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BeitragVerfasst: So, 09.04.2017 - 16:14 
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Diagnose: Skoliose: 2-Bogig
Cobb-Werte: oben ca. 26 Grad
unten ca. 40 Grad
Therapie: Physiotherapie
Korsetts: Aktuell das 3.
Guten Abend,

ich hoffe, dass ihr mir hier etwas Rat geben könnt - denn ich bin
wirklich sehr verzweifelt.

Bei mir wurde im Alter von 15 Jahren eine Skoliose diagnostiziert.
Ich bekam ein Korsett und Physiotherapie. Die Korsett-Therapie wurde
ab dem Zeitpunkt, ab dem ich ausgewachsen war, beendet. Da war ich 17.

Seitdem hatte ich nur noch Krankengymnastik und Massagen als Therapie.

Das kurz zu meiner Vorgeschichte. Mittlerweile bin ich 34 Jahre alt. Da ich starke
Probleme mit der HWS habe (die Schmerzen ziehen bis in den Kopf und mir wird dann
auch schwindelig und schlecht) hat mich meine Orthopädin zu einem Skoliose-
Spezialisten nach Gelsenkirchen (Dr. Ziozios) geschickt.

Bei dem Untersuchungstermin wurde mir ein Erwachsenenkorsett verschrieben. Der
Orthopädietechniker, der anwesend war nahm das Rezept gleich mit. Nach zwei Wochen kam
die Genehmigung der Krankenkasse.

Nun habe ich das Korsett seit 3 Wochen und trage es seitdem jeden Tag. Meine Schmerzen
sind allerdings mittlerweile unerträglich. Wenn ich es 6-7 Stunden anhatte, habe ich danach
wahnsinnige Nacken- und Kopfschmerzen. Es ist kaum auszuhalten.

Eigentlich sollte das Korsett nur für die Nacht sein. Aber der Orthopdietechniker setzt mich
mittlerweile dermaßen unter Druck, dass ich es durchgängig (also 24 Stunden) tragen soll. Das
schaffe ich aber schon allein aufgrund der starken Schmerzen nicht.

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Ehrlich gesagt bin ich kurz davor die Korsett-Therapie
abzubrechen.


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BeitragVerfasst: So, 09.04.2017 - 19:47 
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Diagnose: Post-Scheuermann-Syndrome, Hyperkypose-/ Hyperlordose,
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Therapie: Spiraldynamik, Faszienarbeit und KG an Geräten
Hey,


von wem wurde denn dein Korsett hergestellt und hast du schon einmal mit deinen Arzt darüber geredet?

Es kann durch aus sein das dein Körper rebelliert auf die durch das Korsett entstehende strukturelle Veränderung und dadurch die Schmerzen schlimmer werden.

Du solltest unbedingt mit deinen behandelten Arzt darüber reden, wenn du Schmerzen hast und diese stärker werden. HWS ist ein empfindlicher Bereich, dass dadurch Probleme entstehen kann ich mir gut vorstellen.

Grüße Phill


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BeitragVerfasst: So, 09.04.2017 - 20:10 
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unten ca. 40 Grad
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Korsetts: Aktuell das 3.
Guten Abend Phill,

vielen Dank für Deine Nachricht.

Das Korsett stammt vom Sanitätshaus Mertens und Strahl aus Essen. Die
lassen sich die Rohlinge von Ortholutions liefern.

Allerdings hat der Arzt Dr. Ziozios wohl nicht erkannt, dass ich einen zweiten
Bogen habe. So wurde der Korsettrohling nur für den einen (also den unteren
lumbalen Teil der Wirbelsäule) Bogen angefertigt. Bedingt durch die Bauart kommt
aber wohl noch ein wenig Druck auf den Bogen im Bereich der Brustwirbelsäule.

Die Ärzte hier vor Ort sagen, dass ich das Korsett nicht mehr tragen soll, wenn die Schmerzen so stark sind. Das Korsett solle ja die Schmerzen lindern und nicht verschlimmern.


Ich bin einfach nur verzweifelt und weiß nicht was ich machen soll.


