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BeitragVerfasst: Mi, 22.03.2017 - 11:05 
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Hallo zusammen,

ich bin gestern auf dieses Forum gestoßen und immer wieder wurden bestimmte Ärzte erwähnt. Ich habe dann mal auf jameda geschaut und teilweise sind deren Bewertungen doch recht 'durchwachsen'.

Jetzt einmal Hand auf's Herz(!):

Wie stark hängen die Behandlungen denn von der Krankenversicherung des Patienten ab? Ich kann mir einfach vorstellen, dass z. B. ein Patient, der gut betucht ist und alles selbst bezahlen kann, ganz anders behandelt wird, als jemand, der nur gesetzlich versichert ist. Gerade bei Ärzten, wo die Bewertungen sich dann aus extrem positiven und extrem negativen Bewertungen zusammensetzen, kommt bei mir immer das Gefühl auf, dass diese sich leicht in 'privat' und 'gesetzlich' einteilen lassen. Ansonsten müsste das Bewertungsbild ja ganz anders ausfallen bzw. könnten die Meinungen nicht so extrem auseinander gehen. Im Endeffekt bringt dann doch auch der vielgelobte 'Spezialist' herzlich wenig, wenn er mich nur ungerne behandelt, weil ich als Patient einfach nicht so rentabel bin wie andere.

Kann das sein?


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BeitragVerfasst: Mi, 22.03.2017 - 13:05 
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Therapie: MT, KG, Osteo.
1.Korsett 5/12, Rahmouni
2.Kors. 8/13, Rahmouni
3.Kors. 12/14, mit Halsteil
4.Kors. 3/16, 2-Schaliges Rahmouni mit Halsteil
Hallo,

interessierternutzer hat geschrieben:
Gerade bei Ärzten, wo die Bewertungen sich dann aus extrem positiven und extrem negativen Bewertungen zusammensetzen, kommt bei mir immer das Gefühl auf, dass diese sich leicht in 'privat' und 'gesetzlich' einteilen lassen. Ansonsten müsste das Bewertungsbild ja ganz anders ausfallen bzw. könnten die Meinungen nicht so extrem auseinander gehen.

Da machst du es dir ein wenig zu einfach! ;)
Wenn sich etwas "leicht" in vordefinierte Gruppen einteilen lässt (gut/böse, dumm/schlau, zufrieden/unzufrieden), dann solltest du hellhörig werden. Denn in aller Regel sind die Sachverhalte zu kompliziet um in einfache Raster zu passen.
Den Spezialisten pauschal Profitgier vorzuwerfen, um zu erklären warum die Leute dort so Unterschiedliches schreiben, ist sicher nicht der richtige Ansatz.

Über die hier gelisteten Ärzte ist mir nichts in der Art bekannt. Und soetwas würde hier sicher schnell die Runde machen. Die weitaus meisten hier im Forum sind schließlich gesetzlich versichert und oft auch finanziell nicht in der Lage so eine Behandlung selbst zu zahlen. Die Eigenleistungen, also das was man selbst zahlen muss, da keine Kassenleistung, werden hier offen besprochen.

Mich wundert, dass du nicht auf die Idee kommst, dass Bewertungsportale dieser Art vielleicht grundsätzlich kein neutrales Bild vermitteln. Wer schreibt denn dort? Es sind doch häufig diejenigen, die aus irgendwelchen schwer zu beurteilenden Gründen sehr unzufrieden waren. Oder die wenigen, die nicht meckern sondern auch mal loben wollen. Das ganze Mittelfeld setzt sich doch nicht nach so einem Arztbesuch hin und bewertet den Besuch auf so einer Seite.

Dagegen halte ich die Berichte, die wir hier von den teilweise seit Jahren sehr aktiven Mitgliedern bekommen, für wesentlich fundierter. Auch wenn so ein Bericht natürlich immer subjektiv ist. Wie sollte es auch anders sein?

interessierternutzer hat geschrieben:
Jetzt einmal Hand auf's Herz(!):


Wir haben hier ununterbrochen die Hände auf den Herzen! ;) Gaaanz ehrlich... :lach:

Ansonsten könnten wir hier nämlich einpacken.

