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 Betreff des Beitrags: Langfristgenehmigung - aktuelle News
BeitragVerfasst: Fr, 23.11.2012 - 09:32 
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Hallo ForumsteilnehmerInnen,

gestern hat der gemeinsame Bundesausschuss ein Dokument mit folgendem Titel herausgegeben:
Zitat:
"Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses
über ein Merkblatt „Genehmigung langfristiger Heilmittelbehandlungen nach § 32 Abs. 1a SGB V in Verbindung mit § 8 Abs. 5 Heilmittel-Richtlinie“"

Hierin ist auch die Diagnoseliste enthalten, für welche eine Langfristgenehmigung erteilt werden kann.

Die gute Nachricht: Skoliosen sind - zumindest teilweise - enthalten.
Hier der Text:
Zitat:
Skoliose über 20° nach Cobb bei Kindern bis zum 18. Lebensjahr
M41.0- Idiopathische Skoliose beim Kind
M41.1- Idiopathische Skoliose beim Jugendlichen
WS2 / EX4


Die schlechte Nachricht: sowohl Erwachsenen-Skoliosen als auch (Hyper)-Kyphosen bzw. -Lordosen sind nicht in der Liste enthalten.

Zur Beantragung gibt es auch gute Nachrichten:
bei Kassen, die generell auf eine Genehmigung verzichten ist kein Antrag für eine Langzeitgenehmigung notwendig! Bei Diagnosen, die in der Liste stehen gelten die Rezepte als genehmigt und belasten so auch nicht das Budget des Arztes. Er muss jedoch weiterhin Verordnungen außerhalb des Regelfalls mit medizinischer Begründung ausstellen, welche jedoch automatisch nicht in sein Budget eingerechnet werden.

Bei den anderen Kassen kann/muss die Langfristgenehmigung beantragt werden, indem man das Rezept mit medizinischer Begründung einreicht und (bisher) formlos die Genehmigung beantragt.

Auch bei Diagnosen, die nicht in der Liste stehen, kann eine solche Langfristgenehmigung beantragt werden.
Hierzu steht folgendes im Text:
Zitat:
Eine Genehmigung kommt dann in Betracht, wenn Schwere und Dauerhaftigkeit der Schädigungen mit den in der Anlage aufgeführten Diagnosen vergleichbar ist.


Insgesamt sind das recht gute Neuigkeiten!
Jetzt sind die Physios in erster Linie gefragt, dass sie ihre Ärzte über diese Entwicklungen informieren. Denn die Ersatzkassen (DAK, TKK etc.) verzichten bundesweit auf eine Gnehmigung, so dass die jugendlichen SkoliosepatientInnen ihre Rezepte ohne Probleme bekommen sollten!

Nachtrag: die neuen Regelungen sollen ab 1. Januar 2013 gelten.

Gruß,
Alex

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BeitragVerfasst: Fr, 23.11.2012 - 10:39 
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Hallo Alex,

sicherlich sind das gute Nachrichten.
Allerdings entstehen nach den Erfahrungsberichten hier im Forum die meisten Probleme bei Erwachsenen!

Dass die Hyperkyphose generell nicht in der Liste steht, ist für mich fast schon klar gewesen. Also individueller Einzelkampf ist angesagt. ;)

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Fr, 23.11.2012 - 10:49 
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Klaus hat geschrieben:
Allerdings entstehen nach den Erfahrungsberichten hier im Forum die meisten Probleme bei Erwachsenen!

Dass die Hyperkyphose generell nicht in der Liste steht, ist für mich fast schon klar gewesen. Also individueller Einzelkampf ist angesagt.
So sehe ich das auch. Und zwar für alle nicht aufgeführten Bereiche: insbesondere Erwachsenenskoliose und Hyperkyphose.

Bin gerade dabei, die umliegenden Ärzte zu informieren.

Gruß,
Alex

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BeitragVerfasst: Fr, 23.11.2012 - 21:30 
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Krasser *eiß! :flop:

O man. Dann bin ich mal 'gespannt' :fight: ...eigentlich sollte aber doch bei Korsettbehandlung eine Langzeitgenehmigung sowieso klar sein?! Wie war das denn davor konkret geregelt? Früher doch: wenn Korsett genehmigt wurde, dann auch Langzeitphysiotherapie, auch bei Erwachsenen?

