Kyphosekorsett Rahmouni: Krankenkasse/Fragen (Österreich)
Verfasst: So, 24.05.2015 - 15:14
Hallo (:
Vielleicht kennt mich noch jemand von meinem ersten Thread. Dort habe ich von meinen Erfahrungen mit österreichischen Orthopäden berichtet, von denen mir drei sagten, ein Korsett wäre sinnlos und zu spät.
Da mir hier im Forum aber sehr viele dazu geraten hatten, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und einen Spezialisten wie z.B. Dr. Hoffmann aufzusuchen, habe ich das am 19. Mai endlich getan.
Dort wurde ich untersucht und geröntgt und Dr. Hoffmann stellte eine Hyperkyphose von 86° fest, wobei kein bzw. kaum ein Morbus Scheuermann zu erkennen sei. Er sagte auch, dass mein linker Oberschenkel um einiges länger sei, als mein rechter, was zu einem Beckenschiefstand führe.
Dr. Hoffmann gab mir entweder eine Korsetttherapie oder eine OP zur Auswahl. Meine Eltern und ich waren jedoch klar für ein Korsett, da wir finden, dass eine OP nicht zu unterschätzen ist und ich mich nach einer misslungenen Korsetttherapie immer noch operieren lassen könnte.
Da wir drei Stunden Anfahrtszeit mit dem Auto nach Stuttgart haben, schickte uns Dr. Hoffmann am gleichen Tag zu Rahmouni.
Dort wurde mein Rücken noch einmal angeschaut. Eigentlich hätte man auch gleich einen Gipsabdruck gemacht, aber da wir mit keinen großen Hoffnungen (die ja bereits von den österreichischen Orthopäden zerstört wurden) nach Stuttgart gefahren sind, hatten wir uns auch noch nicht mit der Krankenkasse auseinandergesetzt. Daher wurde uns geraten, zuerst die Sache mit der Krankenkasse zu besprechen und dann einen Termin zum Gipsen machen lassen.
Wir sind dann zu dem Schluss gekommen, dass sie uns einen Kostenvoranschlag per Post schicken und wir anrufen, sobald die Sache kostentechnische geklärt ist.
Da habe ich auch gleich meine erste Frage:
Hat jemand Erfahrungen mit österreichischen Krankenkassen, wenn es um ein Korsett bei Rahmouni in Stuttgart geht?
Ich wohne in Vorarlberg, also Westösterreich und bin einmal über meine Mutter BVA-versichert und über meinen Vater an der GKK. Macht es einen großen Unterschied, wo wir Ansuchen oder wird das generell eher abgelehnt?
Ist es ein Nachteil, dass wir hier keinen Orthopäden haben, der ein Korsett befürwortet?
Von Dr. Hoffmann haben wir eine Verschreibung für ein Korsett, ich hoffe sehr, dass das ausreicht.
Meine Eltern haben sich vorgenommen, hartnäckig zu sein, was die Krankenkasse betrifft. Das wurde uns auch bei Rahmouni geraten (die übrigens alle sehr, sehr hilfsbereit und freundlich waren!).
Trotzdem werden wir ein Korsett machen lassen, egal ob mit oder ohne Krankenkasse. Meine Großeltern haben sich da glücklicherweise bereits als Sponsoren angeboten (:
Aber hoffen wir mal, dass wir das nicht brauchen würden.
Da mir jetzt aber sehr sicher ein Korsett bevorsteht, habe ich so einige Fragen.
Ich spiele schon lange Klarinette, Gitarre, Klavier und Schlagzeug. Wobei ich besonders Klarinette regelmäßig spiele. Wird das mit Korsett noch möglich sein? Wenn ja, mit welchen Einschränkungen muss ich rechnen? Ich habe oft gehört, dass ein Korsett Schwierigkeiten beim Atmen machen kann, deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass ich das beim Klarinettespielen sicher zu spüren bekomme.
Da ich erst 16 bin gehe ich noch zur Schule und das noch mindestens zwei Jahre. Wie wird das mit dem Sitzen sein? Ich habe hier im Forum einmal von jemanden gelesen, der ein Keilkissen benutzt hat, um auf den harten Stühlen in der Schule nicht so große Schmerzen zu haben. Hilft das wirklich oder hat vielleicht jemand andere Tipps?
Wenn ich gerade von der Schule rede; ist es besser gleich allen vom Korsett zu erzählen, damit keine dummen Fragen aufkommen? Oder fällt es eigentlich kaum auf?
