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Befundbericht-wie verstehen?

Verfasst: Mi, 30.07.2003 - 23:09
von kessi
Hallo,

In seinem Befundbericht für die Neuros (der ihnen aber leider nichts unbekanntes sagen wird) schrieb Dr. Hoffmann:
...leidet an einer Skoliose, die sich im Sinne einer grossbogigen links konvexen Abweichung auswirkt und zeigt einen Beckenschiefstand zu ungunsten der linken Seite
was bedeutet das "zu ungunsten"...?
Rahmouni sagt jedesmal, der Unterschied wäre nur funktionell und eine Erhöhung nicht sinnvoll, Dr. Hoffmann schreibt das jedesmal auf ein Rezept (Schuhe usw.).
Da weiß man doch nicht mehr, was richtig ist!
die grossbogige links konvexe Verbiegung ist mit einer Derotationsorthese nach Rahmounni versorgt. Ich hoffe dass die Pat. mit der Orthese noch einige Zeit zurecht kommt, um den Gewinn von 15 Grad Korrektur zu halten
heißt das die Korrektur im Korsett zu halten, oder ohne? :confused:

Was ich auch nicht verstanden habe ist, dass er sagte, dass die Skoliose sich vielleicht mal nicht mehr verschlechtert, und im gleichen Atemzug heißt es, ich muss mich radikaler um die Füße kümmern, da es sich immer verschlechtern wird und ich bald nicht mehr laufen könnte...aber beides hat ja die genau gleiche Ursache...von den Neurologen wird keine Chance auf Stabilität vor allem für den Rumpf eingeräumt (für die Füße eher).
Was kann man glauben? :nixweiss:
Leider muss ich sagen, dass mir die Aussagen von Dr. Hoffmann nicht mehr so glaubwürdig erscheinen, da er zB speziell was die Beine angeht ein paar Dinge gesagt hat, die nicht stimmen (zB wird das linke völlig ignoriert, weil es nicht so betroffen ist wie das andere, aber es trotzdem auch dort ziemlich ausgeprägt ist) und bis jetzt kein großes Interesse hatte andere (für mich) notwendige Dinge miteinzubeziehen.
Und so leidet leider meine Motivation das Korsett zu tragen auch etwas.

Es scheint mir leider als sei Dr. Hoffmann für eine "normale" idiopathische Skoli ein kompetenterer Arzt, als für (zB) neuromuskuläre??? ;(
Oder bilde ich mir das nur ein?

Ich hoffe jemand kann mir wenigstens die ersten Fragen beantworten...so wie es scheint sind ja alle anderen sonst mehr als zufreiden (was mich natürlich auch sehr freut!)
Grüßla
kessi

truetschel

Verfasst: Do, 31.07.2003 - 19:57
von truetschel
Hallo Kessi,

an deiner Stelle würde ich nocheinmal beim Dr. Hoffmann nachfragen.

Lieber einmal zu viel fragen ,als gar nicht.


truetschel

truetschel

Verfasst: Do, 31.07.2003 - 19:58
von truetschel
Hallo Kessi,

an deiner Stelle würde ich nocheinmal beim Dr. Hoffmann nachfragen.

Lieber einmal zu viel fragen ,als gar nicht.


truetschel

Re: truetschel

Verfasst: Fr, 01.08.2003 - 08:37
von kessi
truetschel hat geschrieben:Hallo Kessi,

an deiner Stelle würde ich nocheinmal beim Dr. Hoffmann nachfragen.

Lieber einmal zu viel fragen ,als gar nicht.


truetschel
Danke, Lydia.

Das ist es doch gerade. Er läuft noch im letzten Satz vor die Tür und wir warten dann noch mal ewig. Wenn ich dann frage, wird die Frage ignoriert oder völlig am Thema vorbei "beantwortet", irgendwas mehrmals erklärt, das jeder verstanden hat (meine Mama und ich)...da kommt man sich wirklich dumm vor.
Vielleicht wird es ja besser, war(en) nicht sein(e) Tag(e), denn ein bißchen was hat sich schon getan)

kessi

Verfasst: Fr, 01.08.2003 - 09:28
von Toni
Hallo Kessi
ich finde es schade, daß Du mit Dr. Hoffmann keine so ganz optimalen erfahrungen gemacht hast. Als ich letzte Woche kurz in siener Praxis war, war das Wartezimmer brechend voll und die Leute sind im Treppenhaus bis in den 1. Stock herunter Schlange gestanden! Seine Sprechstundenhilfen waren nur noch am Chaos bekämpfen. Trotzdem sollte Dr. Hoffmann wissen, was Du für Fragen, Bedenken und Unklarheiten hast. Formuliere sie doch schriftlich und faxe sie ihm.
Was hältst Du von einer Reha in BaSa? Dr. Steffan könnte sich dann (vor allem außerhalb der Hauptferienzeit) etwas mehr Zeit nehmen um Dich gründlich zu befunden und es mit Dir durchzusprechen als ein überlaufener niedergelassener Orthopäde. Ich würde das mal anstreben, wenn ich Du wäre. Ich glaube, daß man Dich etwas länger beobachten und kennenlernen müsste und Dich beim gehen und üben sehen müsste um Deine spezielle Problematik besser zu verstehen. Und dazu ist ein ganzes Team engagierter Physiotherapeuten unter Leitung eines hochkompetenten Facharztes besser geeigenet, wenn sie dafür ein paar Wochen Zeit haben und so erforschen können, was Dir möglich und für Dich sinnvoll ist. Und Dir tut es sicher gut!
Was hältst Du davon?
Liebe Grüße Toni

Verfasst: Fr, 01.08.2003 - 14:05
von kessi
Hallo Toni,

Das einfach zu viel los ist habe ich schon wahrgenommen, das heißt diese Hektik ist wirklich verzeihlich.
Nur, wenn es schon so ist, dann könnte man sich diese Wiederholungen
sparen und nicht nur über Dinge reden, die im Moment und dort nicht so notwendig sind zu diskutieren (auch wenn es gut und richtig ist, es ein wenig ganzheitlich zu machen) und die Zeit dann so nutzen, dass er das wofür er Spezialist ist und ich gekommen bin abhandeln.
Ich habe schon vor nach BaSa zu gehen. Aber eins nach dem anderen. Wenn sich endlich eine ruhigere Zeit anbahnt und mein Therpieplan sicherer aufgestellt ist und ich nicht nur am rumprobieren bin, ist es Zeit dafür- nicht alle Stellschrauben auf einmal betätigen.

Lieben Gruß,
kessi

Verfasst: Fr, 01.08.2003 - 14:23
von Toni
Liebe Kessi
die mittelmäßigen Ärzte sind schon überlaufen, wieviel mehr die Guten!
Schade daß man jemanden wie Dich um Geduld und Verständnis bitten muß- aber das sind ja ohnhin große Tugenden von DIR! Ich denke DU bist selber DEIN bester Arzt und kennst DEINEN Körper sicherlich am Besten! Wie Dr. Steffan mal sehr zutreffend gepostet hat: Der Patient muss selber halb (am besten ganz) Medizin studieren und dann Forderungen stellen!
Geh Schritt für Schritt- was Du ja ohnehin bewundernswert tapfer tust!
Liebe Grüße auf die "Rauhe Alb"
Dein Toni