Bei Änderungen dauert es erfahrungsgemäß immer bis man sich mit den neuen Regelungen vertraut gemacht hat, davor: Chaos.

Was ist im Übrigen wenn die Skoliosen nicht idiopatisch sind?

So oder so heißt das für mich gerade: Ärzte müssen mehr/anders begründen, sich mit neuer Regelung vertraut machen - geht von deren Zeit ab- Nachteil für die und uns...Und weshalb bitte wird ein Unterschied zwischen Skoliose und Hyper-Lordose/-Kyphose gemacht?

Ist eine Langzeitgenehmigung einfacher zu bekommen bei Anerkennung dass das Leiden chronisch is (was ja immer der Fall is, nur muss man das ja erst beantragen und sich bestätigen lassen...) bzw bei einer GdB?

Ich werd am Montag gleich mal bei der KV und bei meiner KK anrufen.

Ich versteh den Sinn/Vorteil der Änderungen für die KK gerade nich, kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?

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BeitragVerfasst: Fr, 23.11.2012 - 22:22 
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Hallo Ju,

bei allem Respekt, aber Deine Reaktion ist in dieser Form absolut nicht angebracht.
Dass es für Dich (und die anderen Erwachsenen mit Skoliose) momentan noch nichts bringt ist richtig und tatsächlich ärgerlich. Allerdings ist es schon beachtlich, dass nach Jahren (!!!) endlich etwas gemacht wurde.

Força hat geschrieben:
Wie war das denn davor konkret geregelt? Früher doch: wenn Korsett genehmigt wurde, dann auch Langzeitphysiotherapie, auch bei Erwachsenen?
Es war gar nicht geregelt! Es galt für alle dieselbe Vorgehendweise mit den üblichen 18 Behandlungen, danach eine VadR, welche bei bestimmten Kassengenehmigt werden musste.

Força hat geschrieben:
Bei Änderungen dauert es erfahrungsgemäß immer bis man sich mit den neuen Regelungen vertraut gemacht hat, davor: Chaos.
Daher habe ich eben gleich die Neuigkeiten gepostet, so dass sich Patienten und auch Therapeuten und Ärzte informieren können.
Dadurch, dass jetzt bundesweit (!) eine einheitliche Vorgehensweise möglich wird, kann das Chaos gemindert werden. Dass die Liste noch große Lücken aufweist ist bedauerlich, war aber anders auch nicht zu erwarten. Leider.

Força hat geschrieben:
Was ist im Übrigen wenn die Skoliosen nicht idiopatisch sind?
Solche Skoliosen werden auch "sekundäre Skoliosen" genannt. Dies bedeutet, dass eine andere Erkrankung als Ursache der Skoliose zu Grunde liegt. Daher muss man schauen, ob die entsprechenden Diagnosen in der Liste enthalten sind.

Força hat geschrieben:
So oder so heißt das für mich gerade: Ärzte müssen mehr/anders begründen, sich mit neuer Regelung vertraut machen - geht von deren Zeit ab- Nachteil für die und uns..
Falsch! Es fallen jede Menge Begründungen weg, da viele, ja sehr viele PatientInnen noch nicht 18 sind und somit voll in die neue Regelung reinfallen. Bei den Kassen, die auf die Genehmigung verzichten ist folglich nicht einmal mehr ein Antrag geschweige denn eine spezifische Begründung notwendig außer der - auch vorher schon notwendigen - medizinischen Begründung. Also weniger Arbeit mit einem Großteil der PatientInnen, die sich somit auch weniger Sorgen um den Fortgang der Therapie machen müssen. In diesem Falle also eine klassische "win-win-Situation".

Somit bleibt mehr Zeit für die Ärzte, sich mit den Begründungen für die anderen Patienten zu beschäftigen.
Hier sind eben jetzt alle gefragt: gute Begründungen für die Diagnosen, die nicht in der Liste stehen, so dass ggf. die Liste auch angepasst werden kann.
Informierte Physios, informierte Patienten die den Ärzten bei Bedarf Hilfestellung geben können, falls diese die neuen Regelungen noch nicht kennen.

