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BeitragVerfasst: Mo, 06.02.2017 - 21:50 
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.... so, nun kommt der Bericht von meinem ersten Termin bei Dr. Verres.

Er ist wirklich sehr nett und zugänglich. Er hat sich Zeit genommen und hat erstmal eine gründliche Anamnese gemacht.
Dann hat er mit dem Skoliometer die Rotation gemessen. Da hatte ich von 2010 Vergleichswerte. Das ist leider schlechter geworden.

Er meinte, eigentlich hilft nur Schroth - ja, ich weiß. keine Überraschung für Euch. Ich habe inzwischen auch eine Praxis in meiner Nähe gefunden, die das anbietet. Gehe ich in 2 Wochen hin.
Außerdem solle ich nochmal eine Reha beantragen. werde ich auch angehen.

Die Probleme, die ich in LWS und Schulter habe, führt er - wie ich - auf die Skoliose zurück. Der Orthopäde hier vor Ort meinte, das hätte damit nichts zu tun. Fühlte mich bestätigt.

Eine Frage hätte ich an Euch. Dr. Verres sagte, ich sollte beim FPZ auf keinen Fall die beiden Übungen machen, bei denen ich aus der Seitneigung oder Rotation heraus gegen Gewicht arbeiten muss. Das sei wirklich schädlich für meine Skoliose. Das sind aber 2 von 5 Geräten.
Der Arzt, der mich überwiesen hat und der, der das FPZ betreut, meinen beide, ich solle alle Geräte machen.
Jetzt stehe ich da mit den unterschiedlichen Meinungen. Was würdet ihr tun? Auf Dr. Verres hören?

Danke und Grüße
Babette


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BeitragVerfasst: Di, 07.02.2017 - 09:13 
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Ich würde den Rat von Dr. Verres befolgen. Er ist Skoliosespezialist und weiss, was für Dich gut/schlecht ist. Der andere Arzt war bestimmt kein Skoliosespezialist. Immerhin, Dr. Verres sagt nicht generell, dass Krafttraining für Skoliose schlecht ist. Sonst würde es ja das Sequenztraining in Bad Salzungen nicht geben.


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BeitragVerfasst: Di, 07.02.2017 - 14:50 
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Hallo Babette,

Zitat:
Der Arzt, der mich überwiesen hat und der, der das FPZ betreut, meinen beide, ich solle alle Geräte machen.

Vor einigen Jahren gab es hier eine Diskussion zum FPZ Prinzip, sogar mit einem Leiter eines solcher Einrichtung. Es war schnell klar, dass es hier nicht um gezielte Übungen geht und als Vorrausetzung für Skoliose Patienten eine (aktuell) durchgeführte Schroth REHA sein sollte. Damit war dieser Leiter im FPZ Verbund aber ziemlich allein, denn es gab einige Erfahrungsberichte darüber, dass Schroth dort völlig unbekannt sei. Insofern mangelt es wohl erheblich an Kompetenz, auch wenn die Werbung was anderes sagt.
Bernd hat geschrieben:
Immerhin, Dr. Verres sagt nicht generell, dass Krafttraining für Skoliose schlecht ist. Sonst würde es ja das Sequenztraining in Bad Salzungen nicht geben.

Also:
1. das Sequenztraining in Bad Salzungen ist nur ein Ergänzungsangebot für den allgemeinen Muskelaufbau
2. die gleichzeitige intensive Schroth Therapie steht mit den geräte-losen Übungen dabei absolut im Vordergrund!
Es sollte deshalb gewährleiset sein, dass dieses zusätzliche Sequenz-Training zumindest bei der REHA richtig angewendet wird.