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BeitragVerfasst: Mo, 10.04.2017 - 06:58 
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Hey,

also das zeugt jetzt nicht von einer qualifizierten Diagnose, wenn dein Arzt nicht einmal die Skoliose genau bestimmen kann.

Wurde ein ganzheitliches Röntgenbild der WS angefertigt welches auch der Korsettbauer zu Gesicht bekommen hat?

Du sollst durch ein Korsett ins Lot gebracht werden und es sollte definitiv nicht so sein das nur ein teil der WS korrigiert wird, es sei denn dies ist nötig um diesen Zustand zu erreichen. Ich habe nicht so viel Kompetenz im Bereich Skoliose trotzdem ist eins ganz klar, die WS ist immer ganzheitlich zu betrachten. Man kann nicht einen teil korrigieren und einen anderen außer acht lassen und wenn das Korsett auf Grundlage falscher Informationen angefertigt wurde, dann brauch man sich ja auch nicht wundern das du mehr Schmerzen bekommst.

Obwohl ich das trotzdem nicht ganz verstehe...
Denn selbst wenn dein Arzt das nicht richtig diagnostizieren konnte, so muss es doch wenigstens der Korsettbauer sehen und in die Behandlung einbeziehen.

Meinst du nicht du solltest vielleicht mal einen der hier im Forum genannten Spezialisten aufsuchen?

Grüße Phill


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BeitragVerfasst: Mo, 10.04.2017 - 14:28 
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Hallo Lilienblüte,

Zitat:
Allerdings hat der Arzt Dr. Ziozios wohl nicht erkannt, dass ich einen zweiten
Bogen habe. So wurde der Korsettrohling nur für den einen (also den unteren
lumbalen Teil der Wirbelsäule) Bogen angefertigt. Bedingt durch die Bauart kommt
aber wohl noch ein wenig Druck auf den Bogen im Bereich der Brustwirbelsäule.

Na ja, die Skoliose ist mit 26 Grad im oberen Bogen geringer, als im unteren Bogen mit 40 Grad.
Auch wenn 26 Grad nicht viel ist, sollte das aber ausreichend korrigiert werden. Der Korsettbauer sollte Dir das konkret sagen können. Die Korsette von Ortholution (und auch der Verbund dieser Firma mit den entsprechenden Ärzten) sind zwar bekannt, aber entscheidend ist nun mal, welche Kompetenz beim Korsettbauer im Sanitätshaus besteht. Von diesem Sanitätshaus ist bislang in unseren Forum nichts konkretes berichtet worden. Auch nicht von Dr. Ziozios, der nur 6x einfach nur erwähnt wurde, weil er im Netzwerk (Ortholution) von "skoliose-arzt" verzeichnet ist. (s.a. Suchfunktion dieses Forums).

Und zu den Schmerzen, das sollte der Korsettbauer einschätzen können und auch Anlass sein, sofort mit dem verordnenden Arzt Kontakt aufzunehmen, um das plausibel abzuklären. Wenn das nicht möglich ist, würde ich mal über den Spezialisten Dr. Verres in Bingen nachdenken, der auch mit Ortholution zusammenarbeitet. Es ist als Erwachsender nämlich ziemlich schwierig, ein ganz neues Korsett über die Krankenkasse zu bekommen.
viewtopic.php?f=25&t=6472

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mo, 10.04.2017 - 15:02 
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Korsetts: Aktuell das 3.
Guten Mittag Phill, guten Mittag Klaus,

lieben Dank für Eure Nachrichten.

Der Orthopädetechniker hat mir erzählt, dass er seit 7
Jahren Skoliose-Korsetts macht. Er hätte damals zusammen
mit seinem Chef und Dr. Ziozios ein Seminar bei Ortholution
besucht.

Meine Orthopädin hat sich selber gewundert, dass Dr. Ziozios
eine Skoliose-Sprechstunde anbietet. Sie kennt ihn persönlich und
er macht wohl eigentlich eher Schulter-OPs, etc. Sie meinte aber,
dass ich trotzdem mal hingehen soll, denn mit ihm zu reden könne
ja nicht schaden...