LG, Gaby


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BeitragVerfasst: Mi, 22.03.2017 - 20:45 
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Hallo

interessierternutzer hat geschrieben:
Ich kann mir einfach vorstellen, dass z. B. ein Patient, der gut betucht ist und alles selbst bezahlen kann, ganz anders behandelt wird, als jemand, der nur gesetzlich versichert ist.

Also die Behandlung bei Fehlstellungen der Wirbelsäule setzt sich aus verschiedenen Maßnahmen zusammen:

1. Der Besuch beim Spezialisten
Terminvergabe: könnte evtl. bei privat Versicherten schneller gehen, schwer zu beurteilen, da wir nur wenige solcher User mit eingestellten Berichten haben, wo das aber nicht klar ist.
Diagnose und Behandlungsempfehlung: Da das Thema sehr komplex ist, gibt es immer eine längere Beratungszeit bei allen Patienten, wobei Dr. Hoffmann als einzigster noch einen privaten Aufschlag von 65 € berechnet, weil die Kasse nur eine übliche kurze Beratungszeit bezahlt.
Es ergeben sich häufig nach solchen Terminen weitere Fragen, aber ich glaube nicht, dass man die z. Bsp. als Selbstzahler in einer noch längeren Zeit gleich dort klären könnte. Man muss wirklich viele Dinge erst einmal verkraften.

2. die Behandlungsempfehlungen:
Eine Schroth REHA ist im Ablauf für alle gleich und für privat Versicherte in der Regel sogar viel teurer, als der Eigenanteil von 10€ /pro Tag.
Ambulante Schroth KG reicht nach einer REHA in der Regel mit den üblichen Verordnungsmodalitäten aus. Selbstzahler können das natürlich beliebig ausdehnen.
Ein Korsett insbesondere bei Erwachsenen bedarf einer guten Begründung und manchmal viel Atem für einen evtl. Widerspruch. Selbstzahler haben da natürlich kein Problem.
Mögliche spätere ergänzende Maßnahmen wie z.Bsp. Rolfing sind für Selbstzahler natürlich auch kein Problem, aber viele User machen auch private Mittel frei, wenn es um die Gesundheit geht.

Zum besseren Verständnis sei noch gesagt, dass die Spezialisten bei der Behandlung auf sehr viele Patienten unterschiedlicher Art angewiesen sind, um mit den entsprechenden praktischen Erfahrungen so gut wie möglich arbeiten zu können. Nur mit privat Versicherten oder Selbstzahlern geht das nicht!

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Do, 23.03.2017 - 11:26 
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Diagnose: mein 16 jähriger Sohn hat eine Skoliose (am Ende fast 90° in der BWS, 70° in der LWS) und ist jetzt seit dem 23.3.17 operiert und hat jetzt 54° thorakal und 30° lumbal
Therapie: wir hatten ein Korsett von CCTec, haben Spiraldynamik, Vojta, Osteopathie, Schroth gemacht und machen mit Spiraldynamik auch nach der OP weiter
Ich kann zu uns sagen, dass wir nicht einmal das Gefühl hatten als Kassenpatienten schlechter behandelt worden zu sein.
Wir hatten bei beiden Spezialisten, wo wir waren und der letzte war Dr. Wilke immer schnell und rechtzeitig einen Termin, konnten alle unsere Fragen loswerden und wir fühlten uns nie schnell oder unfreundlich abgehandelt, sondern kompetent und ausführlich beraten.
Für andere hier empfohlene Ärzte kann ich nicht sprechen, weil wir nie dort waren

