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BeitragVerfasst: Fr, 30.11.2012 - 09:01 
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Hallo rejoy,

ich würde es an Deiner Stelle auch einfach versuchen. Soweit ich Dr. Hoffmann einschätzen kann, denke ich, dass er Dich hierbei auch unterstützt.
Es gab extra den Hinweis, dass die Liste der Diagnosen nicht abschließend ist (s. auch Buchstabe D, Ziff. 3, 3. Hinweis c) des Patientenmerkblattes) und dass der G-BA sich ausdrücklich vorbehalten hat, kontinuierlich zu überprüfen, ob die Versorgungsqualität durch die beschlossenen Maßnahmen im gewünschten Umfang verbessert worden ist, oder ob nachgesteuert werden muss.

Das bedeutet, dass Anträge wie Deiner bzgl. EDS auch dazu beitragen können, auf die Notwendigkeit der (langfristigen) Behandlung hinzuweisen und bemerkt zu werden!
Es wäre in meinen Augen ein Fehler, es nicht zu versuchen.

Das gleiche gilt für die Erwachsenen-Skoliosen!
Es erschließt sich mir nicht, warum sie nicht gleich in den Indikationskatalog aufgenommen wurden. Ein Irrglaube, dass im Erwachsenenalter die Skoliosen abgeschlossen sind, könnte hier Grund für die Nichtbeachtung sein.
Also muss weiter kontinuierlich auf die Notwendigkeit der Therapie hingewiesen werden, um Gehör zu finden und somit die Chance, doch noch in die Indikationsliste aufgenommen zu werden, zu wahren.

Leider sind ja die meisten Skoliose-Patienten bzw. deren Eltern schon gewohnt, dass sie nichts geschenkt bekommen. Andererseits ist das auch wieder der Vorteil, dass man das Kämpfen nicht erst lernen muss und auch Erfahrungen darüber vorliegen, auf die man zurückgreifen kann.

Fazit: nicht nachgeben und qualifizierte Anträge stellen. Dann hat man auch Aussicht auf Erfolg.

Gruß und schönen 1. Advent,
Alex

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BeitragVerfasst: Fr, 30.11.2012 - 10:14 
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Hallo rejoy,

Zitat:
Meine Frage war lediglich, ob jemand von hier Erfahrungen mit Dr. Hoffmann und a.d.R. Verordnungen hat, nicht mehr und nicht weniger.

Ich glaube, Du hast mich mißverstanden. Meine Ausführungen sind strategisch gemeint.
Eine Verordnung a.d.R. muss ja eine besondere Begründung haben, die sich bereits auf eine gewisse Langfristigkeit einer bestimmten Indikation bezieht. Und diese Verordnung ist auch der erste Schritt zu einer Langfristgenehmigung.

Zitat:
Klaus, ich habe nicht nach Erfahrungsaustausch zu EDS gefragt, auch nicht nach einem Arzt der dafür verantwortlich ist, da hab ich mein Netzwerk (zu dem aber eben auch Dr. Hoffmann gehört).

Na ja, Du hattest geschrieben:
Zitat:
für EDS fühlt sich keiner zuständig,...

Deswegen hatte ich vermutet, dass Du bislang kein Netzwerk hast, mit entsprechenden praktischen Tipps dazu. Es geht hier ja um einen Arzt, der diese Langfristigkeit sieht und Dich entsprechend unterstützt.

