Brauche Hilfe von erfahrenen Korsett Trägern
Verfasst: So, 24.02.2013 - 14:33
Hallo ihr Lieben,
Ich habe mein Korsett jetzt fast ein halbes Jahr und bin gerade ziemlich frustriert, weil es nach wie vor einfach nicht so richtig läuft. Von meinen Tragezeiten komme ich auf unregelmäßige 6 - 8 Stunden (eher 6
).
Nicht nur dass meine Rippen weiterhin fröhlich blockieren, inzwischen sind an verschiedenen Stellen Probleme aufgetreten, die einfach nur total nervig sind, die mich im Alltag einschränken und die mich vor allem daran hindern, das Korsett konsequent zu tragen.
An der rechten Seite ist ein Hüftmuskel der von hinten vom ISG bzw. Steißbein nach vorne runter ins Bein zieht quasi dauerhaft gereizt. Das tut dann beim Sitzen weh. Egal ob mit oder ohne Korsett. Vielleicht kann der den entlordosierenden Druck oder die enge Beckenfassung nicht so ab.
Meine Nackenmuskulatur ist aufs heftigste verspannt. Merke richtig, wie sich die Muskulatur verkrampft, sobald ich das Korsett im Liegen schließe. Und auch jetzt wo ich es aus habe, lässt die Verspannung nicht nach, trotz Wärme und so.
Die Reklis hinterlassen Schmerzen, an der oberen Kante, egal wie gut ich mich aktiv aufrichte und rekliniere. Und wenn ich mich "zu gut" aufrichte, drücken sie auf die Brust. Außerdem laufen seit dem letzten Mal (da wurden die Reklis verstärkt) wieder vermehrt die Arme an.
Naja und dann eben die Rippen. Nach wie vor sind wöchentlich zwischen 4 und 8 Rippen draußen. Dadurch bekomme ich schlecht Luft und dann ist mir das ganze Korsett zu eng und unangenehm. Klar ich könnte es weiter auf machen, aber dann kann ichs auch gleich auslassen.
Nun habe ich es in den letzten Tagen vereinzelt stundenweise getragen (ohne Pelotte - meine kann man ja rausmachen). Das geht dann einigermaßen, ist aber auch nicht Sinn und Zweck des ganzen.
Ok, ich bin nächste Woche bei Rahmouni, da werde ich die Punkte ansprechen. Habe nur etwas Sorge, dass man irgendwann zu dem Punkt kommt, die Korsetttherapie abzubrechen und das möchte ich auch nicht, denn die Korrektur ist schon sagenhaft. Und die sonst da gewesenen Rückenschmerzen deutlich besser. Andererseits denke ich manchmal, dass diese ganz extreme Reklination und die richtig starke Pelotte gar nicht so nötig ist. Bzw. vielleicht würde ich mit einem entschärften Korsett am Ende weiter kommen, weil ich das dann zumindest länger tragen könnte. Für mich steht die Korrektur der Hyperlordose im Vordergrund und die wird ja hauptsächlich durch die Beckenkorrektur erreicht, oder seh ich das falsch?
Habe manchmal sogar den Eindruck, dass ich bei zu starkem Pelottendruck sogar noch ins Hohlkreuz ausweiche. Das kann natürlich auch täuschen.
Hat jemand von euch einen Tipp oder Rat für mich? Vielleicht auch was ich Rahmouni vorschlagen könnte? Hatte jemand schonmal ähnliche Probleme wie ich und hat mit einer bestimmten Änderung am Korsett gute Erfahrungen gemacht?
Habe sogar schon drüber nachgedacht, ob ich ohne Reklis besser zurecht kommen würde. Geht das überhaupt, ein Rahmouni-anti-kyphose-korsett ohne Reklis? Ist das wirklich leichter zu tragen oder stellt man sich das nur so vor? Blöd wäre es nur, wenn man die abmacht und ich dann nicht zurecht komme. Was weg ist ist weg.
Ach man, bin ziemlich ratlos.
Ich will die Korsetttherapie auf jeden Fall weiter machen, aber mich frustrieren meine schlechten Tragezeiten und die Tatsache, dass ich trotzdem noch so große Probleme habe.
Wäre wirklich dankbar, wenn der ein oder andere einen Rat für mich hätte.
