Wiener Familie sucht Rat
Verfasst: Di, 12.04.2005 - 15:54
Mein Mann hatte Scheuermann und deshalb einen stark ausgeprägten "Buckel". Er hat sich mit dieser Situation abgefunden und zum Glück hat er auch (noch) selten Schmerzen.
Nun haben wir aber das Problem das unser 12-jähriger Sohn Mario auch zusehens diese Scheuermannhaltung einnimmt. Seit dem Kleinkindalter gehe ich mindestens 1 x jährlich zur Kontrolle zum Orthopäden. Es hieß immer nur Sport betreiben und Schwimmen. Inzwischen sind wir beim 3. Orthopäden angelangt, diesen wies ich wieder einmal darauf hin, daß der Vater des Kindes Scheuermann hat. Er bestätigte meine Ansicht dass die Haltung meines Sohnes sehr nach Scheuermann aussieht und forderte zumindest einmal ein Röntgenbild an. Das ganze war vor 9 Monaten.
Befundbericht:Gesamte Wirbelsäule a.p. und BWS und LWS seitlich
Flach s-förmige Achsenabweichung der Wirbelsäule bei Beckenhochstand rechts um 2 mm. Die Wirbelkörper zeigen normale Form und Höhe mit glatter Begrenzung der Grund und Deckplatten. Die Intervertebralräume sind normal weit.
Ergebnis: Flach s- Förmige Achsenabweichung der Wirbelsäule bei Beckenhochstand rechts um 2mm. Kein Hinweis auf Morbus Scheuermann.
Zuerst war ich sehr erleichtert, dass mein Sohn keinen Hinweis auf die schermannsche Krankheit hat. Worauf ich den Orthopäden fragte ob mein Sohn diese Krankheit noch kriegen könnte, dieser sagte:"Nein" - stimmt das?
Er meinte Mario sollte mindestens einmal in der Woche schwimmen und in einem halben Jhr wieder zur Kontrolle kommen. Das taten wir auch, Marios Haltung ist nicht besser geworden, eher schlechter. Der Orthopäde meinte allerdings, dass es eh nicht so schlecht aussieht. Er fragte mich ob wir nicht zusätzlich zum Schwimmen noch eine Physiotherapie machen wollen. Er verschrieb 10 x HG, Entkyphosierende Übungen.
Wir waren inzwischen 3x bei der Physiotherapeutin, sie ist sehr nett und Mario machen die Übungen zum Teil auch Spaß, er macht sie auch jeden Tag brav zu Hause.
Nachdem ich jetzt einiges im Internet gelesen habe, zum Bsp. dass man sich auch in den Scheuermann hineinturnen kann bin ich völlig verunsichert. Es werden Übungen gemacht wie Kerze, Schaukel, Brücke (ich weiß nicht ob jemand weiß was das ist) und Dehnungsübungen teilweise für die Beine. Ich bin jetzt nicht sicher ob das auch die richtigen Übungen sind. Die Therapeutin meinte man muss jetzt darauf achten dass die Wirbelsäule beweglich bleibt. Ich habe sie auf Schrothübungen angesprochen, sie meinte das ist ihres Wissens nur für Skoliosepatienten geeignet. Das stimmt doch nicht oder?
Sie hat uns auch gesagt, dass Mario Rückenschwimmen soll, nicht Brustschwimmen, der Orthopäde sagte nichts davon. So haben wir uns ein halbes Jahr umsonst im kalten Wasser abgestrampelt. Außerdem ist das Scwimmen im überfüllten Hallenbad ohnehin eine Qual. Die richtigen Übungen wären uns viel lieber.
Was mich im Nachhinein noch besonders stutzig macht ist, dass Mario's Kryphose gar nicht vermessen wurde. Wie soll der Arzt eine Verschlechterung bzw. Verbesserung feststellen?
Wird am Körper vermessen, oder muss mein Kind jetzt noch einmal zum Röntgen um das abzuklären?
Ich möchte auf jeden Fall alles tun damit mein Sohn nicht so krumm wird wie mein Mann.
Mein Mann selbst war auch in seinen Jugendjahren beim Orthopäden, es sei nichts Erntshaftes sagte man ihm. Er bekam auch keine Behandlung. Als er mit 17 Jahren zu einem anderen Orthopäden ging, wurde Scheuermann festgestellt und ihm wurde mitgeteilt, dass es zu diesem Zeitpunkt zu spät ist etwas zu unternehmen.
Ih möchte nicht, dass sich diese Geschichte wiederholt.
