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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Mi, 01.11.2017 - 12:59 
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Auch für mich ist eine Diskussion um das „richtige“ Korsett hier in diesem Forum mitunter sehr nervtötend. Mir ist klar, dass man es als jemand, der der Erwachsenenkorsettherapie und besonders den Korsetten von Rahmouni eher kritisch gegenüber steht in diesem Forum nicht leicht hat. Dennoch poste ich hier sporadisch etwas zu dem Thema, da aus meiner Sicht oft die Probleme, die ein Erwachsenenkorsett mit sich bringt, als zu gering und Chancen, die es mit einem Erwachsenenkorsett gibt als zu groß dargestellt werden. Der letzte Beitrag von Mick hat es sehr gut auf den Punkt gebracht, was mit einem Korsett vielleicht geht und was eher nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Mi, 01.11.2017 - 13:39 
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Hallo Gaby,

Zitat:
Es ist eine Sache, wenn man hier Newbies gegenüber von seinen eigenen positiven Erfahrungen berichtet. Das ist völlig in Ordnung. Egal um welchen OT es geht!
Aber es ist etwas ganz Anderes, wenn man eine eigene negative Erfahrung zum Einen nur dem OT anlastet, denn es gehören auch immer zwei dazu, und diese Negativ-Erfahrung dann auch noch als allgemeingültig rüberkommen lässt. Damit helfen wir nämlich hier niemandem, und das sollte doch unser Ziel sein.

Na ja, in diesem Zusammenhang muss man doch positive und negative Erfahrungen gleich bewerten. Auch zu einer positiven Erfahrung mit einem bestimmten OT gehören zwei und es kann bei einem Newbie sogar eher der Eindruck rüberkommen, dass das allgemeingültig sei. Ich bin mir nicht sicher, ob selbst die Betonung "bei mir hat es geholfen" anfangs richtig ankommt.
Zitat:
Ich hatte gehofft dass sich mehrere dazu äußern, damit keitunora brauchbare Tipps bekommt.

Aber was soll das sein, noch mehr Meinungen zu Rahmouni, CCtec und evtl. anderen hier noch nicht genannten OT's? Wäre das nicht eher irritierend in der Entscheidungsfindung? Es ist doch eigentlich die fortlaufende Diskussion im gesamten Forum, wo man sich auch statistisch ein Bild machen könnte.
Im Fazit sind es doch die beiden OT's Rahmouni und CCtec die am meisten in den positiven Erfahrungen erwähnt werden. Damit ist auch klar, das die Chance eines optimalen Korsett sehr hoch ist. Keitunora hat allerdings genau diese beiden in die Auswahl gestellt, sodass sie leider selbst wählen muss. Es ist ein Versuch, den man einfach starten sollte. Ich hoffe, sie äussert sich mal wieder dazu.

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Mi, 01.11.2017 - 13:54 
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Hallo Bernd,

Zitat:
Mir ist klar, dass man es als jemand, der der Erwachsenenkorsettherapie und besonders den Korsetten von Rahmouni eher kritisch gegenüber steht in diesem Forum nicht leicht hat.

Also für Kritiker der Erwachsenenkorsett-Therapie sehe ich das nicht so.
Aber Du meinst eigentlich die Diskussion zu den unterschiedlichen Korsetts, wie wir sie hier gerade führen. Natürlich ist es "nervtötend", wenn ein anderer ein Korsett gut findet, was einem selbst überhaupt nichts gebracht hat und man es so nicht stehen lassen kann. :)

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Mi, 01.11.2017 - 14:38 
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Hallo Klaus,

> Aber Du meinst eigentlich die Diskussion zu den unterschiedlichen Korsetts, wie wir sie hier gerade führen. Natürlich ist es "nervtötend", wenn ein anderer ein Korsett gut findet, was einem selbst überhaupt nichts gebracht hat und man es so nicht stehen lassen kann. :)

das stimmt. Ich habe viele Hoffnungen in eine Korsetttherapie mit einem Rahmouni-Korsett gesteckt, die sich leider nicht realisieren ließen. Gerade aus dieser Erfahrung heraus habe ich anderen Erwachsenen geraten, es mit anderen Korsettbauern zu probieren wobei ich damit niemand eine Schuld für das Scheitern meiner Korsetttherapie zuweisen will. Ich und das Korsett haben eben nicht zusammen gepasst, das ist alles.

