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BeitragVerfasst: Mi, 12.04.2017 - 12:35 
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Hallo cbeam,

Zitat:
Ich habe in der Zwischenzeit wieder mit Fitnesstraining begonnen. Meine Muckis, vor allem im Brust und Schulterbereich, erinnern sich recht schnell wieder an ihre alte Form.

Ich hoffe nicht, dass die Muckis ihre alte Form mit "Kyphose 52, Skoliose LWS 40, BWS 32 Grad" einnehmen. ;)
Zitat:
Wieviel Reserve hat man in so einem Korsett, um einem weiteren Muskelaufbau abzufangen?

In erster Linie wird es erst einmal um Muskelumbau gehen müssen. Da es sich eher wie ein klassisches Bodybuilding anhört, bin ich mir nicht sicher, ob Deine Kyphoskoliose damit vereinbar ist. Zumindest würde ich die Wirkung des Korsetts abwarten und eigentlich auch die angestrebte Schroth REHA.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Sa, 17.06.2017 - 08:30 
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Danke für die Hinweise. Nein, ich achte schon darauf, dass ich "gegen" meine Verformungen arbeite. Es tut mir gut, wieder aktiver zu sein und nebenbei auch wieder eine bessere Optik zu erzielen.

Ich schreibe diese Zeilen in meinem Korsett, das ich gestern aus Stuttgart geholt habe.

Gestern habe ich mir eine eine Tragezeit von 20 Minuten erkämpft. Ziel ist heute dreimal 20/30 Minuten über den Tag verteilt.

Es trägt sich durchaus angenehmen, die Körperhaltung ist subjektiv super. Der Druck gegen die starke Rotation und den lumbalen Bogen ist jedoch höllisch :bgdev: . Die Aufrichtung der Kyphose hingegen sehr erträglich. Je nach Ergebnis Röntgenkontrolle könnte ich hier noch mehr Druck vertragen.

Ich versuche nun sukzessive die Tragezeit zu steigern. Nächster Schritt ist es das Korsett auch Nachts zu tragen. Danach steht ein Gespräch mit meinem AG an: Ziel ist ab Mittag im Homeoffice zu arbeiten, was mich perspektivisch dem Ziel Tragezeit 18 Stunden nahe bringen würde. Aber eins nach dem anderen.

Ich ziehe das jetzt eisern zwei Jahre durch und schaue dann was dabei herauskommt. Die Schmerzen ohne Korsett waren nicht mehr erträglich.

So, nun sind schon fast 40 Minuten rum, das Ding muss wieder runter.


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BeitragVerfasst: Sa, 17.06.2017 - 21:36 
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Habe gerade meine letzte "Sitzung" für heute hinter mich gebracht. Zusammengenommen insgesamt 1 Stunde und 40 Minuten Tragezeit. Ich hätte es mir leichter vorgestellt :(

Was längeres Tragen verhindert habe ich nun lokalisiert: durch den starken Druck auf den lumbalen Bogen und den dortigen Lendenwulst macht sich der Ischias stark bemerkbar. Die Pelotte drückt nicht direkt drauf, die sitzt höher. Dieser Druck ist auch unangenehm, aber auszuhalten. Der Ischias hat ähnlich, wenn auch schwächer, reagiert wenn ich mir früher im Liegen oder beim Autofahren für längere Zeit ein Kissen unter/hinter meinen Lendenwulst gelegt habe.

Kennt das Verhalten einer von euch? Wird sich das geben? Mit diesen Ischias-Schmerzen werde ich nicht auf nennenswerte Tragezeiten kommen. Sonst trägt sich das Korsett , immer unter Berücksichtigung der bislang kurzen Tragezeiten, gut.


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BeitragVerfasst: Sa, 24.06.2017 - 12:02 
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Kurzer Statusbericht zu meiner ersten Korsettwoche:

Habe mich mit dem Korsett durch die Woche gekämpft und meine Tragezeiten peu a peu ausgebaut: Gestern in zwei Sitzungen gesamt 160 Minuten (40 und 120). Ziel für heute 2 x 120 Minuten. Zwei Stunden davon hab ich gerade hinter mich gebracht. Der Ischias, der mich zu Beginn nach wenigen Minuten massiv geplagt hat wimmert immer später und immer schwächer. Dennoch gehe ich mit den Steigerungen behutsam vor, weil ich eine dauerhaft Reizung des Ischias zwingend vermeiden möchte. Dann wäre eine wohl eine längere Unterbrechung der Tragezeiten nötig. Auch meiner Haut möchte ich genug Zeit zur Anpassung geben.

