Streckung mit Halo

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
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coba23
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Streckung mit Halo

Beitrag von coba23 »

Hi Leute,
könnt ihr mir vielleicht sagen wann eine Streckung mit dem Halo notwendig ist.

Gruß Cora
Rose59
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Beitrag von Rose59 »

Hallo Cora,

Du wirst ja auch in Neustadt operiert.

Ich habe beim Vorstellungsgespräch gefragt, ob bei mir ein Halo erforderlich wird (bin allerdings eine Scheuermann-Kyphose) und man hat mir ganz klar gesagt, daß die Entscheidung erst in der Op fallen wird.

Also heißt es abwarten.

Mir ist der Halo auch nicht geheuer, andererseits, wenn die Streckung zwischen zwei Op`s weitere Begradigung und Erfolg bringt, dann sollte man die Chance nutzen.
Ich stelle mir das so vor, daß Muskelstrukturen stark verkürzt sind und durch den Halo langsam gedehnt werden.

Aber vielleicht kann es hier jemand richtig erklären.

Herzliche Grüße

Petra
stonewoman
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Beitrag von stonewoman »

Hallo Cora,

das kann dir keiner vorher sagen. Mir wurde das vor der OP auch "angedroht". Ich bin aber glücklicherweise drum rum gekommen. Es wird also immer während des Eingriffes entschieden.

Aber selbst wenn du einen Halo bekommen solltest, es ist nicht so schlimm wie es aussieht. Schmerzhaft ist es auch nicht, eher ungemütlich... da man ja "was" am Kopf hat.

Hier findest du einen Bericht:
http://www.skoliose-op.info/skoliose_in ... stadt.html

Liebe Grüße, Stoni.
anne
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Beitrag von anne »

Hallo,

aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Halo schlimmer aussieht als er ist.

Natürlich muss man sich gewöhnen, aber außer den anfänglichen Wundschmerzen an den Eintrittstellen der Schrauben, ist er nicht mit Schmerzen verbunden. Natürlich gibt es einen ordentlichen Zug auf die Wirbelsäule, aber das ist ja durchaus erwünscht. Immer, wenn ein neues Gewicht dran kam, war es etwas unangenehm, aber nach spätestens einem Tag war es wieder o. k. Die Schmerzen in meinem Milwaukee-Korsett waren auf jeden Fall viel schlimmer.

Die Narben am Schädel sind übrigens schnell verheilt und da sie unter den Haaren sind, sowieso nicht zu sehen.

Also keine Panik wegen dem Halo, es ist zwar nicht angenehm aber auszuhalten (in meinem Fall 10 Wochen). Im Vergleich zu einigen anderen Sachen, die wir so durchstehen wirklich nicht der Rede wert, sieht eben nur heftig aus und da denkt man schnell, dass er auch schlimm ist.

Übrigens, am schlimmsten war für mich damals, dass mir an den betreffenden Stellen die Haare abrasiert wurden. Damals hat es mich ziemlich fertig gemacht. Heute, mit dem Abstand von Jahren, kann ich sagen, dass es sehr sinnvoll war, damit einmal, die Narben später von Haaren bedeckt sind. Bis ich aus der Klinik war, waren schon wieder Haare nachgewachsen und dann habe ich mir einen ganz chicen Kurzhaarschnitt verpassen lassen. An den Halo hat da schon nichts mehr erinnert.

Also wenn's bei euch ohne Halo geht: prima! und wenn ihr mit Halo aufwacht: Na auch gut, denn ihr könnt sicher sein, dass das beste Ergebnis angestrebt wird.

Alles Gute und viel Glück!

Anne
Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt,
der andere packt sie kräftig an und handelt (Dante)
Rose59
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Beitrag von Rose59 »

Hallo Anne,

danke schön für die guten Wünsche und die aufmunternden Worte.

Man hört ja relativ wenig von der Halo-Behandlung und da tun Information und Erfahrungsberichte gut.

Herzliche Grüße

Petra
coba23
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Beitrag von coba23 »

Hi Stoni,
ich war ja in Neustadt bei Dr. Halm und er hat im Vorgespräch nichts erwahnt das ich mit einem Halo rechnen müsste, da die OP nicht so schwer sei und ich sehr beweglich bin.(Grad 56) Ich denke normalerweise hatte er doch zumindest den Halo erwahnen müssen, wenn er davon ausgeht das ich eventuell einen brauche.

Gruß Cora
stonewoman
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Beitrag von stonewoman »

Hi Cora,

mir hat man es beim OP-Gespräch gesagt, also am Tag vor der 1. OP. Allerdings mit dem Hinweis, dass es sein kann, aber wahrscheinlich nicht muss...

Grüßlis, Stoni.
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