Viele Grüße

Bernd


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Mi, 01.11.2017 - 14:41 
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mick hat geschrieben:
"Verbesserung" ist auch interpretierbar ;) Ich gebe Dir grundsätzlich recht, dass es auch bei Skoliosen möglich ist, Verbesserungen zu erreichen. Aber ich würde "Verbesserung" auch nicht als reine Verbesserung des Cobb-Winkels verstehen, sondern auch als Aufhalten einer Progedienz, Verbesserung der Haltung (im Lot stehen) und Verbesserung einer Schmerzsituation. Dabei muss man aber beachten, dass auch solche Verbesserungen nicht zwingend sind (so klingt es bei Dir im Satz "auf jeden Fall", obwohl Du das wahrscheinlich anders gemeint hast), sondern dass es eben auch erwachsene Skoliosen gibt, bei denen das Korsett gar nicht hilft.
Eine dauerhafte Reduzierung von Cobb-Winkel und (nicht zu vergessen) Rotation nach Ablegen und v.a. nach Abschulen eines Korsetts), wäre natürlich super. Ich wüsste aber nach meiner Erinnerung nicht, dass es hier im Forum dafür Beispiele für erwachsene Korsettträger mit Skoliose gibt. Die einzige, die mir spontan einfällt, ist minimine, die eine Stabilisation (und auch geringe Korrektur?) ihrer progredienten Skoliose und v.a. Beschwerdefreiheit erreicht hat. Ich meine, bei Hyperkyphose gab es schon einige Beispiele mehr, wobei auch die Korrekturen des Winkels deutlich höher ausfallen (spontan fällt mir außer kyphoboy aber nur Romeo ein, der irgendwann dann auch wieder angefangen hatte mit einem Korsett).
mick


Mir fällt hierzu noch Sloopy ein. Sie konnte um die 20 % Korrektur ohne angelegtes Korsett erreichen. Ob dieser Zustand auch noch nach Jahren des Nicht-Tragens anhält, ist aus meiner Sicht aber unwahrscheinlich. Der Körper fällt meistens wieder zurück.


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Mi, 01.11.2017 - 15:23 
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Hallo mick,

Zitat:
Einen Versuch ist es wert. Die Frage, welches Korsett (CCtec, Rahmouni, Kubco oder ggf. auch noch etwas anderes) würde ich mit dem Arzt besprechen und allein schon aus diesem Grund zu einem der empfohlenen Spezialisten fahren.

Dazu muss man aber eine Auswahl der Ärzte treffen, da nicht jeder Arzt jedes Korsett unterstützt.
Zitat:
Aber ich würde "Verbesserung" auch nicht als reine Verbesserung des Cobb-Winkels verstehen, sondern auch als Aufhalten einer Progedienz, Verbesserung der Haltung (im Lot stehen) und Verbesserung einer Schmerzsituation. Dabei muss man aber beachten, dass auch solche Verbesserungen nicht zwingend sind (so klingt es bei Dir im Satz "auf jeden Fall", obwohl Du das wahrscheinlich anders gemeint hast), sondern dass es eben auch erwachsene Skoliosen gibt, bei denen das Korsett gar nicht hilft.

Ich hatte dazu auch gesagt, dass eine Verbesserung möglich ist. (im Sinne von kann, aber muss nicht). Im Zusammenhang mit "auf jeden Fall" klingt das tatsächlich so wie "in jedem Fall" und ist mißverständlich.
Zitat:
Die einzige, die mir spontan einfällt, ist minimine, die eine Stabilisation (und auch geringe Korrektur?) ihrer progredienten Skoliose und v.a. Beschwerdefreiheit erreicht hat. Ich meine, bei Hyperkyphose gab es schon einige Beispiele mehr, wobei auch die Korrekturen des Winkels deutlich höher ausfallen (spontan fällt mir außer kyphoboy aber nur Romeo ein, der irgendwann dann auch wieder angefangen hatte mit einem Korsett).

Zu romeo ist zu sagen, dass sein Korsett ihn von 71 Grad auf 53 Grad korrigiert hat und nachfolgend ohne Korsett sogar 44 Grad erreicht wurde, offensichtlich durch unterschiedliche andere Einwirkungen.
Trotzdem muss romeo seit 28.11.16 sein Korsett wieder tragen. Dein Argument 2:1 für die erfolgreiche Hyperkyphose Korsett-Therapie :) ist damit nicht so ganz stimmig.
Zitat:
Bei der aktiven Muskelpflege (und auch bei der Korsettversorgung) ist das Problem übrigens nicht nur die Asymmetrie im Sinne der Seitverschiebung, sondern v.a. auch die Rotation.

