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BeitragVerfasst: Mo, 06.03.2017 - 13:06 
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Diagnose: Tochter (9/2002) Skoliose 12 Grad nach Cobb
Therapie: Schroth-Therapie
Hallo zusammen,
meine Tochter (14) hat eine leichte Skoliose (ca. 12 Grad) und bekommt seit ca. 3 Jahren Schroth-Therapie. Die Skoliose hat sich nur etwas verschlechtert in der Zeit (der einseitige Rippenbuckel einseitig ist unverändert).Aber ich mache mir Gedanken, ob sie vielleicht nicht doch eine Schroth-Kur genehmigt bekommen würde. Nun suche ich einen Orthopäden für eine Zweitmeinung. In Frage kämen (entfernungstechnisch) Dr.Steffan in Bad Sobernheim, Dr. Odak in Bad Sobernheim (MVZ) oder Dr. Verres in Bingen.
Wer kann uns zu diesen Orthopäden etwas sagen zu welchen Orthopäden würdet Ihr raten?
Viele Grüße,
Julia3


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BeitragVerfasst: Mo, 06.03.2017 - 19:04 
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Hallo Julia

offenbar hast Du hier schon die Liste der Spezialisten gesehen oder?
Allerdings weiß ich nicht, wie Du auf Slavko Odak (kein Dr. Titel) im MVZ gekommen bist. Dr. Steffan (Forumsmitglied seit 2002) leitet das MVZ und hat mit Sicherheit die größeren Erfahrungen, speziell bei Fehlstellungen der Wirbelsäule.
Bei Dr. Verres bekommt man relativ schnell einen Termin, negative Erfahrungsberichte habe ich deswegen aber noch nicht gelesen.

Notfalls kannst Du im darauf folgenden Quartal eine Drittmeinung einholen, deswegen würde ich in der Wahl keine so große Bedeutung sehen.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Di, 07.03.2017 - 14:35 
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Diagnose: 2008: Idiopathische Skoliose gering (ca.12° beide Bögen)
2015: 51 °LWS 27° BWS
1. Korsett 29,2° BWS, 41,4° LWS (07/15)
2. Korsett 23° BWS, 35° LWS (03/16)
4D-Scan 20,5° BWS, 11°LWS (03/17)
Therapie: 2008: KG, Physio etwa 1 Jahr
2015: erneute Aufnahme von KG(Physio, dann Schroththerapie), Sanomed Korsett (05/15),z.T. Osteopathie, Kur Bad Sobernheim (11,12/15)
2016: Orthomed Korsett (02/16)
Hallo Julia,

Ich persönlich bin bei Dr. Verres und ich bin durchaus zufrieden. Man nimmt sich Zeit und es wird alles verständlich erklärt. Man spricht vorallem mit dem Kind als Patienten und nicht nur mit den Eltern, das ist mir besinders wichtig, denn immerhin geht es um mich und dann möchte ich auch einbezogen werden. Die gesamte Praxis wirkt, finde ich, ziemlich familiär, also man hat nicht das Gefühl in einer Praxis für Kranke und Behinderte zu sein (selbst wenn man es rein theoretisch ja ist; ich hoffe man versteht, was ich meine :) ). Dr Verres arbeitet sehr im Sinne des Patienten und hört sich auch Wünsche und subjektive Meinungen in Ruhe an (selbst wenn man keine Ahnung von der Thematik hat).
Das Ganze ist selbstverständlich nur mein Empfinden, dennoch möchte ich mich hier gerne für Bingen aussprechen. Das MVZ arbeitet natürlich mit der Kur Klinik zusammen, das hat Dr. Steffan damals von Dr. Verres übernommen, welcher vorher im MVZ war. Insgesamt sind wohl beide keine schlechte Wahl, allerdings kann ich nur von durchweg positiven Erfahrungen mit Dr. Verres berichten (an beiden Standorten). Falls dich das noch interessiert, auch meine Eltern sind unglaulich zufrieden mit ihm ;)

Viel Erfolg, ganz egal wie eure Entscheidung ausfällt. Ich hoffe ihr trefft die - für euch richtige - Wahl ;)
Liebe Grüße, Niko

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Meine Geschichte: http://www.skoliose-info-forum.de/viewt ... =4&t=31149