Der Orthopädietechniker hat den 2. Bogen bei meiner Wirbelsäule
auch nicht erkannt. Auf meinen Hinweis hin, hat er sich das Röntgenbild
(es ist eine komplette Aufnahme der Wirbelsäule) nochmal angesehen und
meinte dann, dass es ja kein richtiger zweiter Bogen wäre. Na ja, was soll
ich dazu sagen?

Vor ein paar Tagen wurden im Santitätshaus noch ein paar Änderungen
am Korsett vorgenommen. Dabei habe ich dann mit dem Orthopädietechniker
über die Schmerzen geredet. Ihm fiel dazu nicht viel ein - er meinte, dass ich
mal bei der Physiotherapie nachfragen soll, ob denen was einfällt...

Ich bin irgendwie total enttäuscht. Da dachte ich, dass mir das Korsett
gegen die Schmerzen helfen würde, stattdessen ist ein Albtraum daraus
geworden...


Zuletzt geändert von Lilienblüte am Mo, 10.04.2017 - 17:47, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo, 10.04.2017 - 17:30 
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Hi,

genau das ist das Problem was ich ansprach, dass klingt alles für mich nach mangelnder Kompetenz.

Ein Korsett dient in erster Linie der Schmerzreduktion und auch nur aus diesem Grund verschreibt ein Orthopäde dies auch noch.

Das Problem ist das man dir mir Ferndiagnosen schwer helfen kann, hier sollte eine zweite Meinung eingeholt werden und vielleicht auch mal ein anderer Korsettbauer gefragt werden was er zu dem angefertigten Korsett sagt.

Das durch strukturelle Veränderungen Schmerzen entstehen können ist durchaus möglich, da der Körper rebelliert.

Grüße Phill


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BeitragVerfasst: Mo, 10.04.2017 - 17:43 
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Hallo Lilienblüte,

erst einmal herzlich willkommen hier im Forum.

Wie lange hast du denn das Korsett schon?
Vielleicht hast du ja etwas zu schnell die Tragezeiten gesteigert. Der Körper muss sich ja erst mal dran gewöhnen.
Ich verstehe jetzt auch nicht warum alle hier schreiben, dass ein Korsett nicht weh tun darf, wenn das doch bei ganz vielen hier im Forum der Fall ist und auch ganz normal sein kann.

Bezüglich des Krümmungsmusters: Wurde eine Ganzwirbelsäulenaufnahme gemacht und wann ist ein Kontrollröntgenbild im Korsett geplant?

Lass dir Zeit bei der Eingewöhnung und lass dich von niemandem unter Druck setzen. Wenn das Korsett nur für Nachts gedacht ist, dann solltest du das auch mit bedenken. Evtl. ist es ja dafür extra etwas anders gebaut? Bei Ortholutions wird das Modell ja anhand verschiedener Kriterien gebaut, der Techniker vor Ort macht wohl immer nur die Feinanpassungen.

Alles Gute weiterhin.

_________________
LG
Minimine

Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein


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BeitragVerfasst: Di, 11.04.2017 - 10:19 
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Hallo Lilienblüte,

Zitat:
Sie meinte aber,
dass ich trotzdem mal hingehen soll, denn mit ihm zu reden könne
ja nicht schaden...

Grund genug, über Spezialisten, wie z. Bsp. Dr. Verres zumindest nachzudenken. Er könnte Dein Korsett wahrscheinlich recht kurzfristig aus seiner Sicht beurteilen und einschätzen, ob es sich um Anpassungs-Schmerzen handeln könnte.
Ein solches Korsett dient zwar in erster Linie zur Schmerzbekämpfung, hat aber aufgrund der Strukturveränderungen in der Regel Nebenwirkungen. Für viele sind diese Nebenwirkungen aufgrund der eigentlichen Schmerzen Nebensache, insbesondere wenn die Einwöhnungszeit geschafft ist. Natürlich sollte klar sein, dass man sich mit dem individuell richtigen Korsett eingewöhnt, deswegen der Tipp mit einer zweiten Meinung durch Dr. Verres. Eine Röntgen-Gesamt-Aufnahme hast Du ja schon. Die Frage ist, ob die HWS damit erfasst wurde?!
Dr. Verres sollte auch etwas zur notwendigen parallelen "Physiotherapie" sagen. Machst Du Schroth?