LG Rejoy
Ich habe mein Korsett jetzt fast ein halbes Jahr und bin gerade ziemlich frustriert, weil es nach wie vor einfach nicht so richtig läuft. Von meinen Tragezeiten komme ich auf unregelmäßige 6 - 8 Stunden (eher 6
Nicht nur dass meine Rippen weiterhin fröhlich blockieren, inzwischen sind an verschiedenen Stellen Probleme aufgetreten, die einfach nur total nervig sind, die mich im Alltag einschränken und die mich vor allem daran hindern, das Korsett konsequent zu tragen.
An der rechten Seite ist ein Hüftmuskel der von hinten vom ISG bzw. Steißbein nach vorne runter ins Bein zieht quasi dauerhaft gereizt. Das tut dann beim Sitzen weh. Egal ob mit oder ohne Korsett. Vielleicht kann der den entlordosierenden Druck oder die enge Beckenfassung nicht so ab.
Meine Nackenmuskulatur ist aufs heftigste verspannt. Merke richtig, wie sich die Muskulatur verkrampft, sobald ich das Korsett im Liegen schließe. Und auch jetzt wo ich es aus habe, lässt die Verspannung nicht nach, trotz Wärme und so.
Die Reklis hinterlassen Schmerzen, an der oberen Kante, egal wie gut ich mich aktiv aufrichte und rekliniere. Und wenn ich mich "zu gut" aufrichte, drücken sie auf die Brust. Außerdem laufen seit dem letzten Mal (da wurden die Reklis verstärkt) wieder vermehrt die Arme an.
Naja und dann eben die Rippen. Nach wie vor sind wöchentlich zwischen 4 und 8 Rippen draußen. Dadurch bekomme ich schlecht Luft und dann ist mir das ganze Korsett zu eng und unangenehm. Klar ich könnte es weiter auf machen, aber dann kann ichs auch gleich auslassen.
Nun habe ich es in den letzten Tagen vereinzelt stundenweise getragen (ohne Pelotte - meine kann man ja rausmachen). Das geht dann einigermaßen, ist aber auch nicht Sinn und Zweck des ganzen.
Ok, ich bin nächste Woche bei Rahmouni, da werde ich die Punkte ansprechen. Habe nur etwas Sorge, dass man irgendwann zu dem Punkt kommt, die Korsetttherapie abzubrechen und das möchte ich auch nicht, denn die Korrektur ist schon sagenhaft. Und die sonst da gewesenen Rückenschmerzen deutlich besser. Andererseits denke ich manchmal, dass diese ganz extreme Reklination und die richtig starke Pelotte gar nicht so nötig ist. Bzw. vielleicht würde ich mit einem entschärften Korsett am Ende weiter kommen, weil ich das dann zumindest länger tragen könnte. Für mich steht die Korrektur der Hyperlordose im Vordergrund und die wird ja hauptsächlich durch die Beckenkorrektur erreicht, oder seh ich das falsch?
Habe manchmal sogar den Eindruck, dass ich bei zu starkem Pelottendruck sogar noch ins Hohlkreuz ausweiche. Das kann natürlich auch täuschen.
Hat jemand von euch einen Tipp oder Rat für mich? Vielleicht auch was ich Rahmouni vorschlagen könnte? Hatte jemand schonmal ähnliche Probleme wie ich und hat mit einer bestimmten Änderung am Korsett gute Erfahrungen gemacht?
Habe sogar schon drüber nachgedacht, ob ich ohne Reklis besser zurecht kommen würde. Geht das überhaupt, ein Rahmouni-anti-kyphose-korsett ohne Reklis? Ist das wirklich leichter zu tragen oder stellt man sich das nur so vor? Blöd wäre es nur, wenn man die abmacht und ich dann nicht zurecht komme. Was weg ist ist weg.
Ach man, bin ziemlich ratlos.
Ich will die Korsetttherapie auf jeden Fall weiter machen, aber mich frustrieren meine schlechten Tragezeiten und die Tatsache, dass ich trotzdem noch so große Probleme habe.
Wäre wirklich dankbar, wenn der ein oder andere einen Rat für mich hätte.
LG Rejoy
und dann werde ich erstmal nur tagsüber versuchen die Tragezeit zu steigern und es Nachts erst dann wieder tragen, wenn es tagsüber besser läuft.