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BeitragVerfasst: So, 29.12.2002 - 10:50 
Hi ihr's!

Ich bin in der 9.Klasse Gymnasium und hab beschlossen nach der 10.abzugehen(Absolut kein Bock mehr und auch schlecht in der Schule)und eine Ausbildung zur Physiotherapeutin zu machen.Ich hab deshalb mal ein paar Fragen:
1.WO kann ich überall solche Ausbildungen machen?Gibt es spezielle Schulen dafür?
2.WIE lange dauert die Ausbildung?Ich hab irgendwo mal 3 Jahre gelesen,stimmt das?
3.Kann ich mich auf spezielle Arten der Physiotherapie speziallisiern?(z.B.Schroth,da ich das selber auch mache?)
4.Ist meine Skoliose(nicht sooo stark 20° oder knapp drüber)ein Hinderniss in der Ausbildung?

Ich hoffe mir kann da jemand weiterhelfen.Würd mich freuen.
Schönen Start ins neue Jahr(Bin ab morgen bei "schrothis":P in Köln wegen Sylvester)

Macht's gut
Kathi


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BeitragVerfasst: So, 29.12.2002 - 13:31 
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1.WO kann ich überall solche Ausbildungen machen?Gibt es spezielle Schulen dafür?

Es gibt staatliche Schulen (umsonst, aber mit heftigen Aufnahmeprüfungen) und Private die was kosten. Wir haben in unserer Klinik auch eine KG Schule.

2.WIE lange dauert die Ausbildung?Ich hab irgendwo mal 3 Jahre gelesen,stimmt das?

Ja das stimmt.

3.Kann ich mich auf spezielle Arten der Physiotherapie speziallisiern?(z.B.Schroth,da ich das selber auch mache?)

In der Ausbildung nicht. Später kann man zusatzqualifikationen erlangen und sich natürlich auch spezialisieren.

4.Ist meine Skoliose(nicht sooo stark 20° oder knapp drüber)ein Hinderniss in der Ausbildung?

Nein. Zwar mußt Du eineige Dinge machen die nicht so gut für die Wirbelsäule sind aber nach der Ausbildung kann man sich ja entscheiden in welche Richtung man gehen will.

Dr. Steffan

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BeitragVerfasst: So, 29.12.2002 - 19:04 
Hi Kathi!

Ich mache in einigen Monaten mein Examen zur Physiotherapeutin und ich kann nur sagen: Mach es!!!
Es ist ein total schöner Beruf mit Zukunft und man kann ich sich nach der Ausbildung von 3 Jahren in jede erdenkliche Richtung fortbilden.
Das mit der Skoliose dürfte kein Problem sein, ich bin operiert und habe auch keine Probleme. Man ist sehr viel in Bewegung und lernt viel über rückengerechtes Verhalten etc. Auf jeden Fall macht es richtig Spass!

Liebe Grüße
Katrin


P.S.: Hab auch die Schule abgebrochen, weil ich total schlecht war. Die Ausbildung klappt trotzdem total gut!


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BeitragVerfasst: Mo, 30.12.2002 - 21:13 
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Hallo,
ich wollte auch sehr gerne eine Ausbildung zur PT machen.
Ich finde diesen Beruf einfach schön. Man kann aktiv einem Menschen helfen, ganz anders als ein Job am Schreibtisch, wo man Menschen nur auf dem Papier kennt und darüber entscheiden muß...
Erst wurde mir gesagt, dass ich das mit meinem Rücken vergessen kann, weil Krümmung LWS 51° und BWS 48°.
Das wollte ich nicht so recht glauben, weil ich so gut wie keine Probleme habe, bis auf ein paar kleine Zieperlein wie jeder andere auch.
Beim meiner Kur vor 3 Wochen hat man dann gesagt das wäre gar nicht war. Ich habe also wieder Hoffnung geschöpft. Doch dann kam das nächste Gegenargument. Es soll sehr schwer sein nach der Ausbildung eine Stelle zu bekommen. Man muß bereit sein bundesweit eine Stelle anzunehmen. Und wenn man dann mal so in den Medien die Meldungen über die x-te Kürzung im Gesundheitswesen hört, macht man sich auch so Gedanken um die Zukunft in dem Beruf.
Ich habe da zuviel Angst meinen jetzigen eigentlich sicheren Job (macht im Moment weniger Spass, aber wo ist es schon perfekt???) an den Nagel zu hängen um die teure Ausbildung zu machen und dann keinen Job zu finden.
Noch bin ich jung, noch könnte ich was ändern. Aber leider bin ich eher ein Pessimist.
Ach so, außerdem würde ich Probleme bei der Stellensuche haben, weil ich nicht permanent schwer heben darf, d.h. eine Anstellung in einem normalen Krankenhaus wäre tabu. Ist das wahr???