Zitat:
Der Orthopädietechniker hat den 2. Bogen bei meiner Wirbelsäule
auch nicht erkannt. Auf meinen Hinweis hin, hat er sich das Röntgenbild
(es ist eine komplette Aufnahme der Wirbelsäule) nochmal angesehen und
meinte dann, dass es ja kein richtiger zweiter Bogen wäre. Na ja, was soll
ich dazu sagen?

Es ist möglicherweise viel gewonnen, wenn der untere Bogen in Richtung 26 Grad korrigiert ist. Symmetrische Bögen sind eher beschwerdefreier.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Di, 11.04.2017 - 23:19 
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Korsetts: Aktuell das 3.
Guten Abend Ihr Lieben,

ich freue mich wirklich sehr über Eure Anregungen und Tipps! Ganz ganz lieben Dank
dafür!

Nun zu Euren Fragen:

1. Ja es gibt eine Ganzkörperaufname der Wirbelsäule
- die HWS ist auf dem Röntgenbild zu sehen. Insgesamt
gibt es zwei Aufnahmen, also von vorne und von der Seite.

2. Ich ziehe es natürlich in Betracht mir eine zweite Meinung zu holen. Allerdings ist
Dr. Verres leider viel zu weit entfernt. Ich habe keine Möglichkeit in seiner Praxis
vorstellig zu werden.

3. Dr. Ziozios hat mir das Korsett als reines Nachtkorsett verschrieben. Bei der Untersuchung
war nie die Rede davon es 24 Stunden durchgängig zu tragen.

4. Das Korsett ist eigentlich genauso gebaut, wie die Tag-Korsette. Der Unterschied liegt im
etwas leichteren Druck. So hat mir das der Orthopädietechniker zumindest erklärt...

5. Bzgl. der Eingewöhnung: Ich habe die Tragezeiten nach und gesteigert. Am ersten Tag habe
ich 2 Stunden geschafft. Das habe ich dann nach und nach gesteigert. Zwischendurch mache
ich das Korsett mal für 5-10 Minuten etwas lockerer. So bin ich jetzt bei ca. 7-8 Stunden - halt
mit diesen kleinen Pausen.


Dr. Ziozios sagte mir, dass man meine Wirbelsäule aufgrund der Verknöcherung nicht mehr
korrigieren könne. Stimmt das eigentlich? Kann man da wirklich nichts mehr erreichen?

Das Korsett soll mir also größtenteils gegen die Schmerzen helfen und eine mögliche Verschlimmer-
ung verhindern.

@ Klaus. Du hast davon gesprochen, dass so ein Korsett Nebenwirkungen hätte. Was für Nebenwirkungen meinst Du denn?



Ich habe mir jetzt vorgenommen mich nicht mehr so von dem Orthopädietechniker unter Druck setzen
zu lassen. Er wollte, dass ich innerhalb von 2 Wochen auf die 23 Stunden komme. Ich verstehe immer noch nicht was das eigentlich von ihm soll?!

Leider habe ich neben der Skoliose noch andere Krankheiten und deshalb nur begrenzt Kraft. Momentan trage ich das Korsett so 7-8 Stunden am Tag. Das Schlafen klappt noch nicht ganz - aber es wird besser.

Danke nochmals für Eure Anregungen und Tipps!


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BeitragVerfasst: Mi, 12.04.2017 - 06:58 
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Hi Lilienblüte,

ich bin zwar nicht Klaus, aber zum Punkt Korsett und Nebenwirkung muss man sagen, dass ein Korsett die Strukturen aufbiegt. D.h. Bänder, Sehnen et. dehnt und somit eine gewisse Mobilität entsteht. Natürlich hängt das auch davon ab wie stark das Korsett korrigiert. Probleme entstehen dann, wenn man die erreichte Korrektur nicht muskulär halten kann bzw wenn diese Veränderung zu schnell passiert und der Körper sich an die neue Situation nicht schnell genug anpasst oder anpassen kann. Bänder, Sehnen und Muskeln verkürzen sich nur langsam, ich denke zu gar persönlich das dieser Prozess länger dauert als das eigentliche auf dehnen und wohl auch nie vollständig im Erwachsenenalter.