Die Probleme sind sicherlich sehr unterschiedlich und dementsprechend auch mehr oder weniger anspruchsvoll in der Behandlungs-Umsetzung. Symmetrische Schroth Übungen sind tatsächlich einfacher anzuwenden und beinhalten auch die Möglichkeit, die Erkenntnisse im Fitness-Studio als langfristige Motivationshilfe umzusetzen. Als Gesamt-Konzept Korsett/aktive Muskelpflege könnte die Hyperkyphose Behandlung eine höhere persönliche Erfolgs-Chance gegenüber der Skoliose Behandlung darstellen. Wenn man "durchschnittliche" Skoliosen mit "durchschnittlichen" Hyperkyphosen vergleichen würde (könnte). ;)
Aber eine Chance, die entscheidend auch vom Faktor Mensch abhängig ist.

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Mi, 01.11.2017 - 20:00 
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seit 2015 CCtec
Arghhhh, mein Beitrag wurde beim Absenden gelöscht.

Jetzt noch mal in Kurzform:

Klaus hat geschrieben:
Dazu muss man aber eine Auswahl der Ärzte treffen, da nicht jeder Arzt jedes Korsett unterstützt.

Ja ok, das stimmt, hatte das in Abgrenzung zu einer Testmöglichkeit im Ruhrgebiet gemeint (wo man Unsicherheit hätte, ob ein Korsett überhaupt unterstützt wird und dann, bei welchem Korsettbauer es unterstützt wird, und aufgrund welcher Erfahrung eine Empfehlung kommt). Aber dann muss man in der Tat noch weiter überlegen, zu welchem der Spezialisten man fährt.

Klaus hat geschrieben:
ch hatte dazu auch gesagt, dass eine Verbesserung möglich ist. (im Sinne von kann, aber muss nicht). Im Zusammenhang mit "auf jeden Fall" klingt das tatsächlich so wie "in jedem Fall" und ist mißverständlich.

Habe ich beim zweiten Lesen auch so richtig verstanden, beim ersten Lesen allerdings nicht, deshalb wollte ich das klarstellen - gerade auch damit kein falscher Eindruck bei anderen Lesern (Newbies) entsteht.

Klaus hat geschrieben:
Trotzdem muss romeo seit 28.11.16 sein Korsett wieder tragen. Dein Argument 2:1 für die erfolgreiche Hyperkyphose Korsett-Therapie :) ist damit nicht so ganz stimmig.

Das gebe ich zu ;) Ich habe auch eigentlich nicht gemeint, dass das alle waren, sondern dass es darüber hinaus noch mehr dauerhaft erfolgreiche Hyperkyphosen nach Abschulen gegeben hätte (war war denn mit der ollen Ente?). Aber wenn Du als langjähriger und aktiver Leser und Gestalter des Forums diesen Eindruck nicht hast, ist er vielleicht auch falsch. Meine (falsche?) Erinnerung mag auch daran liegen, dass die Hyperkyphosen bei Korrektur im Korsett (ich weiß, das ist etwas anderes) wahnsinnige Reduzierungen der Gradzahl erreichen, sehr nahe an den "Normalzustand" heran - sodass vielleicht auch dadurch der Eindruck entstanden ist, dass die Korrekturmöglichkeiten vergleichsweise gut sind bei Hyperkyphose.
Unabhängig davon aber, wie Hyperkyphosen zu korrigieren sind, geht es ja bei Keitunora um eine Skoliose (und zwar Ü 50). Da kann man sagen, dass es Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich der Schmerzen geben kann, aber die Hoffnungen auf eine dauerhafte Verringerung von Gradzahlen nicht zu hoch geschraubt werden sollten.

Klaus hat geschrieben:
Wenn man "durchschnittliche" Skoliosen mit "durchschnittlichen" Hyperkyphosen vergleichen würde (könnte). ;)
Aber eine Chance, die entscheidend auch vom Faktor Mensch abhängig ist.

Da hast Du recht. Pauschal vergleichen geht nicht, die Möglichkeiten hängen von vielen individuellen Faktoren ab, wie Du so schön mit dem "Faktor Mensch" zusammenfasst.