Ich habe den Schwung gleich genutzt um mit meinem Geschäftsführer zu sprechen, inwieweit künftige langfristige Tragezeiten in meine Arbeit integriert werden können. Meinem Vorschlag, zwei Jahre Vormittag Anwesenheit, Nachmittag Homeoffice, kann er mitgehen. Ich muss nun als Führungskraft natürlich nun noch ein paar organisatorische Regelungen treffen, damit mein Bereich weiter funktionieren kann.

Das Korsett habe ich anlässlich eines Orthopädentermines (Sprungelenkssache) auch gleich mal in freier Wildbahn ausprobiert. Weites Poloshirt drüber und fertig. Autofahrt dahin war gewöhnungsbedürftig, aber künftig machbar. Bin aber mit meinem T5 gefahren. Wie ich z. B. in einen Golf einsteigen soll, bleibt mir noch ein Rätsel.

Mit der Ausweitung der Tragezeiten kommen jetzt auch die Herausforderungen wie man im Alltag zu Hause mit dem Korsett zurecht kommt. Im Moment überbrücke ich die noch kurzen Tragezeiten im Stehen am Rechner und erledige in langsamen Tempo und bewussten Bewegungen leichtere Hausarbeit. Auf dem Sofa habe ich noch keine aushaltbare Position gefunden. Ich liebäugele mit einem Kniestuhl. Hat damit jemand Erfahrungen?

Schon jetzt zeigt sich das dass Korsett an manchen Stellen nachgearbeitet werden sollte. Z. B. kann vorne unten noch was weg und auch unter dem Achseln zwickt es noch.

Als Korsetthemden trage ich übrigens Sprtkompressionsshirts aus Climalite. Tragen sich subjektiv angenehmer als das Korsetthemd von Rahmouni. Gerade jetzt bei den hohen Temperaturen schwitze ich deutlich weniger damit. Die Sporthemden haben zwar an den Rumpfseiten Nähte. Diese sind aber sehr flach, sodass ich davon bislang keine Hautreizung habe. Mit Ausweitung der Tragezeiten beobachte ich das aber sehr genau.

Drüber habe ich meisten Fuballtrikots oder Polos. Eine Größe größer als ohne Korsett (L->XL).

Soweit so gut. Ich stehe zwar noch ganz am Anfang, bin jetzt jedoch schon der Meinung, dass es der richtige Schritt war und ärgere mich ein wenig, dass ich mich nicht schon früher einem Korsett gestellt habe. Andererseits waren meine Gradzahlen damals noch in einem Bereich, bei dem sowohl Dr. Hoffmann, als auch der Arzt in der Schroth-Reha ein Korsett nicht als notwendig erachtet haben.

So long.


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BeitragVerfasst: Sa, 24.06.2017 - 17:16 
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Therapie: OP: 1997 mit 13 Jahren Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade
Hallo cbeam,
cbeam hat geschrieben:
Auf dem Sofa habe ich noch keine aushaltbare Position gefunden. Ich liebäugele mit einem Kniestuhl. Hat damit jemand Erfahrungen?

ich trage aktuell zwar kein Korsett mehr, habe aber so meine Erfahrungen mit Korsett und Sofa (sitzt und liegt sich fies, Sofa mit Korsett nicht mehr benutzt) sowie mit operativer Versteifung und Kniestuhl (superbequem, mein Lieblingsstuhl).
Am Kniestuhl finde ich klasse, dass man automatisch einen sehr großen Winkel zwischen Rumpf und Oberschenkeln hat, viel größer als bei einem Keilkissen. Es ermöglicht es ferner, sich auch mal aus der Hüfte nach vorne zu beugen - wenn z.B. etwas Kleines am Tisch zu bearbeiten ist, das man leider nicht erhöhen kann - und immer noch einen Winkel um die 90 Grad beizubehalten.
Kleiner Nachteil am Kniestuhl kann sein, wobei der mich mit der langstreckigen Versteifung wie auch dich mit dem Korsett eher nicht betrifft: Durch die fehlende Rückenlehne muss man sich die ganze Zeit aktiv aufrecht halten - jedenfalls, wenn man weder langstreckig versteift ist noch ein Korsett trägt.
Die veränderte Haltung kann anfangs zu Verspannungen in den Beinen führen, was sich bei mir rasch (Tage, Wochen) gegeben hat. Ich kann ihn mittlerweile als überwiegende Sitzgelegenheit nutzen.