Und neben dem, dass auch Ärzte mal einen schlechten Tag haben, gibt es auch Patienten, die nie mit irgendetwas zufrieden sind und die dann nichts Besseres zu tun haben, als ihren Ärger ins Internet zu stellen. Die meisten "normalen" Patienten haben glaube ich genug mit anderen Dingen zu tun und bewerten nicht jeden Arztbesuch, den sie machen, wie schon oben geschrieben wurde

Und ich habe dieses Forum hier immer als sehr ehrlich empfunden, wo man auch sehen kann, dass Menschen auf die verschiedenen Ärzte unterschiedlich reagieren und dass es immer wieder ein Korrektiv durch die unterschiedlichen und meist sehr fair geschilderten Erfahrungen gibt. Das finde ich wesentlich vertrauenswürdiger als ein Internetportal wie jameda und habe den Menschen hier immer mehr vertraut in der Schilderung ihrer Ansichten

schönen Tag euch allen
Sängerin


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BeitragVerfasst: Do, 23.03.2017 - 17:36 
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Hallo zusammen!

Ich war mir nicht sicher, ob meine Schreibweise nicht vielleicht etwas zu "ruppig" rüberkommen würde, bin aber nun sehr erleichtert. Vielen Dank für die vielen freundlichen vor allem nützlichen Antworten!

Ich hätte noch weitere Fragen, aber ich denke, dass ich hierfür dann doch ein eigenes Thema erstellen sollte, damit die Übersicht nicht verloren geht.


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BeitragVerfasst: Do, 23.03.2017 - 18:27 
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Hallo interessierternutzer,

Zitat:
Vielen Dank für die vielen freundlichen vor allem nützlichen Antworten!

Es würde mich interessieren, welchen Nutzen Du denn konkret daraus gezogen hast.
Leider schreibst Du bislang nichts zu Deiner persönlichen Situation, wie das sonst bei neuen Usern üblich ist. Bei den weiteren Fragen in einem neuen Thread solltest Du daran denken, damit eine zielorientierte Diskussion starten kann.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Do, 23.03.2017 - 18:40 
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Hallo Klaus,

das möchte ich gerne tun und habe hier nun ein Thema dazu erstellt.

Liebe Grüße

interessierternutzer


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BeitragVerfasst: So, 26.03.2017 - 08:52 
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Dir Durchschnittsbewertung eines Arztes auf Jameda gibt meiner Ansicht nach ein gutes Bild ab von dem was einen erwartet. Das gilt vor allem dann wenn es für einen Arzt relativ viele Bewertungen gibt und nicht nur eine Handvoll. Dann mitteln sich übertrieben positive und übertrieben negative Bewertungen statistisch relativ gut aus.


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BeitragVerfasst: Mo, 27.03.2017 - 10:27 
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Hallo Bernd,

es ging hier aber um die Bewertung von Spezialisten, die sich seit vielen Jahren aus den hier eingestellten Erfahrungsberichten (teils mit Nachfragen) ergeben haben. Das hat eine ganz andere Grundlage, als die extreme Kurzform bei den Bewertungsportalen.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mo, 27.03.2017 - 12:24 
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Hallo Klaus,

für mich ist das Durchschittsurteil von Jameda die auf den Punkt gebrachte Erfahrung vieler User. Die Kurzbewertungen der User spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Das ist genau das, was jemand braucht, wenn er sich fragt, zu welchem Skoliosespezialist er den gehen soll wobei natürlich auch noch individuell Themen wie Entfernung etc. eine Rolle spielen. Das ist für so eine Entscheidung sehr hilfreich. Niemand hat die Zeit und die Resourcen, vor der Arztwahl tausende individuelle und längere Erfahrungsberichte, wie sie u.a. in diesem Forum verfügbar sind, auszuwerten. Dafür braucht es etwas "griffigeres" und da ist eine Durchschnittsnote aus meiner Sicht ideal. Ich bin vor einigen Jahren umgezogen und habe mit Hilfe von Jameda meine neuen Ärzte ausgewählt und bin so sehr gut gefahren.