Viele Grüße,
mick


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Mi, 01.11.2017 - 21:07 
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manuelle Therapie
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Hallo Bernd,

so ganz verstehe ich nicht, warum du mit deinem vermeintlichen Frust über zwei nach einem Monat, also vor dem Ende Eingewöhnungsphase, beendeten Korsetttherapien, immer die selben Halbweisheiten breit trittst.

Wie Gaby bereits geschrieben hat, gehören immer 2 zu einer Korsetttherapie.

Wir schreiben hier ja immer wieder, dass man sich für die Eingewöhnung Zeit lassen und seinem Körper Zeit geben soll, sich an die neue, ungewohnte Situation zu gewöhnen.

Das war bei dir ja mit einer Korsett-Zeit von je einem Monat nicht wirklich der Fall.
Aus diesem Grund empfinde ich deine Erfahrung, im Gegensatz zu denen Claudivos, als nicht sehr aussagekräftig.

Eine konstruktive Hilfe gegenüber für die Threadstarterin sieht, meiner Ansicht nach, auf jeden Fall anders aus.

Du scheinst mit dem Kubco die für dich ideale Lösung gefunden zu haben.
Geniesse es doch einfach so, wie es ist, statt hier ständig deinen, so klingt es für Außenstehende, Frust zum Ausdruck zu bringen.

Viele Grüße
Sabi

_________________
In der Idee leben heißt,
das Unmögliche behandeln,
als wenn es möglich wäre.
Goethe


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Mi, 01.11.2017 - 22:24 
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Hallo Sabi,

> so ganz verstehe ich nicht, warum du mit deinem vermeintlichen Frust über zwei nach einem Monat, also vor dem Ende Eingewöhnungsphase, beendeten Korsetttherapien, immer die selben Halbweisheiten breit trittst.

Weil in diesem Forum die Erwachsenenkorsetttherapie, insbesondere die von Rahmouni, bezüglich der Chancen als zu gut und bezüglich der Risiken oft als zu machbar dargestellt wird.

> Wir schreiben hier ja immer wieder, dass man sich für die Eingewöhnung Zeit lassen und seinem Körper Zeit geben soll, sich an die neue, ungewohnte Situation zu gewöhnen.
> Das war bei dir ja mit einer Korsett-Zeit von je einem Monat nicht wirklich der Fall.

Das ist nachvollziehbar. Mein letzten Versuch waren am Schluss die Muskelkrämpfe nach ausziehen des Korsetts so extrem, dass ich nur noch max. 2 Km laufen konnte und dann froh war, wieder daheim zu sein. Niemand konnte mir in Aussicht stellen, dass das besser wird dann habe ich es halt ganz gelassen mit dem Korsett.

> Aus diesem Grund empfinde ich deine Erfahrung, im Gegensatz zu denen Claudivos, als nicht sehr aussagekräftig.

Es sind nicht nur meine eigenen Erfahrungen, sondern die überwiegend negativen Erfahrungen anderer User mit Erwachsenenkorsetts , aus denen sich meine Meinung begründet.

> Eine konstruktive Hilfe gegenüber für die Threadstarterin sieht, meiner Ansicht nach, auf jeden Fall anders aus.

Meine Absicht war, besonders aufgrund meiner eigenen Erfahrungen, der Threaderstellerin genau so eine Hilfe zu geben

> Du scheinst mit dem Kubco die für dich ideale Lösung gefunden zu haben.
> Geniesse es doch einfach so, wie es ist, statt hier ständig deinen, so klingt es für Außenstehende, Frust zum Ausdruck zu bringen.

Manchmal geht es einfach nicht anders. Offen gesagt ich kann es manchmal nicht ertragen, wenn hier die Chancen eines Erwachsenenkorsetts als zu groß dargestellt werden und die Risiken als zu gering. Dann muß ich mal wieder einen Beitrag schreiben auch wenn es nicht einfach ist, so ein Feedback zu bekommen, wie Du es mir gerade gegeben hast.

Viele Grüße

Bernd


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Mi, 01.11.2017 - 22:34 
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Hallo mick,

ist jetzt zwar offtopic bezüglich Keitunora's Skoliose, aber der Vollständigkeit wegen:

Zitat:
...sondern dass es darüber hinaus noch mehr dauerhaft erfolgreiche Hyperkyphosen nach Abschulen gegeben hätte (war war denn mit der ollen Ente?).