Ihr würdet euch wundern, wenn ihr wüsstet, wie viele Dinge den Ärzten nicht bekannt sind. Auch und sogar gerade wenn sie ihnen selber zum Vorteil gereichen würden...

Força hat geschrieben:
Und weshalb bitte wird ein Unterschied zwischen Skoliose und Hyper-Lordose/-Kyphose gemacht?
Vermutlich kommt das daher, dass die idiopathische Skoliose durch ihre Charakteristika Krümmung PLUS Rotation hervorsticht und sich so auch von der reinen Hyperkyphose etc. unterscheidet.
Dass diese jedoch ebenso wichtig und therapiebedürftig sind, steht auf einem anderen Blatt.
Hier sind die Patientenvertreter gefragt, die im Übrigen an der Erstellung der Diagnoseliste beteiligt waren.

Força hat geschrieben:
Ich werd am Montag gleich mal bei der KV und bei meiner KK anrufen.
Tu das! Wichtiger wäre aber, Deinen Arzt zu fragen, ob er die neuerungen schon kennt. Was willst Du der KV und Deiner KK sagen?

Força hat geschrieben:
Ich versteh den Sinn/Vorteil der Änderungen für die KK gerade nich, kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?
Warum interessiert Dich der Vorteil für die Kassen? In erster Linie gilt es jetzt einmal, die Vorteile zu sehen, die für die Patienten da sind. Und das sind einige.
Darauf muss man aufbauen. Das funktioniert aber nicht, wenn man die Neuerungen gleich als "Krasser *eiß! :flop: " bezeichnet. Versuche erst einmal, die Neuerungen richtig zu interpretieren. Und auch hinter die Vorgänge zu schauen, die dorthin geführt haben.

Hattest Du schon eine Langzeitgenehmigung für Deine Behandlungen beantragt, oder noch nicht?

Ich sehe das Ganze als ein positives Signal, welches nun ausgebaut werden muss.
Das bedeutet: nicht darauf ausruhen, sondern weitermachen. Mit Bedacht und Verstand - dann kann noch viel erreicht werden.

Gruß,
Alex

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BeitragVerfasst: Sa, 24.11.2012 - 01:04 
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Hallooo lieber Alex!!!


Vielen Dank für die ausführliche Antwort!!! Ich habe verstanden, juhu!


*eiß weil es eben für mich als Erwachsener negativ klang. diese Einführung hiess für mich Reduktion der Möglichkeiten. Denn wo keine klare Definition auch mehr Freiraum. Nun, so dachte ich, muss man sich das alles erkämpfen. Und in der Praxis sind ja wesentlich mehr ältere Menschen die Physiotherapie in Anspruch nehmen und auch regelmäßiger bräuchten. Ich las hier schon raus, dass nicht Schmerzen der Indikator sind, sondern Gradzahlen.

Ich schrieb ja ich verstand nicht wo der Vorteil liegt, und im Übrigen find ich meine Reaktion schon angebracht weil jedes Mal wenn ne Neuerung kommt sehr wohl Chaos ist in der Regelung- bis es sich gibt weil es bekannter is. Du kannst ja nich ganz Deutschland in 3 Monaten retten, auch wenn ein Stein ja viel ins Rollen bringt :laola2:

Für mich , die gerade jetzt als Erwachsene n Korsett bekommen hat und eigentlich ab jetzt doppelt Rezepte braucht, einmal gegen Schmerzen und einmal gegen Krümmung, vermutete ich dass es im Januar erstmal nich mehr klar wie das nun umgesetzt werden soll. Das mit den Krankenkassen interessiert mich weil ich dann besser informiert bin und besser argumentieren kann. Wissen is bekanntlich macht. Wenn man sich besser in die reinversetzen kann, und wie die Prozesse funktionieren, dann erreiche ich für mich als Patient auch mehr, so meine Erfahrung.

Danke für's Posten, für's mir so ausführlich und aufklärend antworten. Ich versuche nochmal mich mehr zu informieren damit ich andere informieren kann.

