7 Jahre nach der OP wieder kleiner geworden!

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
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denise

7 Jahre nach der OP wieder kleiner geworden!

Beitrag von denise »

Hallo!

Ich hatte vor etwa 7 Jahre (mit 14) eine Skoliose-OP nach Dr. Halm. Nach der OP war ich ungefähr 4-5 cm größer.
Vor kurzem habe ich mich mal wieder gemessen, weil ich (es klingt komisch) das Gefühl hatte, geschrupft zu sein.
Und es schein tatsächlich so. Ich habe 3 cm weniger als noch vor ein paar Jahren!
Ist das normal? Hat jemand dieselbe Erfahrung gemacht?
Liegt es daran, dass ich keine Krankengymnastik mehr mache?

Lg, Denise
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo Denise
mir geht es auch so ,meine op ist schon 26 Jahre her und habe schon 5-6 cm eingebüst ,ich habe auch mit Dok. Halm gesprochen, ermeint es hätte sich nicht groß verschlechtert , ich mußte ihm wiedersprechen , ich bin kleienr und der buckel ist größer geworden . Mein ärger noch dazu, an Dok. Halm kommt man als gezetz. Versicherter nicht mehr dran, die Sprechstunde wird von Stationsärtzen abgehalten.
gruß moni
trulla
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Kleiner

Beitrag von trulla »

Hallo,

Ihr solltet Euer eigenes Gefühl, kleiner geworden zu sein unbedingt ernst nehmen und euch nicht von den Ärzten abwimmeln lassen. Lasst Euch Kopien eines älteres Röntgenbildes geben (die Ärzte sind dazu verpflichtet, diese rauszugeben!) und geht damit zu einem niedergelassenen Arzt, der sorgfältig arbeitet, lasst Euch röntgen und die aktuelle Verkrümmung ausmessen. Bei mir ist es einige Jahre nachdem meine Harrington-Stäbe entfernt worden sind, zu einer erneuten starken Verkrümmung gekommen und ich habe jetzt oben und unten eine Verkrümmung von über 70 Grad. Nach der Operation hatte 40 bzw. 60 Grad.
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo,
was hast Du jetzt vor, willst Du dich erneut begradigen lassen. Das schlimme ist, die Verkrümmung geht auf`s das Herz und die Lunge und die jüngsten sind wie ja auch nicht.
Gast

kleiner

Beitrag von Gast »

Hallo,
hat vielleicht auch jemand diese Erfahrung gemacht, ich meine, älteren operierten von uns wurden teilweise mit Knochenspänne versteift, die Festigkeit ist nicht so wie beim Metall. Oder wie kann man es sich erklären? Ich bin schon 5 cm kleiner.
anne
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Beitrag von anne »

Ich bin seit meiner OP vor 30 Jahren (nach Harrington) ca. 10 cm kleiner geworden. Meines Erachtens wurde dies durch die zunehmende Verkrümmung ober- und unterhalb des versteiften Bereichs hervorgerufen.

Es scheint eine Gratwanderung zu sein, festzulegen, auf welcher Länge die WS versteift werden sollte: ist es zu wenig, ist eine enorme Verkrümmungszunahme in den darüber und darunter liegenden WS-Abschnitten zu erwarten, ist es zu viel, büßt man noch mehr Beweglichkeit ein. Meine HWS hat sich auf jeden Fall viel mehr verbogen seit damals, da lässt sich auch mit Drehwinkelatmung nicht viel gegensteuern. Ich versuche es mit isometrischen Übungen.

Eine neue OP kommt für mich nicht in Frage, ich bin über 50 und die Risiken, die jetzt gerade auch wegen der Lungenprobleme auf mich zukämen, möchte ich nicht eingehen. Mein Ziel ist daher nicht mehr so sehr eine optische Verbesserung sondern möglichst schmerzfrei und aktiv bleiben zu können.

Trotz dieser negativen Folgen der OP habe ich jedoch die damalige Entscheidung bis heute nicht bereut, denn meine Lebensqualität (Belastbarkeit, Ausdauer usw.) hat sich damals sofort positiv verändert. Heute ist operativ schon viel mehr möglich und ich bin gespannt, ob die neuen Techniken diese Verkrümmungszunahmen verhindern.

Anne
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der andere packt sie kräftig an und handelt (Dante)
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SteffiH
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Beitrag von SteffiH »

Ich bin vor 23 Jahren auch nach Harrington operiert worden. Kleiner bin ich nicht geworden; dafür krummer.
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