Das attraktive Skoliose-Korsett mit dem hohen Tragekomfort

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Metakorsett
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Das attraktive Skoliose-Korsett mit dem hohen Tragekomfort

Beitrag von Metakorsett » Di, 23.10.2018 - 11:15

Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder des Skoliose-info-Forums,

können Sie sich eine Korsett-Therapie der Skoliose anders vorstellen? Und zwar mit einem Korsett, welches in einem individuellen Design hergestellt wird und angenehm zu tragen ist?

Forscher am Fraunhofer Institut in Darmstadt entwickeln ein neuartiges Skoliose-Korsett. Dieses wird aus einem Material mit variierenden Steifigkeiten (harten und weichen Bereichen) mithilfe 3D Druckes hergestellt. So bleiben die "strategischen", unterstützenden Bereiche steif und halten die Wirbelsäule in korrekter Position während die scharfen Kanten und nicht funktionellen Bereiche entweder ausgespart (+ bessere Lüftung) oder mit weichem Material ersetzt.

Da das Korsett 3D gedruckt werden muss, lässt sich Design sehr flexibel individuell gestalten (s. Foto).

Unsere Frage an Patientinnen, Patienten und Betroffene: Was halten Sie von so einem Korsett? Würden Sie das lieber tragen? Wären Sie bereit, für ein schönes Korsett mehr Geld ausgeben bzw. teilweise selbst bezahlen? Wenn ja, maximal wie viel?

Ihre Antworten würden uns helfen, die Entwicklungsrichtung besser zu definieren und das Produkt entsprechend gestalten.
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Der erste funktionelle Prototyp
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Dr. Steffan
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Re: Das attraktive Skoliose-Korsett mit dem hohen Tragekomfo

Beitrag von Dr. Steffan » Di, 23.10.2018 - 11:42

Sollte nicht die erste Frage bei einem medizinischen Hilfsmittel nach der medizinischen Wirksamkeit sein? Was nützt das schönste Korsett, wenn es nicht wirkt.

In der Folge kann man dann sicher über das Design diskutieren. Erreicht man beides ist das sicher perfekt.

Meine Fragen an sie wären demnach:
1. welche Korrekturen der Krümmungen haben sie bisher erreicht?
2. Welche Möglichkeiten der Derotation erreichen ihre Korsette?
3. sind die genutzten Materialien im Bereich von unter 60-70 Grad thermoverformbar?
4. wie schaut es mit der Flexibilität/Brüchigkeit des Materials aus?
5. das gezeigte Korsett funktioniert allenfalls für eine rein lumbale Krümmung. Haben sie auch Modelle für thorakale Skoliosen?
6. was verstehen sie unter "individuell gestalten"? Gewisse Grundformen sind ja alleine anhand der vorliegenden Krümmung notwendig.
7. haben sie wirkliche Skoliosespezialisten (Ärzte, Physiotherapeuten und OT's) im Team und wenn ja, wer sind sie?

Metakorsett
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Re: Das attraktive Skoliose-Korsett mit dem hohen Tragekomfo

Beitrag von Metakorsett » Di, 23.10.2018 - 16:45

Lieber Dr. Steffan,

vielen Dank für Ihre Anmerkungen und Ihre Fragen.

Das Korsett befindet sich noch in der Entwicklung. Das auf dem Bild dargestellte Korsett demonstriert zunächst eine allgemeine Möglichkeit dar, den Oberkörper abzuscannen und das Korsett im flexiblen Design herzustellen. Das ist noch einige Schritte davor, in der Skoliose-Therapie eingesetzt zu werden. Momentan geht es darum, ob der Markt für ein solches Produkt überhaupt da ist und wie groß wäre das Interesse.

Momentan haben wir noch keine Ärzte im Team, haben jedoch bereits mit einigen gesprochen. Wie sehen Sie die Potenziale von 3D Druckverfahren in Orthopädietechnik? Könnten Sie es sich vorstellen, in der Entwicklung eines solchen Produkts teilzunehmen?

Beste Grüße
Metakorsett-Team

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Re: Das attraktive Skoliose-Korsett mit dem hohen Tragekomfo

Beitrag von Raven » Di, 23.10.2018 - 17:29

Hallo Metakorsett-Team,
Das Korsett befindet sich noch in der Entwicklung. Das auf dem Bild dargestellte Korsett demonstriert zunächst eine allgemeine Möglichkeit dar, den Oberkörper abzuscannen und das Korsett im flexiblen Design herzustellen. Das ist noch einige Schritte davor, in der Skoliose-Therapie eingesetzt zu werden. Momentan geht es darum, ob der Markt für ein solches Produkt überhaupt da ist und wie groß wäre das Interesse.
ich kann absolut nur den Fragen von Dr. Steffan beipflichten.
Allein die Form eines Korsetts hat für Skoliosepatienten, die an einer ernsthaften Therapie interessiert sind und gut informiert sind, nur eine unwesentliche Bedeutung. Wichtig ist zunächst einmal die Korrektur, und dann ließe sich über die Optik eines Korsetts diskutieren.