Wenn das Jugendlichen nun weiter hilft, dann freu ich mich natürlich, bei mir war das früher als Jugendliche, obwohl idiopatische Skoliose drauf stand, allerdings nie ein Problem von 7-17 hab ich durchgehend Psysio gemacht, woher soll ich denn wissen dass andere das nich durften? Alle von Sobi die ich kannte konnten das machen wenn sie wollten. Man musste es halt begründen. Scheinbar war ich da in einer Ignoranzblase. Na, dann is doch ne tolle Bombe geplatzt :biggthumpup:

Ich hab das erst als Erwachsener, also so seit 10 Jahren zu spüren gekriegt, und vermutete die Budgetkürzungen für den Arzt und Neuerungen in den "Gesetzen" zur Ausstellung von Rezepten in den letzen Jahren als Ursache? Wusste aber nich dass das nun auch stark Jugendlich betraf (wirklich schon immer? Siehe oben...Blase..) Kenne mich also zu wenig aus.


Ganz bewusst liebe Grüße,
Ju

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BeitragVerfasst: Sa, 24.11.2012 - 08:06 
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Alex_activitas hat geschrieben:
Dass es für Dich (und die anderen Erwachsenen mit Skoliose) momentan noch nichts bringt ist richtig und tatsächlich ärgerlich.

Força hat geschrieben:
weil es eben für mich als Erwachsener negativ klang. diese Einführung hiess für mich Reduktion der Möglichkeiten.

Vielleicht bin ich zu optimistisch, aber die Regelung könnte auch Erwachsenen und Patienten mit Hyperkyphose mittelbar nutzen: Wenn die Krankengymnastikrezepte für Jugendliche und auch für alle anderen Patienten mit den aufgeführten Diagnosen das Budget nicht mehr belasten (die vermutlich ohnehin bislang vorrangig mit Rezepten versorgt wurden, wenn das Budget knapp wurde), bleibt mehr vom Budget für alle anderen. Vielleicht verschreiben Orthopäden dann wieder etwas großzügiger Rezepte, wenn die Lage entspannter ist.
Natürlich wäre es besser, wenn auch Erwachsenenskoliose und Hyperkyphose mit aufgeführt wären, da würde man sich den ganzen Stress mit der Bettelei um Rezepte ersparen, aber so ist es immerhin ein Anfang...


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BeitragVerfasst: Sa, 24.11.2012 - 10:57 
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Hallo Forca,

Alex hat geschrieben:
Forca hat geschrieben:
Und weshalb bitte wird ein Unterschied zwischen Skoliose und Hyper-Lordose/-Kyphose gemacht?

Vermutlich kommt das daher, dass die idiopathische Skoliose durch ihre Charakteristika Krümmung PLUS Rotation hervorsticht und sich so auch von der reinen Hyperkyphose etc. unterscheidet.
Dass diese jedoch ebenso wichtig und therapiebedürftig sind, steht auf einem anderen Blatt.
Hier sind die Patientenvertreter gefragt, die im Übrigen an der Erstellung der Diagnoseliste beteiligt waren.

vielleicht ist es Dir noch nicht aufgefallen, wie selbst in diesem Forum die Hyperkyphose noch nicht die Bedeutung hat, wie es nach meiner Meinung sein sollte. Abgesehen vom Namen des Forums (würde auch viel zu lang werden ;) ) ist zwar die Sensibilität gegenüber entsprechenden Posts von Newbies erfreulicherweise gestiegen, aber es wird nach meiner Ansicht noch viel zu oft übersehen, dass eine Hyperkyphose das eigentliche Problem sein kann.
Insofern würde ich mir wünschen, dass wir bezüglich Deiner Fragen erst einmal bei uns selbst anfangen. Es lesen hier ja sehr viele Leute mit und das Forum ist mit Sicherheit ein Multiplikator, der auch Patientenvertreter erreichen kann.
s.a. diese Diskussion ab da:
viewtopic.php?p=1063338#p1063338

