Nachfolge Dr. Hoffmann

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Dalia
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Re: Nachfolge Dr. Hoffmann

Beitrag von Dalia » So, 07.10.2018 - 03:06

Hallo Raget, wie alt ist dein Sohn? Ich bin auch der Ansicht, wenn er Schroth selbst anwenden kann, dass er dabei bleiben sollte. Bei Vojta wird das Kind irgendwie entmündigt. Ich bin damals als Kind von Vojta auf Schroth umgestiegen, weil die Konflikte mit meiner Mutter zunahmen.
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meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)

Verena85
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Re: Nachfolge Dr. Hoffmann

Beitrag von Verena85 » Sa, 02.02.2019 - 08:29

Hallo zusammen,

ich hatte diese Woche meinen ersten Termin bei der Nachfolgerin von Dr. Hoffmann, Frau Dr. Richthofen. Ich bin immer noch nicht sicher, was ich von dem Termin halten soll und berichte hier mal meine Erfahrungen.

Gut fand ich:
- sie hat mir empfohlen, auch mal Übungen aus der Spiraldynamik zu machen (ich mache seit 15 Jahren aktiv und fast täglich Schroth und bin auch offen für Neues) und mir dazu ein Buch empfohlen
- sie schien bereit, meine Skoliose konservativ weiterzuversorgen
- sie hat mir wieder ein Rezept für KG mitgegeben

Schlecht fand ich:
- ich habe eineinhalb Stunden gewartet um sie dann 5 Minuten zu sehen (mein erster Termin bei ihr)
- sie hat nicht geschaut oder gefragt, wie meine Skoliose in der Vergangenheit behandelt wurde und wie sie sich entwickelt hat (müsste alles im PC vermerkt sein, da ich seit 15 Jahren bei Dr. Hoffmann war)
- sie hat entsetzt auf mein Röntgenbild reagiert ("das ist zuviel, viel zu viel!") und mir die Zukunft in den düstersten Farben ausgemalt. Das hat mich schockiert, bringt mich ohne Behandlungsvorschläge aber kein Stück weiter. Zudem weiß ich nicht, was ich davon halten soll, da sich meine Skoliose trotz LWS 55° und BWS 50°und schlechter allgemeiner Prognosen in den letzten 10 Jahren NICHT verschlechtert hat.
- das Thema Schmerzen hat sie abgewürgt - ich habe meine Schmerzen im Griff, weil ich zu Hause jeden Tag ein einstündiges "Behandlungsprogramm" hauptsächlich aus Schroth-KG absolviere. Dennoch ist das für mich ein Thema, ich wäre froh über eine Alternative, die mich nicht jeden Tag 1h kostet. Sie hat mir allgemein empfohlen, Klettern zu gehen und Yoga zu machen....

Ich bin nach diesem Besuch sehr verunsichert. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Habt ihr den Orthopäden gewechselt - und wenn ja, könnt ihr eine gute Orthopädin/Orthopäde im Raum Stuttgart empfehlen?

Ich freue mich über Rückmeldungen.

Viele Grüße,
Verena

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Re: Nachfolge Dr. Hoffmann

Beitrag von LucaNRW » Sa, 02.02.2019 - 10:23

Hallo Verena,
ich kann deine Erfahrung teilen.
Meine Frau hat Sie in 0, nix abgefertigt und mich auch relativ schnell.
Fürs erste kennenlernen kein guter Start.
Ob ich ihr eine zweite Chance einräumen soll weiß ich auch noch nicht.
Im Moment bin ich eher auf nein gepolt.
!!! Der Weg ist das Ziel !!!

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Klaus
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Re: Nachfolge Dr. Hoffmann

