ich bin neu hier im Forum und gerade per Zufall drauf gestoßen. Ich leide seit 5 Jahren an heftigen chronischen Rückenschmerzen, in der LWS, HWS und vorallem in der BWS, ich bin grade 24 Jahre alt geworden. Außerdem wurde mir vor 4 Jahren ein Bandscheibenvorfall in der LWS 4/5 diagnistiziert, dazu zwischen LWK 5 und SWK1 "vermehrte Knickbildungen" (was heißt das eigentlich?). Nach jahrelangem Orthopädenbesuchen, Krankengymnastik,Akkupunktur, Sport (Kiesa, Fitnessstudio), Physiotherapie etc. habe ich jetzt, eine Reha bewilligt bekommen. Auch nur, weil ich meinen Orthopäden darauf angesprochen habe. Er selber hat nie was gemacht, mir immer nur gesagt ich solle Sport treiben usw. Außerdam hat er mich nie richtig untersucht. Und ich habe schon sehr oft den Arzt gewechselt. Ich habe das Gefühl nie richtig ernst genommen zu werden.
Nun ja. Auf jedenfall ist die Rhea jetzt vorbei. Die Diagnose:
chron. Lumbago
chron. Cervicalsyndrom
BWS-Syndrom. also alles was mit Rückenschmerzen zu tun hat
Befund:
HWS frei beweglich, paravertebrale Muskulatur etwas hyperton, BWS/LWS Schultur und Beckengradstand, Wirbelsäuöe annährend im Lot, Mässige Hyperkyphose der BWS. Kein Druckschmerz, FBA 10 cm, der Rest ist unauffällig....
Die Reha Ärztin hat mir Rehasport empfohlen, die Psychologin sagte ich soll eine Schmerztherapie machen. Die Pysiotherapeuten jedoch sprachen mich alle immer auf Bechterew//Scheuermann an. Sie sagten, dass der Übergang zur LWS/BWS und umgekehrt enorm versteift sei. Eigentlich wollte die Ärztin das testen, bzw. meinem Artz empfehlen.Hat sie nu aber nicht, wie ich auf dem Befund gelesen habe. Wieso nicht? Meint ihr, dass mein Befund, dagegen spricht? Oder sollte ich meinen Orthopäden darauf verfplichten, dass ich diese Untersuchung will?
Habt ihr Tipps, wie ich weiter verfahren soll, jetzt nach der Reha? Was hilft, was könnt ihr empfehlen? Ich werde auf alle Fälle weiter Rehasport machen und eine Therapie beginnen. Ich bin total verzweifelt. Ich bin noch so jung und fühle mich in meiner Lebensqualität so dermaßen eingeschränkt.
Nochwas: Ich fühle mich oft von den Orthopäden verschaukelt. Ich glaube, bei ihnen landen so oft leute mit Rückenschmerzen, dass sie sich einen oft gar nicht richtig anschauen. Meine MRT Bilder hat sich nach meinem Arztwechsel auf nie wieder jemand angeschaut, obwohl ich sie immer wieder mit brachte. Kann mir wer vielleicht einen guten Orthopäden//Rückenspezialisten in Berlin empfehlen?
Das wäre toll! Ich freue mich auf eure Antworten//Tipps und bin froh über einen Austausch! Ich kenne nämlich auch keine Personen in meinem Alter mit den gleichen Problemen.
Herzlichen Dank und liebe Grüße, LiliA