Ich denke, dass Dr. Hoffmann gerade wegen der Langfristgenehmigungs-Möglichkeit eine 1. Verordnung a.d.R. verbunden mit einem Antrag auf Langfristgenehmigung ausstellen wird. Allerdings in erster Linie wohl bei "normalen" Fehlstellungen mit entsprechenden Problemen, die nicht mit einer üblichen Behandlung in den Griff zu bekommen ist. Möglicherweise auch für eine längere Überbrückungszeit bis zur REHA.
Bei Dir geht es aber um eine andere Ausgangslage und deswegen hatte ich gesagt, dass man das ganz individuell mit ihm absprechen muss. Er muss abschätzen, ob Deine Indikation Ausicht auf eine Genehmigung hat. Dann wäre er die Regress Sorgen los und könnte auch problemlos die erste Verordnung a.d.R. ausstellen.
Hat das keine Aussicht auf Genehmigung, muss er sich doch mit dieser Verordnung a.d.R. zurückhalten. Er hat zwar eine Schwerpunktpraxis, aber ob Deine Situation dazu gehört, kann doch kein Erfahrungsbericht eines Users sagen. Es sei denn, es gibt wirklich jemanden in ähnlicher Situation wie Du.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Fr, 30.11.2012 - 10:27 
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Alex hat geschrieben:
Fazit: nicht nachgeben und qualifizierte Anträge stellen. Dann hat man auch Aussicht auf Erfolg.

Genau! Da kann man zwar viel selbst tun, aber man braucht eben den Arzt, der die individuelle Situation richtig einschätzt und im entsprechenden Antrag auch eine Erfolgs-Möglichkeit sieht.

rejoy, ich wünsche Dir, dass Dr. Hoffmann sich hier kompetent zuständig fühlt!

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Sa, 01.12.2012 - 14:53 
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Hallo rejoy,

rejoy hat geschrieben:
für EDS fühlt sich keiner zuständig, der Dermatologe am wenigsten, obwohl es rein von der Ursache her in seinen Bereich fallen würde.
Die Auswirkungen sind aber, zumindest in meinem Fall überwiegend orthopädisch.


Sobald ein Krankheitsbild Auswirkungen auf mehrere Fachgebeite hat, wird es tatsächlich mühsam einen Überblick zu haben und vor allem jemanden zu finden, der die Therapie koordiniert. Das kenne ich aus eigener Erfahrung nur zu gut.
Meine Lösung ist mein Hausarzt. Der verordnet mir alles was nötig ist (und er als Hausarzt auch ausstellen kann). Bei ihm läuft alles zusammen. Leider funktioniert das auch nur soweit, wie ich informiert darüber bin, was ich brauche. So habe ich eine Anlaufstelle in der Nähe und jemand der mir zumindest immer richtungsweisend helfen kann, bevor ich dann (möglicherweise wieder bei neuen) Fachärzten bin. Die Grenze ist leider dann erreicht, wenn ich über Zusammenhänge meiner Erkrankung nicht Bescheid weiß oder mir Behandlungsformen unbekannt sind. Über meinen Hausarzt bekomme ich auch unkompliziert Bescheinigungen oder Empfehlungen wie ich sie benötige, ohne dass ich darum bangen muss, dass auch das Entscheidende vorkommt, weil ich die Vorschläge dafür bringen darf.
Vielleicht ist dieses Vorgehen auch eine Anregung für Dich. Auf diesem Weg habe ich auch kein Problem mit Langfristgenehmigungen, das war sogar mal etwas, das nicht von mir kam, sondern mein Hausarzt einfach so ausgestellt hat.
Ich hoffe Du findest bald jemanden. Sei es Dr. Hoffmann, da musst Du wohl einfach einmal anfragen, oder einen anderen Arzt.

Viele Grüße,
kessi


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BeitragVerfasst: Sa, 01.12.2012 - 15:15 
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da ich im Moment nicht viel Zeit und viel stress habe antworte ich euch mal in kurzform.

@Alex ich werde auch einen Antrag stellen. Im Moment hängt es halt wie Klaus schon sagt an einem Arzt der mich darin unterstützt

@Klaus, entschuldige dass meine letzte Antwort etwas garstig war, das hatte sogar weniger was mit dir als mit meinem aktuellen Stresspegel zu tun. Bin gerade etwas dünnhäutig ;). Daraus resultiert auch meine große hoffnung, dass dr. HOFFmann (:D Wortwitz) mir mit der Langfristgenehmigung helfen wird, weil ich sonst suchen müsste nach einem anderen :).

