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Hyperkyphose und Sport
Verfasst: Di, 11.09.2007 - 21:24
von Wolm
Hallo,
also man sagt ja immer Bewegung ist Gesund, was ist am besten für Kyphose geeignet???
Derzeit mach ich Teekwondo, Tischtennis, und hin und wieder schwimmen.
Gruß Wolm
Verfasst: Di, 11.09.2007 - 23:27
von derhanfi85
taekwondo ist leider nicht gut. schwimmen klingt gut. tischtennis ist auch nicht gut.
Verfasst: Mi, 12.09.2007 - 09:15
von Klaus
Hallo wolm,
in diesem Post hast Du leider nicht mehr geantwortet.
viewtopic.php?p=75965&highlight=#75965
Deswegen wissen wir nicht, was in Deiner REHA schief gelaufen sein soll. Und genau so eine REHA sollte Dir auch das entsprechende Körpergefühl vermittelt haben, was Du brauchst, um Alltags-und Sportbewegungen auf "Kyphose-tauglich" zu überprüfen.
Derzeit mach ich Teekwondo, Tischtennis, und hin und wieder schwimmen.
Und Du machst auch noch täglich Schroth?
Gruss
Klaus
Verfasst: Mi, 12.09.2007 - 16:35
von Wolm
Hallo Klaus,
ich mache auch täglich Schroth(sonst wären die Schmerzen nicht aushaltbar so sind sie fast weg).
Was Bad Sobernheim angeht ist einiges schief gelaufen menschlich wie medizinisch:
- ausgleich der Kyphose auf Kosten ein starker Lordose in der Lendenwirbelsäule(die ganze Korektur war beim Termin bei Dr. Hoffman 2 Monate später schon längst weider hinüber)
- du brauchst ein korsett wenn du keins hast bringt es dich auch nicht um(etwas schwach herr weiß)
-ich habe keine zeit zu diskotieren(abteilungsarzt)
-Wirbelblockaden und Schulterschmerzen wurde als Beschwerden keine eingestuft
Ich beschloss die Orthese(Rahmouni) zuhause anfertigen zu lassen, was sicherlich kein Fehler war. Herr Weiß bestätigt auch das Kg am wohnort noch nötig sei. Wobei das mal wieder so in schlauer Spruch war ohne nachzudenken, was der Abschlussbericht zeigt: regelmäige kontrolle am wohnort(kg) , und auf einmal ist sogar nur noch ein Reklemationsmieder nötig, und kein Korsett mehr.
Nun habe ich meine Kg einigermaßen wieder durchbekommen(1x wöchentlich fast unmöglich, das müssen schon weiß gott wie viele Orthopädentermine stattfinden).
Es ist einfach nötig, dass ein Therapeut 1x wöchentlich manuell behandelt und die Übungen kontrolliert. Diese Idiotische Diskosion über die Notwendigkeit ist mir von keinem Korsetträger bekannt.
Wiso sollte Taekwondo und Tischtennis schlecht sein, Rahmouni hatte dagegen nichts einzuwenden.
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Ich muss noch was hinzufügen, was ich vergessen haben. In Sobernheim soll meine Anfangstherapeuten zu einem anderen Therapeut gesagt haben, dass ich Einzeltherapie dringend notwendig habe, aber daran sicherlich kein Interesse hätte.
Haben mehrer Freundinnen von mir mitbekommen also kann ich davon ausgehen das es stimmt.
Gruß Wolm
Verfasst: Mi, 12.09.2007 - 21:06
von Klaus
Wiso sollte Taekwondo und Tischtennis schlecht sein, Rahmouni hatte dagegen nichts einzuwenden.
Ich mache das nicht, deswegen kann ich das nicht einschätzen.
Entscheidend ist doch, dass Du nicht in Deine Kyphose und Hyperlordose hinein trainierst. Ich weiss auch nicht, ob bei der erforderlichen hohen Beweglichkeit Schmerzen Dich daran erinnern werden, dass Du etwas falsch machst.
Bei mir ist das so, dass die sich bei falscher Bewegung erst später einstellen und es kann schon sein, dass ich das nächste Mal es wieder falsch mache, weil ich den Schmerz vergessen habe.
Man sollte auch bedenken, dass bei Kyphose/Skoliose in erster Linie die Stabilisation gefragt ist und nicht so sehr die Mobilisation. Auf Muskeln, Bänder und Sehnen wirken andere Kräfte, als bei einem normalen Rücken! Und ich kann mir gut vorstellen, dass viele Sportarten nur durch hohe Beweglichkeit mit entsprechender Mobilisation möglich sind.
Gruss
Klaus
Verfasst: Mi, 12.09.2007 - 21:42
von Wolm
Hallo klaus,
danke für deine Antwort
[equote]taekwondo ist leider nicht gut. schwimmen klingt gut. tischtennis ist auch nicht gut.[/equote].
Nach dann mal bitte eine genaurere Erklärung.