Zum Kauf eines Kniestuhls: Viele Modelle sind sehr teuer. Ich habe ein Modell von amazon, mittlerweile rund vier Jahre in Gebrauch. Es kostet nur ca. 20 - 30 Euro (Link könnte ich dir bei Bedarf raussuchen) und hat Bürostuhlrollen.

Viele Grüße
Raven

_________________
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
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BeitragVerfasst: Do, 13.07.2017 - 14:01 
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Es gibt Neuigkeiten, leider keine guten:

Den Kniestuhl hab ich mir geholt einen gebrauchten Stokke. Nutze ihn aber kaum, weil ich auch auf dem Sofa eine bequeme Position gefunden habe. Habe aber auch im Büro Verwendung dafür.

Es lief mit den Eingewöhnung die letzten beiden Wochen richtig gut. Ich habe mich auf 4 Stunden Tragezeit am Stück hochgearbeitet, so dass ich täglich auf etwa 4-6 Stunden gekommen bin. Ein/zwei Stunden Nachts gingen auch schon.

Rückenschmerzen für den Rest des Tages auch viel besser. Subjektiv fühlte ich mich ohne Korsett schon viel "aufgerichteter".

Vorgestern Nacht hatte ich das Korsett etwa zwei Stunden an. Am nächsten Morgen hatte an meinem Lendenwulst links untypisch starke Schmerzen. Nichts dabei gedacht, vielleicht sollte ich dem Rücken noch mehr Zeit geben. Arbeiten gegangen, nicht besser geworden. Abends das Korsett wieder angelegt, bis zur Markierung zugezogen: *knacks*. Hat gut weh getan, aber mein Rücken knackst öfter mal. Vielleicht hat sich ja irgendetwas gelöst. Die ganze Nacht vor Schmerz schlecht geschlafen. Morgens Schmerz noch schlimmer. Zuerst an Nieren gedacht. Schmerzbild deutete dann aber eher auf Rippenschmerzen hin. Heute Vormittag zum Hausarzt. Ja, gebrochene oder angebrochene Rippe. Es ist die unterste an meinem Lendenwulst. Ziemlich genau dort, wo die stärkste Pelotte sitzt.

Rippenbruch dauert ja so 1-2 Monate. Das Korsett trage ich erstmal nicht. Ich habe Sorge, dass dann die Rippe nicht mehr sauber anwächst. Warte noch auf einen Rückruf vom Rahmouni -Team. Mal sehen was die so raten. Ich gehe mal von einer entsprechenden Tragepause aus. :boese:

Ist das hier schonmal jemandem passiert? Ich habe mich im Korsett wohl gefühlt. Die Korrektur hat sich gut angefühlt. Ich habe die Tragezeit bewusst sehr langsam gesteigert, um meinem Rücken Anpassungszeit zu geben. :confused:


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BeitragVerfasst: Di, 15.08.2017 - 14:11 
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Diagnose: juvenile idiopathische Skoliose
01/08: lumbal 34°, thorakal 17°
02/15: lumbal 32° mit 12° Rotation, thorakal 28°
01/17: lumbal 26° mit 6-7° Rotation, thorakal 21°
Therapie: Korsett 2/08-5/16: 2/08-2/15 Rahmouni, 03/15-5/16 CCtec; KG, 8 Schroth-Rehas (Bad Salzungen), Barfußschuhe
Hallo cbeam,

Wie geht es deiner Rippe inzwischen? Von einem Rippenbruch durch ein Rahmouni-Korsett habe ich schon mal gehört, selbst hatte ich nur verbogene Rippen durch das Korsett, bei einer davon ist wohl der Nerv nachhaltig geschädigt.
Was hat das Rahmouni-Team gesagt?

Liebe Grüße
Tammi

_________________
"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." - Johann Wolfgang von Goethe

Verlauf: viewtopic.php?f=27&t=31324
Rehatagebuch 2015: http://skoliose-info-forum.de/viewtopic.php?f=9&t=30726

Ich habe die WhatsApp-Gruppe der Korsisters übernommen. Bei Interesse bitte PN an mich.