Bei gleicher Korrektur (!) würde ich selbstverständlich immer das dezenteste, luftigste Korsett, das verfügbar ist, tragen - Priorität hat aber die Korrektur, die durch das Korsett erzielt werden kann. Auch einige heutige, hochwirksame Korsetts (z.B. von Rahmouni, cctec) haben Aussparungen zur Belüftung und erlauben das Tragen modischer, altersgemäßer und nicht übermäßig großer Kleidung.
Wären Sie bereit, für ein schönes Korsett mehr Geld ausgeben bzw. teilweise selbst bezahlen? Wenn ja, maximal wie viel?
Ich würde für ein Korsett, das dezenter ist, nicht mehr ausgeben, wenn es nicht mindestens genauso gut korrigiert wie die bislang besten verfügbaren.
Für ein genauso gut korrigierendes (!), aber dezenteres und v.a. luftigeres Korsett würde ich evl. etwas zuzahlen - allerdings finde ich das Aussehen der Orthesen von z.B. Rahmouni und cctec völlig akzeptabel (im Vergleich zu Korsetts anderer Hersteller, die meist klobig sind und wenig korrigieren, sowie typische Korsetts der 1990er Jahre, mit denen ich selbst therapiert wurde). D.h.: Ich würde - bei einem gleich gut korrigierenden Korsett - nur etwas dazuzahlen, wenn die Zuzahlung für mich unproblematisch zu leisten wäre. Darauf sparen oder dafür auf etwas anderes verzichten würde ich nicht.

Was mir bei dem gezeigten Korsettmodell auffällt: Verschlüsse scheinen zu fehlen, ich kann jedenfalls keine erkennen. Wo würden diese angebracht werden? Ein Korsett soll durch den Träger selbst an- und ausgezogen werden können (sofern dieser in der Lage ist, Kleidung selbst an- und auzuziehen, es sich also nicht gerade um ein Kleinkind oder einen schwerstmehrfachbehinderten Patienten handelt), sodass sich die Verschlüsse im vorderen Bereich befinden sollen.

Viele Grüße
Raven
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
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Re: Das attraktive Skoliose-Korsett mit dem hohen Tragekomfo

Beitrag von Dr. Steffan » Di, 23.10.2018 - 20:05

Raven hat geschrieben:


...allerdings finde ich das Aussehen der Orthesen von z.B. Rahmouni und cctec völlig akzeptabel (im Vergleich zu Korsetts anderer Hersteller, die meist klobig sind und wenig korrigieren, sowie typische Korsetts der 1990er Jahre, mit denen ich selbst therapiert wurde). D.h.: Ich würde - bei einem gleich gut korrigierenden Korsett - nur etwas dazuzahlen, wenn die Zuzahlung für mich unproblematisch zu leisten wäre. Darauf sparen oder dafür auf etwas anderes verzichten würde ich nicht.


Raven
Das sehen viele Jugendliche definitiv anders. Ich würde mal behaupten wollen, dass locker 80% der Jugendlichen lieber ein modisches Korsett tragen würden und die Eltern auch gerne, zur Steigerung der Akzeptanz, einen Beitrag leisten würden. Sollte natürlich im Rahmen bleiben.
Allerdings bin ich der festen Überzeugung, sollte der Druck von Korsetten einmal problemlos möglich sein, würden die Kosten sogar deutlich sinken. Der Druck bietet zudem weitere ungeahnte Möglichkeiten.