Viele Grüße

Bernd


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BeitragVerfasst: Mo, 27.03.2017 - 15:47 
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1.Korsett 5/12, Rahmouni
2.Kors. 8/13, Rahmouni
3.Kors. 12/14, mit Halsteil
4.Kors. 3/16, 2-Schaliges Rahmouni mit Halsteil
Hallo Bernd,

ich denke es ist etwas ganz Anderes, wenn man einen Zahnarzt oder einen Hausarzt sucht. Da ist Entfernung und Durchschnittsnote für Arzt und Team sicher aussagekräftig und wichtig.

Bei einem Spezialisten für Wirbelsäulenerkrankungen geht es um ganz andere Dinge, die nichts mit der Freundlichkeit am Empfang, der Wartezeit oder dem Bemühen des Arztes zu tun haben. Es geht einzig um Wirbelsäulenkompetenz und Behandlungserfolge. Und das kann ein einzelner Patient unmöglich beurteilen. Dazu fehlt der überwiegenden Mehrheit die Erfahrung und natürlich der Überblick über einen Großteil der Patienten des Arztes. Dazu braucht es Jahre und viele komplette Krankengeschichten um das beurteilen zu können. Und das kann nur ein solches Forum leisten. Oder eine wissenschaftliche Studie, die es jedoch meines Wissens nicht gibt.

LG, Gaby


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BeitragVerfasst: Mo, 27.03.2017 - 19:35 
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Hallo Bernd,

Zitat:
Niemand hat die Zeit und die Resourcen, vor der Arztwahl tausende individuelle und längere Erfahrungsberichte, wie sie u.a. in diesem Forum verfügbar sind, auszuwerten.

Deswegen gibt es ja die Liste mit den Spezialisten, die sich aus diesen Erfahrungsberichten ergeben haben. Und dann ist es häufig sogar so, dass es hier weitere Nachfragen zu diesen Spezialisten gibt.
Zitat:
Ich bin vor einigen Jahren umgezogen und habe mit Hilfe von Jameda meine neuen Ärzte ausgewählt und bin so sehr gut gefahren

Wenn Du neue Spezialisten gefunden hast, bitte unbedingt posten.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Fr, 07.04.2017 - 11:26 
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(ergänzte Rekonstruktion eines wegen Systemabsturz verlorengegangenen Posts)

Wie der Titel "jameda Bewertungen hier empfohlener Ärzte" aussagt geht es in diesem Thread ausschliesslich um die Ärzte aus Eurer Liste. Um daraus einen Arzt auszuwählen ist aus meiner Sicht die "Durchschnittsnote" von Jameda ein sehr gutes und griffiges Kriterium. Neue Skoliosespezialisten habe ich auf Jameda nicht gefunden. Nun kommt die Kritik: bei allen Verdiensten, die sich dieses Forum erworben hat, finde ich es schade, dass hier die Meinung, das andere Informationsquellen nicht kompetent sind hier recht weit verbreitet ist. Es mag sein, dass Jameda oft benutzt wird um "Frust abzulassen". Aber in der "Durchschnittsnote" wird das wieder durch positive Bewertungen anderer User ausgeglichen. Bei allen Ärzten, bei denen ich bisher in Behandlung war und bin gibt die Durchschnittsnote bzw. die Kurzbewertungen ein gutes Bild von dem ab, was einen erwartet, sowohl positiv wie auch negativ.