Martina


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BeitragVerfasst: Mo, 30.12.2002 - 21:47 
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Hallo Katrin!

ich hatte dir glaub ich schonmal in einem anderen Post geantwortet, aber ist ja egal.

Mich interessiert, ob du den Leuten/Lehrern bei deiner PT-Schule gesagt hast, dass du operiert bist, oder haben die des erst später mitbekommen?
War deine OP in anderen Schulen ein Hindernis dich aufzunehmen?
Hattest du Probleme, weil du evtl. nicht unbedingt alle Übungen mitmachen konntest?

Machs gut
Kathrin - (,die momentan im Gips ist! *schnief*)


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BeitragVerfasst: Di, 31.12.2002 - 09:25 
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Das mit der Gesundheitspolitik ist schon ein Problem. Leider wissen wir nicht wohin das noch geht. Ich würde mich dennoch nicht von meinem Traumberuf abbringen lassen. Je nach dem wo Du wohnst kann es allerdings schon sein das Du umziehen mußt um einen Job zu bekommen.
Dr. Steffan

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BeitragVerfasst: Di, 31.12.2002 - 09:33 
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Hallo Dr. Steffan,

ich wohne im Westerwälder Hinterland. D.h. Stellenmäßig würde es bei mir ein Problem geben. Ich wäre auch bereit weitere Strecken zu fahren, das mache ich jetzt auch. Nur mit dem Umzug müßte ich einiges biegen, weil ich familiär ziemlich gebunden bin. Wer weiß, vielleicht ergibt sich ja doch etwas


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BeitragVerfasst: Di, 31.12.2002 - 09:56 
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Wenn das mit dem Umzug kein Problem wäre, wir suchen immer interessierte Physiotherapeuten die sich mir Schroth beschäftigen.
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BeitragVerfasst: Di, 31.12.2002 - 12:28 
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Hallo!
Ich war mal auf einem Vortrag über den Beruf Physiotherapeutin, den ein Vertreter einer solchen Schule gehalten hat und da hieß es, sie nehmen keine Skoliosepatienten als Schüler. Ich habe allerdings auch nicht genauer nach einer Begründung gefragt. Ich muss auch noch dazu sagen, dass man dort auch zur Gymnastiklehrerin ausgebildet werden kann (was vielleicht mit Skoliose schlecht ist), aber man entscheidet sich ja eigentlich für einen der beiden Berufe.
Aber anscheinend ist diese Schule da eine Ausnahme...

Viele Grüße und einen guten Rutsch!
Vera


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BeitragVerfasst: Di, 31.12.2002 - 13:57 
Hallo Kaethelschen im Gips! (du arme!)

Ich hatte mir noch vor der Bewerbung einen Termin mit der Schulleiterin ausgemacht und habe mit ihr in aller Ruhe drüber geredet. Sie hat gemeint, dass sie kein Problem sieht. Der Aufnahmetest ging auch super.
Die Lehrer wussten nicht Bescheid, haben es dann aber so nach und nach mitbekommen und alle waren der Meinung, dass Skoliose und PT kein Problem ist, auch nicht wenn man operiert ist.
Gerade in dem Beruf stößt man auf eine allgemeine Toleranz gegenüber Handicaps und das ist sehr schön.
Ich habe auch mit der Arbeitsstelle keine Probleme. Ich bin zwar noch nicht fertig, aber ich bin über einen Nebenjob schon an eine Praxis gelangt, die mich übernimmt!
Ich kann es jedem nur empfehlen, traut euch einfach! (und drückt mir die Daumen, dass ich mein Examen schaff *zitter*!)