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BeitragVerfasst: Do, 09.03.2017 - 09:03 
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Diagnose: Tochter (9/2002) Skoliose 12 Grad nach Cobb
Therapie: Schroth-Therapie
Vielen Dank für Eure Antworten. :)
Unser hiesiger Orthopäde macht einmal im Jahr eine Röntgenaufnahme von dem betroffenen Rückenabschnitt (also nicht Ganzkörper), ansonsten Kontrolle alle 3 Monate.
Es ist die Frage, ob für eine Zweitmeinung eine neue Röntgenaufnahme nötig sein wird (evtl. Ganzkörper?) oder ob für die Einschätzung die mehrere Monate alte partielle Aufnahme sowie die ca. 3 Jahre alte Ganzkörper-Aufnahme reicht. Das wird dann wohl nur der neue Orthopäde beurteilen können und wir müssen evtl. dann nochmal wiederkommen. (?)
Dr. Steffan bietet ja die EOS-Aufnahme (160 Euro Zuzahlung!) an, bei Dr. Verres gibt es direkt keine Röntgen-Möglichkeit, d.h. wenn nötig, muss man auf jeden Fall nochmal kommen. (?) Trotzdem tendiere ich irgendwie zu Dr. Verres. :nixweiss:
Kennt jemand diese EOS-Röntgen-Möglichkeit? Ist dies bei einer leichten Skoliose sinnvoll?
Viele Grüße, Julia


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BeitragVerfasst: Do, 09.03.2017 - 09:48 
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Julia3 hat geschrieben:
Dr. Steffan bietet ja die EOS-Aufnahme (160 Euro Zuzahlung!) an,

Die Kosten belaufen sich bei gesetzlich versicherten Patienten auf 148€ wobei ich bei einigen Kassen erreicht habe, dass sie die Kosten vollständig oder zumindest teilweise übernehmen. Mit einigen anderen bin ich in Verhandlung. Private Kassen bezahlen in der Regel den Komplettpreis (privat. ca. 250€).
Grundsätzlich sehe ich allerdings eine Verpflichtung der Kassen zur Kostenübernahme. Nach SGB 5 sind die Kassen verpflichtet die Gesundheit der Versicherten zu erhalten. Anhand einiger Studien ist zweifelsfrei belegt, dass Röntgenstrahlen gesundheitsschädlich sind. Besteht also die Möglichkeit die Strahlendosis zu reduzieren sind die Kassen eigentlich verpflichtet dafür auch die Kosten zu übernehmen.
Derzeit laufen einige Klagen zu dem Thema und ein paar Fernsehsender sind auf den Fall aufmerksam geworden und prüfen eine kritische Berichterstattung.

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Dr. K. Steffan
http://www.mvz-sobernheim.de
http://www.spine-concept-sobernheim.de
Tel.06751-8560440


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BeitragVerfasst: Do, 09.03.2017 - 14:17 
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Halllo Julia,

Zitat:
...bei Dr. Verres gibt es direkt keine Röntgen-Möglichkeit, d.h. wenn nötig, muss man auf jeden Fall nochmal kommen. (?) Trotzdem tendiere ich irgendwie zu Dr. Verres.

Bislang hat aber noch keiner davon berichtet, dass das ein Hindernis ist, der Termin dauert eben ein bischen länger. Bei Dr. Wilke in Berlin ist es so ähnlich. Bei der evtl. Terminierung direkt nachfragen.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mi, 15.03.2017 - 21:46 
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Diagnose: 2008: Idiopathische Skoliose gering (ca.12° beide Bögen)
2015: 51 °LWS 27° BWS
1. Korsett 29,2° BWS, 41,4° LWS (07/15)
2. Korsett 23° BWS, 35° LWS (03/16)
4D-Scan 20,5° BWS, 11°LWS (03/17)
Therapie: 2008: KG, Physio etwa 1 Jahr
2015: erneute Aufnahme von KG(Physio, dann Schroththerapie), Sanomed Korsett (05/15),z.T. Osteopathie, Kur Bad Sobernheim (11,12/15)
2016: Orthomed Korsett (02/16)
Hallo, ich nochmal
Dass es keine Röntgenmöglichkeit gibt, ist nicht ganz korrekt. Es ist nicht im selben Haus, aber ca. 5minuten entfernt liegt ein Krankenhaus bei dem es diese Möglichkeit gibt. Ich selbst bin auch schon dorthin gegangen und der Termin war dann dementsprechend geteilt.
Zuerst kurzes Gespräch und Korsettanpassung, dann Röntgen und anschließend eine erneute Besprechung. Das war auch alles am selben Tag.
Und was das EOS angeht, ist es zwar durchaus eine nette Spielerei und einmal vielleicht auch sinnvoll eine 3D Abbildung zu haben, ebenso wie die geringere Strahlung, allerdings ist es von der Möglichkeit der Beurteilung meiner Meinung nach nicht viel nützlicher als ein normales Röbi. Das kann ich aber nur als Patient beurteilen. Dennoch würde ich nicht danach den Orthopäden aussuchen.