Beitrag von Klaus » Sa, 02.02.2019 - 11:47

Hallo Verena,

ich möchte einiges anmerken, weil ich die Versorgungsmöglichkeiten hier sehr intensiv verfolge.
ich habe eineinhalb Stunden gewartet um sie dann 5 Minuten zu sehen (mein erster Termin bei ihr)
- sie hat nicht geschaut oder gefragt, wie meine Skoliose in der Vergangenheit behandelt wurde und wie sie sich entwickelt hat (müsste alles im PC vermerkt sein, da ich seit 15 Jahren bei Dr. Hoffmann war)
Du warst also in der Praxis kein Neupatient und bist sicher, dass sie nicht vorher in Deine Akte geguckt hat?
Hast Du darauf aufmerksam gemacht, dass Du bei Dr. Hoffmann Patient warst?
- sie hat entsetzt auf mein Röntgenbild reagiert
Hast Du ein aktuelles Röntgenbild mitgebracht?
und mir die Zukunft in den düstersten Farben ausgemalt. Das hat mich schockiert, bringt mich ohne Behandlungsvorschläge aber kein Stück weiter. Zudem weiß ich nicht, was ich davon halten soll, da sich meine Skoliose trotz LWS 55° und BWS 50°und schlechter allgemeiner Prognosen in den letzten 10 Jahren NICHT verschlechtert hat.
Zunächst mal ist es doch gut, dass sich die Skoliose von den Gradzahlen her nicht weiter verschlechtert hat. Du hattest vor 11 Jahren Deinen letzten Post und inzwischen gibt es gottseidank die Möglichkeit einer dauerhaften ambulanten physiotherapeutischen Behandlung bei einer Skoliose über 50 Grad ohne besondere Genehmigung durch die Krankenkasse.
- das Thema Schmerzen hat sie abgewürgt - ich habe meine Schmerzen im Griff, weil ich zu Hause jeden Tag ein einstündiges "Behandlungsprogramm" hauptsächlich aus Schroth-KG absolviere. Dennoch ist das für mich ein Thema, ich wäre froh über eine Alternative, die mich nicht jeden Tag 1h kostet.
Na ja, eine gezielte Muskelpflege (Schroth oder/und Spiraldynamik) ist leider schon eine dauerhaft notwendige Maßnahme. Hat Dr. Hoffmann mal von einem Korsett gesprochen? In Kombination würde das aber eigentlich auch tägliche Übungen bedeuten, sonst wird die Abhängigkeit vom Korsett mit den Jahren immer größer.
Habt ihr den Orthopäden gewechselt - und wenn ja, könnt ihr eine gute Orthopädin/Orthopäde im Raum Stuttgart empfehlen?
Wie Du aus folgender Liste entnehmen kannst, gibt es nur wenige Spezialisten. Teilweise wohl auch mit sehr langen Wartezeiten und aktuell auch einem Aufnahmestopp.
viewtopic.php?f=25&t=6472

Gruß
Klaus

Verena85
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Re: Nachfolge Dr. Hoffmann

Beitrag von Verena85 » Do, 21.02.2019 - 08:02

Hallo zusammen,

danke für eure Antworten. Der erste Schock hat sich ein bisschen gelegt und ich beginne nun, mich nach einer anderen guten Orthopädie-Versorung umzuschauen. Weiß jemand, ob im Olga-Hospital auch Erwachsene (weiter-)behandelt werden? Ich war als Jugendliche mal dort.

Danke, Klaus, für deine ausführliche Antwort. Hier die Antworten auf deine Fragen:
Ich bin seit ca. 15 Jahren bei Dr. Hoffmann in Behandlung gewesen. Als ich jetzt bei Dr. Richtofen war, war meine Behandlungsakte auf dem PC geöffnet, als ich den Raum betreten habe (das richtet das Praxisteam immer so ein). Frau Dr. Richthofen kam ca. 15 min später hinzu und hat keinen Blick darauf geworfen. Vorher war sie bei anderen Patienten. Dass sie sich meine Patientenakte von einem anderen PC aus angeschaut haben sollte, halte ich bei der überfüllten Praxis und dem Stress dort für wirklich unwahrscheinlich. Dann hätte sie auch ganz anders in das Gespräch einsteigen können.
Ich habe ein Röntgenbild mitgebracht, dass vor zwei Jahren in Sobernheim gemacht wurde. Es ist mein aktuellstes. Ich hatte es Dr. Hoffmann zuvor schon mitgebracht und war ehrlich gesagt überrascht, dass er es offensichtlich nicht in meine Akte aufgenommen hatte. Auch Frau Richthofen hat es jetzt nicht aufgenommen (obwohl ich es als Ausdruck und auch digital dabei hatte). Warum auch immer...
Ja, dass ich langfristig KG machen werde, ist mir klar. Ich bin ja auch froh, dass es das gibt und ich damit eine Möglichkeit habe, meine Schmerzen zu beeinflussen. Weil ich jetzt schon wirklich lange Schroth mache, würde ich gerne auch mal was anderes einbauen oder ausprobieren. Frau Dr. Richthofen hat mir da die Spiraldynamik emfpfohlen, dass werde ich mal ausprobieren. Zu allgemein fand ich die Empfehlung mehr Sport zu machen... Da ich viel Zeit für KG aufwende (täglich ca. 1h, und einmal pro Woche Schwimmen), geht jeglicher zusätzlicher Sport von meiner Zeit für KG ab, denn mehr schaffe ich (neben einem normalen Arbeitsalltag und langer Pendelzeit) einfach nicht. Wirklich gestört an Frau Dr. Richthofens Reaktion hat mich, dass sie das Thema so abgewürgt hat. Nach dem Motto: Wer jung ist und lächelt kann gar keine Schmerzen haben. Hätte mir gewünscht, dass sie sich ernsthaft damit auseinandersetzt, statt mir zu sagen, das ist jetzt halt so, weil ich älter werde und die Wirbelsäule steif wird. Schade, ich hatte viel Hoffnung auf die Nachfolge von Dr. Hoffmann gesetzt.

