Skoliose& Kyphose OP Überlegung

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
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Hendrik
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Skoliose& Kyphose OP Überlegung

Beitrag von Hendrik »

hallo alle zusammen,

seit geraumer zeit, überlege ich doch, ob ich eine op durhführen lassen sollte. Meine daten habe ich derzeit nicht im kopf habe aber doch von 2 unabhängigen kliniken (uniklinik heidelberg und rehaklinik langensteinbach) eine op empfehlung. vermutlich wegen meiner Kyphose sowie skoliose. sind beide zwar nicht extrem ausgebildet, doch wird ein schmerzfreies leben immer schwerer. ich bin jetzt 32 und leide inzwischen unter nicht mehr tolerierbaren schmerzen wenn ich z.b bummeln gehe etc. derzeit drängt sich immer mehr der gedanke auf nun doch eine op durchführen zu lassen um einfach diese schmerzen loszukriegen. koste es was es wolle.

mein lebenlang mache ich mit meinem kreuz rum. als ich klein war gibsbett, später kliniken und korsett. krankengymnastik, kraftsport für den rücken, massagen.

die erste op empfehlung hatte ich mit 12 aus heidelberg. meine eltern lehnten (gottseidank) ab. man probierte es mit dem korsett. so mit mitte 20 kamen dann langsam die ziperlein hervor.
ich weiß jedenfalls (und deswegen schreibe ich hier) das es wohl 2 op methoden gibt. die mit dem stab (heidelberg) oder eine art bauch und rücken op mit klammern (Langensteinbach) durchgeführt werden können. in Langensteinbach (die mit den klammern) operiert(e) wohl ein prof. harms oder so, der ein super operatör sein soll. damals betrug die warte zeit ca. 7 jahre. vor 5 jahren habe ich einen op termin abgeleht, weil ich noch nicht diese probleme hatte (und auch wohl schiss).

nun meine frage, kennt jemand eine alternative zu den beiden op- methoden, andere krankenhäuser etc?
wäre dankbar

liebe grüsse an alle anderen geplagten

hendrik
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Hallo Hendrik,

also ohne Gradzahlen geht schon mal garnichts. Die brauchst Du wirklich um eine vernünftige Entscheidung treffen zu können.
Hendrik hat geschrieben:von 2 unabhängigen kliniken (uniklinik heidelberg und rehaklinik langensteinbach) eine op empfehlung
Von einer OP-Klinik eine Empfehlung zu einer Op zu bekommen ist nichts ungewöhnliches. Uns sind sogar Kliniken bekannt, die auch 26-Grad-Skoliosen operieren, um ihr jährliches Soll an Skoliose-OPs zu erfüllen.

Dann kommt noch hinzu, daß diese beiden Kliniken gar nicht empfohlen werden. Das war vielleicht einmal. Und von unabhängiger Meinung kann man erst sprchen, wenn diese von einem Skoliose-Spezialisetn kommt, der selbst nicht operiert.

Du solltest Dich am besten bei Dr.Hoffmann in Leonberg bei Stuttgart vorstellen (Adresse siehe unsere Linskeite) und je nach dem wie stark oder schwach Deine Skoliose wirklich ist gegen die Schmerzen zunächst mal ein Korsett ausprobieren (Die heutigen Korsette sind anders als die von Früher!!! ;)).

Dazu kannst Du auch mal im Themenbereich Korsett-Therapie nachlesen (Korsett im Erwachsenenalter?). Es gibt hier einige erwachsene Korsett-Träger, die damit erfolgreich ihre Schmerzen in den Griff bekommen. Und Du musst bedenken, es geht da hauptsächlich um Schmerzbeseitigung. Das ist der primäre Grund warum man ein Korsett trägt. Und daraus kannst Du Dir auch ableiten, daß die unangenhemen Seiten eines Korsettes gegenüber der positiven Wirkung von den Leuten als nebensächlich empfunden werden (denke z.B. mal an ein nur nachts getragenes Korsett).

Lieben Gruß,
BZebra
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sloopy
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Beitrag von sloopy »

Lieber Hendrik,

alternativ zu Dr. Hoffmann kannst du dich auch Dr. Steffan in Bad Salzungen vorstellen. Wenn es dir wirklich "nur" um Schmerzfreiheit geht, rate ich dir auf jeden Fall von einer OP ab.

Ich bin durch mein Korsett absolut schmerzfrei, Toni ist mit seinen >40 Jahren ebenfalls durch Korsett schmerzfrei, Dr. HOffmann ist sein neunter Orthopäde und er ist mit seinem Rahmouni-Korsett (und daraus resultierender Schmerzfreiheit) einfach nur glücklich und es geht ihm rückentechnisch seit Jahren zum ersten Mal so richtig saugut! Ich kann mti Korsett wieder beschwerdefrei 10, 12 Stunden vor'm PC hocken, kann ausgiebig bummeln gehen, kann alles machen!

