Kann Brustverkleinerung Schmerzen mindern bei Scheuermann?
Verfasst: Do, 14.09.2006 - 21:02
Hallo, eine Frage an die Experten hier!
Vorgeschichte:
Bin 37 Jahre alt, 1,75 groß, wiege 68 kilo. Habe BH-Größe 85E, was im Verhältnis zu meinem Körperbau nicht wenig ist. Habe Hosengröße 38, obenrum 46.
Seit Jahren plagen mich immer stärker werdende Rückenschmerzen, was ich bisher auf meine große Oberweite zurückgeführt habe.
Außerdem arbeite ich seit 16 Jahren im Einzelhandel, habe eine meist stehende Tätigkeit, teilweise auch laufende (4 Tage in der Woche á 10 Stunden).
Seit 2 Jahren mache ich Fitneßtraining zur Stärkung von Rücken-, Brust-, Gesäss- und Beinmuskulatur. Leider wurde es dadurch nur geringfügig besser. Praktisch gehe ich jeden Tag mit starken Rückenschmerzen nach Hause (entstehen im Laufe des Tages, morgens ist die Welt noch in Ordnung...)
Als ich kürzlich mit meiner Frauenärztin darüber sprach riet diese mir zu einer Brustverkleinerung.
Außerdem überwies sie mich zum Orthopäden.
Der stellte bei der Untersuchung fest, daß meine Wirbelsäule deutlich nach links aus dem Lot ist, sowie mehrere segmentale Irritationen und Verspannungen oberhalb des Brustwirbelsäulen-Kyphosescheitels.
Die Röntgenaufnahmen ergaben dann einen thoracalen Scheuermann mit Keilwirbel im Kyphosescheitel, sowie eine s-förmige leichte skoliotische Fehlhaltung.
Er schrieb dann in seine Beurteilung, daß eine Brustverkleinerung hier "mehr als hilfreich wäre".
Nun meine eigentliche Frage: Hat jemand Erfahrungen, ob die Schmerzen beim Scheuermann nach einer entsprechenden Operation wirklich weggehen, oder zumindest deutlich weniger werden?
Ich selber habe schon das Gefühl, daß es eine starke Entlastung für meinen Rücken ist, wenn ich mich gerade hinstelle und die Brust einfach nur mit den Händen anhebe.
Seit ich allerdings von den Schäden an meiner Wirbelsäule weiß bin ich mir nicht mehr sicher, ob so eine OP wirklich hilft, da die Ursachen ja eigentlich woanders liegen.
Hoffe, ich bekomme ein paar hilfreiche Antworten.
lg Anke
Vorgeschichte:
Bin 37 Jahre alt, 1,75 groß, wiege 68 kilo. Habe BH-Größe 85E, was im Verhältnis zu meinem Körperbau nicht wenig ist. Habe Hosengröße 38, obenrum 46.
Seit Jahren plagen mich immer stärker werdende Rückenschmerzen, was ich bisher auf meine große Oberweite zurückgeführt habe.
Außerdem arbeite ich seit 16 Jahren im Einzelhandel, habe eine meist stehende Tätigkeit, teilweise auch laufende (4 Tage in der Woche á 10 Stunden).
Seit 2 Jahren mache ich Fitneßtraining zur Stärkung von Rücken-, Brust-, Gesäss- und Beinmuskulatur. Leider wurde es dadurch nur geringfügig besser. Praktisch gehe ich jeden Tag mit starken Rückenschmerzen nach Hause (entstehen im Laufe des Tages, morgens ist die Welt noch in Ordnung...)
Als ich kürzlich mit meiner Frauenärztin darüber sprach riet diese mir zu einer Brustverkleinerung.
Außerdem überwies sie mich zum Orthopäden.
Der stellte bei der Untersuchung fest, daß meine Wirbelsäule deutlich nach links aus dem Lot ist, sowie mehrere segmentale Irritationen und Verspannungen oberhalb des Brustwirbelsäulen-Kyphosescheitels.
Die Röntgenaufnahmen ergaben dann einen thoracalen Scheuermann mit Keilwirbel im Kyphosescheitel, sowie eine s-förmige leichte skoliotische Fehlhaltung.
Er schrieb dann in seine Beurteilung, daß eine Brustverkleinerung hier "mehr als hilfreich wäre".
Nun meine eigentliche Frage: Hat jemand Erfahrungen, ob die Schmerzen beim Scheuermann nach einer entsprechenden Operation wirklich weggehen, oder zumindest deutlich weniger werden?
Ich selber habe schon das Gefühl, daß es eine starke Entlastung für meinen Rücken ist, wenn ich mich gerade hinstelle und die Brust einfach nur mit den Händen anhebe.
Seit ich allerdings von den Schäden an meiner Wirbelsäule weiß bin ich mir nicht mehr sicher, ob so eine OP wirklich hilft, da die Ursachen ja eigentlich woanders liegen.
Hoffe, ich bekomme ein paar hilfreiche Antworten.
lg Anke