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Rückenprobleme.. haben wir da was auf dem Buckel?

Verfasst: Di, 17.05.2005 - 22:08
von Lordy
Hallo, ich bin neu hier und komme aus der Schweiz.

Da ich einen Rundrücken habe und bis jetzt nur im Fitness war und langsam Angst kriege das ich ihn nicht mehr los werde bin ich mal im Internet suchen gegangen. Bin dann schnell auf dieses Forum gestossen.
Hab mich nun entschlossen zu meinem Hausarzt zu gehn und einen Termin bei einem Spezialisten anzufordern. (muss mich mal erkundigen ob es in der Schweiz gute Spezialisten gibt in diesem Gebiet). Also zur Info noch, ich war schon mal bei meinem Hausarzt, aber dieser hat mich nicht so ernst genommen und hat nur gesagt ich solle viel Sport treiben, bin dann zu einem andern und dieser hat mir dann Fitnessübungen verschrieben. Aber ich denke das hier eine grosse Gefahr besteht das ich den Rundrücken nur noch unterstütze. Bin 20 Jahre alt.


Meine Frage ist, da ich ein wenigen "Esoterisch" ausgerichtet bin und an Seelenleben glaube etc. ob es auch einen psychischen und geistlichen Grund hat für die Rückenprobleme? Sprich das Balast auf einen runter drückt.

Ich finde es einfach krass wenn man den Körper zwingt (wie mit einem Korsett) wieder eine "normale" Körperform zu bilden. Der Körper wird seinen Grund ja haben, dass er sich nicht richtig entwickelt. (Ich könnte mir vorstellen das jegliche Krankheit oder fehlkonsturktion des Körpers zuerst im Kopf beginnt.)

Wie seht ihr das?

Bin gespannt ob ihr alle hier stark Schulmedizinisch augerichtet seit. Wenn ja dann werd ich wohl als Spinner abgestempelt! :D

Gruss Lordy

Verfasst: Di, 17.05.2005 - 22:20
von Dalia
Ist man schulmedizinisch ausgerichtet, wenn man für ein Korsett ist? :confused:

Verfasst: Di, 17.05.2005 - 22:48
von anne
Es ist eigentlich nichts Neues, dass psychische Probleme Rückenbeschwerden verursachen können. Wir alle wissen, dass man bereits an der Haltung ablesen kann, ob es jemandem gut geht oder nicht. Dass Probleme eine Last darstellen können, wird ja schon in der Beschreibung "bedrückt sein" deutlich.

Aber - ich bezweifele doch sehr, dass sich eine Skoliose aufgrund von psychischen Problemen, innerpsychischen Konflikten u. ä. entwickelt. Bei all dem Elend in der Welt müßte die Zahl der an Skolose erkrankten ja z. B. in den Kriegsgebieten statistisch signifikant höher sein, denn dort sind die Lebensbedingungen doch wirklich schlimmer als bei uns und die Traumata, die die Menschen, insbesondere doch auch die Kinder dort erleben sind für uns doch unvorstellbar.

Ich persönlich würde allenfalls die Frage gelten lassen, ob die Skoliose, wie so viele Dinge, die einem im Leben passieren nicht zumindest den "Sinn" haben sollte, dass ich daraus was lerne und nicht so oberflächlich durch die Welt gehe.

Ich habe mich mit meiner Skoliose inzwischen ausgesöhnt, obwohl sie es mir im Leben nicht immer leicht gemacht hat. Aber ich habe ihr sicher auch zu verdanken, dass ich mich nicht zu einem oberflächlichen Menschen entwickelt habe und vermutlich reifer und weiser geworden bin als ohne diese Erkrankung bzw. inzwischen Behinderung. So gesehen hats sogar "Sinn" gemacht.

Ich kann sagen, mein Leben ist bisher sicher anders verlaufen als es ohne Skoliose wäre, aber eigentlich nicht schlechter.

Ansonsten halte ich es, was die Skoliose, ihre Entstehung und Behandlung angeht, lieber mit der Schulmedizin.

Anne

Verfasst: Mi, 18.05.2005 - 13:41
von Lordy
@dalia: Naja kommt drauf an wer es "erfunden" hat. Ich kenn mich zu wenig aus.

@anne: Hmm was die Leute in den Kriegsgebiet angeht: Es muss ja nicht sein das wegen Kriegs oder sonstigen Problemen auf der Welt gleich Rückenprobleme entstehen. Es kann auch Krebs, Aids oder was auch immer entstehen. Je nach Ursache gibts die dazugehörige Wirckung.

Aber bin absolut deiner Meinung was den Sinn angeht. Alles hat einen Sinn und Zweck, auch meine Rückenprobleme. Aber welchen sie haben werd ich vieleicht nie rausfinden.

gruss Lordy

Verfasst: Mi, 18.05.2005 - 13:53
von anne
Sie haben den Sinn, den du ihnen gibst. Mach was draus!

Anne

Verfasst: Mi, 18.05.2005 - 22:47
von anne
Noch ein kurzer Nachtrag zum Thema Sinn:


Rückenprobleme können dich darauf aufmerksam machen, das Leben als Herausforderung anzunehmen und dir ein sinnvolles Ziel zu setzen und nicht wie die "arme" Paris Hilton, die neben ihrer Lieblingsbeschäftigung Shoppen noch das Taubenfüttern auf dem Trafalgar Square als erfüllenden Zeitverteib ansieht. (las ich heute in der Zeitung):) Das ist doch wirklich "arm im Geiste"


Anne

Re: Rückenprobleme.. haben wir da was auf dem Buckel?