Also, denk mal darüber nach und stell dich unbedingt einem konservativ behandelndem Arzt vor!

Liebe Grüße, sloopy
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich

"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
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Beitrag von Allegra »

Mein Tipp:
1.) Stelle Dich bei Dr. Hoffmann in Leonberg bei Stuttgart vor und besprich mit ihm, ob es nicht doch noch Alternativen zur OP gibt.
2.) Wenn eine OP gemacht werden muss, dann stelle Dich auf jeden Fall bei Prof. Dr. Halm in Neustadt/Holstein vor. Er hat ein Instrumentarium entwickelt, das wohl das derzeit beste auf dem Markt ist und für den Patienten eine beeindruckend schnelle Rehabilitationszeit ermöglicht (viele Patienten gehen nach einigen Wochen schon wieder arbeiten, anstatt wochenlang eingegipst oder korsettiert herumzuliegen). Ob das Instrumentarium aber auch für Dich eingesetzt werden kann, hängt vom Typ Deiner Skoliose ab. Manche sehr schwere Skoliosen schickt Dr. Halm nach Bad Wildungen, weil die mit höchstgradigen, komplizierten Verkrümmungen mehr Erfahrung haben (sagt er). Ich finde auch das eine gute Geste: Er gibt seine Grenzen zu und operiert nicht an jedem herum.

Jenny
Hendrik
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Beitrag von Hendrik »

@Bzebra:

nein es geht nicht nur um das schmerzfrei. andere gründe sind sehr hoher verschleiss des knochengerüstes, mal abgesehen schrumpfe ich beim aufstehen in minuten um cm. mich nervt das. anderseits machen viele frauen (habe ich schon erlebt) einen rückzieher, wenn sie einen von hinten sehen.

persönlich für mich, ist es sehrwohl ein grund sich operieren zu lasen, wenn man schmerzen hat.
achso übrigens, sind bisher alle ortophäden (7-8 ) der meinung das ich um eine op nicht herum komme.
ich verstehe nicht, warum die gradzahl das grössste "problem" sein sollte. selbst wenn ich unter 50% lieggen sollte, was durchaus sein kann, würde ich eine op (bei absehbaren risiko) durchführen lassen, wenn ich wieder an lebensqualität gewinne. ein korsett kann ich mir nicht mehr vorstellen. für mich stellt das (so kenne ich es) einen deutlichen einschnitt in meine lebensqualität dar. zudem es meine abnutzungserscheinungen (vor denen ich die grösste angst habe) nicht mindern wird.

ob die beiden krankenhäuser anerkannt sind oder nicht - keine ahnung, deswegen schreibe ich ja auch hier um eine meinung zu gewinnen.

auf jeden fall werde ich diesen dr. hoffmann kontaktieren, sofern ich je die linkliste finde. :D


sloopy hat geschrieben:Lieber Hendrik,

alternativ zu Dr. Hoffmann kannst du dich auch Dr. Steffan in Bad Salzungen vorstellen. Wenn es dir wirklich "nur" um Schmerzfreiheit geht, rate ich dir auf jeden Fall von einer OP ab.
wo liegt den dieses bad salzungen? ich sitze nicht vorm pc sondern habe mir ein laptop gekauft um damit im bett aktiv sein zu können. solange sitzen halte ich nicht durch -leider
Hendrik
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Beitrag von Hendrik »

Jenny Tina hat geschrieben:Mein Tipp:
1.) Stelle Dich bei Dr. Hoffmann in Leonberg bei Stuttgart vor und besprich mit ihm, ob es nicht doch noch Alternativen zur OP gibt.
2.) Wenn eine OP gemacht werden muss, dann stelle Dich auf jeden Fall bei Prof. Dr. Halm in Neustadt/Holstein vor. Er hat ein Instrumentarium entwickelt, das wohl das derzeit beste auf dem Markt ist und für den Patienten eine beeindruckend schnelle Rehabilitationszeit ermöglicht (viele Patienten gehen nach einigen Wochen schon wieder arbeiten, anstatt wochenlang eingegipst oder korsettiert herumzuliegen). Ob das Instrumentarium aber auch für Dich eingesetzt werden kann, hängt vom Typ Deiner Skoliose ab. Manche sehr schwere Skoliosen schickt Dr. Halm nach Bad Wildungen, weil die mit höchstgradigen, komplizierten Verkrümmungen mehr Erfahrung haben (sagt er). Ich finde auch das eine gute Geste: Er gibt seine Grenzen zu und operiert nicht an jedem herum.

