Novotergum - KG

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Klaus
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Beitrag von Klaus »

helga73 hat geschrieben:Die Frau sagte mir, was ist denn Schroth und meinte sie hätte das noch nie gehört ...
Jetzt bin ich aber sehr irritiert!

Nach all dem, was W. Beermann zu Novotergum gesagt hat, darf so etwas nun wirklich nicht passieren.

Ich weiss ja nicht, wieviel "Novotergums" es in Bochum gibt, aber derartige Unterschiede sollte es nun wirklich nicht geben!!

Gruss
Klaus
W.Beerman

Beitrag von W.Beerman »

Hallo Helga73!
Angesichts der starken Beschwerden, die Sie Helga73 quälen, ist Ihr Unmut über angeblich fehlendes Wissen der Therapeuten höchst verständlich. Sie können sicher sein, dass jeder Therapeut in diesem Zentrum um speziell ihre Problematik informiert ist und auch über die derzeitigen Möglichkeiten einer Schroth-Therapie.
Wir gehen davon aus, dass Dr. Colemont in dieser Situation vorrangig die Schmerzsymptomatik als das wesentliche Problem ansieht, weniger ihre Skoliose. Daher die verkürzte Äußerung, dass er von Schroth in Ihrem jetzt aktuellen Fall nichts hält.
Sie, Helga73, können sicher sein, dass Sie besondere Aufmerksamkeit bei uns finden werden, Ihr Alltag ist schon schwierig genug. Und das als operierte Skoliose-Patientin und als chronifizierte Schmerzpatientin.
Herzliche Grüße und vor allem Gute Besserung wünscht Ihnen
W.B.
W.Beermann
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Beitrag von W.Beermann »

Hallo Klaus!
Ich bin derzeit im Skiurlaub in Frankreich und schaue nur nach dem Skifahren ins Internet. Daher ist mir die erste Äußerung von Helga73 durch die Lappen gegangen.
HG, W.B.
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Lynn
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Beitrag von Lynn »

Das:
Sie können sicher sein, dass jeder Therapeut in diesem Zentrum um speziell ihre Problematik informiert ist und auch über die derzeitigen Möglichkeiten einer Schroth-Therapie.
und das:
Die Frau sagte mir, was ist denn Schroth und meinte sie hätte das noch nie gehört .Dann habe ich ihren Kollegen gefragt,der auch da war,der konnte mir auch nichts dazu sagen,da er überhaupt nicht wußte was Schroth ist!!!
widerspricht sich doch.

Grüße,
Ula
~ ehemals Ulaschatz ~
W.Beerman

Beitrag von W.Beerman »

Hallo Ulaschatz!
Da das Thema Skoliose und deren Behandlung seit längerem intensivst bei uns in den Novotergum Zentren thematisiert wurde, kann ich mir es nicht vorstellen, dass ein Therapeut zu der Frage "Schroth-Therapie" keine Auskunft geben konnte.
Bei Helga73 erscheint vor allem angesichst der operativen Fixierung von T3 bis L1 und diversen anderen Gründen eine Schroth-Therapie als nicht sinnvoll. Ich vermute, dass aus diesen Gründen ein Mißverständnis aufgetreten ist.
HG, W.B.
helga73
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Beitrag von helga73 »

Dann ist Schroth nichts für mich??Ich möchte nichts unversucht lassen,da meine Schmerzen meinen Tagesablauf bestimmen!!Das will ich nicht mehr!!Ich nehme so gut wie keine Tabletten,halte die Schmerzen so aus.So gehts aber nicht weiter ich muß auch an meine Kinder denken,denn die bekommen ja schließlich meine Launen zu spüren!! :nein:

lg helga
W.Beerman

Schroth- Therapie??