@Kessi, ich habe auch einen unglaublich tollen Hausarzt, der im Grunde schon zu sehr vielem bereit ist. Bei dem was KG anbelangt aber ein Rezept pro Quartal bisher das höchste der Gefühle war. Ich könnte aber, mit der Aussicht, dass es dann ja nicht mehr auf sein Budget geht, versuchen ihn dafür zu gewinnen. Müssten wir dafür aber erstmal einen Regelfall komplettieren? Sprich 3 Rezepte? Oder kann er die a.d.R. Verordnung auch gleich ausstellen, damit ich den Antrag direkt stellen kann? Er ist der einzige der KG Rezepte auf die Gesamt-EDS-Diagnose ausstellt, das aber eben immer nur alle 3 Monate mal ein Rezept. Der Rest stellt immer nur für ein spezifisches Gelenk aus (wodurch ich allerdings den Vorteil bisher hatte, dadurch auch immer einen neuen Regelfall anfangen zu können, dem Therapeuten war es meistens gleich was drauf steht).
Mir geht es mit ihm aber wie dir Kessi. Mein HA kennt meine Erkrankung nur von mir und sonst nicht, dafür ist sie zu selten. Ich selbst muss Bescheid wissen und ihn mit Infos und Vorschlägen versorgen, sonst würde nicht viel passieren. Ich kann ihm das nicht zum Vorwurf machen. EDs ist halt nunmal selten und von den Auswirkungen her so komplex, dass letztlich nur ich sagen kann, wo es gerade am meisten hängt und was davon ausgehend mein Bedürfnis ist. Im Grunde finde ich es ja auch gut, dass er darauf einsteigt und bereit ist auf das jeweils aktuelle Problem einzugehen. Das hilft mir mehr als einer der meint zu wissen was gut ist und dann murks baut. Es ist aber eben auch anstrengend sich selbst immer auf dem neusten Stand zu halten und immer selbst die initiative ergreifen zu müssen und es bringt immer die Gefahr mit sich, dass ich etwas übersehe, wenn es z.B. keine Beschwerden macht oder dass ich mich dann in der Dringlichkeit verschätze und es ignoriere, was aus ärztlicher Sicht aber dringender wäre.

Ich werde Dr. Hoffmann im Dezember einfach mal drauf ansprechen und ebenso meinen HA wenn ich das nächste Mal bei ihm bin. Die Rezepte kommen im Wesentlichen auch von den Beiden.

LG Rejoy

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BeitragVerfasst: Sa, 01.12.2012 - 20:52 
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rejoy hat geschrieben:
Ich könnte aber, mit der Aussicht, dass es dann ja nicht mehr auf sein Budget geht, versuchen ihn dafür zu gewinnen. Müssten wir dafür aber erstmal einen Regelfall komplettieren? Sprich 3 Rezepte? Oder kann er die a.d.R. Verordnung auch gleich ausstellen, damit ich den Antrag direkt stellen kann?
Ja, es muss erst der Regelfall durchlaufen werden. Das sollte aber für Deinen Arzt eigentlich kein Problem darstellen, da schon seit Anfang des Jahres das "Regress-Gespenst" verscheucht ist: es gilt der Grundsatz "Beratung vor Regress".
Siehe hierzu das Sozialgesetzbuch V, §106 Absatz 5e:
§ 106 Absatz 5e SGB V hat geschrieben:
" Abweichend von Absatz 5a Satz 3 erfolgt bei einer erstmaligen Überschreitung des Richtgrößenvolumens um mehr als 25 Prozent eine individuelle Beratung nach Absatz 5a Satz 1. Ein Erstattungsbetrag kann bei künftiger Überschreitung erstmals für den Prüfzeitraum nach der Beratung festgesetzt werden. Dies gilt entsprechend, wenn ein Vertragsarzt die ihm angebotene Beratung abgelehnt hat. Im Rahmen der Beratung nach Satz 1 können Vertragsärzte in begründeten Fällen eine Feststellung der Prüfungsstelle über die Anerkennung von Praxisbesonderheiten beantragen. Eine solche Feststellung kann auch beantragt werden, wenn zu einem späteren Zeitpunkt die Festsetzung eines Erstattungsbetrags nach Absatz 5a droht. "


Dies als Hintergrundinformation und Argumentationshilfe.