Was die Langfristgenehmigung angeht, gibt es doch hier im Forum schon etliche Beiträge, aus denen für die Erwachsenen-Versorgung eindeutig hervorgeht, dass man individuell schon aktiv eingreifen muss, um erfolgreich zu sein. Daran ändert sich doch überhaupt nichts ins Negative, nachdem für Kinder und Jugendliche die Sache einfacher geworden ist.
Wie mick vermutet, kann es möglicherweise sogar zu einer Verbesserung über den Zeitfaktor des Arztes kommen.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Sa, 24.11.2012 - 20:07 
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Klaus hat geschrieben:
Was die Langfristgenehmigung angeht, gibt es doch hier im Forum schon etliche Beiträge, aus denen für die Erwachsenen-Versorgung eindeutig hervorgeht, dass man individuell schon aktiv eingreifen muss, um erfolgreich zu sein. Daran ändert sich doch überhaupt nichts ins Negative, nachdem für Kinder und Jugendliche die Sache einfacher geworden ist.
Wie mick vermutet, kann es möglicherweise sogar zu einer Verbesserung über den Zeitfaktor des Arztes kommen.
So sehe ich das auch.
Jetzt heisst es: dran bleiben! Es wird zu einer geringeren Belastung der Ärzte führen, da sie für die Kinder und Jugendlichen ohne große Probleme die notwendigen Therapien verordnen können und sich im schlimmsten Fall ein mal pro Jahr mit einer (neuen) medizinischen Begründung befassen müssen (bei den Kassen, die nicht generell auf das Genehmigungsverfahren verzichten).

Es ist nun mal in der Praxis so, dass es weiterhin sehr sehr viele Kinder und Jugendliche mit Skoliose/Hyperkyphose gibt. Je früher man mit einer konsequenten Therapie anfängt, desto größer sind die Chancen, dass im Erwachsenenalter weniger korrigierende Therapie notwendig ist. Dann reicht unter Umständen die erhaltende Therapie, um die bereits erzielten Ergebnisse zu stabilsieren. Darin sehe ich den Grund für die Begrenzung auf Jugendliche bis 18 Jahre. Hier kann der Grundstein für eine Reduzierung der Therapien auf lange Sicht hin gelegt werden. Und zwar nicht, wegen des Sparzwangs, sondern wegen der erzielten Ergebnisse!

Die Erwachsenen müssen - wie bisher auch - den Weg über eine Beantragung gehen. Vielleicht ändert sich das auch noch, das wird sich zeigen.
Eine negative Entwicklung sehe ich jedenfalls nicht, ebenso wie Klaus und Mick.

Noch ein weiterer Nachtrag:
es gibt inzwischen auch eine bundeseinheitliche Liste mit Praxisbesonderheiten. Somit ist auch hier eine Vereinfachung gegeben!
In ihr sind dieselben Skoliosegruppen enthalten. Konkret bedeutet das, dass auch die Verordnungen im Regelfall (in der Regel 18 Einheiten) nicht das Budget des Arztes belasten, wenn er die entsprechende Ziffer auf dem Rezept angibt und sie somit als Praxisbesonderheit kennzeichnet.

Hier der Link: http://daris.kbv.de/daris/link.asp?ID=1003766207

Gruß,
Alex

Nachtrag: Link aktualisiert

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Zuletzt geändert von Alex_activitas am Sa, 24.11.2012 - 22:10, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sa, 24.11.2012 - 21:54 
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Alex_activitas hat geschrieben:
Noch ein weiterer Nachtrag:
es gibt inzwischen auch eine bundeseinheitliche Liste mit Praxisbesonderheiten. Somit ist auch hier eine Vereinfachung gegeben!
In ihr sind dieselben Skoliosegruppen enthalten. Konkret bedeutet das, dass auch die Verordnungen im Regelfall (in der Regel 18 Einheiten) nicht das Budget des Arztes belasten, wenn er die entsprechende Ziffer auf dem Rezept angibt und sie somit als Praxisbesonderheit kennzeichnet.

Hier der Link: http://daris.kbv.de/daris/doccontent.dl ... e=EXTDARIS^DMSSLAVE&SystemType=2&LogonId=0b0b33e7a340db96820432a1c9d42d7f&DocId=003766113&Page=1


Klingt ebenfalls gut. Aber der Link funktioniert irgendwie nicht...


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BeitragVerfasst: Sa, 24.11.2012 - 22:12 
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mick hat geschrieben:
Aber der Link funktioniert irgendwie nicht...
Danke für den Hinweis!
Ich habe ihn aktualisiert und jetzt müsste er funktionieren.