Kommt natürlich auf die genetische Veranlagung an und wie viel man zusätzlich z.B. Schroth macht, also die entsprechende Muskelpflege die nicht zu vernachlässigen ist.

Da es sich aber bei deinem Korsett um ein schmerzreduzierendes Korsett handelt und die Korrektur nicht so stark ist so wie du schreibst, denke ich aber nicht unbedingt das dies dein Problem ist.

Wie ich oben schon sagte kann es durchaus sein das Schmerzen entstehen, wenn sich Strukturen verändern. Du musst dir ja auch im klaren sein das du deinen Körper in eine neue Haltung zwingst in der er jahrelang verharrt hat.

In wieweit konnte Herr Dr. Ziozios denn eine Fixierung feststellen? Haben sich denn Spangen gebildet zwischen den Wirbeln?
oder sind das einfach nur muskuläre Fixierungen die durch z.B. Muskelhartspann entstehen?

Du musst wirklich schauen das du eine zweite Meinung einholst, du musst wissen ob die Schmerzen durch die Korrektur entstehen und ein notwendiges übel sind. Sowas kann aber wenn dann nur ein Spezialist beurteilen.

Grüße Phill


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BeitragVerfasst: Mi, 12.04.2017 - 09:42 
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Diagnose: juvenile idiopathische Skoliose
01/08: lumbal 34°, thorakal 17°
02/15: lumbal 32° mit 12° Rotation, thorakal 28°
01/17: lumbal 26° mit 6-7° Rotation, thorakal 21°
Therapie: Korsett 2/08-5/16: 2/08-2/15 Rahmouni, 03/15-5/16 CCtec; KG, 8 Schroth-Rehas (Bad Salzungen), Barfußschuhe
Hallo Lilienblüte,

wir haben Dr. Al-Alwan in Bottrop als Testmöglichkeit in unserer Spezialisten-Liste. Wenn du nicht nach Bingen kommst, wäre das vielleicht eine Möglichkeit für eine Zweitmeinung.

Liebe Grüße
Tammi

_________________
"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." - Johann Wolfgang von Goethe

Verlauf: viewtopic.php?f=27&t=31324
Rehatagebuch 2015: http://skoliose-info-forum.de/viewtopic.php?f=9&t=30726

Ich habe die WhatsApp-Gruppe der Korsisters übernommen. Bei Interesse bitte PN an mich.


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BeitragVerfasst: Mi, 12.04.2017 - 11:32 
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Hallo Lilienblüte,

Zitat:
Dr. Ziozios sagte mir, dass man meine Wirbelsäule aufgrund der Verknöcherung nicht mehr
korrigieren könne. Stimmt das eigentlich? Kann man da wirklich nichts mehr erreichen?

Wie Phill schon gesagt hat, man muss da bezüglich "Verknöcherung" unterscheiden:
1. wenn Knochenspangen zwischen den Wirbeln entstanden sind, kann man in den entsprechenden Bereichen natürlich nicht mehr korrigieren.
2. wenn sich die Strukturen (Muskeln, Bänder und Sehnen) im Laufe der Zeit verfestigt haben, kann man trotzdem insbesondere mit einem Korsett eine möglichst weitgehende Korrektur versuchen. Im übrigen beruht ja die Schmerzbekämpfung auch auf einer Korrektur. Man muss nur genau definieren, was man denn mit Korrektur meint!

Bei Erwachsenen ist eine vollständige Korrektur in der Regel nicht mehr möglich. Abgesehen von reinen Fehlhaltungen bzw. hohen Anteilen von Fehlhaltung an Fehlstellungen. Die Skoliose oder/und Hyperkyphose/Hyperlordose sind als solche Fehlstellungen.
Es wird also eine ganz individuelle Korrektur-Möglichkeit geben, bei der man dann möglichst schmerzfrei ist. Und zur Sicherheit versucht man eine noch weitergehende Korrektur.
Zitat:
@ Klaus. Du hast davon gesprochen, dass so ein Korsett Nebenwirkungen hätte. Was für Nebenwirkungen meinst Du denn?