Gruß und schönen 1. Advent,
Alex

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BeitragVerfasst: So, 02.12.2012 - 11:30 
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Alex hat geschrieben:
Ja, es muss erst der Regelfall durchlaufen werden. Das sollte aber für Deinen Arzt eigentlich kein Problem darstellen, da schon seit Anfang des Jahres das "Regress-Gespenst" verscheucht ist: es gilt der Grundsatz "Beratung vor Regress".

Nun ja, bei einem Hausarzt von Praxisbesonderheit zu sprechen, ist schon schwierig, wenn er sich nicht gerade auf etwas spezialisiert hat. Insofern ist der Regelfall mit 3x6 Heilmittelverordnungen schon eine gewisse finanzielle Herausforderung.
Hier war das ja schon in der Diskussion:
viewtopic.php?p=1062844#p1062844
Analog dazu braucht der Hausarzt ca. 17 Patienten ohne Verordnung, wenn er 1x im Jahr 3x6 Verordnungen für einen Patienten ausstellen will. Fast schon überschaubar.

Nach Kessies Erläuterungen ist er zwar durchaus als Anlaufstelle zu betrachten, wenn es um so übergreifende Dinge wie EDS geht, aber die eigentliche Behandlung könnte die KK in den jeweiligen Fachdisziplinen sehen. Und da würde ich "gefühlsmässig" sagen, dass es sich doch um eine orthopädische Auswirkung bei rejoy handelt, die in die orthopädische Diziplin gehört.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: So, 02.12.2012 - 11:40 
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Hallo Klaus,
Klaus hat geschrieben:
Nun ja, bei einem Hausarzt von Praxisbesonderheit zu sprechen, ist schon schwierig, wenn er sich nicht gerade auf etwas spezialisiert hat
ich habe auch nicht von "Praxisbesonderheit" gesprochen, sondern von der Tatsache, dass keine Regress droht. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Außerdem hat es auch wenig mit der Art des Arztes zu tun. Dies ist je nach Eingruppierung der Praxisbesonderheiten von keiner bis zu hoher Relevanz.
Es gibt Praxisbesonderheiten, die "nicht begründet" werden müssen.
Bei anderen muss der Nachweis erbracht werden, dass für diese Praxis hier ein Fall der Praxisbesonderheit vorliegt.
Aber das genauer zu erklären würde den Rahmen sprengen.

Dass bei rejoy die orthopädischen Auswirkungen im Vordergrund stehen, sehe ich auch so. Daher ist ja auch der Orthopäde eine Möglichkeit. Sollte dies aber nicht funktionieren, ist der HA auch eine Alternative bzw. der HA von rejoy scheint sich ja gut mit ihrer Geschichte auszukennen und sie zu unterstützen. Daher sollte er auf die seit Anfang des Jahres geltende Regelung hingewiesen werden, so dass er vielleicht eher eine Möglichkeit sieht, die VOs rauszuschreiben.

Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie viele Ärzte nichts von neuen Regelungen wissen! Auch, wenn sie zu ihrem eigenen Vorteil sind.

