Novotergum - KG

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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo ina,

abgesehen davon, das es hier speziell um Novotergum geht, ist es schwierig, Dir Übungen zu nennen.
Ich kann das nur bei Kyphose erklären, wie man da mit REHA Erfahrungen am besten vorgeht.
Leider gibt es in Bad Sobernheim nicht das angepasste Gerätetraining, so wie in Bad Salzungen.

Vielleicht machst Du ein neues Thema auf, etwa so:
"Fitness-Training bei Skoliose nach REHA"

Und es wäre auch prima, wenn Du Dich anmelden würdest, weil ich denke, dass Du noch viele Fragen haben wirst.

Gruss
Klaus
Sumi

????

Beitrag von Sumi »

hallo zebra,

ich lebe in österreich - komme aber aus duisburg. bereits seit ca. 10 jahren habe ich eine skoliose. super viele jahre hat mir kg wenig geholfen.

meine haltung ist super krumm un am wichtigsten ist mir, diese haltung wieder in den griff zu bekommen.
mittlerweile habe ich seit wenigen jahren regelmäßig rückenschmerzen.
jetzt plante ich im sommer in den semesterferien extra nach duisburg zu kommen um bei novotergum muskelaufbautraining zu machen, aber stieß hier auf deine beiträge.

in österreich gibt es sowas ja gar nicht. was kann ich jetzt machen ? wäre es ein fehler ? oder ist es zusätzlich sinnvoll, wenn ich ab oktober im anschluß hier in österreich mit schroot beginne ?

oder sollte man sofort schrooth machen ?


lieben gruß

sumita
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo sumi,

ich bin zwar nicht BZebra, aber habe hier intensiv mitdiskutiert.

Das Fazit ist, das bei einer Skoliose über 20 Grad immer eine Schroth REHA vorangehen sollte, damit bei den Übungen das richtige Körpergefühl eingesetzt werden kann. Selbst bei Skoliosen unter 20 Grad würde ich immer erst Schroth empfehlen.
jetzt plante ich im sommer in den semesterferien extra nach duisburg zu kommen um bei novotergum muskelaufbautraining zu machen
Selbst reines Muskelaufbautraining ist in so kurzer Zeit sinnlos, wenn es nicht kontinuierlich fortgesetzt wird. Da ist Novotergum genauso wie ein gutes Fitness Studio, das "REHA-fähige" bzw. "medizinische" Geräte benutzt, auch wenn es den Schilderungen nach intensiver auf den Einzelnen eingeht.

Da ist es viel besser, die Zeit für eine Schroth REHA zu nutzen. Das ist leider von Österreich aus nicht einfach zu finanzieren. Es gibt aber einige Mitglieder aus Östereich, die gute Erfahrungen damit gemacht haben.

Ansonsten solltest Du die Kosten für Novotergum mal nehmen und ermitteln, was Du dafür privat bei einem Schroth Therapeuten bekommst.
Immerhin solltest Du dann in der Lage sein, die Übungen zuhause weiterzumachen. Aber mit ca.3 Monaten und 3x in der Woche musst Du schon rechnen, um Schroth zu beherrschen.
Für Leute, die Schroth schon können, gibt es auch Gruppentherapien, die billiger sind. Aber davon hast Du nichts.

Gruss
Klaus
wulff
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Re: Sachliche Auseinandersetzung im Sinne der Skoliose Patie

Beitrag von wulff »

W.Beermann hat geschrieben:Hallo Klaus!
Gerade in unserer Therapie (nicht Fitnesstraining) achten wir auf eine sehr sorgfältige Dokumentation, weil sich jede Therapie nur an Wissen und Erkenntnisse verbessern kann.
Guten Tag Herr Beermann,
ich mache zzt. FPZ (Novotergum gibt es nicht in meiner Nähe). Es werden ja ebenfalls Geräte der Fa. Schnell verwendet. Lt. FPZ erfolgt an die Aubauphase eine 9 Monatig Präventionsphase (35 Einheiten), die den Erfolg langfristig stabilisieren soll.
Die Frage ist, ob es bei ihrem Konzept ähnlich ist bzw. sind Patienten bereits nach kürzerer Zeit so schmerzfrei, daß ihnen zb. ein Training 1x monatlich ausreicht.
Auch würde mich interessieren, ob die HWS Maschine langfristige Erfolge bei HWS Syndrom zeigt (Blockierungen vermeiden, Schmerzreduktion, Beweglichkeit). In meinem FPZ wird hierzu eine (veraltete??) DAVID 140 eingesetzt, mit der lt. Info eine isolierte Kräftigung der HWS Streckmuskulatur möglich sein soll.
Die Fixierungen sind jedoch nicht vorhanden, d.h. man kann das Gerät alleine bedienen, im Ggs. zu den neueren Schnell Geräten.