Ich habe mal nachgeguckt, hier hat sie den letzten Post mit Beschreibung ihrer Situation eingestellt
viewtopic.php?p=1094373#p1094373
Sie ist offensichtlich weiterhin Korsett abhängig. Allerdings hat sie im Korsett eine wirklich "wahnsinnige Reduzierung der Gradzahl erreichen" können, die darauf schliessen lassen, dass sie wohl einen sehr hohen Anteil von Fehlhaltung hatte. So eine extrem hohe Korrektur dann auch muskulär so zu stabilisieren, dass man abschulen kann, ist schon eine besondere Herausforderung. Insbesondere was die Zeitdauer angeht. Ganz nach dem Chêneau-Motto, es dauert so lange, wie es entstanden ist. ;)

Insofern kann schon der Eindruck entstehen, dass hohe Korrekturen im Korsett bei Hyperkyphose gleichbedeutend sind mit grundsätzlichem besseren Erfolg als bei Skoliose. Wenn Erfolg auch mit dem endgültigen Abschulen verbunden wird. Natürlich ist die Chance einer muskulären Stabilsation bei Hyperkyphose grundsätzlich wegen der einfacheren Übungen (auch im Alltag) höher als bei Skoliose, aber wie schon gesagt, es gibt dabei viele entscheidende Faktoren.

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Do, 02.11.2017 - 07:24 
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Flachrücken, weitg. fixiert
BS-Vorfälle HWS u. LWS
Osteochondrose
Retrolysthese
multiple Blockaden
Therapie: MT, KG, Osteo.
1.Korsett 5/12, Rahmouni
2.Kors. 8/13, Rahmouni
3.Kors. 12/14, mit Halsteil
4.Kors. 3/16, 2-Schaliges Rahmouni mit Halsteil
Hallo Klaus, hallo Mick,

das Einzige "Risiko" besteht aber doch dann darin, nicht irgendwann dauerhaft ohne Korsett klar zu kommen.
Deshalb geht es einem aber doch trotzdem im Korsett besser als vorher. Und das kann man doch durchaus als Erfolg bezeichnen.

Natürlich hoffen wir alle, dass wir irgendwann ohne Korsett klarkommen.
Aber darin ein Risiko zu sehen, dass man zu Beginn der Korsett-Therapie eingeht, finde ich übertrieben. Denn man hat doch so oder so gewonnen. Das Einzige, was passieren kann, ist doch, dass man sich ohne Korsett nach dem Ausschulen wieder genauso schlecht fühlt, wie vorher. Vorausgesetzt natürlich, man schult mit Geduld aus und gibt dem Körper die Chance sich darauf einzustellen.

Auch wenn mir keiner garantieren kann, dass ich es irgendwann mal ganz ohne Korsett schaffe, würde ich es jederzeit wieder machen. Weil sich meine Lebensqualität, im Vergleich zu der Zeit vor dem Korsett, deutlich gesteigert hat. Selbst mit hohern Tragezeiten. Ich denke, das ist der springende Punkt.

LG, Gaby


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Do, 02.11.2017 - 13:24 
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Diagnose: Kyphose 71° cobb vor Therapiebeginn
Therapie: Krankengymnastik
Von März 2012 bis April 2014
zwei Korsetts von Rahmouni.
41° mit Korsett, anschließend 53° ohne Korsett und seit Oktober 2015 Verbesserung auf 44° ohne Korsett
Hallo Keitunora und Forumsmitglieder,

ich kann gerne von meinen Erfahrungen, als heute 51 Jähriger, mit einem Rahmouni Korsett berichten:

Meine Ausgangssituation waren starke Schmerzen im Rücken und ständige Probleme mit Husten, den ich fast nicht mehr los wurde. Dr. Hoffman meinte, dass es einen Zusammenhang zwischen der Wirbelsäulenverkrümmung und dem Husten gäbe und hat mir ein Rahmouni Korsett verschrieben. Dies habe ich dann von 46 bis 49 Jahren für 18 - 20 Stunden täglich getragen. Die Schmerzen sind schnell verschwunden und die Lungenprobleme haben sich extrem verbessert.

Während der 2 ½ Jahre hatte ich insgesamt 2 Rahmouni Korsetts und schaffte meine Hyperkyphose von ursprünglich 71° auf 44° zu verbessern. Allerdings war die Korrektur nie das primäre Ziel, sondern die Vermeidung von Schmerzen und Atemproblemen. Im Oktober 2015 habe ich auf Anraten von Dr. Hoffmann das Korsett von heute auf morgen weggelassen. Das hat überraschend gut funktioniert.