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BeitragVerfasst: Di, 15.08.2017 - 15:53 
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Hallo Tammi,

danke der Nachfrage. Das Rahmouni-Team hat auch zu einer Tragepause geraten. Der für Mitte August geplante Kontrolltermin bei Dr. Hoffmann wurde verschoben. Mittlerweile bin ich bzgl. Rippe wieder schmerzfrei.

Die Korsettpause habe ich nun gleich genutzt um eine fällige Sprunggelenks-OP machen zu lassen. So sitze ich die nächsten drei Wochen mit meiner Schiene zu Hause und lasse meine Knochen heilen :)

Ende August steige ich mit dem Korsett wieder ein. Bin immer noch motiviert zumal ich mir auch den beruflichen Freiheiten gesichert habe um auf lange Tragezeiten zu kommen.

Reha-Antrag für Bad Salzungen habe ich auch wieder gestellt.

Ich halte euch auf dem Laufenden :schreiben:

LG


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BeitragVerfasst: Di, 15.08.2017 - 18:10 
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Meine eigenen Erfahrungen mit Rahmouni sind unterm Strich nicht so gut. Das Skoliosekorsett für Erwachsene, dass die mir gebaut haben, ist riesig. Im Sommer hab ich darin extrem geschwitzt. Die Beckenfassung drückt auch nach diversen Änderungen ziemlich massiv. Hut ab vor jedem über 18, der es schafft, so ein Teil >2 Stunden am Stück anzuhaben. Ich bin dafür deutlich zu wenig Fakir, um das auszuhalten. Mein zweites Erwachsenenkorsett ist ein Kubco. Sehr viel besser tragbar. Ich nutze es gerne, wenn ich starke Schmerzen habe aber dennoch lange unterwegs sein muss weil z. B. Arzttermine anstehen. Nach dem was ich mir angelesen habe, gibt es besonders bei Erwachsenenkorsetts sehr starke Unterschiede zwischen Kyphose- und Skoliosekorsetts. Kyphosekorsetts sind wohl besonders für Erwachsene eher tragbar wie Skoliosekorsetts.


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BeitragVerfasst: Di, 15.08.2017 - 19:06 
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Zitat:
Mein zweites Erwachsenenkorsett ist ein Kubco. Sehr viel besser tragbar.

Ach ja, an der Stelle wieder mal meine Anmerkung, dass ein Kubco Korsett keine korrigierende Wirkung hat. ;)

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mi, 16.08.2017 - 14:12 
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Hallo Klaus,

auch eine Kubco korrigiert nach Info von Herrn Kubin zumindestens etwas. Er hat das beim Anpassen meines Korsetts "Ankorrektur" genannt. Auch damit errreicht die Kubco die Schmerzlinderung.

Viele Grüße von Bernd


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BeitragVerfasst: Mi, 16.08.2017 - 15:07 
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Hallo cbeam,

mir zeigt die Geschichte eigentlich nur mal wieder, wie unterschiedlich das Schmerzempfinden bei den Leuten ausgebildet ist. ;)

Die Einen jammern wegen jeder Kleinigkeit und die Anderen zurren das Ding mal eben so fest zu, dass die Rippe bricht. Hups... :rolleyes:
Du bist mir ja vielleicht einer... Was für eine Geschichte...

Vielleicht solltest du, wenn alle Knochen wieder heile sind, die Sache etwas langsamer angehen! Denn du gehörst ganz offensichtlich zu den "Fakiren".
Das muss man ja auch erstmal rausfinden...
Jetzt weißt du es! :lach:

Aber mal Scherz beiseite: Wie alt bist du nochmal? Weißt du, wie deine Knochendichte ist? Die kann man messen lassen. Nur mal so, um das als Grund auszuschließen.

Rahmouni wird sicher am Korsett entsprechend was ändern. Und du solltest etwas mehr auf deine Knochen hören.

...und man kann ein Rahmouni rund um die Uhr 23 tragen. Sogar mit Halsteil! Echt!
Frau übrigens auch... ;)

LG, Gaby


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BeitragVerfasst: Do, 17.08.2017 - 08:23 
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Naja, was soll ich sagen :rolleyes:

Ich will mit dem Ding ja was erreichen. Und von nichts kommt nichts. In der kommenden Gewöhungsphase werde ich erstmal unter der angezeichneten Markierung bleiben, also nicht so fest zuziehen.