Schmerzfreiheit habe ich nach 20 Einheiten noch nicht erreicht, Besserung jedoch ist spürbar, jedenfalls bei leichter Skoliose.

GRuß, Wulff
Sagte der Bundeswehrarzt zu Beginn der Grundausbildung: "Ihre Rückenbeschwerden sind Gewöhnungsschmerzen."
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Lynn
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Beitrag von Lynn »

sind Patienten bereits nach kürzerer Zeit so schmerzfrei, daß ihnen zb. ein Training 1x monatlich ausreicht.
Das wird es leider niemals geben, bei keinem Konzept der Welt.
~ ehemals Ulaschatz ~
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Im Sinne eines vernünftigen Muskeltrainings, das im Rückenbereich der individuellen Situation angepasst sein muss und für eine allgemeine gute Fitness sorgt, wären mindestens 4x im Monat ständig notwendig. Besser 2x in der Woche.

1x im Monat finde ich völlig sinnlos und kann mir auch nicht vorstellen, dass damit die Schmerzen weggehen.

Und eine vernünftige Diagnose gibt es immer noch nicht.

Gruss
Klaus
wulff
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die Sache mit dem 1x monatlich...

Beitrag von wulff »

...habe ich deshalb gefragt, weil ich jetzt von mehreren Leuten erfahren habe, die an den Medx Maschinen trainieren, nach der Kräftigungsphase 1x monatlich daran trainieren um den erreichten Zustand zu erhalten, weil ihnen die normalen Präventionsmaschinen hierfür nicht ausreichten, d.h. Schmerzen kehrten zurück.
Im Falle meiner FPZ Aufbauphase kann nach 24 Einheiten Schmerzfreiheit erzielt werden, so daß ein normales Präventionstraining ausreicht. In meinem Falle empfahl mir der Therapeut jedoch die von FPZ entworfene Weiterführende Prävention 1x wöchentlich 9 Monate lang weiterzumachen um weiter in Richtung Schmerzreduzierung und Erhaltung zu kommen. Erst danach könnte man 1 Monat Pause einlegen und auf normales Präventivtraining umsatteln, d.h. die FPZ Geräte weglassen.
Ich kann mir aber kaum vorstellen das man dann wirklich Jahre lang diesen Zustand erhalten kann.
Ich kenne jetzt 2 Fälle von denen ich sicher weiß, daß die Medx Geräte super geholfen haben:
Der 1. Patient ist seit jetzt 4 Jahren von Nackenschmerzen und Migräneattaken verschont ohne weiterhin diese Geräte genutzt zu haben (alle anderen Maßnahmen halfen ihr nicht)
Der 2.Patient muß hingegen hin und wieder daran trainieren, um die LWS Beschwerden zu lindern (hat aber bereits OP hinter sich)

Was meine Skoliose angeht: Der FPZ Therapeut meinte, daß die wirklich so gering sein, daß ich guten Gewissens FPZ machen darf und es hilft ja auch bisher am besten gegen meine Schmerzen. Der Therapeut selbst hat Schroth gelernt, sollte also wissen wovon er spricht.

Gruß Wulff

PS: Ich möchte hier nicht Lobeshymnden auf FPZ machen, aber in meinem Fall bin ich wirklich froh, daß ich endlich was gefunden habe was wirklich hilft, auch wenn ich es jetzt selber zahlen muss. Nur bin ich skeptisch ob ein Wechsel zur Medx Therapie anstatt der FPZ Prävention nicht doch noch mehr bringt um die verbleibenden Schmerzen mit weniger Sitzungen anzugehn. Teurer würde das allemale: FPZ 30 Euro pro Anschlussitzung, Medx : ca. 65 Euro
Sagte der Bundeswehrarzt zu Beginn der Grundausbildung: "Ihre Rückenbeschwerden sind Gewöhnungsschmerzen."
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