Ambulante Skoliosetherapie

Ärzte, Therapieformen, Physiotherapeuten, ...
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Klaus
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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von Klaus » Do, 27.10.2011 - 19:19

Ach je, was streitet ihr.
Das war vor einem Jahr!

Gruss
Klaus

Rehkitz
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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von Rehkitz » Fr, 28.10.2011 - 08:39

Klaus hat geschrieben:
Ach je, was streitet ihr.
Das war vor einem Jahr!

Gruss
Klaus
Das ist nicht der Punkt, lieber Klaus. Was ich mit meinem Beitrag aussagen wollte, ist dass hier im Forum zumeist Behandlungs/ Korrekturmethoden diskutiert werden, die mancher Mensch aus finanziellen Ursachen nicht in Anspruch nehmen kann.

Spezialisierte Fachärzte, Krankengymnastik nach Schroth, Korsett, Rehamassnahmen, und so weiter. Und da das Gesundheitssystem in den USA sich auch ein wenig von dem in der Bundesrepublik unterscheidet, kann ich mir vorstellen, dass das auch ein Faktor ist, den man nicht vernachlässigen sollte.

Danke :)

Rehkitz :flower:

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Klaus
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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von Klaus » Fr, 28.10.2011 - 10:57

Rehkitz hat geschrieben:Das ist nicht der Punkt, lieber Klaus.
Das sollte nur ein organisatorischer Hinweis sein.
Was ich mit meinem Beitrag aussagen wollte, ist dass hier im Forum zumeist Behandlungs/ Korrekturmethoden diskutiert werden, die mancher Mensch aus finanziellen Ursachen nicht in Anspruch nehmen kann.
Also unter finanziellen Aspekten ist eine stationäre Schroth REHA in Deutschland für gesetzlich Versicherte fast kostenlos, man muss pro Tag die Zuzahlung von 10 € mit den Kosten zuhause für diese Zeit gegenrechnen. Da bleibt nicht viel. Und für bestimmte Personengruppen entfällt auch diese Zuzahlung.

Wenn Du anders versichert bist, solltest Du das auch konkret angeben. In anderen Threads ist Dir der Gang zum Spezialisten empfohlen worden. Dr. Hoffmann z. Bsp. ist ein normaler niedergelassener Orthopäde, das sollte doch jede Krankenkasse unterstützen.

Gruss
Klaus

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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von Belle » So, 30.10.2011 - 10:52

Außerdem kann sich auch zeitlih nicht jeder eine 3-4wöchige Reha leisten. Ich stehe gerade am Anfang meiner <ausbildung und ich glaube kaum, dass sich meine Firma freuen würde, wenn ich nun mit einer solchen Maßnahme käme. Meine Chancen auf eine spätere Übernahme würden wohl rapide sinken und das kann ich mir dann auch finanziell nicht leisten. Naja, wie gesagt ich steh ganz am Anfang. Habe auch mein Korsett erst seit ein paar Tagen und möchte es noch "verheimlichen". Aber eine Kurztherapie wäre schon hilfreich für mich. Meine Motivation die KG auch zu HAuse jeden Tag zu üben ist ehrlich gesagt nicht sehr hoch. Skoliofit-Paderborn ist aber viel zu weit.!! Gibt es sowas nicht zwischen KArlsruhe und Heidelberg??

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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von Kaffeetrinker » So, 30.10.2011 - 11:35

Du hast vollkommen überzogene Vorstellungen.....


Selbstverständlich kannst du auch in deiner Ausbildung ne Reha machen, warum nicht??
Kannst ja in deine freie Schulzeit legen, sehe da kein großes Problem, für die Zeit wirste krank geschrieben, da
haste auch keine finanziellen Einbussen.

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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von Klaus » So, 30.10.2011 - 11:52

Es sind vielleicht auch fehlende Vorstellungen darüber, dass notwendige aktive Muskelpflege nicht nur eine Sache von wenigen Tagen ist.

Gruss
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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von Belle » Di, 01.11.2011 - 14:09

??? krank schreiben ist ja gut und schön - aber was würdet ihr als Chef dazu sagen??
Ich seh das halt etwas anders, bin ja nicht beamtet :)

[quote="Klaus"]
Es sind vielleicht auch fehlende Vorstellungen darüber, dass notwendige aktive Muskelpflege nicht nur eine Sache von wenigen Tagen ist.


Das versteh ich gar nicht. Außerdem kommt die 3 Tage-Reha ja nicht von mir sondern von anerkannten Ärzten (Dr. Weiß, der immerhin Chefarzt oder Direktor) in Bad Sobernheim war. Und wenige Tage sind es ja nur vor Ort - die KG wöchentlich am Wohnort bleibt ja trotzdem.

