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BeitragVerfasst: Mi, 06.07.2011 - 21:23 
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Diagnose: CMD, rezidive Atlasblockade
Torsionsskoliose
Therapie: Aufbisschiene
Vojta
hallo ins forum,

bin ganz neu hier und ehrlich gesagt mehr als frustriert und verzweifelt.. könnte ehrlich gesagt grad heulen vor wut.

meine krankheitsgeschichte in kurzfassung: bei mir wurde eine torsionsskoliose mit beinlängenindifferenz festgestellt, habe bzw hatte einen ziemlich herausstehenden wirbel genau am übergang zur brustwirbelsäule der dauernd rumgewandert ist, was mir auch mal ein komplett taubes bein verursacht hat unter anderem. nach ner ärzte-odysee (stadt fürth) kam heraus, dass ich wohl keine einlagen brauche sondern mein kopf wohl arg schief steht und CMD die ursache ist.

also bekam ich eine aufbisschiene, die kostete dann 600 euro. kopf war wunderbar gerade, rest nach wie vor natürlich schief und verdreht. nach zwei wochen löste sich mit nem lauten knacken der atlas und alles war erstmal wunderbar, auch meine gesichtsmuskulatur war wieder im lot, ich sah nicht mehr eingefallen und krank aus im gesicht. auch habe ich daraufhin angefangen mit vojta und fleißig sport und andere übungen gemacht. so weit, so gut.

durch vojta bekam ich auch glatte 4 cm an körpergröße zurück, nur im nacken- halsbereich habe ich jetzt dauernd blockaden. meine vojta-therapeutin meinte, dass die schiene derzeit dagegen arbeiten würde. sie wurde zwischenzeitlich öfter mal eingeschliffen, aber wirklich gut ist es nicht mehr im hs bereich, habe dauernd blockaden.

letzte woche wurde auch mein becken mobilisiert, da hat sich einiges getan nur wurde es mit den halswirbelblocken langsam unerträglich. zu meinem schrecken habe ich auch auf dem neuen röntgenbild einen richtigen seitlichen bogen am hals bemerkt.

das ist teilweise von den "begleiterscheinungen" nicht lustig, aber nun das eigentliche problem.. ich habe nach dem gestrigen vorfall absolut das vertrauen in den zahnarzt verloren!!!! er gilt als spezialist für funktionsanalyse und hat auch auf anhieb den richtigen biss bei mir eingestellt, aber ich habe das gefühl, es geht ihm vor allem ums geld.. neue füllungen für 700 euro, komplett überarbeitung mit aufbau für 3500, neue schiene für 600.. wie soll ich das bitte alles finanzieren??

ich bin durch das hws-problem nicht in der lage vollzeit zu arbeiten, das kommt noch dazu.. habe ich in der praxis auch bereits angesprochen. als ich um einen termin zws nachschleifen der schiene bat, musste auch unbedingt zwei 200 euro teuere fükllungen sein. mit der konsequenz, dass die schiene nun überhaupt nicht mehr passt!!!!! dabei bin ich doch deswegen dort in behandlung und könnte den rest auch günstiger woanders gemacht kriegen.

nach der behandlung fragte der za mich sogar, ob es nun vom biss her passen würde, ohne dass ich die schiene überhaupt drin hatte...????!!! und selbst nachschleifen hat nichts gebracht, mein biss ist jetzt mit schiene dermaßen im eimer, dass mein kopf sich damit total verdreht und ich heute morgen den hals garnicht mehr heben konnte... war total nach vorne gedrückt und stand am nacken richtig übel raus, von den schmerzen und dem ziehen mal abgesehn.

morgen soll ich wieder hin zum nachkorrigieren, aber ich überlege wirklich zu wechseln, wobei ich angst habe, da weiter herum zu experimentieren..was ratet ihr mir? ist das normal, diese kosten??


und hat jemand erfahrung mit der schienen-therapie bei hws-problemen und behandlungen von skoliose??

ganz lieben dank fürs lesen!


viele grüße,
ina


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BeitragVerfasst: Mi, 06.07.2011 - 21:52 
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Hallo Ina,

erstmal: herzlich willkommen im Forum!

Zu Deiner Schienen-Therapie: hast Du nur eine Schienenversorgung erhalten oder auch begleitend Physiotherapie bei einem Physio, der sich mit CMD (oder besser: COCD) auskennt?
Und: was für eine Schiene ist es - nur ein Schutz für die Zähne oder eine korrigierende?

Gruß,
Alex

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Alexander Heidrich - activitas - menschen, die bewegen
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BeitragVerfasst: Mi, 06.07.2011 - 22:00 
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Vojta
huhu alex,

danke! ;D

meine schiene ist eine korrigierende, ich trage sie immer und soll auch. mein biss wurde stark verändert, eine seite des kiefers sichtbar "gestreckt"...

ich bin bei einer auf vojta spezialisierten physiotherapeutin und für akute sachen (blockaden usw) gehe ich zu einem physio der auch "leichte" chiropraktische maßnahmen benutzt..