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BeitragVerfasst: Fr, 07.04.2017 - 12:40 
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1.Korsett 5/12, Rahmouni
2.Kors. 8/13, Rahmouni
3.Kors. 12/14, mit Halsteil
4.Kors. 3/16, 2-Schaliges Rahmouni mit Halsteil
interessierternutzer hat geschrieben:
Wie stark hängen die Behandlungen denn von der Krankenversicherung des Patienten ab? Ich kann mir einfach vorstellen, dass z. B. ein Patient, der gut betucht ist und alles selbst bezahlen kann, ganz anders behandelt wird, als jemand, der nur gesetzlich versichert ist. Gerade bei Ärzten, wo die Bewertungen sich dann aus extrem positiven und extrem negativen Bewertungen zusammensetzen, kommt bei mir immer das Gefühl auf, dass diese sich leicht in 'privat' und 'gesetzlich' einteilen lassen. Ansonsten müsste das Bewertungsbild ja ganz anders ausfallen bzw. könnten die Meinungen nicht so extrem auseinander gehen. Im Endeffekt bringt dann doch auch der vielgelobte 'Spezialist' herzlich wenig, wenn er mich nur ungerne behandelt, weil ich als Patient einfach nicht so rentabel bin wie andere.

Kann das sein?


Wundert es dich nun, dass die Bewertungen stark auseinanderdriften oder nicht?
Du sagst da ja gerade etwas ganz Anderes als zu Anfang in dem oben zitierten ersten Beitrag. Da hast du dieses Phänomen noch der Tatsache zugeschrieben, dass alle zufriedenen Patienten, und auch die zufriedenen user des Forums, wohl privat versichert sind... Und jetzt ist für dich die Durchschnittsnote das Wichtigste.

Ich werde nicht ganz schlau daraus, worauf du hinaus willst.

LG, Gaby


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BeitragVerfasst: Fr, 07.04.2017 - 13:06 
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Gesetzlich und privat mag sicher ein Rolle spielen , persönliche Sympathie bzw. Antipathie zwischen Arzt und Patient sind meiner Erfahrung nach eher noch wichtiger. Wenn der "Draht" zwischen Arzt und Patient stimmt läuft es mit der Behandlung besser.


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BeitragVerfasst: Fr, 07.04.2017 - 13:32 
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Hallo Gaby,

Ich bin nicht der User 'interessierternutzer'. Ich habe den Eindruck, Du meinst, wir sind ein und dieselbe Person. Nicht schlimm, kann passieren :-)

Viele Grüsse

Bernd


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BeitragVerfasst: Fr, 07.04.2017 - 18:06 
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2.Kors. 8/13, Rahmouni
3.Kors. 12/14, mit Halsteil
4.Kors. 3/16, 2-Schaliges Rahmouni mit Halsteil
:rolleyes:
Da zeigt sich wieder: Wer lesen kann ist klar im Vorteil, sorry.

Bernd hat geschrieben:
Gesetzlich und privat mag sicher ein Rolle spielen , persönliche Sympathie bzw. Antipathie zwischen Arzt und Patient sind meiner Erfahrung nach eher noch wichtiger. Wenn der "Draht" zwischen Arzt und Patient stimmt läuft es mit der Behandlung besser.

Ich denke das ist einer der Hauptgründe für die sehr unterschiedlichen Bewertungen. Es sagt aber nicht automatisch etwas über den zu erwartenden Behandlungserfolg aus.
Ich kann einen Arzt extrem sympatisch finden, aber trotzdem seine Fachkompetenz anzweifeln.
Umgekehrt kann ich einen hervorragenden Spezialisten für menschlich echt schwierig halten. UND trotzdem hingehen, weil... ich will ihn ja nicht heiraten! ;) Er soll mir helfen mein gesundheitliches Problem bestmöglich zu behandeln.

Bernd hat geschrieben:
Kritik: bei allen Verdiensten, die sich dieses Forum erworben hat, finde ich es schade, dass hier die Meinung, das andere Informationsquellen nicht kompetent sind hier recht weit verbreitet ist.