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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von Kaffeetrinker » Di, 01.11.2011 - 15:23

Dein Chef hat garnix dazu sagen wenn du ne Reha machst und ne AU bringst, wenn die Grippe hast gehst auch arbeiten???

Und die 3 TagesRehas bringen dir nix, hier sind alles User mit viel Erfahrung was Schroth angeht und nur weil Arzt 3 TagesReha empfiehlt (was auch teilweise Geldmacherei ist) mess es nicht heissen dass es richtig ist. Oder lernst du in 3 Tagen was andere in einem Monat machen???

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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von Klaus » Mi, 02.11.2011 - 10:05

Belle hat geschrieben:Außerdem kommt die 3 Tage-Reha ja nicht von mir sondern von anerkannten Ärzten
Darum geht es hier ja im Thread, dass die Wirksamkeit dieser Therapie bezweifelt wird. Nach meiner 4 Wochen REHA weiß ich, dass ich das unmöglich in 3 Tagen hätte lernen und verinnerlichen können.
die KG wöchentlich am Wohnort bleibt ja trotzdem.
Das bringt aber nichts, wenn Du gleichzeitig schreibst:
Meine Motivation die KG auch zu HAuse jeden Tag zu üben ist ehrlich gesagt nicht sehr hoch.
Man muss zwar nicht unbedingt täglich üben, aber mit den bei einer REHA sich ergebenden "Lieblingsübungen" (aus einer grossen Zahl von Übungen) sollte man das schon 4x in der Woche machen.
Und die Alltagsbewegungen sind ebenfalls zu optimieren, das schafft man nicht mit einer 3 Tages REHA und einer wöchentlichen KG.

Gruss
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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von J-Maria » Mi, 02.11.2011 - 19:55

Ich glaube, wir müssen nicht darüber diskutieren,
dass eine 3-tägige Behandlung eine 3 bis 4-wöchiger Behandlung ersetzen kann.
(Wer das glaubt ist selber schuld.) Darum geht’s hier aber doch nicht!

Wir müssen nicht befürchten, dass allbewährte 3-4-wöchige Reha durch ein Randkonzept ersetzt wird.
Ich finde, dass eine ambulante Physiotherapie oder eine intensive 3-tägige Behandlung für Menschen,
die – aus welchen Gründen auch immer (beruflich, familiäre Situation, finanziell, usw.) –
keine 3-wöchige Rehabilitation in einer Spezialklinik absolvieren können, durchaus eine Alternative darstellt.
Dabei geht es nicht darum, das Eine durch das Andere zu ersetzten. Es ist eine Kompromiss-Variante für Patienten,
die in ihrer aktuellen Lebenslage keine mehrwöchige Reha machen können.

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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von sloopy » Mi, 02.11.2011 - 20:55

Doch, J-Maria, genau darum geht es!
J-Maria hat geschrieben:Wir müssen nicht befürchten, dass allbewährte 3-4-wöchige Reha durch ein Randkonzept ersetzt wird. [...]
Dabei geht es nicht darum, das Eine durch das Andere zu ersetzten.

Nein? Das klingt für mich aber ganz anders. Dr. Weiß schreibt in seiner Patienteninformation ( http://www.tz-im-forum.com/images/AIRS.pdf ) folgendes:
Wenn Sie oder Ihr Kind teilnehmen wollen, so erkundigen Sie sich bitte bei Ihrer Krankenkasse
nach Kostenübernahme. Wenn Sie auf eine mehrwöchige stationäre Behandlung verzichten, so
haben Sie möglicher Weise gute Chancen auf Kostenerstattung.
Es ist doch gefundenes Fressen für die Krankenkassen, wenn die Patienten freiwillig auf eine stationäre Reha verzichten um eine ambulante Kurzreha erstattet zu bekommen.

Gruß,
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Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich

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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von Klaus » Do, 03.11.2011 - 09:39

Ich kann mich sloopy nur voll und ganz anschliessen.
J-Maria hat geschrieben:...keine 3-wöchige Rehabilitation in einer Spezialklinik absolvieren können, durchaus eine Alternative darstellt......Es ist eine Kompromiss-Variante für Patienten,...
Schön, dass Du selbst von Alternative auf Kompromiss kommst. Das ist schon mal ein ziemlicher Unterschied.
Ich finde allerdings, dass das ein schlechter Kompromiss ist. Man kann bestenfalls sagen, dass so eine 3 Tage REHA besser ist, als gar nichts zu machen, aber nur unter der Vorraussetzung, dann auch kontinuierlich zuhause aktive Muskelpflege zu betreiben. Und danach sieht es bei Belle nicht aus.