Gruß,
Alex

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BeitragVerfasst: So, 02.12.2012 - 11:52 
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Diagnose: Skoliose vor OP:th 88°, lu 70°; nach OP: th 31°, lu 20°;
2013: BSV L5/S1; Osteochondrose L5/S1 > L4/5;
chronisches Schmerzsyndrom
Therapie: OP 08/2011 in Neustadt i.H.: Korrekturspondylodese TH4-L4
Reha 2012
jetzt: KG,MT,Schmerzmedis,Tapes,
Infiltrationen, 2014:Stufendiagnostik+Nervenverödung, 01/2015:Reha
Hallo ihr!
Ich habe gerade mal die ganzen Beiträge hier gelesen. Erstmal danke für die News Alex!
Ich hab, wenn ich die Diskussionen um KG-Verordnungen les, immer ein ganz schlechtes Gewissen. Meine Skoliose-OP war im August 2011. Seit September 2011 bekomme ich durchgehend KG-Verordnungen von meinem Hausarzt. Alle 5 Wochen eine neue Verordnung a.d.R. mit 10mal KG, Frequenz 2mal wöchentlich. Ich hab ziemliche Probleme mit meiner Versteifung und vor allem mit dem Bereich L5 abwärts. Neben der medikamentösen Therapie (Opiat+Katadolon+Novalgin) hilft mir die Physio irgendwie durch die Woche zu kommen. Meine Übungen mach ich zu Hause, bei meiner Physio werde ich mit Manueller Therapie behandelt, was die Schmerzen lindert, jedoch nicht anhält. Von daher bin ich auf KG angewiesen und auch sehr dankbar, dass ich meine Verordnungen so problemlos bekomme. Nur frage ich mich, wie er das macht. Wenn ich hier so lese, scheint das ja eigentlich unmöglich zu sein. Ich kenne auch noch andere Skolis, da läuft das genauso, aber es scheint ja doch eher der Ausnahmefall zu sein.

Rejoy, ich wünsch dir viel Erfolg und würde mich freuen, wenn du dann schreibst wie es gelaufen ist, also ob Dr. Hoffmann dich dabei unterstützt!

Liebe Grüße, Ani


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BeitragVerfasst: So, 02.12.2012 - 12:25 
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Anni88 hat geschrieben:
Ich hab ziemliche Probleme mit meiner Versteifung und vor allem mit dem Bereich L5 abwärts. Neben der medikamentösen Therapie (Opiat+Katadolon+Novalgin) hilft mir die Physio irgendwie durch die Woche zu kommen. Meine Übungen mach ich zu Hause, bei meiner Physio werde ich mit Manueller Therapie behandelt, was die Schmerzen lindert, jedoch nicht anhält. Von daher bin ich auf KG angewiesen

Das ist für mich eine klassische Langfrist Situation.

Zitat:
Nur frage ich mich, wie er das macht. Wenn ich hier so lese, scheint das ja eigentlich unmöglich zu sein.

Sei froh, dass er das macht und bedanke Dich bei ihm mit dem Hinweis auf die Langfristgenehmigungs-Möglichkeit. Damit hat er mehr Sicherheit.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mi, 06.02.2013 - 11:13 
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Hallo,

ich möchte das Thema nochmal aufgreifen:

Und zwar war ich gestern bei meinem Orthopäden. Er begrüßte mich mit: Sie können jetzt unbefristet immer bei mir eine Verordnung für Krankengymnastik abholen. Sie sollten alle drei Monate zu mir kommen und mir sagen wie es Ihnen geht.

Habe auch gleich eine solche Verordnung bekommen, es steht drauf: W S 2 d.

Ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut :D .


Grüße
Karin


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BeitragVerfasst: Mi, 06.02.2013 - 11:32 
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Therapie: Schroth - Reha (2011)
KG - nach Schroth
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Cctec-korsett ab 07/13
hast du dafür irgendwas beantragen müssen?
Bist du den Jugendlicher oder Erwachsener? sprich volljährig oder nicht?

Ich habe nämlich auch einen Antrag gestellt auf Langzeitverordnung, der abgelehnt wurde und werde nun Widerspruch einlegen.