Babette, da Deine Schroth Kenntnisse weit zurückliegen, würde ich nicht nur auf den Rat von Dr. Verres hören, sondern generell vorsichtig mit diesem FPZ Training sein. Die REHA ist viel wichtiger.
Grundsätzlich ist das Fitness Training (egal wie es nun heißt) bei Skoliose kritischer zu sehen, als bei Rundrücken//Holhlkreuz, wo symmetrische Bewegungsausführungen besser passen. Da es wohl kaum Studios bzw. Einrichtungen gibt, wo man dauerhaft mit gutem Schroth Therapeut bei freiem Oberkörper (zur Kontrolle) trainieren kann, sollte man immer mit eigener Kompetenz trainieren.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Di, 07.02.2017 - 21:42 
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vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

Heute habe ich mit dem Arzt beim FPZ gesprochen, der laut lachte und meinte, Dr. Verres kenne ja wohl die Forschungen der letzten 10 Jahre nicht. Früher hätte man das gedacht. Es wäre ein Verbrechen an meiner Muskulatur, wenn ich die Geräte nicht mache.
Ganz toll. Da hängt man als Patient dazwischen.

Ich telefoniere ja ohnehin nächste Woche mit Herrn Dr. Verres, dann bitte ich ihn, das schriftlich zu machen, damit ich beim FPZ was vorzulegen habe.

Nochmal ne andere Frage: wie macht man das nochmal mit der Reha? Woher bekommt man die Formulare (bin bei der BFA). Gab es die bei der Krankenkasse oder gibt es die inzwischen auch irgendwo online?
Danke und VG Babette


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BeitragVerfasst: Di, 07.02.2017 - 22:04 
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Die Reha sollte vom Arzt initiiert werden der auch die Formulare kennt. Der Arzt stellt eine Diagnose (Skoliose/Korsettversorgung usw.) mit welcher die Reha begründet wird und kann dabei auch die von ihm für geeignet gehaltene Einrichtung angeben. Es gibt einen Arzt-Teil und einen Patienten Teil in den Formularen die du zuerst an die Krankenversicherung schickst. Diese macht dann eine Prüfung des zuständigen Rehablilitationsträgers der den Aufenthalt bezahlen soll. Deine Krankenkasse verweist in der Regel auf die Rentenversicherung wenn du berufstätig bist und der Arzt angibt, daß aufgrund der Diagnose die Gefahr einer Erwerbsminderung besteht. Schliesslich möchte die Rentenversicherung ja auch, dass du weiter Beiträge bezahlst. Das Antragsformular heisst G0100 und besteht aus 10 Seiten welche du ausfüllen musst. Nach der Entscheidung auf den Antrag kommt der Bescheid in welcher auch die Reha Einrichtung angegeben ist. Diese bekommt den Bescheid ebenfalls und teilt dir dann den Aufnahmetermin mit. Nachdem das hoffentlich keine Werbung ist hier der Direktlink zur Deutschen Rentenversicherung auf das Formular:
http://www.deutsche-rentenversicherung. ... nFile&v=35

Die Bfa gibt es übrigens schon seit 2005 nicht mehr, weil sie dort im Zuge der Verwaltungsreform mit der Deutschen Rentenversicherung Bund (drv-bund.de) verschmolzen wurde.


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BeitragVerfasst: Mi, 08.02.2017 - 11:57 
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Hallo Babette,

Zitat:
Ich telefoniere ja ohnehin nächste Woche mit Herrn Dr. Verres, dann bitte ich ihn, das schriftlich zu machen, damit ich beim FPZ was vorzulegen habe.

Verstehe ich das richtig, Du musst sozusagen ein Attest vorlegen, damit Du nicht gezwungen werden kannst, bestimmte Übungen zu machen? So hört sich das jedenfalls an.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Do, 09.02.2017 - 22:34 
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Zitat:
Die Bfa gibt es übrigens schon seit 2005 nicht mehr, weil sie dort im Zuge der Verwaltungsreform mit der Deutschen Rentenversicherung Bund (drv-bund.de) verschmolzen wurde.


Danke, Janvi, da hast du natürlich recht. Sorry....


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BeitragVerfasst: Do, 09.02.2017 - 22:36 
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Klaus hat geschrieben:
Verstehe ich das richtig, Du musst sozusagen ein Attest vorlegen, damit Du nicht gezwungen werden kannst, bestimmte Übungen zu machen? So hört sich das jedenfalls an.


Lieber Klaus,

muss ich nicht. Ich kann natürlich sagen, dass ich das einfach nicht mache. Allerdings war das Gespräch so unangenehm, dass ich lieber eine ärztliche Begründung hätte.
Grüße
Babette


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