Also Teakwondo auf keinen Fall weil es ohne Kontakt ist und auch viel gedehnt wird etc. Bei Tischtennis bin ich mir nicht sicher, weil man durch den vorgebeugten oberkörper vielleicht das Brustbein aktiv aufrichten muss oder eben in eine Fehlhaltung geht. Aber es gibt zu allem 10.Meinungen und wenn Rahmouni der Meinung ist ohne das das Gegenteil bewiesen ist, denk ich kann ich das weiter unbedenklich machen.
Gruß Wolm
Verfasst: Do, 13.09.2007 - 19:42
von Lori
Ich mache Karate, was nicht alzu weit von Taekwondo entfernt ist ... ich würde nicht sagen das es schlecht ist sondern sogar sehr gut. Mein lokale Schroth Therapeutin hat mich gefragt ob ich Tänzer bin, da ich über ein überdurschnittliche Körperkontrolle verfüge. Außerdem hab ich mit Karate über Jahre hinweg die Beweglichkeit meiner Wirbelsäule soweit erhalten das ich die Kyphose sehr leicht aufrichten kann, weil zb. auch die Bänder zwischen Brustmuksel und schultern nicht wie bei normalen Kyphose Patienten verkürzt sondern gut gedehnt sind. Ich erreiche mit meinem ersten Korsett ein Korrektur von 61° auf 29° (fast schon überkorrigiert) und bin der festen Überzeugung das Karate einen großen Teil dazu beigetragen hat.
Gernell solltest du darauf achten wie du die bewegungen ausführst. Taekwondo hat viel verschieden Tritte. Leider neigt man dazu bei einem Tritt
einen Rundrücken zu machen um mehr Kime (Körperspannung) zu erzeugen
oder den Weg zum Gegner mit vorgeschobener Hüfte zu verkürzen. Beim Karate lehrt man uns zwar auch den Rücken gerade zu lassen, und mehr mit Hüfte zu arbeiten, das dumme ist nur das es anders (falsch) einfacher geht.
Verfasst: Do, 13.09.2007 - 21:04
von Lynn
Wolm, wäre nett, wenn du mal die Suche benutzt. Zu diesem Thema gibt es schon wirklich viele Threats, speziell sogar zu Kampfsport.
Das einzige, was noch nicht erwähnt worden ist, ist die Frage nach dem Tischtennis. Da denk ich mir grad, dass man das mit der Vorsicht auch übertreiben kann

. Wenn du nicht gerade leistungsmäßig Tischtennis betreibst und jeden Tag stundenlang an der Platte stehst, dann spiel ruhig Tischtennis. Was das Körpergefühl angeht, kann ich Klaus leider nur Recht geben. Kann ich bei dir dann also nicht sagen "du wirst schon merken, ob es dir nicht gut tut"?
Tischtennis?
Verfasst: Mo, 17.09.2007 - 09:47
von Wolm
[equote]Kann ich bei dir dann also nicht sagen "du wirst schon merken, ob es dir nicht gut tut"?[/equote]
Ja deswegen Frag ich ja.
Ich habe schon etliche Zeit Probleme in der linken Schulter und ich habe das Gefühl sie werden nach dem Spielen schlimmer. Ich fühle mich manchmal daran richtig "krum" also der Körperdruck in die Kyphose wird größer.
Aber ich werde das ganze mal weiter Beobachten, wenn das öfter vor kommt kann ich sagen das es wirklich nicht gut ist. Hatte ja erst 1 Training seit meiner Korsettversorgung, davor ging ja e fast garnix mehr.
Gruß Wolm
Verfasst: So, 30.09.2007 - 22:56
von Lynn
Ich habe schon etliche Zeit Probleme in der linken Schulter und ich habe das Gefühl sie werden nach dem Spielen schlimmer. Ich fühle mich manchmal daran richtig "krum" also der Körperdruck in die Kyphose wird größer.
Warum fragst du dann? Du hast dir doch die Antwort schon selbst gegeben. Es scheint dir offensichtlich nicht gut zu tun. Oder hat sich das mittlerweile geändert?
Verfasst: Di, 02.10.2007 - 22:31
von Wolm
Hallo,
Warum fragst du dann? Du hast dir doch die Antwort schon selbst gegeben. Es scheint dir offensichtlich nicht gut zu tun. Oder hat sich das mittlerweile geändert?
Ja
Tischtennis ist so ne Sache weil ma ja aktiv in die Kyphose gehen soll.
Aber duch ein Korsett kann es kein Fehler sein da mal alles a bisschen mobilisiert wird. Allerdings es es bei einem hohen Kyphosewinkel zu überlegen ob man es wirklich mach. Aber ausprobieren, solangs schmerzfrei ist.
Gruß Wolm
Verfasst: Do, 04.10.2007 - 13:54
von Klaus
Wolm hat geschrieben:Aber ausprobieren, solangs schmerzfrei ist
Das würde ich nicht machen!!
Ich habe fast 20 Jahre lang Fitnesstraining gemacht, ohne dass mich Schmerzen daran gehindert hätten, bestimmte falsch ausgeführte Übungen nicht zu machen. Der Kyphosewinkel hat sich erhöht!
Gruss
Klaus
Verfasst: Do, 04.10.2007 - 16:22
von Wolm
[equote]Der Kyphosewinkel hat sich erhöht! [/equote]
Hallo Kaus,
ich glaube dafür sorgt schon ein Rahmounikorsett, dass rund um die Uhr getragen wird.