Beitrag von W.Beerman »

Hallo Helga73!
Angesichts Ihrer ausgeprägten Schmerzproblematik und dem sehr problematischen Alltag werden wir zuerst hier versuchen, Verbesserungen zu erzielen. Bitte geben Sie uns diese Zeit (ca. 3 Monate).
Ab nächsten Montag bin ich wieder in Altenbochum, dann können wir uns persönlich über das weitere Vorgehen verständigen.
Ich grüße sie herzlichst aus Valmorel, bis demnächst,
W.B.
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Hallo Helga,

Es ist besser fit zu sein, wenn man in eine Schroth Reha geht, egal in welche der beiden Rehakliniken.

Bad Salzungen dürfte wahrscheinlich die bessere Klinik für Schmerzpatienten sein. Aber auch da kann man mehr mitnehmen, je weniger man durch Schmerzen eingeschränkt ist.

Insofern würde es schon Sinn machen, die Schmerzen zunächst mal auf nicht-skoliose-spezifischem Trainingswege verringern oder beseitigen zu versuchen und dann erst eine Reha in Angriff zu nehmen. Die Reha läuft ja nicht weg.
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Beitrag von helga73 »

So, gestern war ich wieder bei der Kg und habe einen sehr netten Therapeuten gehabt.Mit dem ich dann auch ein sehr langes gespräch hatte.Da ich ja die schmerzen im Nacken habe, sagte er zu mir das es dann besser wäre die HWS zu trainieren an so einem gerät!!Der erzählte mir auch sehr Positiv über die Katharina Schroth Klinik!!
Aber es ist richtig,das ich jetzt erst Kg mache und dann eine Therapie anstrebe!!
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo Helga,

also sind die Therapeuten bei Novotergum offenbar unterschiedlich gut (bzw. schlecht) über Schroth informiert!?

Gruss
Klaus
helga73
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Beitrag von helga73 »

Hallo Klaus!!
Ja das denke ich auch mal.Der nette Therapeut war ganz begeistert von Schroth.Vielleicht habe ich das erste mal einfach die falschen gefragt.
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo Helga,
Vielleicht habe ich das erste mal einfach die falschen gefragt.
Das sollte aber nicht passieren dürfen.
Wenn jemand dort überfragt ist, dann sollte er auf einen anderen kompetenten Mitarbeiter hinweisen oder selbst nachfragen.

Aber als mündige Patienten sind wir es ja gewohnt, die wirkliche Kompetenz herauszufinden. :)

Gruss
Klaus
helga73
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Beitrag von helga73 »

So nun muß ich gleich wieder zur Kg!!Aber mit keinem guten Gefühl!!Letzte Woche wurde die beweglichkeit der HWS getestet,ich hatte danach höllische schmerzen!Der rest von der woche hatte ich leichte schmerzen beim Atmen!!Wenn ich richtig tief durchgeatmet habe dann waren die schmerzen schlimmer!!Sonst hat sich nichts geändert,kopfschmerzen immer noch fast jeden 2 Tag!!

;( lg Helga
virtuelle

Beitrag von virtuelle »