Bin völlig verunsichert und verzweifelt, was soll icht tun?
Liebe Grüße aus Wien
Marianne
Nun haben wir aber das Problem das unser 12-jähriger Sohn Mario auch zusehens diese Scheuermannhaltung einnimmt. Seit dem Kleinkindalter gehe ich mindestens 1 x jährlich zur Kontrolle zum Orthopäden. Es hieß immer nur Sport betreiben und Schwimmen. Inzwischen sind wir beim 3. Orthopäden angelangt, diesen wies ich wieder einmal darauf hin, daß der Vater des Kindes Scheuermann hat. Er bestätigte meine Ansicht dass die Haltung meines Sohnes sehr nach Scheuermann aussieht und forderte zumindest einmal ein Röntgenbild an. Das ganze war vor 9 Monaten.
Befundbericht:Gesamte Wirbelsäule a.p. und BWS und LWS seitlich
Flach s-förmige Achsenabweichung der Wirbelsäule bei Beckenhochstand rechts um 2 mm. Die Wirbelkörper zeigen normale Form und Höhe mit glatter Begrenzung der Grund und Deckplatten. Die Intervertebralräume sind normal weit.
Ergebnis: Flach s- Förmige Achsenabweichung der Wirbelsäule bei Beckenhochstand rechts um 2mm. Kein Hinweis auf Morbus Scheuermann.
Zuerst war ich sehr erleichtert, dass mein Sohn keinen Hinweis auf die schermannsche Krankheit hat. Worauf ich den Orthopäden fragte ob mein Sohn diese Krankheit noch kriegen könnte, dieser sagte:"Nein" - stimmt das?
Er meinte Mario sollte mindestens einmal in der Woche schwimmen und in einem halben Jhr wieder zur Kontrolle kommen. Das taten wir auch, Marios Haltung ist nicht besser geworden, eher schlechter. Der Orthopäde meinte allerdings, dass es eh nicht so schlecht aussieht. Er fragte mich ob wir nicht zusätzlich zum Schwimmen noch eine Physiotherapie machen wollen. Er verschrieb 10 x HG, Entkyphosierende Übungen.
Wir waren inzwischen 3x bei der Physiotherapeutin, sie ist sehr nett und Mario machen die Übungen zum Teil auch Spaß, er macht sie auch jeden Tag brav zu Hause.
Nachdem ich jetzt einiges im Internet gelesen habe, zum Bsp. dass man sich auch in den Scheuermann hineinturnen kann bin ich völlig verunsichert. Es werden Übungen gemacht wie Kerze, Schaukel, Brücke (ich weiß nicht ob jemand weiß was das ist) und Dehnungsübungen teilweise für die Beine. Ich bin jetzt nicht sicher ob das auch die richtigen Übungen sind. Die Therapeutin meinte man muss jetzt darauf achten dass die Wirbelsäule beweglich bleibt. Ich habe sie auf Schrothübungen angesprochen, sie meinte das ist ihres Wissens nur für Skoliosepatienten geeignet. Das stimmt doch nicht oder?
Sie hat uns auch gesagt, dass Mario Rückenschwimmen soll, nicht Brustschwimmen, der Orthopäde sagte nichts davon. So haben wir uns ein halbes Jahr umsonst im kalten Wasser abgestrampelt. Außerdem ist das Scwimmen im überfüllten Hallenbad ohnehin eine Qual. Die richtigen Übungen wären uns viel lieber.
Was mich im Nachhinein noch besonders stutzig macht ist, dass Mario's Kryphose gar nicht vermessen wurde. Wie soll der Arzt eine Verschlechterung bzw. Verbesserung feststellen?
Wird am Körper vermessen, oder muss mein Kind jetzt noch einmal zum Röntgen um das abzuklären?
Ich möchte auf jeden Fall alles tun damit mein Sohn nicht so krumm wird wie mein Mann.
Mein Mann selbst war auch in seinen Jugendjahren beim Orthopäden, es sei nichts Erntshaftes sagte man ihm. Er bekam auch keine Behandlung. Als er mit 17 Jahren zu einem anderen Orthopäden ging, wurde Scheuermann festgestellt und ihm wurde mitgeteilt, dass es zu diesem Zeitpunkt zu spät ist etwas zu unternehmen.
Ih möchte nicht, dass sich diese Geschichte wiederholt.
Bin völlig verunsichert und verzweifelt, was soll icht tun?
Liebe Grüße aus Wien
Marianne