Knochendichte passt, wurde vor meiner OP gecheckt. Noch eine Baustelle bräuchte ich jetzt wirklich nicht. :tot:

Mein Sprunggelenk heilt inzwischen gut. Nächste Woche kommen die Fäden raus und übernächste Woche darf ich wieder belasten und beginne mit der Physio. Dann lege ich auch das Korsett wieder an. Ich freu mich fast schon drauf. :top:


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BeitragVerfasst: Do, 17.08.2017 - 10:36 
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@Lego66: Ich bewundere jeden, u.a. auch Dich, der es schafft, ein Rahmouni viele Stunden am Tag an zu haben. Vielleicht habe ich nicht denselben Humor wie Du, ich finde es jedenfalls nicht witzig, dass Du meine und die Probleme anderer Korsetträger als "Jammern wegen Kleinigkeiten" darstellst. Ich und viele andere erwachsene Korsetträger haben es sicher lange probiert, das Korsi zu er-tragen, mussten leider aber irgendwann mal aufgeben. Rahmouni hat auch bei Erwachsenen sicher große Erfolge aber wegen der schweren Tragbarkeit bestimmt eine Abbrecherquote von >50%. Sorry für die klaren Worte aber das musste mal gesagt sein.


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BeitragVerfasst: Do, 17.08.2017 - 11:59 
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Ich kann ja noch nicht wirklich mitreden, aber zumindest meine Anfangserfahrungen nochmal schildern.

Die ersten Tage waren richtig hart. Mehr als 20-30 Minuten am Stück ging nicht. Das lag bei mir vor allem daran, dass der Ischias gereizt wurde. Jeder, der das mal hatte, weiß, dass das richtig fiese Schmerzen sind.

Mir gelang es aber trotzdem die Tragezeit weiter zu steigern, so dass ich am Ende schon bei 5 Stunden täglich (aufgeteilt auf zwei Sitzungen) gelandet bin. Der Ischias hatte sich beruhigt. Schon bei dieser kurzen Tragezeit waren meine chronischen Rückenschmerzen ohne Korsett deutlich besser. Das motiviert natürlich.

Das Korsett hat sich zunehmend beim Tragen auch "gut angefühlt", da es sofort entlastet hat. An einigen Stellen (Rotation LWS und Kyphose) hätte die Korrektur auch gerne stärker ausfallen können. Das lasse ich in jedem Fall noch nachbessern.

Letztlich ist es für mich eine Frage des Leidensdrucks. Ich will mit allen Mitteln eine weitere Verschlechterung aufhalten und damit eine OP verhindern und wieder ohne chronische Rückenschmerzen meinen Alltag bestreiten. Dafür nehme ich einiges in Kauf.


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BeitragVerfasst: Do, 17.08.2017 - 19:59 
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Lieber Bernd,

ich habe nicht gesagt, dass DU jammerst!
Da hast du etwas falsch verstanden. ;)

Das mit der Abbrechquote ist sicher "nur so ne Schätzung" von dir, oder?
Oder hast du da konkrete Zahlen, von denen wir hier nichts wissen?


Hallo cbeam,

cbeam hat geschrieben:
Letztlich ist es für mich eine Frage des Leidensdrucks. Ich will mit allen Mitteln eine weitere Verschlechterung aufhalten und damit eine OP verhindern und wieder ohne chronische Rückenschmerzen meinen Alltag bestreiten. Dafür nehme ich einiges in Kauf.

Das ist meines Erachtens der Punkt!
Für mich ist das Korsett auch eine echte Erleichterung, ein Hilfsmittel gegen meine Schmerzen und deren Nebeneffekte, auf das ich um nichts in der Welt verzichten möchte. Ich bin sehr froh, dass ich es habe und ich nutze jede Gelegenheit, das Korsett zusammen mit Rahmouni zu perfektionieren. Und es wird jedesmal ein Stückchen besser tragbar und auch effektiver. Das ist auch mir nicht in den Schoß gefallen! Das habe ich mir fünf Jahre lang mit Rahmouni erarbeitet.
Die Eingewöhnung war nicht einfach, aber im Vergleich zu dem, was ich hinter mir hatte, war das "Pillepalle".

cbeam hat geschrieben:
Das Korsett hat sich zunehmend beim Tragen auch "gut angefühlt", da es sofort entlastet hat. An einigen Stellen (Rotation LWS und Kyphose) hätte die Korrektur auch gerne stärker ausfallen können. Das lasse ich in jedem Fall noch nachbessern.

Du machst das genau richtig!