Gruß,
Alex

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BeitragVerfasst: Di, 27.11.2012 - 13:42 
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CCtec-Korsett 2010-2013
Hallo Alex,

vielen Dank für deine umfangreiche Info!!!

Dein Link funktioniert noch immer nicht, aber ich hab hier mal einen alternativen Link:
http://www.g-ba.de/downloads/39-261-159 ... Anlage.pdf

Ist das der gleiche Inhalt?

Gruß,
sloopy

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"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)


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BeitragVerfasst: Di, 27.11.2012 - 14:43 
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Hallo sloopy,

vielen Dank für den Hinweis. Keine Ahnung, warum der Link immer nur zeitweise funktioniert.

Der von Dir gepostete Link ist der über die Langfristgenehmigung.

Ich habe zwar die Liste für die bundeseinheitlichen Praxisbesonderheiten erhalten, aber dieser Link funktioniert hier auch nicht.
Hier der Link zur Seite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, auf welcher die Liste als Download bereitliegt. Ich hoffe, dass dieser jetzt funktioniert...: http://www.kbv.de/vl/24206.html

Gruß,
Alex

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Falls das jetzt schon eine zu spezielle Frage ist, darf ein Admin das gerne von diesem Thema abspalten. Ich wollte es nur hier dazu schreiben, weil es thematisch dazu passt.

Ich würde gerne wissen, ob jemand schon Erfahrungen mit Dr. Hoffmann in dieser Hinsicht gemacht hat?
Stellt er auch Rezepte außerhalb des Regelfalls aus? Denn so ein Rezept ist ja überhaupt erstmal Voraussetzung dafür einen Antrag auf Langfristigenehmigung zu stellen. Ich bin bei insgesamt recht vielen Ärzten in Behandlung und keiner will so ein Rezept ausstellen, weil sie alle Angst vor Regressforderungen haben. Wie ist das bei Dr. Hoffmann??

Und wie verhält sich die Langfristgenehmigung im Zusammenhang mit möglichen Regressforderungen der Kassen an den Arzt? Kann das trotzdem passieren?

Ich habe im Moment (wegen den Problemen mit den Rippen und dem Kiefer) 1h die Woche KG, das heißt ich brauche alle 3 Wochen ein neues Rezept, grob über den Daumen gepeilt. Ich warte quasi nur auf den Moment, wo ich KG ganz aufhören muss bzw. die 3 Monate Pause machen muss, weil ich keine Rezepte mehr bekomme. Das wäre aber recht fatal für mich.

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rejoy hat geschrieben:
Und wie verhält sich die Langfristgenehmigung im Zusammenhang mit möglichen Regressforderungen der Kassen an den Arzt? Kann das trotzdem passieren?

Nein, deshalb gibt es ja die Langfristgenehmigung. Die besagt, dass für den Zeitraum von 1 Jahr die Kasse die Kosten übernimmt.

Zitat:
Ich habe im Moment (wegen den Problemen mit den Rippen und dem Kiefer) 1h die Woche KG

Die Frage ist,
1. ob in dieser Situation eine Verordnung a.d.R. für den Arzt gerechtfertigt ist und
2. ob zugleich die Langfristigkeit gut begründet werden kann.

Denn mit der 1. Verordnung a.d.R. beginnt bei gleichzeitiger Antragstellung für eine Langfristgenehmigung und positiven Bescheid insgesamt ein "regressfreies Jahr". Ich weiß jetzt nicht, was Du mit "Ich habe im Moment..." meinst.

Gruß
Klaus

Bin schon gespannt, wie es dann mit einer wiederholten Genehmigung wird.


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BeitragVerfasst: Di, 27.11.2012 - 23:53 
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Zitat:
Ich weiß jetzt nicht, was Du mit "Ich habe im Moment..." meinst.


Damit meinte ich, dass die Rippen aktuell eine meiner größeren Baustellen sind, aber sie sind nur eine von vielen. Vielleicht hätte ich mich da anders ausdrücken müssen, denn der gemeinsame Nenner ist EDS ( eine nicht heilbare Erbkrankheit) durch die insgesamt schon seit Jahren KG-Bedarf besteht und sicher auch noch länger bestehen wird. Das "im Moment" bezog sich auf die Feststellung, dass es jetzt besonders fatal wäre, wenn ich 3 Monate Pause machen müsste, um dann wieder als "neuer" Regelfall zu gelten, weil die Rippengelenke so akut sind. - Ich würde die langfristgenehmigung daher nicht für die Kyphose beantragen sondern für das EDS.