Phill hat das schon gut erklärt incl. der notwendigen gezielten Muskelpflege. Natürlich meinte ich auch die Beschwerden in Form von Anpassungs-Schmerzen, die auftreten können und natürlich das Procedere mit dem Korsett im Alltag.
Tammi hat geschrieben:
wir haben Dr. Al-Alwan in Bottrop als Testmöglichkeit in unserer Spezialisten-Liste.

Bei der Situation wäre das wahrscheinlich eine gute Idee, auch wenn wir nicht wissen, wie er auf Ortholution bzw. "fremde" Korsette reagiert.
s.a. hier
viewtopic.php?f=6&t=31115

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mi, 12.04.2017 - 22:07 
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Registriert: Do, 13.10.2011 - 08:04
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Alter: 29
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Skoliose, 4BH li,
bei Gradzahlen große Messabweichungen,
ca. th. 28°, lu. 35°
LL (L4/L5)
Therapie: Korsett als Jugendliche, damals auch allg. KG; jetzt Schroth und Spiraldynamik;
Reha: Aug/Sep 2011 in Bad Sobernheim, Mai/Jun 2016 in Bad Salzungen
Korsett: 2011-2014 Sanomed
seit 2015 CCtec
Hallo Lilienblüte,

lass dich nicht unter Druck setzen. Es gibt überhaupt keinen Grund, dass du innerhalb bestimmter Fristen auf irgendwelche Tragezeiten kommen musst. Bei Jugendlichen ist das anders, weil in der Wachstumsphase größere Verschlechterungen drohen und das Restwachstum bestmöglich für eine Korrektur ausgenutzt werden soll.

Zur möglichen Korrektur: Tendentiell wird das im Erwachsenenalter immer schwieriger, weil die Wirbelsäule (wie der Körper insgesamt) unbeweglicher wird. Dass eine Korrektur dann dauerhaft (ohne Korsett) erreicht/gehalten werden kann, ist eher selten - zumindest habe ich das Gefühl, wenn ich hier im Forum lese. Es gibt manche, bei denen das gut geklappt hat. Aber es gibt z.B. auch Skoliosen, die sich bereits im Jugendalter nur schwer korrigieren lassen, so wie es noch sehr bewegliche Erwachsene geben kann. Daher ist das pauschal eigentlich nicht zu sagen. Ich würde mir jedenfalls keine all zu großen Hoffnungen auf eine dauerhafte Korrektur machen.

Zu den Schmerzen: Also, ich habe im Korsett Schmerzen vom Druck der Pelotte, die ganz normal sind. Bei allen anderen Schmerzen (mehr Blockaden in der Wirbelsäule oder in ISG, Verspannungen in bestimmten Bereichen) sage ich dem Orthopädietechniker und dem Arzt Bescheid. Nicht alles lässt sich allerdings vollständig beheben, einiges schon. Sind diese starken Schmerzen denn genau dieselben Schmerzen, die du auch vorher hattest, oder entlastet das Korsett an anderer Stelle dafür? Gehen die Schmerzen weg, wenn du das Korsett ausziehst bzw. werden sie besser? Es sind wohl keine Schmerzen vom Druck der Pelotte, deshalb würde ich diese Schmerzen auch nicht als normal empfinden.