Verfasst: Mi, 18.05.2005 - 23:55
von BZebra
Hallo Lordy,

willkommen im Fprum. :)
Lordy hat geschrieben:Meine Frage ist, da ich ein wenigen "Esoterisch" ausgerichtet bin und an Seelenleben glaube etc. ob es auch einen psychischen und geistlichen Grund hat für die Rückenprobleme? Sprich das Balast auf einen runter drückt.
Da brauch man doch garnicht in die Esoterik abzudriften, das kann man doch auch logischen erklären:

Physik: Statik, Schwerkraft

Anatomie / Physiologie: Training der bevorzugt genutzen Muskulatur, Dehnung und Verkürzung von Muskeln und Bändern durch andauernde Fehlhaltung.

Solltest Du allerdings an einer psychosomatischen Erkrankung leiden (eine Depression z.B.), kann das ein Auslöser und Förderer einer Hyperkyphose sein (sieht man sogar recht häufig bei psychisch kranken Menschen).
Aber das hat dann leider auch weniger mit Esoterik zu tun, als mit gestörten Stoffwechsel-Prozessen im Gehirn, also Biochemie.

Fall einer durch psychische Probleme ausgelösten bzw. verstärkten Kyphose (Spaßmen) siehe unten.

Und auf die Frage "warum ich und nicht die anderen": Genetische Varianz

Meine Meinung zur Esoterik (man möge mich virtuell steinigen):
Esoterik = Zu faul um drüber nachzudenken. ;)

Gruß,
BZebra

p.s.: Durch falsches Krafttraining, sprich Training der ohnehin schon kyphotisch bevorzugten Muskulatur, kannst Du Deine Kyphose wirklich noch verschlechtern.
Korsett ist streng genommen nur ein Hilfsmittel (auch für Faule) um in möglichst kurzer Zeit den Teufelskreis zu durchbrechen und Deinen Körper in eine Position zu bringen, die es ihm ermöglicht, die verkümmerte Muskulatur zu trainieren.
Alternativ könntest Du auch den ganzen Tag nach Schroth trainieren. Den GANZEN Tag dann aber!!! ;)

Verfasst: Do, 19.05.2005 - 00:43
von Gast
ich glaube nicht das man durch psychische probleme eine kyphose bekommt.

Verfasst: Do, 19.05.2005 - 15:01
von Toni
Ich bin mir 180% sicher, daß es einen engen Zusammenhang gibt, zwischen der Stimmung, der Psyche und der Haltung.
Ich bin fest überzeugt:
ES GIBT DIE PSYCHOSOMATISCHE KYPHOSE!
Selbst Bandscheibenvorfälle haben eine sehr starke psychosomatische Komponente.
Da bin ich mir sehr sicher!

Anders bei Skoliose. Da kann ich bisher keinen Zusammenhang zusammenreimen. Das ist ein ganz großes Rätsel, nicht nur für mich.
Dazu sind die Skoliose-menschen in ihren unterschiedlichen Charakteren viel zu verschieden. Von total lustig lebensfroh bis depressiv, von superhochintelligent bis schwer geistig behindert und debil
Von asketisch bis epikuräisch, von extrem adipös bis superschlank.
Bei Skoli find ich in dieser Richtung keinen Ansatz.
Bei Kyphose sehr wohl!

Alls was psychisch niederdrückt, drückt auf die Haltung und schadet der Wirbelsäule!
Andererseits richtet eine Therapie die jemand aus der Kyphose aufrichtet auch die Seele auf.
Gruß Toni

Verfasst: Do, 19.05.2005 - 19:01
von Lordy
Danke für eure Infos und Meinungen.

Also was mich und Esoterik angeht will ich noch sagen das ich kein Esoteriker bin sondern nur in gewissen Gebieten diese Ansätze gut finde.
(Es gibt irgendwie kein zwischen drin)

Aber das Bild von bzebra ist ja ganz heftig, mein Rundrücken ist nicht so schlimm wie auf dem Bild, aber das man dann noch so eine Haltung hinkriegt das hätte ich nicht geglaubt wenn man es nicht auf Fotos sehen würde. (klar die könnten auch gefakte sein, aber das nehme ich mal nicht an). Hmm das macht mir wieder Mut.

Gibt es eigentlisch sonst noch einen Schweizer in diesem Forum, der einen guten Arzt kennt? *hoff*

gruss Lordy

Verfasst: Do, 19.05.2005 - 20:13
von Gast
ok ich merke auch wenn ich mal schlecht drauf bin,das ich mehr einen buckel mache.ich habe z.b auch eine kollgin,die ist ziemlich groß und hatte früher als kind ziemliche komplexe wg ihrer größe und hat sich dann immer versucht klein zu machen.ob sie die komplexe jetzt noch hat,weiß ich nicht.aber sie hat einen ziemlich starken buckel.aber ich glaube sie ist nicht in behandlung.schade!sie ist eine ganz liebe.aber ich möchte sie auch nicht ansprechen.ich fahre, wenn meine kur genehmigt wird nach basa.und wenn sie es zufällig mitbekommt,werde ich ihr davon berichten.vielleicht spricht sie mich dann auf ihr problem an.

Verfasst: Do, 19.05.2005 - 20:14
von Gast
ok ich merke auch wenn ich mal schlecht drauf bin,das ich mehr einen buckel mache.ich habe z.b auch eine kollgin,die ist ziemlich groß und hatte früher als kind ziemliche komplexe wg ihrer größe und hat sich dann immer versucht klein zu machen.ob sie die komplexe jetzt noch hat,weiß ich nicht.aber sie hat einen ziemlich starken buckel.aber ich glaube sie ist nicht in behandlung.schade!sie ist eine ganz liebe.aber ich möchte sie auch nicht ansprechen.ich fahre, wenn meine kur genehmigt wird nach basa.und wenn sie es zufällig mitbekommt,werde ich ihr davon berichten.vielleicht spricht sie mich dann auf ihr problem an.