Jenny
weißt du ich wäre mal gerne "jeder". ich denke eine op will wohl überlegt sein. deswegen nehme ich auch jeden rat erstmal an und überlege!

danke für die tipps!

hendrik
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sloopy
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Beitrag von sloopy »

Lieber Hendrik,

Bad Salzungen liegt in Thüringen, Nähe Bad Hersfeld. Ich hab grad gelesen, dass du aus Karlsruhe kommst, da bietet sich natürlich ein Besuch bei Dr. Hoffmann in Leonberg schon eher an. Ist ja auch nicht wirklich weit weg von dir: Dr. Hoffmann, Poststr. 36, 71229 Leonberg Tel.: 07152-41616

Oben auf der Seite gibt es eine Navigationsleiste, fort findest du u.a. das Wort Links- dahinter verbirgt sich unsere Link- und Adressenliste. ;)

Gruß, sloopy
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich

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Tomma
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Beitrag von Tomma »

Moin Hendrik!

Nach einer OP bist du nicht automatisch ein "JEDER".

Mir sieht man nach 2 Operationen noch deutlich meine Kyphoskoliose an. Leide immer noch (oder besser wieder) unter Rückenschmerzen (das sind u.a. die Spätfolgen der OP) und mache KG.

Wenn es möglich wäre, hätte ich auch lieber eine normale WS und wäre gerne so normal wie die anderen auch. Aber das gibt es nicht. Inzwischen bin ich auch ganz froh darüber, dass ich anders bin als die Normalos.

Überleg es dir noch mal gut, ob du dich operieren lassen möchtest. Stell dich mal bei Dr. Hoffmann oder Dr. Steffan vor.
Danach kannst du dich immer noch in einer Klinik vorstellen. Ich kann dir das Klinikum Neustadt in Holstein empfehlen, die sollen wirklich gut sein und in der Klinik herrscht eine angenehme Atmosphäre. Dann kommt erst mal lange nichts und dann die WWK in Bad Wildungen, das sind die Skoliose-Profis in D (leider bleibt da das Menschliche etwas auf der Strecke).

Überdenk deine Entscheidung noch mal!

Tomma
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SteffiH
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Beitrag von SteffiH »

Hi Hendrik,

Tommas Spruch: "Nach Einer OP bist du nicht automatisch JEDER" muß ich zustimmen. Du wachst nicht nach der OP auf und bist ein neuer Mensch, nein - du bist dann immer noch der alte Hendrik mit versteifter WS der hofft, daß jetzt alles (die Schmerzen physisch und psychisch) vorbei sind.

Ich selbst wurde schon 1982 in Mannheim operiert mit Erfolg und hatte bisher keine nennenswerten Beschwerden.
Würde ich heute vor dieser Entscheidung stehen, wäre die Antwort erstmal NEIN. Es haben hier in diesem forum schon einige ihre Probleme nach der OP geschrieben.
Es kann dir auch keiner garantieren, daß du hinterher deinen steifen Rücken bereust.
Mein Rücken ist immer noch krumm (aber nicht mehr so schlimm wie früher) und mit einer feinen Narbe entlang der WS verziert, was mich persönlich (und auch meinen Freund) nicht stört.
Würde ich Beschwerden in meiner nichtoperierten Kurve von 47° kriegen, dann wäre ich bereit mir einen Termin bei Dr. Hoffmann in S-Leonberg geben zu lassen (sch... auf die Kilometer) um eine erneute OP zu vermeiden.

Überlegs dir gut, und folge Sloopy's Beispiel (Korsett zur Schmerzbekämpfumg!!!)

Liebe Grüße
Steffi
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Hendrik hat geschrieben:übrigens, sind bisher alle ortophäden (7-8 ) der meinung das ich um eine op nicht herum komme.
ich verstehe nicht, warum die gradzahl das grössste "problem" sein sollte. selbst wenn ich unter 50% lieggen sollte, was durchaus sein kann, würde ich eine op (bei absehbaren risiko) durchführen lassen, wenn ich wieder an lebensqualität gewinne.
Hallo Hendrik,

die Gradzahl spielt eine große Rolle, um sich überhaupt ein Bild über die Stärke der Skoliose machen zu können (nicht zuletzt weil wir Dich nicht sehen können).

