Die größte deutschsprachige Online-Selbsthilfegruppe von und für Patienten mit Wirbelsäulendeformitäten wie Skoliose, Morbus Scheuermann und Kyphose (Hyperkyphose). Hier können sich Patienten informieren und Erfahrungen austauschen.
Hallo Petra,
freue mich schon euch kennenzulernen. Übrigens, habe gesehen du kommst auch der Eifel? Habe mal zwei Jahre in Daun gearbeitet, lebe jetzt allerdings in Berlin.
Liebe Grüße
Nicky
Lurchi hat geschrieben:Hallo Nicky,
dann ist ja noch jemand aus diesem Forum, außer Annette und mir, um die Weihnachtszeit in Neustadt .
Wir fahren am 08.12. nach Neustadt, der Aufnahmetermin ist am 09.12 und die Op ist für den 10.12.04 geplant.
hallo, irgendwie kann ich mich hier nur als Gast melden, unter meinem Benutzernamen funktioniert es nicht.
Ich bins Annette freue mich auch euch kennenzulernen, ich finde es für ein 11 jähriges Mädchen unheimlich mutig diesen Schritt zu machen. Kopf hoch wir schaffen das, du bist ja gleich einen Tag nach mir dran.
Bis bald in Neustadt
Annette
Im Juni waren wir mit unserer Tochter anne ambulant in Neustadt.Dr. Ahrends meinte nach Sichtung der Röntgenbilder, vielleicht wäre eine Halo-Extension notwendig.Er ging dann in den OP um eine erfahreneren Kollegen zu befragen, vermutlich Prof.Halm.Dann hieß es, das ein einzeitiges Verfahren möglich sei.Am 12.10.kamen wir wieder in Neustadt an um unsere Tochter stationär aufnehmen zu lassen.Die üblichen Vorgespräche und Untersuchungen zogen sich über den Nachmittag.Termin für dir OP war der 14.10.Am frühen Abend lernten wir den Operateur Dr.Feteke kennen, der uns klarmachte, daß die Krümmung unserer Tochter bereits so stark sei (110 Grad oben) und so unbeweglich, daß eine Halo-Extension unumgänglich sei, sonst sei die Gefahr einer Querschnittslähmung sehr groß.Nach dem ersten großen Schock stimmten wir zu.Die Operation zur Lockerung der Wirbel und anbringen des Halo-Ringes dauerte 8 Stunden.Dann der nächste Schock, das rechte Bein bewegte sich garnicht, das linke ein bißchen, die Sensibilität war aber komplett vorhanden.Nochmal in den OP, die Wirbel sollten nochmal durchgespült werden und ein Bluterguß entfernt. Zustand der Beine wie vorher, hohe Cortisondosen, 5 Tage Intensiv.Dazu dieser Halo-ring, mit dem man den Kopf kaum bewegen kann. Das Ziehen der Lungendrainage empfand unsere Tochter übrigens als Kleinigkeit. Dann vier Wochen auf Station, im Laufe die Beinfunktion sich deutlich verbesserte.Auch das linke kam langsam wieder in Gang.Am 9.11.StabilisierungsOP, 5 Stunden, Beine wie zuvor. Weitere 2 Wochen auf Station, am 24.11. dann Verlegung in die Reha nach Hamburg ins QZ der Boberg-Klinik.Zu diesem Zeitpunkt kurze Strecken Gehen mit Gehwagen möglich.Die Wirbelsäule ist übrigens super geworden! In ca. zwei Wochen wird unsere Tochter nach Hause kommen und bestimmt noch lange Zeit ambulant zur Reha müssen. Von der psychischen Situation einer 16 jährigen in dieser Situation muß ich hier wohl nicht reden.Wir haben in Neustadt auch das Forumsmitglied Silviale kennengelernt, auch eine bittere Geschichte. Fazit: Auch in Neustadt kann so etwas passieren. Wir sind denoch froh, daß die komplizierte RückenOP geklappt hat. Die meisten Ärzte und alle Schwestern der Station 40 sind sehr sehr nett. Ich habe viele Jugendliche gesehen, die 2 Wochen nach OP nach Hause konnten.
Ihr habt eine schlimme Zeit hinter Euch und ich hoffe sehr, daß Ihr die psychische Belastung gut verarbeiten könnt.
Ich wünsche Euch ganz viel Kraft auch die restliche Rekonvaleszenszeit gut zu überstehen.
Silviale werden wir sicher noch in Neustadt treffen, wenn wir am 8.12 dort ankommen, hoffentlich geht es bei ihr nun wieder aufwärts und sie kann bald an eine Heimfahrt denken.
Hallo,
soll auch Operiert werden ahbe auch ein Thema dazu aufgemacht vielleicht könnt ihr da nochmal was schreiben, unter Skoliose allgemein als Gast. Bitte was ist ein HALO?