Ich verfolge in jedem Fall weiter, was sich an orthopädischer Versorgung im Raum Stuttgart ergibt, bzw. auch hier im Forum empfohlen wird.

Viele Grüße,
Verena

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Re: Nachfolge Dr. Hoffmann

Beitrag von janvi » Fr, 22.02.2019 - 10:15

> Der erste Schock hat sich ein bisschen gelegt

lass dich mal nicht so erschrecken, unser Gesundheitssystem ist per Definition krank weshalb auch die Krankenkassen dafür zuständig sind.
Die afrikanischen Medizinmänner verdienen dann am besten, wenn sie von möglichst wenig Patienten besucht werden. D.h. nur dann haben
sie alles richtig gemacht wenn es möglichst wenig Beschwerden gibt. Bei uns ist das genau andersrum, d.h. das Wartezimmer muß möglichst
voll sein weil die Bezahlung nach Anzahl der Behandlungen anstelle der Nicht-Behandlungen erfolgt. Das führt zu einer Inflation des Punkte-
systems und ebenso zu einer signifikanten Anzahl von Fehldiagnosen. Selbst in der Pathologie liegt diese noch deutlich über 30 Prozent. D.h.
wird eine Leiche zum zweiten Mal auf die Todesursache untersucht, so kommt in jedem dritten Fall etwas anderes dabei raus. Von Dr. Hoffmann
hatte ich persönlich das Gefühl, daß er zumindest bei Wirbelsäulen deutlich unter diesen 30% liegt, da er im Gegensatz zu einigen seiner
Mitbwerber über einen unschätzbar lange Erfahrung verfügt die es ihm erlaubt schon von weitem zu sehen wo es fehlt. D.h. natürlich nicht,
daß man damit vor Fehlern geschützt war weil diese trotzdem immer mal vorkommen können. Deshalb gehört es zu einer Diagnose oder
Behandlung immer dazu einen Folgetermin zur Kontrolle zu machen. Verbummelt ein Arzt mit vollem Wartezimmer einen solchen Folgetermin,
kann man diese Sorgfalt natürlich selbst wahrnehmen wobei es voermutlcih doppel schwierig ist, wenn ein Folgetermin die
Arbeit des Vorgängers kontrollieren soll.

Mit anderen Worten: Eine einzelne Enttäuschung wäre für mich kein Grund zu wechseln nach drei in Folge vermutlich aber schon. Hatte ich
auch mal bei einer Allgemeinärztin, die ich Jahre später gesehen habe wo ich jemand anderes in ihre Praxis brachte und ihr dabei gesagt
habe daß ihre Behandlung letztes Jahr keinen Erfolg hatte. Sie war da etwas in ihrer Ehre getroffen und mich natürlich in den Senkel gestellt,
warum ich nicht wieder gekommen wäre. Dabei hat sie in ihrer Diagnsoe noch einen echten Treffer gelandet (Katzenallergie) wo ich mir in Folge
noch mindestens ein halbes Dutzend weiterer Fehlanzeigen bei ihren Kollegen hätte sparen können. Summa Summarum beantworten auch die
Patienen die Fragen vom Arzt oft nicht mit der erforderlichen Sorgfaltspflicht weil sie deren Inhalt nicht die korrekte Bedeutung zumessen.
Aus dieser Sicht würde ich zumindest immer einen zweiten oder vielleicht sogar dritten Versuch machen.