Deine Krümmung ist von den Gradzahlen ähnlich wie meine. Bei dem oberen Bogen kann es durchaus sein, dass es (wie bei mir) kein "echter" Bogen ist, sondern nur der Ausgleich zum unteren Bogen. Eine Korsettbauweise kann daher sein, nur den unteren Bogen zu korrigieren mit dem Ziel, dass sich dann der obere in der Folge auch zurückkorrigiert. Das war bei mir bei meinem ersten Erwachsenenkorsett von Sanomed so gedacht. Das ist auch nicht per se falsch. Allerdings sollte man dir erklären können, wie die Bauart wirken soll und es sollte nicht so wirken, als hätten sie da einfach einen Bogen übersehen.
In meinem ersten Erwachsenenkorsett hatte ich Probleme mit Blockaden in der BWS. Dazu riet mir Dr. Verres damals, das Korsett lieber tagsüber als nachts zu tragen, auch wenn es dafür nur wenige Stunden sind. Sind deine Schmerzen nachts oder tagsüber schlimmer oder gleich? Wenn sie z.B. im Liegen schlimmer sind, könntest du versuchen, das Korsett eher tagsüber als nachts zu tragen.
Wenn es eher starke Verspannungen sind, die dann hoch in den Kopf ziehen (so klingt es), kann es auch sein, dass im Bereich der BWS oder im Schulterbereich das Korsett nicht so gut sitzt und irgendwo ungünstig drückt. Lässt du die Schultern locker hängen oder ziehst du sie im Korsett hoch? Hast du im Korsett eine gute Schlafposition gefunden? Hilft dir Wärme/Massage?

Ich würde an deiner Stelle noch mal nachfragen und daneben auch eine zweite Meinung einholen. Du könntest auch mal bei Ortholutions anrufen und deine Probleme schildern. Vielleicht haben sie einen Tipp oder können dir sagen, woran das möglicherweise liegen könnte.
Wenn du zur Physiotherapie gehst, finde ich es übrigens auch sinnvoll, da nachzufragen. Manche Physiotherapeuten kennen sich sehr gut aus und es schadet ja nichts, wenn der Physiotherpaut überfragt ist ;) Machst du Krankengymastik nach Schroth doer nur allgemeine Krankengymnastik (sorry, wenn ich das hier irgendwo überlesen habe)?

Ansonsten würde ich persönlich das Korsett mal 2 Tage oder so liegen lassen, dem Körper eine Pause geben, heiß baden, Tigerbalsam oder Wärmepflaster auf verspannte Stellen geben, moderat bewegen/Sport/Physiotherapie machen und es dann noch einmal ganz langsam mit vorsichtiger Steigerung der Tragezeiten versuchen. Und sobald es schlimmer wird, nicht weiter steigern, sondern erst mal auf dem Level lassen.

Viele Grüße,
mich


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BeitragVerfasst: Fr, 14.04.2017 - 00:20 
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Guten Morgen Ihr Lieben,

vielen vielen Dank für Eure Hilfe. Es ist wirklich toll, dass es
das Forum hier gibt.

Mittlerweile habe ich einen Termin bei meiner Orthopädin gemacht und werde
mal mit ihr über die Schmerzen sprechen. Bei Dr. Al-Alwan in Bottrop werde ich
nach den Feiertagen ebenfalls anrufen und mich mal informieren (zwecks Terminvereinbarung).
Lieben Dank für den Tipp!

Es macht mir jetzt doch ein bisschen Sorgen, dass sich die Verkrümmung durch das Korsett
auch verschlechtern könnte - das wäre schon ziemlich mies. Aber der Druck ist ja wie gesagt
nicht ganz so stark- vielleicht mildert dies das Risiko etwas.

Zu Euren Fragen:

1. Ja ich mache regelmäßig Physiotherapie und gehe jede Woche hin. Meine Orthopädin hatte
mir zudem die Schroth Reha in Sobernheim oder Salzungen empfohlen. Wir haben dann auch
einen Antrag bei der Krankenkasse gestellt - aber die wollten die Reha nicht genehmigen. Die
Begründung war, dass bei mir ja schon die OP-Indikation vorliegen würde. Ich solle erstmal meinen
Rücken operieren und mein verkürztes Beim verlängern lassen (mein linkes Beim ist 4cm kürzer
als das rechte). Danach würde man mir dann eine Reha genehmigen. Es ist echt heftig, wie man
sich teilweise von der Krankenkasse behandeln lassen muss.
Umso mehr habe ich mich gewundert, dass das Korsett plötzlich problemlos genehmigt wurde.
Ich werde mir das Geld für die Reha jetzt zusammen sparen und sie wohl selber bezahlen.