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Re: Das attraktive Skoliose-Korsett mit dem hohen Tragekomfo

Beitrag von Raven » Di, 23.10.2018 - 21:23

Dr. Steffan hat geschrieben: Das sehen viele Jugendliche definitiv anders. Ich würde mal behaupten wollen, dass locker 80% der Jugendlichen lieber ein modisches Korsett tragen würden
Das sehe ich genauso wie Sie: Deshalb schrieb ich
Raven hat geschrieben:Allein die Form eines Korsetts hat für Skoliosepatienten, die an einer ernsthaften Therapie interessiert sind und gut informiert sind, nur eine unwesentliche Bedeutung. Wichtig ist zunächst einmal die Korrektur, und dann ließe sich über die Optik eines Korsetts diskutieren.
Für mich als informierter Patient (heutzutage kein Korsettträger mehr) hätte die Korrekturwirkung Priorität. Ich würde allerdings (auch) in der Tat fast wetten, dass sich z.B. ein Teenager, oder auch ein wenig informierter Erwachsener (der z.B. nicht weiß, wie hoch eine Korrektur in einem Korsett sein kann und sich von z.B. jeglicher Korrektur als Erfolg blenden lässt) meist für ein dezenteres oder anderweitig "schöneres" (bunt, sieht mehr nach coolem/punkigem Accessoire denn nach Hilfsmittel aus) Korsett entscheiden würde.

Auch ich kann mich aus der Selbsthilfe - hier im Forum, bei Treffen, andere Foren, andere Selbsthilfegruppen, private Kommunikation - daran erinnern,
dass Korsetts, die für Unwissende nicht durch altersentsprechende Kleidung erkennbar sind, durch Jugendliche abgelehnt wurden, da man nicht mehr alles an Kleidung tragen kann. Ich kann mich bei manchen auch an regelrechte "Kämpfe" sowie trotzige Aussagen, eine spätere stärkere Verkrümmung sei ihnen egal, es ging ihnen jetzt erstmal um die Jugend, erinnern. Ebenso sind mir Eltern, die von einer Korsetttherapie ihrer Kinder absehen wollten, um sie nicht in, Zitat, "sowas einzuzwängen", gut im Gedächtnis geblieben.

Gerade darum bin ich eben, wie auch Sie
[quote ="Dr. Steffan"]Sollte nicht die erste Frage bei einem medizinischen Hilfsmittel nach der medizinischen Wirksamkeit sein? Was nützt das schönste Korsett, wenn es nicht wirkt. [/quote]
der Meinung: An erster Stelle die Wirksamkeit, und dann das Design.
und die Eltern auch gerne, zur Steigerung der Akzeptanz, einen Beitrag leisten würden. Sollte natürlich im Rahmen bleiben.
Genau das ist meine Meinung. Potenzial sehe ich in dem hier gezeigten Korsettmodell sehr wohl: materialsparend auf funktionale Elemente reduzieren, 3D-Druck.
Wenn sich daraus Korsettmodelle mit sehr guter Korrektur und gleichzeitig einer dezenten Form - auch die Belüftung finde ich, als ausgesprochener "Outdoormensch" und da ja auch die generelle Empfehlung lautet, auch mit Korsett die Bewegung nicht zu vernachlässigen, nicht minder wichtig - ergeben, wäre das selbstverständlich eine sehr gute Sache! :ja: (Noch mehr Träumerei: Ein hochkorrigierendes Korsett, das trotzdem annähernd natürliche Bewegungsabläufe erlaubt, unter der Kleidung nicht aufträgt und Schweiß so gut verdunsten lässt, als wäre da maximal ein dünnes Unterhemd(chen) . Wie es um die Umsetzbarkeit aussieht, ist mir natürlich klar!)

