schroth=schwierig?

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kessi
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schroth=schwierig?

Beitrag von kessi » So, 29.12.2002 - 00:43

Sind die SchrothÜbungen schwierig?
Damit meine ich, ob viel Koordination nötig ist, man stehen muss, Bewegungen macht, die man (außer mit Spiegel) nicht sehen kann, usw.
Gibt es Leute, die´s probiert haben, es aber nicht kapiert haben/nicht ausführen konnten, oder sind die Übungen machbar, bzw. gibt es ein großes Spektrum, für jeden ´was dabei...?

Herzliche Grüße,
Kessi

Dr. Steffan
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Beitrag von Dr. Steffan » So, 29.12.2002 - 13:24

Die Übungen nach Katharina Schroth sind schon sehr anspruchsvoll. Man kann sie in der Regel nicht alleine aus einem Buch oder von einem Krankengymnasten lernen. Zum Anfang ist eine mindestens 4 wöchige REHA notwendig. Hier wird das Grundprogramm vermittelt. Danach ist man in der Lage die Übungen alleine zu Hause durchzuführen. Eine Kontrolle vom ausgebildeten Schroth Therapeuten ist nur ab und zu notwendig.
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Beitrag von kessi » So, 29.12.2002 - 15:36

Es ist selbstverständlich, dass man sich solche komplexen Übungen nicht selbst beibringen kann.

Was bedeutet aber "anspruchsvoll"? Sind sie schwer zu lernen, oder schwierig durchzuführen...?

Angenommen, man lernt die Übungen in REHA... muss man dazu zB gut stehen können? In welchen (wackeligen?) Positionen turnt man?

Danke,
Kessi

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Beitrag von BZebra » Mo, 30.12.2002 - 06:19

Hallo Kessi,

die Grundpositionen, in denen die Übungen durchgeführt werden sind an für sich ganz einfach (keine wackeligen Positionen, kann wirklich jeder).

Die Schwierigkeit liegt mehr in den Details, beim Aneignen eines guten Körpergefühls für die einzelnen Korrekturen usw.
Es gibt "Abstufungen" bei der Schwierigkeit der Schroth-Übungen und zwar abhängig von Deinem Intellekt, Konzentrations- und Koordinationsvermögen und Körpergefühl.

Aber zu Deiner Beruhigung: Es gibt auch geistig Behinderte, die Schroth lernen und Kinder ab 7 Jahren tun das auch. Solche Leute führen dann die Übungen mehr mechanisch durch; sie sind dann natürlich viel weniger effektiv.

Um Schroth richtig gut zu können muß man schon mehrere Male zu einer Kur kommen, deshalb wird ja auch empfohlen, alle 1 - 3 Jahre eine zu machen.

Liebe Grüße,
BZebra

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Beitrag von kessi » Mo, 30.12.2002 - 13:59

Dass ich die Übungen theoretisch verstehen kann, bezweifle ich nichtl!

Für mich ist es aber schon sehr schwierig, zB im Vierfüßler einen Arm zu heben (von Strecken ganz zu schweigen)- obwohl ich weiß wie es aussehen soll, wie es geht.

Abstufungen im Schwierigkeitsgrad hört sich net schlecht an.

Da sich die Skoliose im Moment wieder verschlechtert, habe ich mich eben gefragt, ob vielleicht net Schroth sinnvoll wäre,
aber meine Krümmung ist nicht immer gleich, (da ich Botox bekomme, je nach dem, ob man genau die gleichen Stellen, mit der gleichen Menge usw. spritzt oder alles insgesamt schlechter wird, ändert sich das) müssten sich die Übunge auch anpassen (dann hätte das ganze keinen so großen Sinn) ?!
Ich habe schon vor, mal mit Schroth anzufangen, aber im Moment geht das net, weil andere Sachen, wie zB die Füße wichtiger sind.

die
Kessi

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Beitrag von Laarraa » Mo, 30.12.2002 - 15:01

xyz
Zuletzt geändert von Laarraa am Fr, 18.09.2009 - 19:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von BZebra » Di, 31.12.2002 - 00:17

Gepostet von kessi
... müssten sich die Übunge auch anpassen (dann hätte das ganze keinen so großen Sinn)?!
Nein, also selbst wenn Deine Krümmumng mal stärker oder schwächer ist bleiben die Übungen die selben. Es hängt nur davon ab, wo die Bögen sitzen und in welche Richtung sie gehen, und das ändert sich durch das Botox bestimmt nicht. Also da brauchst Dir keine Sorgen zu machen.

Ich weiß jetzt auch nicht so ganz was Laarraa mit "hinfallen" meint. Fallen tust Du da garantiert nicht.

Und was Deine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit angeht. Es gibt z.B. auch Patienten mit spastischen Lähmungen. Schon schwerere Fälle bei denen das gesamte Gangbild beeinträchtigt ist. Auch diese findest Du in Sobernheim. Sollte es mal irgendeine Übung geben, die Du nicht durchführen kannst, dann läßt Du sie halt bleiben und machst derweil eine andere. Es gibt da genügend Auswahl an Übungen und viele Leute haben irgendwelche Übungen, die sie nicht machen können, weil es in ihren speziellen Fällen nicht so klappt wie es soll.

Liebe Grüße,
BZebra

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Beitrag von kessi » Di, 31.12.2002 - 12:28

Danke, BZebra!

Das wollte ich hören. :freude:

Wenn es also genügend Übungen gibt, für jeden etwas dabei ist, werde ich es fest im Kopf behalten, mal Schroth zu lernen.

Kann man in einer REHA neben Schroth auch andere Therapien (zB Bobath) bekomen, die aber net für den Rücken sind?

Grüßle,
Kessi

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Beitrag von Dr. Steffan » Do, 02.01.2003 - 08:09

Bei uns sind alle Krankengymnastischen Therapieformen möglich.

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Beitrag von Laarraa » Do, 02.01.2003 - 18:05

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