Rückenkräftigung mit versteifte Wirbelsäule

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Luzern24

Rückenkräftigung mit versteifte Wirbelsäule

Beitrag von Luzern24 »

Hallo,
bin im Jahr 1981 wegen Skoliose nach Harrington operiert worden. Meine BWS mit Restkrümmung von ca. 50 Grad ist versteift, aber nicht die LWS. Es hies, die zwei Harrington Stäbe würden den unteren Bogen ausgleichen.
Doch in den letzten Jahren hat sich die LWS wohl doch verschlechtert. Der Lendenwulst wurde stärker.
Ich würde gerne wissen, ob ich mit einen gezieltem Training die Verkrümmung aufhalten verbessern oder stabilisieren kann. Bin 42 Jahre und müsste wohl dringend was dagegen machen. Leider ist es mit regelmässigen Sport nicht so weit her. Ab und zu mal Northic Walking und Fahrrad fahren. Fitness-Studio gibt es haufenweise hier in der Gegend (Freiburg im Breisgau). Aber ich glaube nicht dass das wohl für mich das richtige ist.
Habe hier etwas von der Schroth-Therapie gelesen. Wäre das auch was für die schon opierierte Skoliosen. ?
Mache mir schon Gedanken über eine Nachoperation. Aber diese sind halt auch Risikoreich.
Würde mich über Antwort freuen.
Liebe Grüsse
Markus
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steffi25
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Beitrag von steffi25 »

Hi Markus!

Das würde mich auch interessieren! Bin schon seit 10 Jahren operiert und hab eigentlich nie was spezielles gemacht. bin auch nicht so gaanz unsportlich: geh laufen, schwimmen und so. Seit kurzem hab ich auch angefangen allgemeine Wirbelsäulengymnastik zur Kräftigung der Muskeln zu machen. Das tut mir ganz gut. Bin v.a. positiv überrascht, dass ich alle Übungen, die da für Normalos konzipiert sind auch machen kann!!!
Schroth hab ich noch nie probiert - kann dir da also leider nichts dazu sagen. Wobei ich gehört habe, dass es in Sobernheim eine eigene Operierte Gruppe gibt. Vor allem, wenn bei dir doch noch so viele Wirbeln frei sind und die Krümmung noch schlechter wird - dann nehm ich schon stark an, dass dir Schroth-Spezialisten helfen können!
Hoffe es berichtet mal jemand, der schon als Operierter Schroth Erfahrungen gesammelt hat -

lg, steffi
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Papiertigerlein
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Beitrag von Papiertigerlein »

Hallo Markus, da haben sich wohl zwei "Gleiche" getroffen. Bin 41 und 2 Mal operiert (vor 27 und 25 Jahren). Die unteren Wirbel sind noch frei - die sind überbelastet und schmerzen recht oft. Die Frage ist, ob ich da noch was machen kann - Muskelkräftigung um die Wirbelsäule zu entlasten. Allerdings haben mir die Ärzte gesagt, da helfe nur eine OP - und die ist eben risikoreich (finde ich zumindest). Hast du es schon mal mit einer Reha probiert? Und die dort gezeigten Übungen (die mir übrigens sehr gut getan haben) weiter zu Hause gemacht (das ist eben bei mir die Krux - die Enthusiasmus hält genau 2 Wochen an dann hat mich der alte Trott wieder)? Mir fehlt eben die Eigenmotivation - schade das du nicht in München wohnst, dann könnte man zusammen sporteln (mein Mann zieht da nicht so recht mit, außerdem ist der suuuper sportlich und ich komm mir da langsam blöde vor).
Falls du Erkenntnisse hast lass es mich wissen - ja?
Papiertigerlein
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helga73
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Beitrag von helga73 »

Hallo!!
Ich bin vor 15 jahren Op. worden.Ich bin versteift von T3-L1 und habe die ganze Zeit auch nicht wirklich was gemacht!Hatte die letzten 2 Jahre schmerzen,mal mehr mal weniger!!Mache aber seit ca.4 wochen Kg und habe mich auch über Schroth erkundigt.Und so wie ich es mitbekommen habe können auch op. Schroth durchführen:Natürlich nach Ärztlicher absprache!!
Mir wurde bei der Kg zur Therapie geraten in der Katharina Schroth Klinik!!

Lg helga!!
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