EDS ist aber vergleichbar mit Marfan-Syndrom - was ja in der Liste aufgeführt ist. Damit würde ich wohl unter die Klausel: Eine Genehmigung kommt dann in Betracht, wenn Schwere und Dauerhaftigkeit der Schädigungen mit den in der Anlage aufgeführten Diagnosen vergleichbar ist. fallen.

Meine Frage war eher, ob mir Dr. Hoffmann wohl dabei helfen würde, weil er auch a.d.R. - Rezepte ausstellt, was eben nicht jeder Arzt tut?

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Ich würde die langfristgenehmigung daher nicht für die Kyphose beantragen sondern für das EDS.

Das ist dann klar.

Zitat:
Meine Frage war eher, ob mir Dr. Hoffmann wohl dabei helfen würde, weil er auch a.d.R. - Rezepte ausstellt, was eben nicht jeder Arzt tut?

Na ja, die Verordnung a.d.R. muss ja auf die EDS bezogen sein und da stellt sich die Frage, ob ein Orthopäde dafür zuständig ist oder eher ein Dermatologe.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mi, 28.11.2012 - 20:26 
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für EDS fühlt sich keiner zuständig, der Dermatologe am wenigsten, obwohl es rein von der Ursache her in seinen Bereich fallen würde.
Die Auswirkungen sind aber, zumindest in meinem Fall überwiegend orthopädisch.

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BeitragVerfasst: Do, 29.11.2012 - 17:14 
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rejoy hat geschrieben:
Die Auswirkungen sind aber, zumindest in meinem Fall überwiegend orthopädisch.

Ich denke, da solltest Du Dr. Hoffmann direkt ansprechen.
Gibt es für EDS kein Diskussionsforum bzw. verstreute Erfahrungsberichte?

Und wenn es in der Liste aufgenommen wurde, muss es doch auch gezielte Ansprechpartner geben, die zumindest in den Disziplinen übergreifend zusammenarbeiten.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Do, 29.11.2012 - 21:21 
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Klaus, ich habe nicht nach Erfahrungsaustausch zu EDS gefragt, auch nicht nach einem Arzt der dafür verantwortlich ist, da hab ich mein Netzwerk (zu dem aber eben auch Dr. Hoffmann gehört).
Meine Frage bezog war auch nicht, ob mit EDS eine Langfristgenehmigung drin ist. Einen Versuch werde ich so oder so starten, mehr als scheitern kann er nicht.

Meine Frage war lediglich, ob jemand von hier Erfahrungen mit Dr. Hoffmann und a.d.R. Verordnungen hat, nicht mehr und nicht weniger. Und dass ich das dann persönlich mit ihm besprechen muss, ist ja klar. Trotzdem kann ich doch hier nach Erfahrungen anderer fragen, zumal hier ja viele bei Dr. Hoffmann sind, deshalb heißt es ja Erfahrungsaustausch.

Zitat:
Und wenn es in der Liste aufgenommen wurde, muss es doch auch gezielte Ansprechpartner geben, die zumindest in den Disziplinen übergreifend zusammenarbeiten.


EDS wurde nicht in die Liste aufgenommen, sondern das Marfan-Syndrom das mit EDS verwandt und daher vergleichbar ist, Es ist kein bisschen häufiger als EDS, aber scheinbar bekannter. Für das Marfan gibt es auch Ansprechpartner, bzw. ein interdisziplinäres Zentrum, das aber EDS-Patienten nur betreut, wenn sie den Typ 4 haben. Ansonsten muss man sich seinen eigenen Ärztestamm "erarbeiten" und "erziehen", klingt dumm, ist aber so. Es gibt keine Spezialisten. Man muss sich motivierte Ärzte im Umfeld suchen, die dann mit der Zeit (quasi learning by doing) zu Spezialisten werden. Das mal nur so als kleiner thematischer Ausflug :).

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