Daddy76 hat geschrieben:
Nach der Besichtigung des Korsetts vom Arzt wurde aber entschieden die Pelloten um mindestens 1cm zu verdicken, da Janina das Korsett jetzt schon nach einer Woche ganz gut veträgt.
Das ist schon einmal ein guter Anfang.
Allerdings behebt das nicht das Hauptproblem, nämlich dass die hochthorakale Pelotte flächenmäßig zu klein ist und nicht weit genug nach oben reicht.
Daddy76 hat geschrieben:
Böge wollte es erst langsam angehen lassen, da Janina vom Körperbau her sehr zierlich ist und fast keine Weichteile hat. Die Druckpunkte gehen also direkt auf die Knochen.
Jetzt soll er mal nicht so übertreiben. Janina ist eine normalgewichtige Jugendliche, ist ja nicht so, dass man auf ihren Rippen Klavier spielen könnte.
Das Janina schlank ist, ist hinsichtlich der Korrigierbarkeit sogar ein Vorteil.
Bei einer derart ausgeprägten Skoliose ist keine Zeit für Schlendrian.
Daddy76 hat geschrieben:
Auch möchte Böge vorsichtig sein was einen Flachrücken angeht.
Janina hat bereits einen Flachrücken, ist bei vielen Skoliotikern so.
Der Flachrücken ist angesichts der Krümmung aber sicherlich das geringste Problem.
Daddy76 hat geschrieben:
Nun wird also das Korsett nochmal "härter" eingestellt um dann am 28.10 Janina im Korsett zu Röntgen.
Ich wünsche Euch sehr, dass gute Werte herauskommen. Dass Janina sich so schnell eingewöhnt hat zeigt, dass ihre Wirbelsäule wahrscheinlich noch sehr flexibel ist.
Bitte bleibt hartnäckig, was die Positionierung der hochthorakalen Korrekturpelotte angeht, meines Erachtens reicht eine Korsettänderung da nicht aus, weil das Plastik zu weit ausgeschnitten wurde.
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
(Stephen Hawking)