Guten Rutsch ins neue Jahr!!!
Katrin


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BeitragVerfasst: Di, 31.12.2002 - 14:05 
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Mich hat PT und überhaupt Medizin schon immer interessiert. Habe mir sogar ein paar Fachbücher gekauft. Bin trotzdem im Büro gelandet.
Jetzt noch mal zur Schule: Viel sitzen sei nicht gut für die Wirbelsäule, schwer heben auch nicht, was ist eigentlich der perfekte Beruf bei Skoliose??? Ich glaube gar keiner. Man muß versuchen sich zu arrangieren.
Ich dachte immer eine Arbeit als PT sei sogar gut, weil man sich einfach bewegen muß und man viel mehr über den Körper erfährt und damit auch weiß wie am sich am schonensten verhält.
Wenn ich sehe wie viele Menschen mit "gerader Wirbelsäule" Probleme haben und nicht mehr arbeiten können und andere im gleichen Alter mit Skoliose gar nicht, das ist schon verblüffend. Es werden zu wenig Chancen gegeben und zu viele Vorurteile in die Welt gesetzt.


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BeitragVerfasst: Di, 31.12.2002 - 14:10 
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Hallo Katrin,
kannst du so ein wenig über die Ausbildung erzählen? Wie läuft das so ab?
Ist es schwer?
Was gefällt dir am meisten daran?
Was wird denn bei der Aufnahmeprüfung so gefragt?
Wie ist das finanziell zu schaffen?
Wie alt warst du als du angefangen hast?

Ich werde 23, ist denke ich schon ein wenig zu alt, oder?


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BeitragVerfasst: Mi, 01.01.2003 - 16:10 
Hi bluecat!

Also gleich zu Anfang: Mit 23 bist du nicht zu alt. Ich habe mit 17 angefangen und bin die jüngste. Die meisten sind so Dein Alter, manche schon über 30.
Im 1. Ausbildungsjahr hat man nur Schule, den ganzen Tag. Das war schon recht anstrengend. Man wird überflutet mit neuen Sachen und das war nicht so einfach. Aber nach einer Weile ging es. Am übelsten ist wohl Anatomie. Jeden Muskel auswendig können, das war schon arg, aber durchaus machbar!
Im 2. Jahr hat man dann Vormittags Praktikum im Krankenhaus, wo man schon richtig am Patienten arbeiten darf. Das macht einfach total Spass, man lernt auch viel am Patienten selber. Nachmittags ist dann weiterhin Unterricht, manchmal auch Abendvorlesung bis 18.30.

Aufnahmetest? *grübel* War nicht schwer, ein bischen Sport machen und einen Text zusammenfassen, das war wirklich einfach!
Man hat innerhalb der Ausbildung immer wieder Prüfungsblöcke, wo alles abgefragt wird. Wenn man besteht, darf man dann ins nächste Praktikum (also etweder Neurologie, Orthopädie, Chirugie etc...)

Was mir am Besten gefällt ist die Arbeit im Krankenhaus mit den Patienten. Man stösst auf so viele liebe Menschen und der Beruf verändert irgendwie auch die eigene Persönlichkeit positiv. Auch lustig ist das Üben aneinander im Unterricht. Wie du Dir vorstellen kannst, geht es da oft ziemlich chaotisch her und es gibt immer viel zu lachen!

Ja, und nach 3 Jahren dann Examen. Kann ich ja von erzählen, wenn ich´s hinter mir hab!

Liebe Grüße!
Katrin


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BeitragVerfasst: Mi, 01.01.2003 - 16:44 
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Registriert: Mi, 21.08.2002 - 08:40
Beiträge: 62
Wohnort: Freising
Hallo Katrin!