Liebe Grüße, eure Niko

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BeitragVerfasst: Mi, 15.03.2017 - 22:28 
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ItsNiko hat geschrieben:
Und was das EOS angeht, ist es zwar durchaus eine nette Spielerei und einmal vielleicht auch sinnvoll eine 3D Abbildung zu haben, ebenso wie die geringere Strahlung,

Interessante Einstellung. Geringe Strahlung = nette Spielerei. Das sehen die Menschen die in Folge von zu viel Strahlen ernsthaft erkrankt sind sicher anders. Ganz beiläufig erwähnt sei, dass das im Fall von Strahlenexposition zu einem nicht kleinen Teil Skoliosepatienten sind. Es lohnt sich vielleicht sich mal ein paar Studien dazu anzuschauen.

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BeitragVerfasst: Do, 16.03.2017 - 06:35 
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2. Korsett 23° BWS, 35° LWS (03/16)
4D-Scan 20,5° BWS, 11°LWS (03/17)
Therapie: 2008: KG, Physio etwa 1 Jahr
2015: erneute Aufnahme von KG(Physio, dann Schroththerapie), Sanomed Korsett (05/15),z.T. Osteopathie, Kur Bad Sobernheim (11,12/15)
2016: Orthomed Korsett (02/16)
Sehr geehrter Dr.Steffan,sollte mein Post tatsächlich so verstanden worden sein, dann tut mir das aufrichtig leid. So sollte es selbstverständlich nicht gemeint sein. Mir ging es lediglich um das Resultat, also die bunten 3D Bilder
Das mit der Strahlung hatte ich dementsprechend ja absichtlich nicht im selben Atemzug erwähnt. Die Strahlung war immerhin der Grund dafür, dass ich damals selbst auch ein EOS bevorzugt habe.

Entschuldigen Sie das Missverständnis

Liebe Grüße, Niko

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BeitragVerfasst: Do, 16.03.2017 - 08:53 
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ItsNiko hat geschrieben:
Sehr geehrter Dr.Steffan,sollte mein Post tatsächlich so verstanden worden sein, dann tut mir das aufrichtig leid. So sollte es selbstverständlich nicht gemeint sein.

Ich habe mich auch nicht persönlich angesprochen gefühlt. Allerdings habe ich es schon so verstanden, dass das EOS ne Spielerei ist. Übrigens ist auch die 3D Darstellung keine Spielerei. Gerade in der Beurteilung z.B. der Korsettwirkung finde ich es als einen zusätzlichen Punkt die Qualität eines Korsetts zu beurteilen. Immerhin ist die Skoliose ja eine dreidimensionale Veränderung, die auch dreidim. korrigiert werden sollte.
Darüber hinaus ist es zur Progredienzbeurteilung wichtig die Rotation zu kennen und die Vermessung des Beckens mit all seinen Parametern ist auch nicht schlecht.
Klar kann man immer sagen, früher ging es auch ohne, aber früher hatten wir vieles nicht und auf die neuen Errungenschaften möchte heute keiner mehr verzichten.

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BeitragVerfasst: Do, 16.03.2017 - 09:42 
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Diagnose: juvenile idiopathische Skoliose
01/08: lumbal 34°, thorakal 17°
02/15: lumbal 32° mit 12° Rotation, thorakal 28°
01/17: lumbal 26° mit 6-7° Rotation, thorakal 21°
Therapie: Korsett 2/08-5/16: 2/08-2/15 Rahmouni, 03/15-5/16 CCtec; KG, 8 Schroth-Rehas (Bad Salzungen), Barfußschuhe
Hallo Herr Dr. Steffan,

an der Stelle die Frage, ist die Vermessung der Rotation mit EOS-Röntgen genauer als mit dem Skoliometer oder nach Nash und Moe im herkömmlichen Röntgenbild? Wenn ja, wie viel genauer?

Liebe Grüße
Tammi

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"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." - Johann Wolfgang von Goethe

Verlauf: viewtopic.php?f=27&t=31324
Rehatagebuch 2015: http://skoliose-info-forum.de/viewtopic.php?f=9&t=30726

Ich habe die WhatsApp-Gruppe der Korsisters übernommen. Bei Interesse bitte PN an mich.