Abgesehen von der von sloppy angesprochenen Problematik mit den Kostenträgern, bin ich fest davon überzeugt, dass viele diese "Kurz-REHA" durchaus als einmaligen Vorgang zur Verbesserung der Situation sehen. Würde ich auch tun, wenn ich nicht richtig und ausreichend informiert wäre.

Gruss
Klaus

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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von Ricky » Do, 03.11.2011 - 11:45

Hallo,

ich habe eben in dem Link gelesen, dass Dr.Weiss die 3 Tage Kurzvariante ganz deutlich als einen Ersatz zur mehrwöchigen Reha sieht.
Ich zitiere:

"Als intensives Schulungskonzept, basierend auf dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand
(Best Practice), soll dieses Konzept als Ersatz für mehrwöchige stationäre Aufenthalte dienen."

LG
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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von J-Maria » Do, 03.11.2011 - 13:00

Ich finde, ich wurde gerade fehlinterpretiert. Ich wiederhole:
„Ich glaube, wir müssen nicht darüber diskutieren, dass eine 3-tägige Behandlung eine 3 bis 4-wöchiger Behandlung ersetzen kann. …“

Liebe sloopy,
was habe ich mit diesem oder sonstigen Flyer zu tun?
Es wird Deutschland weit in vielen Flyern Diverses zu diesem Thema verbreitet,
da gibt’s mehrere Beispiele. Und egal wer in welchem Flyer was schreibt,
es gilt immer noch das SGB (Sozialgesetzbuch) und die darin verankerten Rechtsgrundlagen
zur Durchführung stationärer Rehabilitationen.
Die Menschen bzw. ihre Kinder, die wir im Rahmen der Selbsthilfe bei Skolinale
bei der Antragstellung bzw. Widerrufsverfahren beraten, haben alle ihre Reha bewilligt bekommen.
Und das wird so bleiben, solange die Rechtsgrundlagen und keine Flyer Gültigkeit haben.

Klaus hat geschrieben: ... Man kann bestenfalls sagen, dass so eine 3 Tage REHA besser ist, als gar nichts zu machen ...
Schade Klaus, dass Du nicht erkannt hast, dass wir uns in diesem Punkt einig sind.
Ich war der Meinung, dass ich genau das in meinem Post insgesamt zum Ausdruck gebracht habe.
Wenn Du nur einzelne Passagen zitierst, kann man durchaus auf etwas anders kommen …

Wir brauchen ambulante Angebote in der Skoliose Physiotherapie,
egal ob Sie in Gensingen, Berlin oder Paderborn/Skoliofit angeboten werden.
Sie sind nicht als Ersatz einer stationärer mehrwöchigen Rehabilitation zu sehen,
sondern als das was sie sind: ambulante Physiotherapie.
Das gegeneinander ausspielen beider Konzepte in dieser Debatte ist bedauerlich.
Denn, wir brauchen beides!

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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von Ricky » Do, 03.11.2011 - 13:48

J-Maria hat geschrieben:
Das gegeneinander ausspielen beider Konzepte in dieser Debatte ist bedauerlich.
Denn, wir brauchen beides!
..das würde ich auch so sehen, aber der Dr.Weiss anscheinend nicht...

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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von Thomas » Do, 03.11.2011 - 14:00

Hallo J-Maria,

wenn Du den Thread durchgelesen hättest, hättest Du bemerkt, dass es hier nicht drum geht, ob eine ambulante Reha sinnvoll ist oder nicht. Niemand hier würde sich hier ernstahaft gegen die ambulante Rehaversorgung aussprechen. Das ist überhaupt nicht das Thema.

Es geht in diesem Thread um die Aussage, dass eine Dreitages-Reha genauso effektiv wäre wie eine drei- bis vierwöchige stationäre Reha.

Also in Zukunft vielleicht erst lesen und dann schreiben!