2. Nein, ich habe keine "Spangen" an den Wirbeln. Dr. Ziozios bezog sich bei dem Grad der
Verknöcherung wohl auf dieses Risserzeichen (Beckenkamm). Ich würden Euch die Röntgenbilder ja
zeigen, aber direkt hier so offen reinstellen möchte ich sie nicht. Gibt es hier einen geschützten Bereich
im Forum?

3. Das, das Korsett ansich erstmal durch die Pelotten schmerzhaft ist, war mir auch bewusst. Was mir so zusetzt, sind die Schmerzen im Bereich der BWS, der Schultern, des Nackens und der HWS. Die Schmerzen münden zusätzlich in Migräneartigen Kopfschmerzen. Ich versuche jetzt immer nicht so verkrampft im Korsett zu sein. Wenn es zu schlimm wird, dann ziehe ich es aus. Allgemein komme ich tagsüber besser mit dem Korsett klar als Nachts. Nachts sind die Schmerzen (also im Liegen) viel schlimmer. Ich habe dann auch den ganzen Tag über Schmerzen. Deshalb trage ich das Korsett lieber tagsüber.

Nach den Feiertagen muss auch noch mal was am Korsett geändert werden. Die Kanten schneiden mir an einigen Stellen fies rein. Zu Beginn hatte ich aufgrund einer Kante ganz blaue Beine. Jetzt ist es aber dahingehend zum Glück etwas besser.


Ich werde jetzt bald eine Stelle im öffentlichen Dienst antreten. Vorher steht noch die Untersuchung beim Amtsarzt an. Meint Ihr, dass meine Skoliose da ein Problem werden könnte? Ich habe da schon
etwas Angst - zumal ich momentan aufgrund des Korsetts ziemliche Probleme habe...


Danke nochmals für Eure Hilfe! Es tut so gut mit Euch zu reden/ schreiben. Ich wünsche Euch noch einen schönen Karfreitag. Liebe Grüße ❤️


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BeitragVerfasst: Fr, 14.04.2017 - 10:49 
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Zitat:
1. Ja ich mache regelmäßig Physiotherapie und gehe jede Woche hin.

Es sollte schon Schroth sein, wobei man zuhause täglich selbst üben sollte.
Zitat:
Umso mehr habe ich mich gewundert, dass das Korsett plötzlich problemlos genehmigt wurde.

Also wenn die Krankenkasse eine konservative Therapie mit Korsett genehmigt, macht es keinen Sinn die REHA zu verweigern, mit dem Hinweis auf eine OP. Bitte Widerspruch einlegen.
Zitat:
...und mein verkürztes Beim verlängern lassen (mein linkes Beim ist 4cm kürzer
als das rechte).

Das ist eine andere Baustelle.
Tatsächlich kürzer? Oder verursacht durch Beckenschiefstand? Wenn das nicht angegangen wird, bringt ein Korsett nicht das Optimale.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Fr, 14.04.2017 - 11:33 
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Registriert: Mi, 22.01.2014 - 12:29
Beiträge: 48
Alter: 27
Geschlecht: männlich
Diagnose: idiopathische doppelbogige thorakale Skoliose, linkskonvex hochthorakal 62°, rechtskonvex thorakolumbal 70°, linkskonvex lumbal 32°
Therapie: Korsett nachts seit 06/2015
Zitat:
Ich werde jetzt bald eine Stelle im öffentlichen Dienst antreten. Vorher steht noch die Untersuchung beim Amtsarzt an. Meint Ihr, dass meine Skoliose da ein Problem werden könnte? Ich habe da schon
etwas Angst - zumal ich momentan aufgrund des Korsetts ziemliche Probleme habe...


Da kommt es immer ganz drauf an, wie dein zuständiger Amtsarzt so ist. Bei mir hat der Amtsarzt keine Probleme wegen der Skoliose gesehen. Das lag aber auch daran, dass ich dem Arzt gut verkaufen konnte, dass ich meine Skoliose gut im Griff hätte und dadurch keinerlei Probleme hätte durch ständige Physiotherapie.
Du darfst dem halt nur nicht vorjammern, dass dir die Skoliose Probleme macht.


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