und vergessen zu erwähnen.. als ursache der skoliose neben cmd soll meine hypermobilität eine rolle spielen, so mein orthopäde. der mir auch den wunderzahnarzt empfohlen hat. :D

das mit den 4 cm größer durch vojta akkupressur(?) stimmt wirklich, meine torsionsskoliose ist wohl auch "funktional"(??), aber trotzdem schmerzhaft. besonders angenehm sind immer die heftigen stiche in meinem rückgrat, wenn sich grad wieder was an den wirbeln verschiebt, da könnte ich glatt umfallen, besonders wenn sie vom brustbeinansatz bis in den hinterkopf ziehen.. genug gejammert.. ;) mein hauptproblem ist die schienen-therapie und ich hoffe da wirklich auf erfahrungsausstausch

grüßle, ina


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BeitragVerfasst: Mi, 06.07.2011 - 22:14 
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Vojta
..vor allem, wie kann das sein, dass man mir zähne überarbeitet bei einer für 600 aufwendigst durch funktionsanalyse angepassten schiene???? die jetzt nur noch blockaden auslöst weil die zähne anders strukturiert sind und ich bei grader kopfhaltung nur noch an einziger stelle kontakt habe... bin echt fassungslos!!!


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BeitragVerfasst: Mi, 06.07.2011 - 22:26 
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Hallo Ina!

_Ina_ hat geschrieben:
ich bin bei einer auf vojta spezialisierten physiotherapeutin und für akute sachen (blockaden usw) gehe ich zu einem physio der auch "leichte" chiropraktische maßnahmen benutzt..
Das heisst also, dass Du begleitend zur Schienentherapie nicht bei einem Physio bist, der sich mit der Problematik auskennt. Das wäre jedoch eine sinnvolle Ergänzung, da die Schiene zwar Fehlstellungen korrigiert, jedoch nicht die muskuläre und funktionelle Situation der Kaumuskulatur und der HWS behandelt. Diese ändern sich jedoch durch eine (passende) Schiene, so dass hier zwingend mitgearbeitet werden sollte.

By the way: was sind denn "leichte chisopraktische maßnahmen"? :cool:
Wenn die Ursache für die "Atlasblockaden" (so es denn tatsächlich welche sind....) nicht beseitigt wird (und das kann tatsächlich das Kiefergelenk sein!), wird es immer wieder zu solchen Blockierungsphänomenen kommen! Und all zu oft sollte man auch nicht Deblockieren - schon gar nicht an der HWS. Hier sind Manipulationen ("Einrenken") lege artis nur nach vorangehendem Röntgenbild durchzuführen, da es viele Risikofaktoren gibt, die man manuell nicht spüren kann!

_Ina_ hat geschrieben:
..vor allem, wie kann das sein, dass man mir zähne überarbeitet bei einer für 600 aufwendigst durch funktionsanalyse angepassten schiene???? die jetzt nur noch blockaden auslöst weil die zähne anders strukturiert sind und ich bei grader kopfhaltung nur noch an einziger stelle kontakt habe... bin echt fassungslos!!!
Natürlich muss die Schiene nach jeder Änderung an den Zähnen (Füllung, Inlay, Krone etc.) auch angepasst werden, da sie sonst ja nicht mehr passen kann!
Auch während der Schienentherapie (incl. Physiotherapie) muss immer wieder an der Schiene (nach-)gearbeitet werden, da sich die muskuläre und idealerweise auch funktionelle Situation ändert und die Schiene nicht mehr passen kann.

Gruß,
Alex

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BeitragVerfasst: Mi, 06.07.2011 - 22:44 
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hi nochmal,


danke für die infos.. "rezidive atlasblockade" hat der orthopäde befunden, mittlerweile spür ich sogar deutlich wie frei das gelenk ist oder eher wie blockiert.. allein durch die bewegungsfreiheit oder kopfdruck, usw.

leichte chiropranktische maßnahmen..ömm... :) wie beschreib ich das? also durch seitliche neigung meines kopfes und vorsichtiges hin- und herdrehen in ner gewissen richtung.. seitens des physiotherapeuten. beschwerden sind danach weg. oder klassisches arme hinter kopf und leicht anheben im nackenbereich, mehr ist nicht passiert.

zum glück habe ich damit aufgehört, mich selbst "einzurenken", war da frühr leider hemmungslos, grad am halsbereich durch seitliches kopfneigen zb. :tot:

und jetzt gibt es mir natürlich zu denken, was du darüber schreibst...... hier einen spezialisten zu finden, das könnte allerdings sehr schwer werden.. risiken beim einrenken im hws bereich, ojee.... :eek:

was die schiene angeht.. geht jetzt ins detail, aber durch die überarbeitung steht sie einseitig richtig hoch, also passt quasi "von unten" nicht mehr.. ich frage mich, ob der zahnarzt dann pro einzelnen zahnbehandlung auch jeweils eine neue funktionsanalyse machen will??? oder die schiene von unten nachschleifen möchte? sorry wegen der leichten ironie, aber ich bin ziemlich angefressen...

das nachkorrigieren hat auch nie besserung gebracht und wenn, dann minimal..

die ganze sache scheint mir eh so komplex, vor allem die symptomverlagerung.. mal der hals, dann das becken verdreht, dann kiefer voll verspannt. welche konkreten schritte würdest du empfehlen zws der schiene oder was sollte ich morgen beim nachkorrigieren erwähnen???

grüßle, ina


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BeitragVerfasst: Sa, 19.08.2017 - 16:39 
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Hi, durch die Suche bin ich hier drauf aufmerksam geworden, habe ähnliche Symptome und soll nun eine Zentrikschiene bekommen. Denke aber die Probleme kommen von der HWS und bin mir nicht sicher, ob eine Schiene es sogar schlimmer machen kann - falls du das liest, bist du immer noch in Behandlung?


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