Thomas
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aktueller Thread: Neuroforamenstenose und Korsett mit Halsteil

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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von Klaus » Do, 03.11.2011 - 14:42

J-Maria hat geschrieben:Das gegeneinander ausspielen beider Konzepte in dieser Debatte ist bedauerlich.
Denn, wir brauchen beides!
Das tue ich doch überhaupt nicht!
Wir sind uns sicherlich darin einig, dass bei der ambulanten Therapie das Wort "Ersatz" und das Wort "Alternative" zur stationären REHA nicht angebracht ist und das Wort "Kompromiss" offenbar in der Diskussion ist.
Wir brauchen ambulante Angebote in der Skoliose Physiotherapie,
egal ob Sie in Gensingen, Berlin oder Paderborn/Skoliofit angeboten werden. Sie sind nicht als Ersatz einer stationärer mehrwöchigen Rehabilitation zu sehen,
sondern als das was sie sind: ambulante Physiotherapie.
Richtig und da muss man aber auch konkret sagen, wo die Grenzen dieser Therapie sind!
Sonst bleibt das Mißverständnis, dass eine "3 Tage REHA" und eine wöchentliche KG ausreichend sein müsste, wie jetzt bei Belle.
Ich finde, dass eine ambulante Physiotherapie oder eine intensive 3-tägige Behandlung für Menschen,
die – aus welchen Gründen auch immer (beruflich, familiäre Situation, finanziell, usw.) –
keine 3-wöchige Rehabilitation in einer Spezialklinik absolvieren können, durchaus eine Alternative darstellt.
Solche Aussagen haben nun mal das Potential zum Mißverständnis, nicht nur weil ich den Satz einzeln zitiere, sondern weil Leute, wie Belle, verständlicherweise das auch so einzeln registrieren!

Was immer auch eine stationäre REHA verhindert, es muss allen klar sein, dass das ein (mehr oder weniger) schlechter Kompromiss ist, wenn es um das Erlernen von Schroth geht. Das Reinschnuppern vor der REHA, die Kontrolle oder das Auffrischen ist eine ganz andere Sache!

Gruss
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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von Klaus » Do, 03.11.2011 - 14:48

Ricky hat geschrieben:ich habe eben in dem Link gelesen, dass Dr.Weiss die 3 Tage Kurzvariante ganz deutlich als einen Ersatz zur mehrwöchigen Reha sieht.
Genau das ist doch aber der Ausgangspunkt für diese alte Diskussion!
Schildkröterich hat ja auch nocheinmal darauf hingewiesen.

Nur jetzt hat das mit Belle, die diese Aussage von Dr. Weiss verständlicherweise ganz wörtlich nimmt, auch zu einer Diskussion über die generelle ambulante Therapie geführt, die eben ihre Grenzen hat.

Gruss
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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von Belle » Do, 03.11.2011 - 16:28

Tut mir leid, wenn ich mit meiner Frage so viel aufgewirbelt habe.
Ich lerne nun erstmal in der wöchentlichen KG nach Schroth weiter und gelobe Besserung mit meiner Motivation es auch zu Hause durchzuführen. Mein Korsett habe ich ja nun seit einer Woche und vielleicht kann ich es in einem halben Jahr auch anders sehen mit der Reha und der Arbeit. Aber momentan passt es mir einfach nicht rein, da ich erst seit September die Lehre mache. Mal sehen!! Ganz so grass ist aber wohl auch meine Skoliose nicht 23°C - wie gesagt meine vorherigen Ärzte hielten es nicht mal für nötig überhaupt etwas zu tun, weil ich 16 Jahre(fast 17) bin und wohl nicht mehr lange im Wachstum. Danach sollte bei dieser Gradzahl nichts mehr passieren. Da bin ich mit Korsett und KG schon weit - und das nur, weil meine Mutter mit der Aussage der Ärzte nicht zufrieden war und mit mir nach Bad Sobernheim gefahren ist. Wie gesagt, vielleicht sehe ich es in einem halben Jahr anders, ich werde dann nochmal mit Dr. Verres in Bad Sobernheim darüber sprechen.

omaskol
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Re: Ambulante Skoliosetherapie

Beitrag von omaskol » Do, 02.04.2015 - 19:40

Hallo, in diesem Forum bin ich neu, aber mit dem Thema Skoliosetherapie nach Schroth vertraut. Ich war vor
4 Jahren in Bad Salzungen und war auch mit der Behandlung zufrieden. Eine zeitlang macht man ja auch brav zu Hause die Übungen, aber irgendwann kommt dann etwas dazwischen und die Motivation lässt nach. Darum wäre ich auch an einer
ambulanten Therapie interessiert, die dann auch eher von der privaten Krankenkasse bezahlt wird. In B.-Salzungen musste ich 1/3 der Kosten selbst tragen. Ich dachte es gibt mittlerweile noch andere Behandlungsmöglichkeiten.

Ich würde mich über Erfahrungsberichte mit ambulanter Therapie oder ähnlichem freuen.

Sigrid

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