Besuch in den Bergen
Verfasst: Do, 10.08.2006 - 20:57
Letzes WE waren Wir (meine Frau und ich) eingeladen bei einer Familie hoch in den Alpen.
Diese Familie hat 2 kleine sehr liebe Kinder. Der Junge 1,5 und das Mädchen 4 Jahre alt, beide mit sehr progredienten und seltenen linksbogigen infantilen kongenitalen Skoliosen genau gleichen Typs und Krümmungsmusters zwischen 40 bis 50° Cobb.
Beide waren bisher in einer sehr berühmten Uniklinik in den Alpen in Behandlung. Da ging es sehr unklar hin und her: OP oder nicht OP usw.....
Die Kinder hatten Korsette des OT dieser Uniklinik. Diese Korsette haben so gut wie gar keine Korrektur gehabt. Die Korsette miussten von den Eltern bis auf einen geringen Teil fast voll selbst bezahlt werden! ( Über 4.000 € für zwei Bischen wirkungs- und korreturlosen Plastikmüll ist nicht gerade ein Pappenstil für eine junge Familie!).
Durch unser Forum kam die Familie zu Dr. Hoffmann und Rahmouni. Die Kinder tragen nun neue Rahmouni-Korsette mit sehr guter Primärkorrektur, sind sehr tapfer und die Eltern kümmern sich sehr um die gute Compliance.
Nun sind sie zum ersten mal wieder zuversichtlich es OHNE OP zu schaffen.
Von der Behandlung, der Aufklärung und dem Umgang bei Dr. Hoffmann sind sie begeistert, obwohl sie zu Anfang eher skeptisch waren.
Wir haben es auch geschafft, diesmal eine Kostenübernahme auch zukünftig bei der zuständigen KK zu erreichen.
Das war sehr wichtig, denn bei der Häufigkeit und dem Wachstum, bei dem progrediente Kleinkinder eventuell jährlich mehrere Korsette benötigen, hätte die Hilfsmittelfinanzierungsregelung ( pro Hilfsmittel nur 364€ KK-Anteil!) dieser Alpenrepublik die Familie in den finanziellen Ruin getrieben.
Wir hoffen, daß damit den Kindern mehrere Operationen ( bei Kleinkindern muss immer wieder nachoperiert werden, eine OP genügt nicht, egal welches Implantat verwendet wird, es muss immer wieder verlängert und oder ausgetauscht werden) erspart bleiben und die Wachstumslenkung in den Rahmounis gelingt.
Für die Kinder habe ich 2 kleine Puppen-Rahmounis gebastelt, da ich mal gelesen habe, daß Kinder sowas leichter verarbeiten, wenn auch ihre Puppen "mitbehandelt" werden.
Für das 4 jährige Mädchen habe ich die prähistorische VorBarbie gebraced und für den Eineiunhalbjährigen Jungen ein Stoffmurmeltier. Immerhin stammt das Kind ähnlich wie das Murmeltier aus den Hochalpen. Teddybär fand ich nicht passend, da in Bayern und Tirol auf Bären scharf geschossen wird, während Murmeltiere unter strengem Schutz stehen!
Meine jüngsten Mitpatienten die ich jemals kennengelernt habe waren jedenfalls sehr begeistert und haben beide Ihren Puppen schnell die Korsette immer wieder an- und ausgezogen, während sie selbst ihre winzigen "Panzerchen" angehabt haben.
Ich bin nun auch fest überzeugt, daß Diese Familie nun auch einem guten, erfolgversprechenden Weg ist.
Ich wünschen den Kindern diesen Erfolg von ganzem Herzen.
Gruß vom Allgäu in die "Hohen Berge"!!!
Euer Toni
Diese Familie hat 2 kleine sehr liebe Kinder. Der Junge 1,5 und das Mädchen 4 Jahre alt, beide mit sehr progredienten und seltenen linksbogigen infantilen kongenitalen Skoliosen genau gleichen Typs und Krümmungsmusters zwischen 40 bis 50° Cobb.
Beide waren bisher in einer sehr berühmten Uniklinik in den Alpen in Behandlung. Da ging es sehr unklar hin und her: OP oder nicht OP usw.....
Die Kinder hatten Korsette des OT dieser Uniklinik. Diese Korsette haben so gut wie gar keine Korrektur gehabt. Die Korsette miussten von den Eltern bis auf einen geringen Teil fast voll selbst bezahlt werden! ( Über 4.000 € für zwei Bischen wirkungs- und korreturlosen Plastikmüll ist nicht gerade ein Pappenstil für eine junge Familie!).
Durch unser Forum kam die Familie zu Dr. Hoffmann und Rahmouni. Die Kinder tragen nun neue Rahmouni-Korsette mit sehr guter Primärkorrektur, sind sehr tapfer und die Eltern kümmern sich sehr um die gute Compliance.
Nun sind sie zum ersten mal wieder zuversichtlich es OHNE OP zu schaffen.
Von der Behandlung, der Aufklärung und dem Umgang bei Dr. Hoffmann sind sie begeistert, obwohl sie zu Anfang eher skeptisch waren.
Wir haben es auch geschafft, diesmal eine Kostenübernahme auch zukünftig bei der zuständigen KK zu erreichen.
Das war sehr wichtig, denn bei der Häufigkeit und dem Wachstum, bei dem progrediente Kleinkinder eventuell jährlich mehrere Korsette benötigen, hätte die Hilfsmittelfinanzierungsregelung ( pro Hilfsmittel nur 364€ KK-Anteil!) dieser Alpenrepublik die Familie in den finanziellen Ruin getrieben.
Wir hoffen, daß damit den Kindern mehrere Operationen ( bei Kleinkindern muss immer wieder nachoperiert werden, eine OP genügt nicht, egal welches Implantat verwendet wird, es muss immer wieder verlängert und oder ausgetauscht werden) erspart bleiben und die Wachstumslenkung in den Rahmounis gelingt.
Für die Kinder habe ich 2 kleine Puppen-Rahmounis gebastelt, da ich mal gelesen habe, daß Kinder sowas leichter verarbeiten, wenn auch ihre Puppen "mitbehandelt" werden.
Für das 4 jährige Mädchen habe ich die prähistorische VorBarbie gebraced und für den Eineiunhalbjährigen Jungen ein Stoffmurmeltier. Immerhin stammt das Kind ähnlich wie das Murmeltier aus den Hochalpen. Teddybär fand ich nicht passend, da in Bayern und Tirol auf Bären scharf geschossen wird, während Murmeltiere unter strengem Schutz stehen!
Meine jüngsten Mitpatienten die ich jemals kennengelernt habe waren jedenfalls sehr begeistert und haben beide Ihren Puppen schnell die Korsette immer wieder an- und ausgezogen, während sie selbst ihre winzigen "Panzerchen" angehabt haben.
Ich bin nun auch fest überzeugt, daß Diese Familie nun auch einem guten, erfolgversprechenden Weg ist.
Ich wünschen den Kindern diesen Erfolg von ganzem Herzen.
Gruß vom Allgäu in die "Hohen Berge"!!!
Euer Toni