Hallo helga,

gleich vorneweg: Ich bin nicht so überzeugt vom Korsett-Tragen wie viele andere hier. Gegen meine eingesteifte Kyphose bin ich ausschließlich mit Mobilisation vorgegangen. Vor Behandlung hatte ich "nur" Ohrenschmerzen, während Behandlung hab ich von unten nach oben so gut wie alles durchgemacht. Atemprobleme kenne ich auch sehr gut. Allerdings habe ich trotzdem nach und nach mehr Luft bekommen. Während ich vor Behandlung nur mehr in den Bauch atmen konnte, weil ja der Brustkorb völlig steif war, konnte ich nach und nach auch wieder mehr in den Brustkorb atmen. Aber das tat anfangs ziemlich weh, weil der Brustkorb völlig eingerostet war.
Kopfschmerzen hatte ich vor Behandlung nie (und auch mein ganzes Leben vorher nie), hatte ich dann aber sicher 2 Monate lang ständig. Teilweise auch Schwindel.
Aber auch nur, weil ich eigentlich ständig gegen den steifen Brustwirbelsäule-Halswirbelsäule-Übergang angekämpft habe. Ich wußte aber, dass die Wirbelsäule irgendwann nachgibt und ich ein Stück Beweglichkeit wiedergewinne, was mir dann gleichzeitig von ganz alleine den Schmerz vertreibt. Solange es nicht allzu weh getan habe, habe ich immer versucht die ganze Beweglichkeit, die mir die Mobilisation gebracht hat und die in Richtung Aufrichtung führt, auszunützen.
Es kann nur ziemlich lange dauern bis man wirklich beschwerdefrei wird und man darf da sicher nicht in Tagen und auch nicht in Wochen rechnen. Man muß sein Augenmerk vielmehr auf die kleinen Fortschritte lenken. Wieviel Beweglichkeit gewinnt man und wie verändert sich das Körpergefühl?
Eine Umstrukturierung der Körperhaltung tut nunmal weh, wenn man sich jahrelang auf eine falsche eingefahren hat. Ich hab mich teilweise tierisch gefreut, wenn es an einer meiner Problemstellen mal wieder richtig weh getan hat, weil es für mich einfach ein Zeichen war, dass sich etwas zum positiven ändert.

Viele Grüße und viel Erfolg.
helga73
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Beitrag von helga73 »

Hallo!!!
Am Mittwoch war alles prima!!Hatte dann auch eine Therapeutin die mir dann noch mal alles in ruhe gezeigt hat!!Ich habe die Übungen für die HWS das erste mal gemacht!!Es war klasse!!Ich habe danach keine beschwerden gehat auch nicht am Donnerstag!!Also war ganz überrascht,hatte mich schon auf schmerzen eingestellt!!Muß gleich wieder los!! :ja: :ja:

lg helga
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Schön, wie weit dieses Forum positiven Einfluss nehmen kann! :ja: :D

Gruss
Klaus
ginagrappa
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Beitrag von ginagrappa »

hallo zusammen,

als ich vor ca. einem jahr bei novotergum war, berichtete ich einer therapeutin voller stolz, dass ich im januar zur reha nach sobernheim fahren würde, worauf sie recht schnippisch antwortete, dass schroth nichts bringen würde. die patienten wären anschließend einfach nur noch starr und steif u. das könnte nicht gut sein. ich habe ansatzweise versucht sie besser zu informieren - erfolglos - sie blieb bei ihrer einstellung.
für mich stand spätestens zu diesem zeitpunkt fest, dass ich als skoliosepatientin dort nicht gut aufgehoben bin.
seitdem lehne ich die krankengymnastik bei novotergum ab.

gruß
gina
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Beitrag von Klaus »

Ginagrappa hat geschrieben:als ich vor ca. einem jahr bei novotergum war,......
Noch ein Beweis dafür, dass wir hier so einiges bewegen und die Situation sich aktuell geändert hat.

Gruss
Klaus
helga73
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Beitrag von helga73 »

Hallo!!
Ich wollte da mal was zu dem netten :ja: :ja: Therapeuten sagen!! Der hat mir sogar die Katharina Schroth Klinik empfohlen,der war da echt begeistert von und wichtiger noch : Er war davon überzeugt!!Er hat mir auch geraten mich darüber mal im Internet zu Informieren!!Also der war von Schroth sehr begeistert und hat mir auch gesagt,man soll nichts unversucht lassen!! :ja: :ja:

lg helga
INA87

Skoliose

Beitrag von INA87 »

Hallo zusammen,

Ich bin 19 Jahre alt und habe seit meiner Geburt Skoliose. Momentan habe ich noch 43 Grad Verkrümmung. ich hatte bis zu meinem 18. Lebensjahr ein Korsett. Ich war insgesamt 3 mal in der Kur in Bad Sobernheim udn habe 14 Jahre lang Krankengymnastik gemacht. Nun bin ich ausgewachsen und trainiere an Geräten um meinen Rücken zu festigen. Habt ihr vielleicht ein paar Übungen die ich machen könnte??

Viele Liebe Grüße INA
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