Ab Sommer 2016 hatte ich wieder vermehrt Rückenschmerzen und habe das Korsett rein zur Schmerzreduzierung wieder ab und zu getragen. Anmerkung von Herrn Harzer: Das ist wie ein Diclofenac zum Anziehen. Es hat super geholfen, ganz ohne Nebenwirkungen. In 2017 habe ich das Korsett vielleicht maximal 4 Stunden im Monat getragen.

Keitunora, ich mache übrigens auch viel Sport (Ski, Golf, Joggen, Tischtennis, Windsurfen) ohne den es mir sicher nicht so gut gehen würde. Mit einem Korsett von cctec habe ich jedoch keine Erfahrung. Ein wichtiges Kriterium war für mich neben der Qualität auch die Entfernung zum Korsettbauer.

Ich habe alle Hochs und Tiefs einer Korsett Therapie miterlebt und würde sie aus meiner jetzigen Erfahrung jederzeit wieder machen. Wichtig ist nur, dass man es ausprobiert, man kann dabei eigentlich nur gewinnen.

Gegen Ende dieses Jahres habe ich einen ersten Kontrolltermin bei Dr. Hoffmann und möchte wissen, in wieweit ich meine Korrektur seit 2015 halten konnte.

_________________
Wer immer nur in den Spuren anderer wandelt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er keine bleibende Eindrücke hinterlässt.


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Do, 02.11.2017 - 19:01 
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Hallo Gaby,

Zitat:
Deshalb geht es einem aber doch trotzdem im Korsett besser als vorher. Und das kann man doch durchaus als Erfolg bezeichnen

Bei meiner Diskussion mit mick ging es um den Vergleich zwischen Skoliose und Hyperkyphose um das "dauerhaft erfolgreich nach Abschulen". Deswegen hatte ich im letzten Post auch geschrieben "Wenn Erfolg auch mit dem endgültigen Abschulen verbunden wird".

Es steht ausser Frage, dass es beim Korsett und generell bei der konservativen Behandlung bei Erwachsenen immer um einen ganz individuellen persönlichen Erfolg geht. Schön, dass Romeo als Angesprochener diese Tatsache für sich jetzt bestätigt hat. Deine Forderung, dass sich hier mehr Leute melden sollten, ist damit ein bischen mehr erfüllt worden. Aber, wie ich schon zu bedenken gegeben habe, was nützt das Keitunora bei der Frage "Welches Korsett"? Es geht ihr offensichtlich doch nicht darum, ob überhaupt ein Korsett in Frage kommt!
Relevant ist eigentlich nur das:
romeo hat geschrieben:
Mit einem Korsett von cctec habe ich jedoch keine Erfahrung. Ein wichtiges Kriterium war für mich neben der Qualität auch die Entfernung zum Korsettbauer.


Keitunora, bitte melde Dich doch mal oder bist Du von dieser Diskussion abgeschreckt worden?

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Do, 02.11.2017 - 23:07 
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seit 2015 CCtec
Hallo Gaby,

Lego66 hat geschrieben:
das Einzige "Risiko" besteht aber doch dann darin, nicht irgendwann dauerhaft ohne Korsett klar zu kommen.
Deshalb geht es einem aber doch trotzdem im Korsett besser als vorher. Und das kann man doch durchaus als Erfolg bezeichnen.

Natürlich hoffen wir alle, dass wir irgendwann ohne Korsett klarkommen.
Aber darin ein Risiko zu sehen, dass man zu Beginn der Korsett-Therapie eingeht, finde ich übertrieben. Denn man hat doch so oder so gewonnen. Das Einzige, was passieren kann, ist doch, dass man sich ohne Korsett nach dem Ausschulen wieder genauso schlecht fühlt, wie vorher. Vorausgesetzt natürlich, man schult mit Geduld aus und gibt dem Körper die Chance sich darauf einzustellen.


Ich habe nicht gesagt, dass das ein Risiko ist, weswegen man den Korsettversuch nicht starten sollte. Mir geht es v.a. darum, dass keine unrealistischen Erwartungen geweckt werden. Und das Risiko besteht, wenn man nicht differenziert, worin die Verbesserungsmöglichkeiten durch ein Korsett konkret liegen können, und was andere Leute erreicht haben. Die Diskussion mit Klaus entstand ja daraus, zu differenzieren, was (grundsätzlich potentiell) erreicht werden kann, und wofür es Erfahrungsbeispiele im Forum gibt - auch im Unterschied zwischen Hyperkyphosen und Skoliosen.
Das heißt aber natürlich nicht, dass nicht auch beispielsweise die Reduzierung von Schmerzen (ohne dauerhafte Verringerung der Gradzahl) schon ein großer Erfolg sein kann und enorm zur Lebensqualität beitragen kann - und für viele (auch für mich) erst einmal das Hauptziel ist.

