

hi
wie geht es nun mit die schmerzen ?

Ich hatte eine brief geschrieben an Harms in 2002.

Ist Harms noch orthopede ?
Bist du durch HARMS selbst opperiert ?

ich habe gelesen er ist nun 63 jahre alt und director von den Klinik Langensteinbach.

email bitte friesland@myway.com

Johan
ich man, 54 jahre, bin in 1994 operiert in die Niederlande,
Harrington-Luque operation,Thoracal 2-th11
die Harrington stabe ist gebrochen seit 2001.
Suche gute Orthopede fur entfernung Harrington und Luque stabe.
Nessi

skoliosepatientin

Beitrag von Nessi »

HAllo Leute habe Skoliose,eine sehr schlechte Skoliose habe ca.50C ,zudem das die wirbelsäule verdreht ist,haben sich jetzt auch die einzelnen wirbeln verdreht.Mein Orthopäthe hat mir eine OP beim Prof.Dr.Harms geraten.Er meinte durch die OP wird die Wirbelsäule gestreckt und alles wird gerade gestellt,soll eine riesen grosse OP sein.Hat vielleicht einer unter euch die gleichen probleme,und kann mir evt.weiterhelfen??

Gruß an Alle ;(
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drops
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glückwunsch

Beitrag von drops »

herzlichen glückwunsch callista
bewundere alle die den mut haben die op durch zu ziehen. ich bin vom kopf her noch nicht so weit obwohl es denk ich mal langsam zeit wird, da meine verkrümmung so stark ist das ich manchmal das gefühl hab mein oberkörper müsste zur seite weg kippen.
aber ich hab gelesen das alle die sich drauf eingelassen haben,im vorfeld schon starke schmerzen hatten, das ist bei mir gottlob nicht der fall. wird zwar immer mehr,aber noch sind sie ohne medis auszuhalten.
ich hab einfach angst vor der op und besonders vor den schmerzen danach.
wieso kann man die leute die 4 oder 5 tage die von den schmerzen am heftigsten sind nicht einfach ins koma legen? hat da mal jemand nachgefragt?ich werd mich jetzt erst mal um KG bemühen, vielleicht hilft mir das ja auch ein wenig weiter.
lieben gruss drops
Robert_S
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Beitrag von Robert_S »

Hallo,
dass die OP gut verlaufen ist, hört sich ja toll an, obwohl ich erstmal noch nicht an eine OP denken will. :rolleyes:

Wie ist das eigentlich mit der Rückenversteifung, kann man dann z.B. kein Rundrücken mehr machen? Die Frage interessiert mich nur, falls bei mir in einigen Jahren doch auch eine OP nicht mehr ausschließbar ist.
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