Dazu kann ich nur nochmal anfügen, was ich schon weiter oben gesagt habe:
Lego66 hat geschrieben:
Bei einem Spezialisten für Wirbelsäulenerkrankungen geht es um ganz andere Dinge, die nichts mit der Freundlichkeit am Empfang, der Wartezeit oder dem Bemühen des Arztes zu tun haben. Es geht einzig um Wirbelsäulenkompetenz und Behandlungserfolge. Und das kann ein einzelner Patient unmöglich beurteilen. Dazu fehlt der überwiegenden Mehrheit die Erfahrung und natürlich der Überblick über einen Großteil der Patienten des Arztes. Dazu braucht es Jahre und viele komplette Krankengeschichten um das beurteilen zu können. Und das kann nur ein solches Forum leisten. Oder eine wissenschaftliche Studie, die es jedoch meines Wissens nicht gibt.

Die Herangehensweise ist eine ganz Andere, meines Erachtens effektivere. Aber das ist nur meine Meinung. Es steht jedem frei sich dazu eine eigene Meinung zu bilden und sich den Arzt des Vertrauens auszusuchen. Aber man darf sich dann auch nicht wundern oder andauernd beschweren, wenn der "reizende Orthopäde mit den guten Durchschnittswerten" einen nicht wirklich weiter bringt. Und das sagen wir hier auch immer wieder, weil wir es leider immer wieder erleben.

LG, Gaby


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BeitragVerfasst: Sa, 08.04.2017 - 08:19 
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Diagnose: Skoliose, 4BH li,
bei Gradzahlen große Messabweichungen,
ca. th. 28°, lu. 35°
LL (L4/L5)
Therapie: Korsett als Jugendliche, damals auch allg. KG; jetzt Schroth und Spiraldynamik;
Reha: Aug/Sep 2011 in Bad Sobernheim, Mai/Jun 2016 in Bad Salzungen
Korsett: 2011-2014 Sanomed
seit 2015 CCtec
Hallo zusammen,

noch mal zum Thema gesetzlich/privat:

Ich bin als gesetzlich Versicherte zu Dr. Wilke gekommen und bin dort inzwischen als privat Versicherte. Der Unterschied ist Null. Ich werde genauso ausführlich beraten, kriege Rezepte für Korsett, Einlagen, Krankengymnastik...
Es mag sein, dass man als Neupatient schneller als privat Versicherter einen Termin bekommt, aber bei mir ging das damals (noch im GWZ Steglitz) auch als gesetzlich Versicherte sehr schnell.
Vorher war ich (gesetzlich versichert) bei Dr. Verres und bin dort ebenfalls sehr ausführlich beraten worden und habe alle Rezepte bekommen.

Es macht einen Unterschied, wenn man durchgehend Krankengymnastik machen will (und keine Langfristgenehmigung hat) und vor Ort jemanden braucht, der Rezepte verschreibt. Ich hatte da in meiner Umgebung als gesetzlich Versicherte ziemlich Probleme. Als privat Versicherte hat man damit kein Problem, da muss man nur sagen, was man will oder ruft in der Praxis an und kriegt die Rezepte zugeschickt. Kompetenter werden die Ärzte vor Ort aber auch nicht dadurch, dass man anders versichert ist ;) Manche sind vielleicht etwas freundlicher, aber meist sind die Termine genauso lang bzw. kurz wie als gesetzlich Versicherte (nur mit dem Unterschied, dass das dann als "besodners schwierige" oder "ausführliche Beratung" gilt und entsprechend abgerechnet wird. Manchmal werden mehr Untersuchungen gemacht (jetzt nicht bei Orthopäden, aber anderen Fachrichtungen), aber ob die wirklich notwendig wären...