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Klaus
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Re: Nachfolge Dr. Hoffmann

Beitrag von Klaus » Fr, 22.02.2019 - 11:53

Bei allen Betrachtungen zum Gesundheitssystem sollte man in einem Forum schon bedenken, dass es hier immer um ganz persönliche Schilderungen geht. Wenn ich mal ganz kritisch gucke, fällt mir folgendes auf:
Verena hat geschrieben:Zudem weiß ich nicht, was ich davon halten soll, da sich meine Skoliose trotz LWS 55° und BWS 50°und schlechter allgemeiner Prognosen in den letzten 10 Jahren NICHT verschlechtert hat........
ich habe meine Schmerzen im Griff, weil ich zu Hause jeden Tag ein einstündiges "Behandlungsprogramm" hauptsächlich aus Schroth-KG absolviere. Dennoch ist das für mich ein Thema, ich wäre froh über eine Alternative, die mich nicht jeden Tag 1h kostet......Frau Dr. Richthofen hat mir da die Spiraldynamik emfpfohlen, dass werde ich mal ausprobieren.....
Wirklich gestört an Frau Dr. Richthofens Reaktion hat mich, dass sie das Thema so abgewürgt hat. Nach dem Motto: Wer jung ist und lächelt kann gar keine Schmerzen haben.
Wenn es hier um eine Schmerzbekämpfung geht, die Du eigentlich im Griff hast, aber den Zeitaufwand verständlicherweise zu groß findest, solltest Du doch erstmal die empfohlene Alternative Spiraldynamik ausprobieren, um herauszufinden, ob der zeitliche Gesamtaufwand dadurch reduziert werden kann. Es wird im Forum ja auch von einer Kombination Schroth und Spiraldynamik gesprochen, was ein neues Konzept darstellt und schon deshalb die Gesamtsituation verbessern könnte.
Insofern ist doch das Thema Schmerzen nicht ignoriert worden und selbst wenn man diese Schmerzen auch direkt zum Audruck gebracht hätte, was hätte das "Ernst nehmen" denn praktisch gebracht? Schmerztabletten sind sicherlich keine Option. Möglicherweise ein Korsett zur reinen Schmerzbekämpfung?
Zu allgemein fand ich die Empfehlung mehr Sport zu machen...
Na ja, das ist tatsächlich zu allgemein und erinnert an die Empfehlung vieler inkompetenter Orthopäden. Aber:
Du betreibst ja intensiv Schroth und deshalb wird wohl auch davon ausgegangen, dass Du schon weißt bzw. fühlst, welcher Sport es sein könnte und welcher nicht. Ich weiß nur vom Fitnesstraining an Geräten in einem Studio, dass das Trainieren Endorphine ausschüttet und das Wohlbefinden insgesamt verbessert. Bei Skoliose muss man im Rückenbereich natürlich sehr aufpassen, aber es gibt ja noch mehr Muskulatur. Nicht umsonst wird in Bad Salzungen ein solches Training als zusätzliche Maßnahme angeboten.
Ich verfolge in jedem Fall weiter, was sich an orthopädischer Versorgung im Raum Stuttgart ergibt, bzw. auch hier im Forum empfohlen wird.
Ich fürchte, da wirst Du nicht weiterkommen, schon deshalb, weil es in der praktischen konservativen Behandlung kaum Alternativen zu Schroth/Spiraldynamik/Korsett gibt.

Gruß
Klaus

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Re: Nachfolge Dr. Hoffmann

Beitrag von LucaNRW » Mi, 13.03.2019 - 09:02

Guten Morgen zusammen,

ich möchte noch einmal ein Update bezüglich Frau Dr. von Richthofen abgeben.
Meine Erfahrung bei meinem ersten Termin bei Ihr war leider nicht sehr schön.

Aber ich möchte nicht nur negatives, sonder auch positives Berichten.

Ich hatte nun einen weiteren Termin bei Ihr, der nicht mal geplant war, und ich kann über diesen Termin nur positives Berichten.
Frau Dr. hat sich ausreichend Zeit genommen und ist auch auf alle meine Fragen eingegangen.
Sie hat mir dieses Mal auch ausreichend die Spiraldynamik erklärt und mir ein Rezept ausgestellt, dieses einmal zu versuchen.
Darüber hinaus wird Sie eine Kur für mich beantragen.
Den Namen der Klinik habe ich leider vergessen, aber es war weder Bad Salzungen, noch Sobernheim.