Du hast jetzt Risiken durch die Korsettversorgung angesprochen, da würde ich auch noch etwas ergänzen ;) Du setzt ja schon voraus, dass es mit dem Korsett funktioniert und es einem die Schmerzen nimmt, aber das ist wirklich nicht immer der Fall:

- Der Korsettversuch kann scheitern und es kann sein, dass einem das Korsett nicht die Schmerzen nimmt (auch im Korsett nicht). Man wird es nicht sofort wegstellen, sondern es erst einmal weiter probieren und sich dadurch (zumindest vorübergehend) neue Probleme schaffen, z.B. weitere Stellen mit Verspannungen, Blockaden oder auch auch taube Stellen/Probleme mit Nerven. Es kann sein, dass diese nicht unmittelbar beim Orthopädietechniker behoben werden können (gilt für beide, Rahmouni und CCtec), sondern entweder erst später oder gar nicht (dann gibt man irgendwann auf). Im Regelfall werden keine irreversiblen Schäden entstanden sein, daher kann man das "Risiko" wohl als überschaubar einschätzen, aber auch das kostet Zeit (ich z.B. nehme für jeden Besuch bei Dr. Wilke/CCtec Urlaub), Geld (Fahrten, ggf. Übernachtung) und vor allem: Kraft und Nerven.

- Es gab schon die Diskussion, ob die Verkrümmung durch das (unregelmäßige) Tragen eines Korsetts im Erwachsenenalter instabil wird und bei Ablegen des Korsetts dann eine Verschlechterung droht. Hab ich in letzter Zeit nicht mehr viel von gelesen, hat wohl Dr. Steffan früher mal hier geäußert; kann ich ansonsten aber nicht viel zu sagen.

- Es kann eine "Abhängigkeit" vom Korsett entstehen - ehrlich gesagt, finde ich persönlich dieses häufiger mal diskutierte "Risiko" nicht soo schlimm. Denn es heißt ja zugleich, dass das Korsett einem gut hilft (und man es deshalb nicht missen will). Dann finde ich persönlich es ja besser, wenn man diese Erleichterung hat, als dass man sich weiterquält. Daher würde ich es wie Du sehen; man hat so oder so gewonnen, im Zweifel wird es eben wie vorher. Wobei mir beim letzten Besuch auch Herr Nahr sagte, dass keine Abhängigkeit entstehen sollte (das war im Zusammenhang mit dem Thema Abschulen).

Zum Schluss noch einmal: Auch ich finde diese "Risiken" überschaubar und sage nicht, dass man aus diesen Gründen den Korsettversuch nicht starten sollte. Im Prinzip kann man es grundsätzlich ausprobieren und wieder weglassen, wenn es nicht klappt. Ich finde eben nur, dass man sich realistisch darüber im Klaren sein sollte, was vielleicht erreicht werden kann und was eher utopisch ist.

@Romeo: Das klingt super!!! Und solche Tragezeiten sind ja nun wirklich kein Vergleich mit der Korsettzeit vorher.

Viele Grüße,
mick


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Fr, 03.11.2017 - 01:14 
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Registriert: Di, 11.05.2010 - 22:48
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Lego66 hat geschrieben:
@ all:
Mich würde interessieren, was Erwachsene Ü-50 sagen, die Cctec tragen. Denn das war ja Keitunoras Frage...

Gruß, Gaby

Auch wenn mein Scheuermann hier vielleicht nicht ganz reinpasst, möchte ich hier als Ü50ger cctec-User MEINE Erfahrung posten.

Bernd hat geschrieben:
> ... Leidensfähigkeit muß man auf jeden Fall für die Phase der Eingewöhnung mitbringen, in der das Korsett in aller Regel mehr Schmerzen macht als es einem nimmt.

Diese Aussage kann ich nicht bestätigen. Mit allen Korsetts die ich bisher hatte, wurden meine Schmerzen beim Tragen des Korsetts sofort deutlich geringer. Auch in der Eingewöhnungsphase.