LG, Gaby


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BeitragVerfasst: Fr, 18.08.2017 - 08:47 
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@Lego: genau Zahlen habe ich nicht, aber laut einem Posting hier in diesem Forum (Alter <2 Jahre) hat sich Dr. Hofmann gegenüber einer Patientin dahingehend geäußert, dass die Abbrecherquote bei Rahmouni sehr hoch sei. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen kann ich das sehr gut nachvollziehen. Es ist wohl im Laufe der Jahre etwas besser geworden aber Rahmouni steht wohl immer noch für das Prinzip "Korrektur um jeden Preis". Ein Korsett ist wie Herr Harzer sagt immer ein Versuch, man weiss vorher nie, was rauskommt. Bei vielen geht der Versuch gut, bei vielen leider nicht. PS: ich habe versucht, den oben erwähnten Artikel zu finden, ist mir aber leider bisher nicht gelungen. Ich hoffe, ich finde ihn noch den es ist mir wichtig das "Skoliose-Newbies im Erwachsenenalter" von der Korsetttherapie mit >18 den richtigen Eindruck als einem Experiment bekommen, bei dem es keine Garantien gibt.


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BeitragVerfasst: Fr, 18.08.2017 - 12:29 
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Hallo Bernd,

Bernd hat geschrieben:
genau Zahlen habe ich nicht, aber laut einem Posting hier in diesem Forum (Alter <2 Jahre) hat sich Dr. Hofmann gegenüber einer Patientin dahingehend geäußert, dass die Abbrecherquote bei Rahmouni sehr hoch sei.


Genau das meine ich!
Findest du das nicht etwas vage als Info, um darauf basierend in einem Forum schriftlich die Aussage zu formulieren, dass bei Rahmouni 50% der Korsett-Träger abbrechen?

Wir sollten uns hier bemühen, bei solchen Aussagen sachlich zu bleiben und den Sinn des Forums ernst zu nehmen. Und der ist, anderen Betroffenen zu helfen. Das tun wir nicht, indem wir unsere persönlichen Erfahrungen grob verallgemeinern, mit vagen Gerüchten anreichern, eine schicke Zahl dazu erfinden und damit bei anderen Betroffenen den Anschein erwecken, es gäbe da irgendwelche gesicherten Erkenntnisse oder gar Statistiken zu dem Thema. Denn die gibt es nicht! Übrigens auch nicht darüber, wieviele "Abbrecher" es bei Cctec und den anderen OTs gibt. Das nur so ganz nebenbei.

Meines Erachtens haben solche Verallgemeinerungen im Bezug auf einen guten, erfolgreichen OT nur einen Sinn: Man rechtfertigt sich selbst und anderen gegenüber das eigene "Scheitern" am Korsett. Und das halte ich für völlig unnötig. Denn wenn das Korsett einem nicht hilft, dann kann das die unterschiedlichsten Gründe haben. Wenn man bei einem guten OT ist, und das sind sowohl Cctec als auch Rahmouni, kann man daran mit dem OT arbeiten oder die Korsett-Therapie als erfolglos/ nicht zielführend abbrechen. Das ist alles. Man muss keinen Schuldigen dafür benennen. Und schon garnicht hier im Forum, wo verunsicherte Betroffene mit unserer Hilfe versuchen, den richtigen OT zu finden.

Bernd hat geschrieben:
Ein Korsett ist wie Herr Harzer sagt immer ein Versuch, man weiss vorher nie, was rauskommt.

Genau so ist es! Und ein guter OT verspricht keine Wunderheilung. Eine Korsett-Therapie ist immer ein harter Weg. Und er ist nicht immer von Erfolg gekrönt. Aus den unterschiedlichsten Gründen.

LG, Gaby


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BeitragVerfasst: Fr, 18.08.2017 - 15:49 
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@Lego66: für mich hat es keinen Sinn, weiterzudiskutieren. Das würde wohl zur Eskalation führen und das will ich nicht. Wir sind eben in manchem grundlegend anderer Meinung. Kritik an Rahmouni hat es in diesem Forum schon immer schwer gehabt. Wie schon mehrmals gesagt: ich nutze dieses Forum gerne aber vor allem als Wissenspeicher und weniger als Diskussionsplattform.


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BeitragVerfasst: Sa, 19.08.2017 - 08:15 
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@Bernd:Genau, nutzen wir das Forum als Wissensspeicher und nicht als Gerüchteküche! ;)

LG, Gaby


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