Wenn man sich Fotos von früheren gängigen Korsettmodellen ansieht (auch als heutiger Patient kann man sich diese ansehen und ggf. froh darüber sein, dass es heutzutage verhältnismäßig unauffällige und gut korrigierende Korsetts gibt), oder ggf. selbst mit solchen behandelt wurde (meine Behandlung fand mit Boston-Wiesbaden-Korsetts in den 90er Jahren statt), werden einem Korsetts von Rahmouni oder cctec als verhältnismäßig klein und leicht erscheinen.
Zum direkten Vergleich:
Über meinem Boston-Wiesbaden-Korsett trug ich als Zwölfjährige Kittelblusen und Sleepshirts (extralange, weite T-Shirts, die man als Nachthemden trägt) in Größe 42/44 und Jogginghosen. Meine echte Kleidergröße war 158 (die habe ich sogar noch als Erwachsene, was darauf hinweist: eigentlicher Körperbau war klein, zierlich) und ich war normalgewichtig, tendenziell untergewichtig. (Hätte man mir ein unauffälligeres Korsett angeboten, ich hätte es sofort genommen! Altersabhängig auch ohne Nachdenken, ob das unauffälligere seinen Zweck erfüllt, oder doch darüber nachgedacht, ob eine erfolgreichere Therapie mit einem auffälligeren Korsett nicht doch die pragmatischere - "Augen zu und durch", ein paar Jahre tragen, dafür aber wahrscheinlicher später mehr korsettfreie Jahre genießen - Lösung ist.)
Über einem Rahmouni kann man ein T-Shirt oder eine Business-Bluse, sogar tailliert, in normaler Kleidergröße oder eine Nummer größer tragen, oder ein Top mit einer offenen Bluse darüber, sowie eine altersentsprechende Hose wie z.B. eine Jeans oder Leggins. Kleidung, an die mit Boston-Wiesbaden nicht im Traum zu denken war. Als ich - meine eigene Korsettbehandlung war bereits abgeschlossen - Orthesen dieser zwei modernen Hersteller sah, war ich absolut erstaunt!
(Auch über dem hier gezeigten Korsett ließe sich nicht alle Kleidung tragen. Besteht die Nutzerin etwa auf knallengen Tops, wird man dennoch die Schnallen - die hier nicht gezeigt sind, ich sehe jedenfalls keine Verschlüsse - sowie die Aussparungen sehen können. Mit einer engen Hose wird man nachwievor, sofern nicht durch ein langes Oberteil kaschiert, eine Auffälligkeit am Gesäß erkenen, Das Korsett ist zwar kurz, wie auch Ihnen ist mir jedoch aufgefallen, dass es nicht zur thorakalen Korrektur geeignet ist. Ohne Verschlüsse und als rein lumbales Korsett gezeigt, wirkt es mitunter wesentlich kleiner und dezenter, als es sich in der tatsächlichen Anwendung zeigen würde. Ferner wirkt mir das Korsett, bis auf die Verlängerung zur rechten Hüfte und unter die linke Achsel hin, symmetrisch, Pelotten fehlen ebenso, sodass das reale Korsett auch etwas auffälliger werden wird (dicker aufgrund von Pelotten und/oder stärker asymmetrisch in seiner gesamten Bauform ähnlich eines cctec-Korsetts).)

Ein gering korrigierendes, aber dafür dezenteres Korsett fände ich allenfalls tolerierbar, wäre die Alternative, dass dieser Patient gar kein Korsett trägt bzw. die Tragezeit wesentlich geringer ausfällt. Eine Doppelversorgung - sehr stark korrigierendes Korsett für zu Hause, ein durchaus aber nicht derart stark korrigierendes dezenteres Korsett wie nach dem hier vorgestellten Modell für Schule, Beruf* und Sport/Freizeit** - halte ich für vorstellbar. (Hier wäre die Frage: Wohl keine Übernahme durch Krankenkassen.)
* Häufig geben auch hier Korsettträger an, ihr Korsett nicht im Beruf tragen zu können. Teils ist dies aufgrund der korsetttypischen Bewegungseinschränkungen der Fall, teils werden aber auch berufliche Nachteile (Kündigung) befürchtet, fällt ein Korsett z.B. im Kundenkontakt auf, insbesondere, ist die Kleidungsvorgabe sehr streng und kann das Korsett nicht durch eigene Kleidungswahl kaschiert werden
** hier insbesondere: großzügigere Belüftung
Allerdings bin ich der festen Überzeugung, sollte der Druck von Korsetten einmal problemlos möglich sein, würden die Kosten sogar deutlich sinken. Der Druck bietet zudem weitere ungeahnte Möglichkeiten.
Dem stimme ich als ingenieurswissenschaftlich vorgebildeter Mensch (Physiker) und sogenannter "Maker" zu und verfolge dabei auch die Anwendungen in der Orthesenherstellung, Orthopädie allgemein (Prothetik, Endoprothetik) und Medizintechnik allgemein :ja:
Ich habe auch bereits einige andere Korsettmodelle im 3D-Druck gesehen, darunter neben solchen die Chenau-Korsetts ähnelnde auch luftig und etwas skelettartig-futuristisch wirkende Modelle (teils solche, die sich sogar mit dem Körper mitbewegen), letztere allerdings nur als Prototyp ohne Korrekturwirkung (symmetrisch, keine Pelotten, eher wie eine Stützorthese wirkend und damit automatisch dezenter).

Kurz und knapp, zusammengefasst:
- Design wirkt erstmal gut
- große Frage: Korrekturwirkung des Korsetts
- das Korsett am Patienten wäre sicherlich etwas auffälliger: asymmetrische Bauform oder Pelotten um Korrektur zu erzielen, Verschlüsse, bei thorakaler Skoliose auch höher und somit z.B. im Ausschnitt, im Schulterbereich und unter der Achsel durch die Kleidung erkennbar oder direkt hervorschauend (wie auch bei anderen Korsettmodellen)

Viele Grüße
Raven
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
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