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BeitragVerfasst: Mi, 06.02.2013 - 12:34 
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schneeflocke hat geschrieben:
Sie können jetzt unbefristet immer bei mir eine Verordnung für Krankengymnastik abholen.

Eine Langfristgenehmigung muss immer vom Patienten beantragt werden und hat zum Ziel, dass für 1 Jahr die Krankenkasse die Behandlung auch wirklich bezahlt und dem Arzt kein Regress droht!

Zitat:
Sie sollten alle drei Monate zu mir kommen und mir sagen wie es Ihnen geht.

Das ist die sogenannte Quartalsmeldung, die generell bei länger laufenden Verordnungen gilt.

Zitat:
Habe auch gleich eine solche Verordnung bekommen, es steht drauf: W S 2 d.

Das ist eine ganz normale KG Verordnung, die die Situation mit dem Indikations Schlüssel "WS 2 d" beschreibt.
WS 2:
Zitat:
Wirbelsäulenerkrankungen
• mit prognostisch längerdauerndem
Behandlungsbedarf
(insbesondere Einschränkungen
von relevanten
Aktivitäten des täglichen
Lebens, multistrukturelle
oder funktionelle
Schädigung)

d:
Zitat:
segmentale Bewegungsstörungen

Entscheidend ist die rot markierte Passage, die 3x6 Behandlungen im Regelfall möglich macht und damit auch danach beliebig viele Behandlungen ausserhalb des Regelfalles, der besonders begründet werden muss.
Dann entscheidet sich, ob Dein Orthopäde das wirklich unterstützt.

Mit der ersten Verordnung ausserhalb des Regelfalles gibt es dann die Möglichkeit der Langfristgenehmigung, die mit einem extra Antrag gestellt werden muss und eine gesonderte Begründung des Arztes beinhalten muss! Diese Begründung ist nochmal eine andere, als die des "ausserhalb des Regelfalles".

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mi, 06.02.2013 - 14:11 
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Das ist alles größtenteils richtig, aber in erster Linie interessiert mich die Diagnose, die auf dem Rezept steht.
Erst, wenn man die weiss, kann man eine Aussage zur Langfristgenehmigung und einem eventuellen Genehmigungsverfahren machen!

@schneeflocke: wie lautet die Diagnose? Gerne auch via PN, wenn Du das nicht öffentlich machen möchtest.

Gruß,
Alex

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BeitragVerfasst: Mi, 06.02.2013 - 20:42 
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Diagnose: Kyphoskoliose, th. ca. 85°, lu. ca. 45°, Asthma/COPD
Therapie: Reha in Sobi 1998, 2000, 2003, 2005 und 2009, Krankengymnastik nach Schroth
Also was Ihr so schreibt, hab ich mich zu früh gefreut...

Als Diagnose steht: Skoliose bei Erwachsenen, chron. WS-Syndrom M 41.99, Segmentale Bewegungsstörungen.

Einen Antrag bei der Krankenkasse habe ich nicht gestellt.

Grüße
Karin :juggle:


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BeitragVerfasst: Fr, 15.02.2013 - 08:15 
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Diagnose: Hws-Syndrom, Bandscheibenvorfall S1/L5, Skoliose rechts,CMD
Therapie: Manuelle Therapie, Kraft-Training
Hole ich mir ein Rezept bei meinen Hausarzt steht da immer nur Kyphose drauf.
Das ist doch keine Diagnose und immer muss ich betteln nach Rezepten, dabei habe ich mehrere Probleme Chronisches Hws Syndrom, Skoliose, Beckenschiefstand, BSV in der Lendenwirbelsäule.
Mache jetzt einen Rückenkurs über meine Kasse, aber auch nur 1 die Woche. Das reicht nicht!!!!!
D


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BeitragVerfasst: Fr, 15.02.2013 - 09:49 
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Hallo Lulu,

Zitat:
und immer muss ich betteln nach Rezepten, dabei habe ich mehrere Probleme Chronisches Hws Syndrom, Skoliose, Beckenschiefstand, BSV in der Lendenwirbelsäule.