Zum vermeidlichen "Leidensdruck":
Natürlich ist es kein Spaß, unbeweglich und schwitzend durch den Tag mit verringertem Atemvolumen zu wandeln. Auch Bluthochdruck, Krämpfe und gedrückte Nerven können nicht unwesentliche Nebenwirkungen sein. Jeder muss für sich abwägen, ob das individuelle Für und Wider stimmt. Das ist pauschal sicherlich nicht an einem bestimmten Korsettbauer gebunden. Ich glaube auch kaum, dass wir dem TE auch diesbezüglich helfen können. Ich persönlich bin zwar mit cctec zufrieden, kann aber eine gewisse Neugierde nicht leugnen, ob mir ein Rahmouni vielleicht besser helfen könnte. Es ist eben blöde, dass man ein Korsett nicht wie Schuhe im Schuhgeschäft anprobieren und sich für das passendste entscheiden kann.

LG vom Ungeraden


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BeitragVerfasst: Fr, 03.11.2017 - 15:14 
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Hallo Ungerader,

Zitat:
Es ist eben blöde, dass man ein Korsett nicht wie Schuhe im Schuhgeschäft anprobieren und sich für das passendste entscheiden kann.

Na ja, das Problem ist die Zeit, in der man feststellt, ob es das richtige ist oder nicht. Das Anprobieren allein wird es wohl nicht bringen. ;) Aber es ist schon so, dass Erwachsene leider nicht so schnell den Korsettbauer wechseln können.
Zitat:
Jeder muss für sich abwägen, ob das individuelle Für und Wider stimmt. Das ist pauschal sicherlich nicht an einem bestimmten Korsettbauer gebunden.

Genau und ich würde Keitunora empfehlen sich daran zu erinnern (ehe es um Rahmouni geht):
Keitunora hat geschrieben:
Meine Frage: Würde mich gerne um eine Korsettversorgung cctec kümmern. Gibt es hier Erfahrungen von älteren Personen? Gibt es eventuelle sogar einen Orthopäden und einen Korsettbauer im Ruhrgebiet, der das befürwortet?
Ich wäre aber auch bereit nach Berlin zu Dr. Willke zu fahren.


Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Sa, 04.11.2017 - 13:45 
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1.Korsett 5/12, Rahmouni
2.Kors. 8/13, Rahmouni
3.Kors. 12/14, mit Halsteil
4.Kors. 3/16, 2-Schaliges Rahmouni mit Halsteil
Hallo Ihr Lieben,

ich finde das ziemlich motivierend, wenn ich so eine Geschichte wie die von Romeo lese. :top:
Es freut mich sehr für dich, Romeo!

Vielen Dank auch, dass so viele Beiträge gefolgt sind!
@mick: Das mit dem "Risiko" kam doch garnicht von dir, oder? ;)

Ich denke, inzwischen hat Keitunora schon ein echt umfangreiches feedback bekommen.
Auch wenn es in mancher Hinsicht über ihre eigentlichen Fragen hinausging...
Aber wenn wir hier erstmal in Fahrt sind, sind wir halt nicht zu stoppen. :lach:

LG, Gaby


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: Sa, 04.11.2017 - 17:41 
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seit 2015 CCtec
Hallo Gaby,

Lego66 hat geschrieben:
@mick: Das mit dem "Risiko" kam doch garnicht von dir, oder? ;)


nein, ich glaube nicht, dass ich was von Risiko gesagt hatte. Ich habe mich aber von Dir angesprochen gefühlt und dachte, Du hättest mich vielleicht nicht richtig verstanden. :gruebel: Aber umso besser, wenn das gar nicht der Fall war ;)

Viele Grüße,
mick


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: So, 05.11.2017 - 12:38 
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Hallo Gaby,

Zitat:
Ich denke, inzwischen hat Keitunora schon ein echt umfangreiches feedback bekommen.
Auch wenn es in mancher Hinsicht über ihre eigentlichen Fragen hinausging...

Na ja, ich denke in vieler Hinsicht ging das über ihre Fragen hinaus. ;)
Da sie nach längerer Zeit gestern abend mal wieder online war, hoffe ich doch, dass Ihre Motivation nicht gelitten hat.

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: welches Korsett
BeitragVerfasst: So, 05.11.2017 - 14:20 
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Hallo keitunora,

ich hoffe, du fühlst dich nicht so :steinigung:

...sondern brauchst einfach nur etwas, um diesen vielleicht ein wenig zu großen Happen zu verdauen... :fastfood:

:halloatall:
Gaby


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