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BeitragVerfasst: Do, 16.03.2017 - 10:51 
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Tammi hat geschrieben:
Hallo Herr Dr. Steffan,

an der Stelle die Frage, ist die Vermessung der Rotation mit EOS-Röntgen genauer als mit dem Skoliometer oder nach Nash und Moe im herkömmlichen Röntgenbild? Wenn ja, wie viel genauer?

Liebe Grüße
Tammi

Die Skoliometermessung findet ja in Vorbeuge statt, damit wird sie ja nicht im statischen Normalzustand gemessen, war aber bisher und bleibt auch eine gute Möglichkeit den Verlauf zu beobachten und zu dokumentieren.
Nash und Moe sind, was rein die Rotation betrifft, gleichwertig, allerdings wird beim EOS jeder Wirbel vermessen und statistisch ausgewertet. Bei N. u. M. eher nur der Scheitelwirbel. Dazu kommt beim EOS, dass die Messung auch das seitl. Bild mit berücksichtigt und damit auch die Wirbelkippung in der sag. Ebene mit berücksichtigt. Die Messung wird daher dreidimensional was mit keiner der bisherigen Methoden möglich ist.
Entscheidend dabei ist nicht die einzelne EOS Auswertung sondern der Verlauf der Bilder ohne und im Korsett. Der Korsettbau läßt sich so deutlich optimieren da sie genau nachvollziehen können ob auch die Rotation und das sag. Profil durch das Korsett gebessert werden.

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BeitragVerfasst: Do, 16.03.2017 - 11:04 
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So, unsere KK (TK) übernimmt die Kosten für das EOS-Röntgen schonmal nicht (habe Kostenvoranschlag hingeschickt). Schade.
@ Dr. Steffan: Bei welchen KK haben Sie denn die Kostenübernahme durchsetzen können? Besteht noch die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen (wohl eher nicht bei so einer Sache?)?
Eigentlich wäre Röntgen im April (nach einem Jahr) dran, kann aber erst im Juni einen Termin in Sobernheim bekommen, ob die 2 Monate etwas ausmachen, meine Tochter (14) ist gerade mitten im Wachstumsschub?
VG Julia


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BeitragVerfasst: Do, 16.03.2017 - 11:44 
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Sie sollten auf jeden Fall Widerspruch einlegen.

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BeitragVerfasst: Do, 16.03.2017 - 11:46 
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Hier mal ein kleiner Text zur Vorlage bei der Kasse: Nach meiner Rechtsauffassung ist die Ablehnung der Kostenübernahme nach SGB 5 nicht statthaft. Hierin sind die Kassen verpflichtet, „...die Gesundheit der Versicherten zu erhalten...“. Da Röntgenstrahlen nachweisbar die Gesundheit gefährden muß, nach Röntgenverordnung, so wenig wie nur möglich Strahlung angewendet werden. Dies wird mit der EOS Aufnahmetechnik zweifellos erreicht.
Sowohl der behandelnde Arzt, nach Rö.-Verordnung wie auch die Kasse, nach SGB 5 müssen dafür Sorge tragen, dass die Gesundheit der Versicherten nur so gering wie möglich durch Strahlung gefährdet wird.

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BeitragVerfasst: Do, 16.03.2017 - 11:59 
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o.k., mündlich habe ich das der KK schon so gesagt, das interessiert die nicht. Schriftlich würde ich es jetzt noch einmal versuchen. Würde wahrscheinlich eher Erfolg bringen, wenn dieser Text dann vom Arzt kommt und nicht vom Patienten. (?)
VG Julia


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BeitragVerfasst: Do, 16.03.2017 - 13:44 
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So ist es, ich schreibe das in meinen Anträgen zur Kostenübernahme sehr ausführlich.

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BeitragVerfasst: Do, 16.03.2017 - 21:43 
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Herzlichen Dank für die Info und Ihr Engagement. :)
Julia3


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BeitragVerfasst: Di, 18.04.2017 - 16:42 
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@ Dr. Steffan: Leider hat der Widerspruch (inkl. Ihrem Schreiben) nichts gebracht: die TK wird nicht für das EOS-Röntgen zahlen. :(
VG Julia3


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BeitragVerfasst: Mi, 19.04.2017 - 09:02 
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Schade. Insbesondere weil inzwischen diverse Kassen zumindest einen Teil der Kosten übernehmen. Es gibt aus dem Jahr 2016 auch eine interessante Studie zur Organdosis im Vergleich EOS und digitales Röntgen. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28035336

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