Auf jeden Fall war ich mit diesem Termin sehr sehr zufrieden, und wollte auch dieses mitteilen.

lG
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Re: Nachfolge Dr. Hoffmann

Beitrag von Klaus » Mi, 13.03.2019 - 10:16

Hallo Luca,
Sie hat mir dieses Mal auch ausreichend die Spiraldynamik erklärt und mir ein Rezept ausgestellt, dieses einmal zu versuchen.
Hat sie das allgemein erklärt oder bezogen auf Deine Hyperkyphose?
Als das Thema Spiraldynamik vor längerer Zeit im Forum aufkam, ging es in erster Linie um die Behandlung bei Skoliose und dann später auch um die Kombi mit Schroth. In entsprechenden Veröffentlichungen stand die Skoliose auch an erster Stelle.
Ich bin also gespannt auf Erfahrungsberichte bei Hyperkyphose.
...und mir ein Rezept ausgestellt, dieses einmal zu versuchen.
Ist aber eigentlich keine Kassenleistung.
Darüber hinaus wird Sie eine Kur für mich beantragen.
Den Namen der Klinik habe ich leider vergessen, aber es war weder Bad Salzungen, noch Sobernheim.
Da würde ich nochmal nachhaken.

Gruß
Klaus

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Re: Nachfolge Dr. Hoffmann

Beitrag von LucaNRW » Mi, 13.03.2019 - 10:30

Hallo Klaus,

Sie hat mir das auf meine Kyphose bezogen und der Schmerzen im HWS LWS Bereich erklärt.
Ich habe ein Rezept für Spiraldynamik und eins für Votja.
Sie hat mich vorher nach meinen persönlichen Schrotherfahrungen befragt.
Ich soll das Schrothen auch erst einmal beibehalten.
Sind beides Privatrezepte. Keine Ahnung wie das mit der Kasse läuft.
Ich werde mich diesbezüglich mal wegen der Kostenübernahme mit meiner Kasse in Verbindung setzten.

Dieses Votja sagte mir bis gestern gar nichts, und google schmeißt in meinem Umkreis hier von 50km auch keine Praxis raus die das anbietet.
Auch Spiraldynamik sind 30km von mir aus, aber ich werde es auf jeden Fall einmal versuchen.

Ein MRT der Wirbelsäule solll nun erst mal mehr Licht in das ganze bringen.

Ja, das mit deer Klinik bringe ich noch einmal in Erfahrung.
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Re: Nachfolge Dr. Hoffmann

Beitrag von Klaus » Mi, 13.03.2019 - 13:29

Hallo Luca,
Sind beides Privatrezepte. Keine Ahnung wie das mit der Kasse läuft.
Normalerweise werden bei gesetzlich Versicherten entsprechende Krankenkassen-Verordnungen ausgestellt. Es sei denn, Du bist privat versichert?
Die Spiraldynamik ist keine Kassenleistung, deswegen die Privatverordnung. Manchmal war hier im Forum die Rede davon, dass Spiraldynamik aufgrund einer KG Verordnung (ohne Angabe Spiraldynamik!) durchgeführt wurde, was aber nicht zulässig ist und in der Regel auch nicht die Leistung Spiraldynamik vergütet.
Die Votja Therapie ist eigentlich eine Kassenleistung, insofern verstehe ich die Privatverordnung nicht.

Gruß
Klaus

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Re: Nachfolge Dr. Hoffmann

Beitrag von LucaNRW » Mi, 13.03.2019 - 13:33

Ich bin Privatversichert. Bekomme also immer Privatrezepte.
Wusste aber auch nicht was Kassenleistung ist, und was nicht.
Der einzige der schon mal Ärger macht, ist die Beihilfestelle.
LG
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Re: Nachfolge Dr. Hoffmann

Beitrag von Klaus » Mi, 13.03.2019 - 13:46

Ok. Dann stellt sich das anders dar.
Ich weiß nur, dass die Leistungen der privaten Kassen sehr voneinander abweichen können. Gerade bei einer REHA ist das häufig mit privatem hohen finanziellen Aufwand verbunden.

Gruß
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Re: Nachfolge Dr. Hoffmann

Beitrag von LucaNRW » Mi, 13.03.2019 - 13:50

Ich muss mich da noch mal genau informieren.
Die Dame von der Kasse wollte heute Morgen erst mal ein Attest mit Diagnosen, Begründung der Notwendigkeit Dauer und Klinik von Frau Dr.
Das soll ich erst mal einreichen.
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