Na, dann macht mir das ja wieder Mut, evtl. doch eine PT-Ausbildung zu machen. Mal schaun.
Meint ihr denn eigentlich, dass generell ein Beruf im Krankenhaus oder so, zu anstrengend für die Skoliose ist? Zwecks schwerem Heben, oder dergleichen. denn eigentlich würd ich nach dem Abi gern ein FSJ im Krankenhaus machen, aber jeder um mich rum rät mir davon ab und meint, ich könnte das mit meiner versteiften WS net schaffen- würde aber so gerne mal das Gegenteil beweisen!! Denn warum soll man immer nur das glauben,was die andere sagen??
Was meint ihr denn dazu? Habt ihr dabei Erfahrungen?

Guten Rutsch,
Kathrin


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BeitragVerfasst: Mi, 01.01.2003 - 18:35 
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Wohnort: Eifel
Alter: 39
Geschlecht: weiblich
Diagnose: idiopathische thorakolumbal Skoliose
01/2010 thorakal 48°
09/2010 im Korsett 21°
08/2011 72h ohne Korsett ~37°
Therapie: Schroth-KG, 7 Rehas in Bad Sobernheim (91,92,93,95,97,'03,'10)
Rahmouni-Korsett 2002-2004
CCtec-Korsett 2010-2013
Zitat:
Gepostet von Vera T.
Ich war mal auf einem Vortrag über den Beruf Physiotherapeutin, den ein Vertreter einer solchen Schule gehalten hat und da hieß es, sie nehmen keine Skoliosepatienten als Schüler.
Diese Einstellung hab ich an einigen Schulen kennengelernt. Ich habe Einstellungsprüfungen und -untersuchungen u.a. in Köln, Düsseldorf, Aachen und Trier gemacht und hab bei den medizinischen Untersuchungen immer gleich gesagt bekommen, dass ich mir mit einer solchen Skoliose (50° und 30°) keine großen Hoffnungen auf einen Schulplatz machen sollte und so kam es dann auch, dass ich an keiner Schule genommen wurde.

Der Schwierigkeitsgrad der Einstellungstests variiert sehr, bei manchen muss man nur ein paar "Geschicklichkeitsübungen" machen, bei anderen muss man zweistündige theoretische Tests machen...

Lieben Gruß, sloopy


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BeitragVerfasst: Do, 02.01.2003 - 12:12 
Also wenn ich das so lese, merke ich, dass ich ganz schön Glück hatte weil ich genommen wurde.
Zum Heben: Ja, man muss schon viel heben, u.a. muss man bettlägerige Patienten mobilisieren und schwere Beine heben und so Sachen. Aber wir haben vorher ganz genau rückengerechtes Tragen und Heben gelernt, also das berühmte "aus den Beinen heben" und wenn man sich daran hält, dann geht es echt. In der Ausbildung arbeitet man auch im Team und wenn da ein 160 kg -Patient ist, dann macht das halt besser jemand mit mehr Kraft bzw- unsere männlichen Mitarbeiter. Da ist eigentlich jeder rücksichtsvoll bei mir und ich denke, das würde bei euch nicht anders sein.
Nach der Ausblidung kann man sich ja seine Richtung aussuchen. Sicher würde ich nicht gerade im Schwerbehindertenbereich arbeiten, wo man schwer heben muss. Aber man kann z.B. in Richtung Kardiologie was machen (Herz-Kreislauftraining) und da muss man gar nicht tragen!
Ich habe nur gute Erfahrungen gemacht. Am Anfang hat mir auch jeder abgeraten und den Satz "Oh, du mit Deinem Rücken Physiotherapeutin, ob das gutgeht?" kann ich nicht mehr hören. Ich hab der Sache einfach getrotzt und es riskiert. Zum Glück klappt es. Und gerade als Frau arbeitet man wahrscheinlich eh nicht durchgehend ganztags, sondern wenn man erstemal Kinderchen hat, dann halbtags. Und dafür ist der Beruf ideal.

Liebe Grüße


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