Brauche Hilfe!
Verfasst: Mi, 14.09.2011 - 21:28
Hallo,
Ich bin 20 Jahre alt und meine Skoliose wurde mit 12 diagnostiziert. Leider nahm der damals behandelnde Arzt an, es handele sich um einen Längenunterschied meiner Beine und verschrieb mir eine Einlage.Beim nächsten Termin( ich war 14) herrschte er mich und meine Mutter an, wir seien viel zu spät zur Kontrolluntersuchung gekommen und man könnte jetzt nichts mehr für meine Skoliose tun. Welchen Grad die Verkrümmung da hatte, weiß ich nicht mehr. Jedenfall wurde mir kein Korsett verschrieben, weil der Doktor meinte, ich würde nicht mehr wachsen. Diese Diagnose stellte er ohne meine beiden Elternteile gesehen zu haben. Ferner bekam ich zu hören ich würde keine Kinder austragen können und vermutlich nicht so alt werden wie eine gesunde Frau. Daraufhin verdrängte ich die Krankheit konsequent und zog mich auch sonst zurück von meinen Eltern und Freunden. Heute läuft mein Leben eigentlich geregelt ab. Bis vor Kurzen konnte ich die Skoliose noch verdrängen, nur scheint es mir, als drängt sie sich jetzt mit aller Kraft in mein Leben. Ich studiere Medizin und famuliere grad in der Unfallchirurgie. Als mich ein Oberarzt direkt darauf ansprach und sagte ich würde später einmal "Probleme damit" bekommen, hatte ich noch während meiner OP-Assistenz einen halben Heulkrampf, der jedoch unter der Schutzbekleidung nicht bemerkt wurde. Ich hab panische Angst einen Beruf als Chirurgin nicht ausführen zu können, denn das ist mein großer Traum. Dass ich auf Männer unattraktiv wirke und es wirklich einfach schrecklich aussieht..ok..aber ich möchte umbedingt Ärztin werden und habe Angst den körperlichen Anforderungen nicht gerecht zu werden. Meine Thorakolumbalskoliose beträgt 30° BwS mit gegenkrümmung 30° LWS. Langsam merke ich, dass ich bei dem langen Stehen und arbeiten im OP Schmerzen bekomme und will das auf der andern Seite nicht wahr haben. Trotzdem mache ich die Skoliose für alles verantwortlich was in meinem Leben schief geht.
Danke fürs lesen und liebe Grüße!
Ich bin 20 Jahre alt und meine Skoliose wurde mit 12 diagnostiziert. Leider nahm der damals behandelnde Arzt an, es handele sich um einen Längenunterschied meiner Beine und verschrieb mir eine Einlage.Beim nächsten Termin( ich war 14) herrschte er mich und meine Mutter an, wir seien viel zu spät zur Kontrolluntersuchung gekommen und man könnte jetzt nichts mehr für meine Skoliose tun. Welchen Grad die Verkrümmung da hatte, weiß ich nicht mehr. Jedenfall wurde mir kein Korsett verschrieben, weil der Doktor meinte, ich würde nicht mehr wachsen. Diese Diagnose stellte er ohne meine beiden Elternteile gesehen zu haben. Ferner bekam ich zu hören ich würde keine Kinder austragen können und vermutlich nicht so alt werden wie eine gesunde Frau. Daraufhin verdrängte ich die Krankheit konsequent und zog mich auch sonst zurück von meinen Eltern und Freunden. Heute läuft mein Leben eigentlich geregelt ab. Bis vor Kurzen konnte ich die Skoliose noch verdrängen, nur scheint es mir, als drängt sie sich jetzt mit aller Kraft in mein Leben. Ich studiere Medizin und famuliere grad in der Unfallchirurgie. Als mich ein Oberarzt direkt darauf ansprach und sagte ich würde später einmal "Probleme damit" bekommen, hatte ich noch während meiner OP-Assistenz einen halben Heulkrampf, der jedoch unter der Schutzbekleidung nicht bemerkt wurde. Ich hab panische Angst einen Beruf als Chirurgin nicht ausführen zu können, denn das ist mein großer Traum. Dass ich auf Männer unattraktiv wirke und es wirklich einfach schrecklich aussieht..ok..aber ich möchte umbedingt Ärztin werden und habe Angst den körperlichen Anforderungen nicht gerecht zu werden. Meine Thorakolumbalskoliose beträgt 30° BwS mit gegenkrümmung 30° LWS. Langsam merke ich, dass ich bei dem langen Stehen und arbeiten im OP Schmerzen bekomme und will das auf der andern Seite nicht wahr haben. Trotzdem mache ich die Skoliose für alles verantwortlich was in meinem Leben schief geht.
Danke fürs lesen und liebe Grüße!