Wir schaffen es hier 3-4 Orthopäden zu nennen, die in Deustchland tätig sind und die in dieser Fragestellung kompetent und zuverlässig sind. Überleg mal wieviele Orthopäden Du da ausprobieren müsstest, damit einer dieser wirklich kompetenten Leute dabei ist, da ist es garkein Kunststück nach 8 Orthopäden evt. immernoch falsch beraten zu sein. Also nicht so viel auf die Meinung der bisherigen Orthopäden zählen, sondern, wie Du es ja schon vorhast, gezielt diejenigen 3-4 aufsuchen.

Wenn Deine Skoliose zu gering ist - wenn man von einer Op spricht dann sind zu gering unter 50° und ich würde sagen bis zu ungefähr (über den Daumen gepeilt) 60°, aber die Grenze nach oben ist doch sehr offen, denn es gibt auch 80° Skoliosen, denen man die Skoliose nicht ansieht und die in keinster Weise Einschränkungen haben - wenn sie also zu gering ist für eine OP, dann sind die Nachteile einer OP schwerwiegender als der Nutzen, der daraus gezogen werden kann.

Von Deiner Haltung zu Dir selbst und von den Reaktionen anderer Leute so wie Du sie wahrnimmst, können wir auch keine Schlüsse ziehen, wie schlimm Deine Skoliose (objektiv) gesehen ist.
Ich habe schon Leute erlebt, die nach Sobernheim kamen, sich für einen echten Krüpel hielten und sich auch wegen ihrer Skoliose nicht ins Schwimmbad trauten. Da war aber so gut wie nichts und die hatten nach der Reha auch ihre Meinung dazu grundsätzlich verändert und konnten auch darüber lachen.

Ich will jetzt nicht damit sagen, daß ich Dir Deine Probleme nicht glaube, schließlich gibt es Skoliosen aller möglichen Schweregrade (von 10° bis über 130°), aber das nur mal um zu verdeutlichen, daß alles im Leben relativ ist und manchmal tatsächlich eine Überbewertung dahinter steckt, bei der eine OP nicht gerade die geeignete Lösung wäre.

Bei Skoliosen unter 50° kannst Du auch nicht mit Argumenten des Verschleiß kommen, der ist da eigentlich garnicht gegeben und viel größer durch die OP.

Für uns bist Du ohne Gradzahl also ein großes ? und wenn Du uns demnächst hier eine Gradzahl nennen kannst, dann können wir Dir auch viel gezielter weiterhelfen. Sind es um die 50°, dann würde Dir wahrscheinlich eine Reha weiterhelfen um mit Deiner veränderten Optik (die nach meinem bisherigen Erleben von 50-Grad-Skoliosen garnicht so schlimm sein kann) klarzukommen (Devise: Mehr Selbstbewußtsein). Wenn es sagen wir mal 70, 80° Grad sind, dann wären wir uns in Verbindung mit Deinen Aussgane schon viel sicherer mit der Empfehlung zu einer OP.

Deswegen die Gradzahl! :ja: Vielleicht kannst Du sie ja sogar telefonisch irgendwo erfragen. Und Kyphose-Winkel nicht vergessen.
Hendrik hat geschrieben:ein korsett kann ich mir nicht mehr vorstellen. für mich stellt das (so kenne ich es) einen deutlichen einschnitt in meine lebensqualität dar. zudem es meine abnutzungserscheinungen (vor denen ich die grösste angst habe) nicht mindern wird
Ja, also diesbezüglích müssen wir Dir leider jede Kompetenz absprechen ;D. Du bist mit Deinen jungen 36 Jahren (glaube ich) schon zu alt um Deine damaligen Korsett-Erfahrungen mit den heutigen Korsetten vergleichen zu können. Diesbezüglich mußt Du Dich halt auf uns verlassen, und ich denke es gibt hierzu ja genügend Erfahrungsberichte.

Und wie gesagt, Verschleiß spielt bei mittelstarken Skoliosen eigentlich keine Rolle, im Gegenteil, Verschleiß ist die am meisten befürchtete Langzeiterscheinung nach einer Skoliose-OP.

Lieben Gruß,
BZebra
bugsbunny10
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Beitrag von bugsbunny10 »

meine wete liegen bei 88 grad.. also ich kann für mich sagen das ich es machen lasse egal was kommt in bad wildungen... ich denke mir alles kann so oder soo kommen , aber ne garantie für 100 % gelingen gibt dir ja keiner...ich kann nur versuchen das beste draus zu machen.. und hoffe das ich wieder aufstehe hinterher.. auf jeden fall .. denn ich mache die ganze sache ja nicht um dann schlechter drau zu sein als vorher.. ist doch totaler quatsch!! das entspricht nicht meine verständniss für logick.. überhaupt nix nich nimmer oder wa sagt ihr dazu?? meldet euch rúig unter pitiplatsch12676Qaol.com :D ;D
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