Das ist sehr wahrscheinlich ein zusammenhängendes Problem !
Ich verstehe nicht, warum Du nicht einen Spezialisten aufsuchst (oder hast Du das schon gemacht?), der eine konkrete Diagnose erstellt und möglicherweise auch eine Schroth REHA empfiehlt.
Bis zur REHA gibt es dann die erforderliche ambulante Schroth KG zum "Reinschnuppern" und nach der REHA die gelegentliche Schroth KG zur Kontrolle. Das lässt sich in der Regel mit normalen Verordnungen (3x6) eines Orthopäden (Spezialisten) erreichen, der dann auch durchaus bis zur stationären REHA in die Verordnung ausserhalb des Regelfalles gehen kann. Also nach 3x6 im Anschluss beliebig viele Verordnungen ohne die übliche Wartezeit von 12 Wochen.

Wir reden hier über die Langfristgenehmigung, die erforderlich wird, wenn trotz REHA und täglicher Übungen zuhause die Situation nicht besser wird.

Zitat:
Mache jetzt einen Rückenkurs über meine Kasse, aber auch nur 1 die Woche. Das reicht nicht!!!!!

Ein normaler Rückenkurs ist generell keine zielorientierte Behandlung bei Skoliose und einem "chronischen HWS Syndrom", was bezüglich Diagnose sehr beliebt ist, :) aber überhaupt nichts aussagt.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Sa, 16.02.2013 - 17:38 
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Diagnose: Mb.Scheuermann Hyperkyphose 75 Grad
BWS Prolaps Th5/6 und Th10/11
Therapie: orthopädische Reha 2012, KG, Korsett Cctec seit 2013
Hallo,
Habe im Dezember 2012 einen Antrag über Langfristgenehmigung für KG bei der GKV gestellt und es ziemlich unkompliziert genehmigt bekommen.Musterschreiben habe habe ich aus den Internet,dazu noch Mrt-Befund und KG Rezept vom Hausarzt.Nach 4 Wochen kam die Genehmigung für 1 Jahr.
Gruß odyssina


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BeitragVerfasst: Sa, 16.02.2013 - 23:36 
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Diagnose: rechtskonvexe Skoliose der BWS, hochgradige linkskonvexe Drehskoliose der LWS, Hyperkyphose der BWS, Hyperlordose der LWS, Drehgleiten L 2/3,
Therapie: endlich, nach 10 Jahren Fehldiagnose und Suchen, seit Anfang Februar 2013 Schroth KG ambulant. Tilidin als Schmerzmittel, TENS-Gerät, Gummizug-Bandage für LWS, Cervikalstütze für HWS, Korsett seit Juni 2013
Hallo Odyssina,
darf ich noch Mal nachfragen, ob Dein Arzt nichts schreiben musste oder zusätzlich zu Deinem Antrag auch noch? Meine Ärzte sträuben sich nämlich gegen den Schreibkram. Wenn ich denen das sozusagen vorgedruckt zum Unterschreiben hinlegen könnte, wäre das hilfreich. Hast Du da einen LInk über den Antragstext für uns?
Viele Grüße
Medea

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BeitragVerfasst: So, 17.02.2013 - 09:32 
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Therapie: orthopädische Reha 2012, KG, Korsett Cctec seit 2013
Hallo Media,
Nein ich habe kein extra Schreiben vom Arzt (Hausarzt) beigefügt,nur das Rezept"außerhalb des Regelfalles" und der dazu gehörigen Begründung.Als Anlage habe ich die schriftlichen Befunde vom Mrt beigelegt.
Ich denke Dein behandelnder Arzt sollte die Genehmigung schon unterstützen,es geht ja um sein vorhandenes Budget.
Musterbrief folgt,muss ihn erst suchen.
Gruß odyssina


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