Ansonsten finde ich persönlich, dass diese Onlinebewertungen nur bedingt helfen. Mir hat das mit Orthopäden vor Ort nicht geholfen, da fand ich die mit den guten Bewertungen grottig. Allerdings mögen die Ärzte auch einfach bei Knieproblemen oder Sonstigem kompetenter sein als bei Skoliose. Die Kompetenz ist aber als Patient ohnehin häufig schwer zu beurteilen - wenn ich zu meinem Zahnarzt immer nur zur Kontrolle gehe, weiß ich nicht, wie er eine Wurzelbehandlung durchführen würde. Wenn man aber sonst keinen Anhaltspunkt hat und keine persönlichen Empfehlungen kennt, ist das wahrscheinlich besser als nichts.
Lego66 hat geschrieben:
Ich kann einen Arzt extrem sympatisch finden, aber trotzdem seine Fachkompetenz anzweifeln.
Umgekehrt kann ich einen hervorragenden Spezialisten für menschlich echt schwierig halten. UND trotzdem hingehen, weil... ich will ihn ja nicht heiraten! ;) Er soll mir helfen mein gesundheitliches Problem bestmöglich zu behandeln.

Ersteres sehe ich auch so. Mir persönlich ist die Sympathie aber auch zu einem gewissen Grad wichtig. Denn ich möchte auch keine Bauchschmerzen kriegen, wenn der nächste Arztbesuch ansteht, in der Angst, was ich da wieder an den Kopf geworfe kriege (ist mir schon passiert, aber nicht bei den hier empfohlenen Spezialisten).

Bernd hat geschrieben:
Wie der Titel "jameda Bewertungen hier empfohlener Ärzte" aussagt geht es in diesem Thread ausschliesslich um die Ärzte aus Eurer Liste. Um daraus einen Arzt auszuwählen ist aus meiner Sicht die "Durchschnittsnote" von Jameda ein sehr gutes und griffiges Kriterium.


Hallo Bernd, ich würde in diesem Forum eher die eingestellten, ausführlichen Erfahrungsberichte (gute wie negative) zu den Ärzten lesen als jameda. Aber das kann natürlich jeder handhaben wie er mag. Für mich war unter den hier empfohlenen Ärzten in erster Linie entscheidend, wie gut ich denjenigen erreichen kann, also ein noch viel einfacheres Kriterium...

Viele Grüße,
mick


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BeitragVerfasst: Sa, 08.04.2017 - 10:09 
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Hallo Bernd,

Zitat:
Es mag sein, dass Jameda oft benutzt wird um "Frust abzulassen". Aber in der "Durchschnittsnote" wird das wieder durch positive Bewertungen anderer User ausgeglichen. Bei allen Ärzten, bei denen ich bisher in Behandlung war und bin gibt die Durchschnittsnote bzw. die Kurzbewertungen ein gutes Bild von dem ab, was einen erwartet, sowohl positiv wie auch negativ.

Ich denke schon, dass es bei den hier empfohlenen Spezialisten um eine besondere Gruppe geht, die man nicht mit anderen Ärzten vergleichen kann. Aber selbst wenn man sie gleichstellen würde, findest Du bei jameda keine so ausführliche Detail-Beurteilung wie hier im Forum.
Zitat:
Neue Skoliosespezialisten habe ich auf Jameda nicht gefunden.

Gegen eine ergänzende Jameda-Möglichkeit ist deswegen auch nichts einzuwenden, wenn man das persönlich wichtig findet.
Zitat:
Nun kommt die Kritik: bei allen Verdiensten, die sich dieses Forum erworben hat, finde ich es schade, dass hier die Meinung, das andere Informationsquellen nicht kompetent sind hier recht weit verbreitet ist.

Als alleinige Möglichkeit sehe ich Jameda nach wie vor nicht, was hier als Informationsquelle diskutiert wird.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Sa, 08.04.2017 - 13:28 
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Hallo Klaus,

> Als alleinige Möglichkeit sehe ich Jameda nach wie vor nicht, was hier als Informationsquelle diskutiert wird.

dem kann ich zustimmen. Schon alleine für die Einordnung eines Arztes als Skoliospezialist ist die Ärzteliste dieses Forums notwendig. Für die Auswahl, zu welchem Spezialist man geht kann dann z.B. die Durschnittsnote von Jameda herangezogen werden.

Viele Grüße

Bernd


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