Vielen Dank im Voraus für Antworten (:
Auch danke an alle, die so hartnäckig Posts in meinem alten Thread geschrieben haben und mich so dazu motivierten, nach Stuttgart zu fahren. Das war eindeutig eine gute Entscheidung.
lg Skyresh
Vielleicht kennt mich noch jemand von meinem ersten Thread. Dort habe ich von meinen Erfahrungen mit österreichischen Orthopäden berichtet, von denen mir drei sagten, ein Korsett wäre sinnlos und zu spät.
Da mir hier im Forum aber sehr viele dazu geraten hatten, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und einen Spezialisten wie z.B. Dr. Hoffmann aufzusuchen, habe ich das am 19. Mai endlich getan.
Dort wurde ich untersucht und geröntgt und Dr. Hoffmann stellte eine Hyperkyphose von 86° fest, wobei kein bzw. kaum ein Morbus Scheuermann zu erkennen sei. Er sagte auch, dass mein linker Oberschenkel um einiges länger sei, als mein rechter, was zu einem Beckenschiefstand führe.
Dr. Hoffmann gab mir entweder eine Korsetttherapie oder eine OP zur Auswahl. Meine Eltern und ich waren jedoch klar für ein Korsett, da wir finden, dass eine OP nicht zu unterschätzen ist und ich mich nach einer misslungenen Korsetttherapie immer noch operieren lassen könnte.
Da wir drei Stunden Anfahrtszeit mit dem Auto nach Stuttgart haben, schickte uns Dr. Hoffmann am gleichen Tag zu Rahmouni.
Dort wurde mein Rücken noch einmal angeschaut. Eigentlich hätte man auch gleich einen Gipsabdruck gemacht, aber da wir mit keinen großen Hoffnungen (die ja bereits von den österreichischen Orthopäden zerstört wurden) nach Stuttgart gefahren sind, hatten wir uns auch noch nicht mit der Krankenkasse auseinandergesetzt. Daher wurde uns geraten, zuerst die Sache mit der Krankenkasse zu besprechen und dann einen Termin zum Gipsen machen lassen.
Wir sind dann zu dem Schluss gekommen, dass sie uns einen Kostenvoranschlag per Post schicken und wir anrufen, sobald die Sache kostentechnische geklärt ist.
Da habe ich auch gleich meine erste Frage:
Hat jemand Erfahrungen mit österreichischen Krankenkassen, wenn es um ein Korsett bei Rahmouni in Stuttgart geht?
Ich wohne in Vorarlberg, also Westösterreich und bin einmal über meine Mutter BVA-versichert und über meinen Vater an der GKK. Macht es einen großen Unterschied, wo wir Ansuchen oder wird das generell eher abgelehnt?
Ist es ein Nachteil, dass wir hier keinen Orthopäden haben, der ein Korsett befürwortet?
Von Dr. Hoffmann haben wir eine Verschreibung für ein Korsett, ich hoffe sehr, dass das ausreicht.
Meine Eltern haben sich vorgenommen, hartnäckig zu sein, was die Krankenkasse betrifft. Das wurde uns auch bei Rahmouni geraten (die übrigens alle sehr, sehr hilfsbereit und freundlich waren!).
Trotzdem werden wir ein Korsett machen lassen, egal ob mit oder ohne Krankenkasse. Meine Großeltern haben sich da glücklicherweise bereits als Sponsoren angeboten (:
Aber hoffen wir mal, dass wir das nicht brauchen würden.
Da mir jetzt aber sehr sicher ein Korsett bevorsteht, habe ich so einige Fragen.
Ich spiele schon lange Klarinette, Gitarre, Klavier und Schlagzeug. Wobei ich besonders Klarinette regelmäßig spiele. Wird das mit Korsett noch möglich sein? Wenn ja, mit welchen Einschränkungen muss ich rechnen? Ich habe oft gehört, dass ein Korsett Schwierigkeiten beim Atmen machen kann, deshalb kann ich mir gut vorstellen, dass ich das beim Klarinettespielen sicher zu spüren bekomme.
Da ich erst 16 bin gehe ich noch zur Schule und das noch mindestens zwei Jahre. Wie wird das mit dem Sitzen sein? Ich habe hier im Forum einmal von jemanden gelesen, der ein Keilkissen benutzt hat, um auf den harten Stühlen in der Schule nicht so große Schmerzen zu haben. Hilft das wirklich oder hat vielleicht jemand andere Tipps?
Wenn ich gerade von der Schule rede; ist es besser gleich allen vom Korsett zu erzählen, damit keine dummen Fragen aufkommen? Oder fällt es eigentlich kaum auf?
Vielen Dank im Voraus für Antworten (:
Auch danke an alle, die so hartnäckig Posts in meinem alten Thread geschrieben haben und mich so dazu motivierten, nach Stuttgart zu fahren. Das war eindeutig eine gute Entscheidung.
lg Skyresh