Gruß Wolm
Verfasst: Mo, 15.10.2007 - 07:11
von derhanfi85
warum sol ein Rahmounikorsett den kyphosewinkel erhöhen?
Verfasst: Mo, 15.10.2007 - 09:42
von Klaus
derhanfi85 hat geschrieben:warum sol ein Rahmounikorsett den kyphosewinkel erhöhen?
Da hast Du etwas mißverstanden. Man muss schon die Posts im Zusammenhang lesen.
Ich trage kein Korsett und habe ohne warnendes Schmerzsignal meinen Kyphosewinkel im Laufe der Jahre ungewollt durch falsches Fitnesstraining erhöht.
Deswegen gilt
nicht
Wolm hat geschrieben:Aber ausprobieren, solangs schmerzfrei ist.
Auch mit einem Korsett, was Wolm trägt, fände ich es kontraproduktiv, wenn man falsche Übungen durch das Korsett wieder ausgleicht.
Es sei denn, man merkt durch das Korsettragen, dass eine Übung(ohne Korsett) falsch ist und macht sie erst gar nicht.
Gruss
Klaus
Verfasst: Mo, 15.10.2007 - 21:38
von Wolm
[equote]Auch mit einem Korsett, was Wolm trägt, fände ich es kontraproduktiv, wenn man falsche Übungen durch das Korsett wieder ausgleicht. [/equote]
Hallo,
dass hab ich nie behauptet, lediglich das ich Tischtennis nicht aufhöre.
warum sol ein Rahmounikorsett den kyphosewinkel erhöhen?
Genau, dass mach es nicht, was ein bisschen schlecht von mir ausgedrückt

.
Gruß Wolm
Verfasst: Di, 16.10.2007 - 09:52
von Klaus
Wolm hat geschrieben:
Auch mit einem Korsett, was Wolm trägt, fände ich es kontraproduktiv, wenn man falsche Übungen durch das Korsett wieder ausgleicht.
Hallo,
dass hab ich nie behauptet, lediglich das ich Tischtennis nicht aufhöre.
Das war auch nur grundsätzlich gemeint, auch vor dem Hintergrund, dass man möglicherweise kurzfristige Fehler schnell wieder ausbügeln könnte, wie es z.Bsp. im Thread über Schulsport zum Ausdruck kommt.
Wolm hat geschrieben:warum sol ein Rahmounikorsett den kyphosewinkel erhöhen?
Genau, dass mach es nicht, was ein bisschen schlecht von mir ausgedrückt
Na ja, im Zusammenhang mit den anderen Posts war das schon klar.
Manchmal lesen die Leute nur "quer" und dann auch noch "eingeschränkt".
Gruss
Klaus
Verfasst: Mi, 17.10.2007 - 22:02
von derhanfi85
Manchmal lesen die Leute nur "quer" und dann auch noch "eingeschränkt". biggrin
naja, was soll ich dazu sagen?
ich habe sicherlich nicht "quergelesen".
ich trage selber ein rahmouni und mir ist schon bewußt, daß wir hier nicht von äpfel und birnen reden, die die Milch sauer machen.
Aber es wurde eben ein Zitat aufgeführt und dann kam die Aussage; ich als rational und logisch denkender Mensch beziehe dann eben die folgende Aussage auf den vorangegangen Post. So bin ich eben.
Aber das mit dem Querlesen stimmt dann auf der anderen Seite doch wieder; schließlich hat es kein anderer bemängelt.
Und noch eine Sache zu Taekwondo, ich habe es jahrelang in meiner Jugend gemacht, eher am Abend und hatte dann schon viele Schmerzen danach im Lordosebereich. Einige "Stretchingübung" sind nicht gut für den schon kyphosegeschädigten Rücken. Auch werden viele Sprünge gemacht und seien wir mal ehrlich; wie viel Sprünge "vergurkst" du, bis die Bewegung perfekt wird, also mit Drehung, richtiges Aufkommen, etc.
Es kommt sicherlich darauf an, von welchem TKD wir reden, also dem traditionellen Kontaktlosem oder der Haudraufvariante?
Verfasst: Fr, 19.10.2007 - 15:11
von Wolm
Auch werden viele Sprünge gemacht und seien wir mal ehrlich; wie viel Sprünge "vergurkst" du, bis die Bewegung perfekt wird, also mit Drehung, richtiges Aufkommen, etc.
Es kommt sicherlich darauf an, von welchem TKD wir reden, also dem traditionellen Kontaktlosem oder der Haudraufvariante?
Hallo,
wir reden vom Traditionellen.

.
Natürlich ist man logischerweiße nicht so fit wie die andern.
Da heißt noch lang nicht das man jeden sprung vergurkst.
Gruß Wolm
Verfasst: Mo, 22.10.2007 - 19:31
von derhanfi85
egal, ich habe mich gegen taekwondo entschieden, und das nach 7 jahren und einem schwarzen gürtel (es war das traditionelle); also denke ich schon, wovon ich rede.