als ich bei ihnen in der klinik war, anfang des jahres, war die terminierung der visiten ein echtes chaos. wir waren z.t. zu DRITT ! zur selben uhrzeit bestellt. für den einzelnen termin waren sowieso gerade mal nur 5 minuten (!) geplant. und dann auf einen termin drei oder gar noch mehr patienten zu bestellen, stößt bei mir auf völliges unverständnis. und da es bei den patienten vor und nach mir das selbe war, war es so, dass wir irgendwann zu sechst (!) vor ihrem zimmer gewartet haben; unseren termin nach der visite konnten wir dann garnicht oder nur unter mühen wahrnehmen. so wußte ich genau, dass nach mir noch etliche andere patienten warteten, ich fühlte mich ziemlich gehetzt und ich hätte gerne noch einiges gefragt und mir erklären lassen aber unter dem druck, habe ich dann die hälfte auch vergessen. es hatte ein bißchen was von, entschuldigen sie bitte den ausdruck, fliesbandabfertigung.
außerdem ist es mir ein bedürfnis, zu dr. m, mit dem ich im sommer letzten jahres mehrfach zu tun hatte, noch zu sagen, dass es wirklich einen segen für ihre klinik wäre, wenn sie für ihn ersatz bekommen könnten. das hört sich jetzt sicher hart an, aber es ist so. er ist da am falschen platz. zum teil war es eine echte zumutung, sich mit ihm auseinandersetzen zu müssen und die hilfestellungen, die er gab, hätte ich aus jedem x-beliebigen ratgeber bekommen können. außerdem sind seine äußerungen das ein oder andere mal extrem unprofessionell und unqualifiziert.
daß mit ihrer sprechstunde, die sie anbieten, um lücken, die da sind, so gut es geht zu schließen, ist super. nur ist es nicht immer möglich, außerhalb der visite, wenn man einen termin bei ihnen möchte, diesen auch so einfach zu bekommen. man muss sich bei der ein oder anderen schwester regelrecht rechtfertigen, warum man in den 4 wochen außerhalb der einmaligen (!) oberarztvisite noch einen termin bei ihnen möchte. und ich denke, zwichen ihnen und den stationsärzten ist z.t. auch noch ein unterschied in der erfahrung und den kenntnissen. ich kann ja verstehen, dass die schwestern versuchen, sie mit so wenig wie möglich zusätzlich zu belasten; sie sind ja auch nur ein mensch (nett von mir, oder ?
ich war 4 wochen in ihrem haus und habe unter qualifizierter und netter anleitung die schroth-therapie gelernt, nur über die erkrankung und mein bzw. der bestmögliche umgang mit ihr im alltag, ihre risiken und folgen z.b., zu wenig. dies alles ist natürlich nur meine individuelle und eher einseitige (betroffenen-) meinung. natürlich muss man sehen, was realistisch in ihrer aller arbeitsalltag und -bedingungen umsetzbar ist. außerdem wird meine idee wenn wohl auch mehr das interesse der erwachsenen patienten treffen.
so, und jetzt, nach all der kritik.....(warens überhaupt schon 5 !?!.
erstmal hoffe ich, sie nehmen mir nichts übel oder gar persönlich, was ich geschrieben habe. ich habe auch das ein oder andere schon in den fragebogen (der hoffentlich ernst genommen wird) eingetragen als ich abgereist bin, aber auf dem zettel war nicht genug platz. (deshalb warte ich ja seither auf so eine gelegenheit
(o.k. so ?!
susanne



